Rezept, Schnelle Küche, Hauptspeisen, Pizza & Pasta, Vegetarisch, Italienische Küche

Linguine mit Mangold, Paradeisern und Ricotta

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, / Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht? / Kennst du es wohl?“

Mit diesen schönen Worten beschrieb Johann Wolfgang von Goethe schon um 1780 herum seine Italiensehnsucht.

Die Dichtkunst überlasse ich ihm und anderen großen Meistern – aber auch die Kochkunst vermag es, uns mit den richtigen Zutaten in unserer Phantasie an ferne Orte reisen zu lassen.

Für dieses Rezept bringen uns die Farben der Zutaten direkt nach Italien. „Il tricolore“ – Grüner Mangold, rote Paradeiser und der weiße Ricotta – die Farben der italienischen Flagge ergeben ein wunderbar harmonisches Farbenspiel auf dem Teller und auf unserem Gaumen.

Un bicchiere di vino dazu und schon sitzen wir in einem Zitronenhain mit Blick aufs Meer, der laue Sommerwind umweht uns mit dem mediterranen Duft von Rosmarin und wir genießen das Leben.

Buon appetito cari amici!

♥️

4 Portionen:
400 g Linguine
500 g Blattmangold frisch (oder Blattspinat), gewaschen, geputzt und in 1cm-Streifen geschnitten
1 große Zwiebel (ca. 80 g)
4 EL Sonnenblumenkerne
8-10 Stück Rispenparadeiser (rd. 400 g) grob gehackt
5 – 6 Knoblauchzehen grob gehackt
4 EL Olivenöl
1 Becher Ricotta (250 g)
200 ml Wasser
Salz, Pfeffer
Abriebe einer Bio-Zitrone

Das Nudelwasser erhitzen, ordentlich salzen und wenn es kocht, die Linguine nach Packungsanweisung kochen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen (mittlere Hitze) und Zwiebel, Knoblauchzehen und die Sonnenblumenkerne ca. 5 Minuten anbraten (sollte nur leicht gebräunt sein), dann den Mangold weitere 5 Minuten mitbraten und dann die Tomatenstücke zugeben.

Mit Wasser aufgießen und den Ricotta und die Zitronenschale einrühren. Salzen und pfeffern und das Ganze zugedeckt schmurgeln lassen, bis der Mangold durch ist (dauert ca. 10 Minuten).

Die al dente gekochten Nudeln nicht abgießen, sondern mit einer Nudelzange direkt vom Kochtopf in die Pfanne zum Mangold geben und verrühren.

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Eingekocht & Eingerext, Rezept, Zitrusfrüchte

Orangenmarmelade, die glücklich macht

Ich liebe Zitrusfrüchte aller Art: Zitrone in Form von abgeriebener Schale oder als Saft als Frischekick in jedem erdenklichen Essen (aber NICHT am Schnitzel), Grapefruitsaft zum Frühstück, Limetten im Caipirinha und vor allem Orangen 🍊.

Geschält, mit den Fingern zerteilt und  einfach so mit den Händen gegessen, dass einem der Saft von den Fingern tropft. Schließt eure Augen und denkt daran. Macht nicht allein der Gedanke daran schon glücklich und zufrieden?

Das liegt dann daran, dass unser Gehirn den Duft von frisch geschälten Orangen abruft und diesen mit der Wirkung der ätherischen Ölen der Orange verbindet, die die Stimmung heben und entspannend und ausgleichend wirken. Orangenöl gilt als Unterstützung bei Ängsten, Stress, innerer Unruhe oder Schlafstörungen. Der süßliche, sanfte Duft beruhigt die Sinne und schenkt innere Ruhe.

Diese Orangenmarmelade herzustellen ist also ein durchaus meditatives Vorhaben mit einem überaus zufriedenstellenden Ergebnis, das kann ich euch versprechen.

Wie das in der Küche riecht…. unglaublich 🍊🍊🍊. Und das gleich zwei Tage lang, die Masse rastet nämlich über Nacht. Also nichts für Ungeduldige.

