Rezept, Hauptspeisen, Fleisch, Österreichische Küche, Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Regional

Am heutigen Freitag darf man schon an den Sonntagsbraten denken. Und da muss es nicht immer der klassische Schweins- oder Rindsbraten sein.

In Zeiten wie diesen kann man auf günstigere Varianten wie zum Beispiel diesen Faschierten Braten zurückgreifen.

Ich lasse mir das Faschierte beim Fleischhauer frisch durch den Wolf drehen – da weiß man was man hat – im Gegensatz zu den im Discounter auf Kunststofftassen abgepackten Zeug.

Spart also Verpackung, unterstützt den lokalen Handel und schont wahrscheinlich auch eure Gesundheit.

Das tolle an solchen Ofengerichten: sie machen sich fast von alleine. Und falls was übrig bleibt, hat man gleich für Montag eine feine Jause fürs Büro oder die Schule. Aber halt nur, FALLS was übrig bleibt 😉.

NO WASTE TIPP: Aus den Abschnitten und Schalen des Wurzelgemüses könnt ihr übrigens einen schönen Gemüsefonds machen.

Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit wünscht euch eure Krista ❤️.

1 kg gemischtes Faschiertes
1 große Zwiebel (ca. 100 g), fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL englischer Senf
1 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprika scharf
1 EL Majoran (getrockneter)
Salz und Pfeffer
2 Eier
2 EL Rapsöl

1/2 kg Wurzelwerk (Karotten gelb und orange, Knollensellerie, wer mag Pastinaken oder Petersilwurzel), in mittelgroße Würfel schneiden
1/2 Stange Lauch, in Ringe schneiden
2 EL Tomatenmark
2 EL Rapsöl
50 ml Rotwein (ev. weglassen und durch Suppe ersetzen)
200 ml Suppe
2 Zweige Rosmarin (oder 1 EL getrockneten)

Backrohr auf 165 Grad Heißluft vorheizen.

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Das Faschierte mit dem gehackten Knoblauch, den anderen Gewürzen und den Eiern in eine Schüssel geben. Die angeschwitzen Zwiebelwürfel mit dazu geben und alles zusammen zu einer glatten Masse vermengen und einen Striezel daraus formen. Das geht am Besten mit den Händen.

In einem ofenfesten Bräter (mit Deckel) das Öl erhitzen und das Gemüse scharf anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Mit Rotwein und Suppe ablöschen, die Rosmarinzweige zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und den Braten draufsetzen. 1 Stunde mit Deckel im Rohr braten lassen. Wer´s gern knusprig hat, kann die letzten 10 Minuten den Deckel abnehmen. Man könnte nun die Wurzelsauce pürieren oder passieren, aber ich servier´s am liebsten so, wie´s aus dem Rohr kommt.

Dazu passen Rosmarinerdäpfel, die man gleich im Rohr mitbraten könnte oder ein Erdäpfelpüree und ein Rahm-Gurken-Salat.

Faschierter Braten auf Wurzelgemüse

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