Die Grundidee dieses Rezeptes ist, so viel wie möglich von der Orange zu verwenden – also nahe an #nowaste. Daher wird nicht nur der Saft, sondern auch die Schalen als Zesten und zum Teil ganze Orangen mit verarbeitet.

Aus diesem Grund nehme ich natürlich nur Bio-Früchte mit unbehandelter, ungewachster Schale. Die Schalen, die schlußendlich übrigbleiben, können dann ungehindert auf den Komposthaufen, wenn ihr einen habt (was man ja bei konventionellen Zitrusfrüchten nicht tun sollte), somit wandert dann wirklich nichts auf den Müll.

Wenn ihr nicht wisst, wo ihr unbehandelte Bio-Orangen kaufen könnt? Vielleicht habt ihr – so wie ich – das Glück, in der Nähe eine Netswerk-Geschäftstelle zu wohnen, die mehrmals über die Winter-/Frühlingssaison Großlieferungen von Bioorangen aus Griechenland organisieren. Gerade eben wieder möglich mit Lieferung Mitte Mai: https://www.netswerk.net/gstadt/orangenaktion-griechenland/

Also macht euch die Mühe und ihr werdet mit einer Geschmacksexplosion belohnt und jeder Bissen eures Marmeladesemmerls macht euch glücklich und zufrieden – ich versprech´s :).

Ich freu mich über jeden, der´s ausprobiert und mir schreibt, wie es euch schmeckt. Gerne auch auf meinen Social-Media-Kanälen wie Facebook und Instagram unter kochliebe.at.

Bis dahin, alle Liebe – eure Krista

🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊

Zubereitung:

Benötigt werden ca. 4 – 4,5 kg Bio-Orangen. Die Menge variiert – je nachdem, wie saftig die Orangen sind.

2 kg Bio-Orangen und
2 Bio-Zitronen im Ganzen
waschen und ca 40 Minuten in einem großen Topf in Wasser gekocht. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Während die Orangen kochen, werden von ca 2 – 2,5 kg gewaschenen Orangen die Schalen mit einem Zestenreißer entfernt und dann die Orangen ausgepreßt, das sollte 1,75 l frisch gepressten Orangensaft ergeben. Den Saft mit den Zesten erhitzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.


Wenn die Orangen und Zitronen abgekühlt sind, werden sie in Scheiben geschnitten und mit dem Orangensaft und den Zesten in einem großen Topf mit 2 kg Gelierzucker 2:1 vermischt. Diese Masse läßt man dann über Nacht zugedeckt und kühl gestellt ziehen (ich stell den Topf meist ins Freie).


Am nächsten Tag wird alles einmal kurz erhitzt, damit sich der Zucker völlig auflöst und mit dem Stabmixer püriert. Dann lasse ich die Masse einmal richtig aufkochen und ein paar Minuten leicht wallend köcheln. Dann in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen.

ACHTUNG: Marmeladenmasse hat die Eigenschaft, dass sie sich unglaublich schnell in einem unbeobachteten Moment aus dem Topf vertschüßen will, also übergeht. Also immer schön dabei bleiben und umrühren. 

🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊

Mehr Rezepte mit Orangen findet ihr hier:
Orangen-Mohn-Gugelhupf
Topfen-Mohn-Knöderl mit karamellisierten Orangen
Blutorangen-Rosmarin-Tarte mit Olivenölmürbteig

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Blätterteig-Karotten mit 2erlei Fülle

Wer mich kennt, der weiß, basteln ist nicht so mein Lieblingshobby. Dazu braucht man einerseits Geduld und andererseits geht das ja meistens mit Genauigkeit einher. Beides nicht unbedingt Stärken von mir. Ich bin ja eher mehr so der Freestyle-Typ. Für diese hübsche Osteridee hab ich mich dann doch hingesetzt und mir überlegt, wie ich mir den Kauf von eigenen Backformen sparen kann. Ich hätte mir so Dinger natürlich auch bei jemandem ausborgen können, aber da hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt.

Und dafür hat mein Talent dann doch gereicht 🙂

Also, passend zur Karwoche, zur Osterzeit. Passend für alle, die gern mit Kindern basteln und/oder kochen. Oder auch passend für alle, die gern was Neues ausprobieren, hier meine Blätterteig-Karotten mit zweierlei Fülle:

1. Frischkäseaufstrich mit Karotte und Kren und

2. Frischkäse mit Gorgonzola.

Die Stanitzel können natürlich auch süß gefüllt werden (zB mit Schlagobers und Beeren)

Für die Stanitzelform braucht ihr:
etwas stärkeres Papier bzw. dünnen Karton
Büroklammern
Alufolie
Öl

Karotte-Kren-Aufstrich:
150 g Frischkäse
1 EL Joghurt
1 Karotte (ca. 80 g) fein gerieben
3 EL Kren (frisch gerissen)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten zu einr cremigen Masse verrühren

Österkron-Aufstrich:
150 g Frischkäse
75 g Österkron fein würfeln
Salz und Pfeffer
Österkron mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse rühren, ev. noch würzen – Achtung der Österkron hat schon sehr viel Geschmack!

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachmachen und ein wunderbares Osterfest mit euren Lieben!

Eure

Krista

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Bärlauchwaffeln

Man kommt ja um diese Jahreszeit um den Bärlauch nicht herum. Omnipräsent ist er geradezu momentan in allen Kochblogs, Zeitungen und sonstigen Medien in Form von Suppe, Risotto, Knödeln usw. Und jeder Hobbynaturalist freut sich, wenn er sein „eigenes“ Bärlauchplatzerl kennt, wo er ungeniert sammeln kann.

Dazu wäre natürlich anzumerken, dass 1. halt wirklich nur gesammelt werden soll, was man zu 100% kennt, da es beim Bärlauch mit dem Maiglöckerl und der Herbszeitlose sehr giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt und 2. dass man halt auch nur Mengen sammelt, die die Natur verkraftet – also nicht mit der Sense ernten :).

Und weil die Menschheit schon genug Bärlauchcremesuppenrezepte hat, hier einmal ein bisschen was Anderes – Bärlauchwaffeln – knusprig, pikant und hübsch anzuschauen. Vor allem mit dem Gänseblümchen drauf :).

Vielleicht braucht ihr ja noch optisch hübsches Fingerfood als Amuse-Gueule fürs Ostermenü oder für den Godntag?

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende!

Eure

Krista von kochliebe.at

Zutaten:
30 g Bärlauchblätter (ca. 2 Hand voll)
100 g Topfen (zB mein Lieblings Bauerntopfen von https://www.milchwerkstatt-krenn.at/)
35 g Rapsöl
3 Eier
300 g Dinkelmehl
1/2 Packerl Backpulver
150 ml Milch
100 ml Sodawasser, Salz

Zubereitung:
Die Bärlauchblätter grob hacken und mit Öl, Milch und Sodawasser mit einem Mixstab oder im Standmixer fein pürieren. Den Topfen mit den Eiern cremig verrühren und das Mehl mit dem Backpulver miteinander versieben. Dann alle 3 Komponenten zu einem zähen Teig verrühren und gut salzen.

Das Waffeleisen aufheizen und aus dem Teig schöne knusprige Waffeln backen.

Als Belag eignet sich zB ein Sauerrahm-Joghurt-Dip mit Knoblauch und Schnittlauch.

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Eiernockerl

Eiernockerl – heiß geliebtes Freitagsessen meiner Kindheit und Jugend. Nach der letzten Schulstunde nach Hause kommen und sich einfach zum Tisch setzen. A riesen Rein Eiernockerl mit Salat für alle auf dem Tisch.

Damals das Selbstverständlichste der Welt für mich, dass da etwas Köstliches zum Essen auf dem Tisch stand. Heute weiß ich, dass es viel Zeit, Hingabe und Liebe braucht, um täglich frisch für seine Liebsten zu kochen. Aber es zahlt sich aus. Und ist in diesem Fall auch recht rasch erledigt und preiswert obendrein.

Ich wünsch euch ein schönes, sonniges Wochenende 🌞 und alles Liebe ❤!

Eure

Krista

Nockerlteig (4 Portionen):
30 dag glattes Mehl
1 Ei
1/4 l Wasser
Salz
Muskat

4 Eier, Butter oder Öl, Salz,
Schnittlauch

Einen großen Topf mit Wasser erhitzen etwas salzen. Bis das Wasser kocht, die Zutaten des Teiges schnell zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig portionsweise mittels eines Messers von einem Brett ins leicht siedende Wasser schaben oder man verwendet einen Spätzlehobel, damit geht’s natürlich auch. Sobald die Nockerl an die Wasseroberfläche steigen mit einem Siebschöpfer herausnehmen.


In einer Pfanne etwas Butter (oder Öl) erhitzen, die Nockerl darin anbraten. Die Eier mit etwas Salz versprudeln, über die Nockerl gießen und unter Rühren stocken lassen.

Auf einem Teller anrichten und mit viel Schnittlauch bestreuen, dazu gibt’s einen grünen Salat.

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Gemüse-Curry

Zum heutigen Weltfrauentag ein schnelles Rezept für all die großartigen Frauen, die in den Küchen dieser Welt immer noch zum Großteil für die Versorgung der gesamten Familie mit leckerem Essen zuständig sind …..

oder für alle Männer, die ihren Frauen in der Küche – und nicht nur dort hoffentlich 🙂 – tatkräftig zur Seite stehen und auch einmal den Kochlöffel schwingen.

So wie mein bester Ehemann von allen 🧡

Wie immer viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit bei diesem Wohlfühlessen!

Eure

Krista

🧡 🧡 🧡

1 kg Gemüse nach Wahl in grobe Stücke geschnitten
(zB Karotten, Paprika, Lauch, Süßkartoffel, Kohlsprossen und was euch sonst so schmeckt)
2 rote Zwiebeln, halbiert und in Streifen geschnitten
1 Chilischote
2 EL Rapsöl
1 Stück Ingwer (rd. 2 cm), fein gehackt oder gerieben
2 EL einer guten Currymischung
1 Dose Kokosmilch
400 g passierte Tomaten
Salz

Reis, Salz und etwas Kurkuma zum Färben (wer mag)

Zwiebel, Chilischote und Ingwer in Rapsöl kurz anbraten und dann die Gemüsestücke ein paar Minuten mitbraten. Das Currypulver einrühren und mit Kokosmilch und den Tomaten aufgießen. Ca. 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit den Reis kochen (entweder klassisch am Herd oder so wie ich im Dampfgarer – 99 Grad Vitaldampf 40 Minuten).

TIPP:
Ingwer habe ich immer im Tiefkühler – bereits in kleinere Stücke zerteilt – eingefroren. Bei Bedarf kann er noch gefroren auf einer Reibe zerkleinert werden

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Pizza-Toast „Hawaii“

Achtung Retro Alarm: Es gibt Toast Hawaii!

Falls ihr beim heutigen Faschings-Gschnas das Motto „70er“oder „80er“ ausgerufen hat: das wär doch das passende Essen dazu. Vielleicht noch einen Käse-Igel und ein paar Schinkenrollen dazu und fertig ist das Buffett!

Anders als vor 40 Jahren kommt bei mir die Ananas frisch geschnitten dazu, die gute alte Dosen-Ananas geht natürlich auch 🙂

Lei Lei und einen lustigen Faschingdienstag!

Für 1 Blech Toasts:

1 Becher Sauerrahm
80 g Salami und/oder Schinken (oder sonstige Wurstreste)
100 g Käse (zb. Raclette)
50 g roter Zwiebel
100 g Ananas frisch
1 TL engl. Senf
Salz, Pfeffer, Oregano
10 Stück Toastbrot (ich bevorzuge Vollkorntoast)

  1. Backrohr auf 190 Grad Heißluft vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen
  2. Alle Zutaten (bis auf das Toastbrot) in kleine Würfel schneiden, mit dem Sauerrahm und dem Senf verrühren und salzen und pfeffern
  3. Gleichmäßig auf den Toastbrotscheiben verteilen
  4. 15 Minuten überbacken
  5. Mit Cocktailsauce und ev. mit Salat servieren

TIPP: Die Zutaten sind wie immer variabel. Für Vegetarier die Wurst weglassen bzw. durch zB Champignons ersetzen. Und wenn ihr gleich 2 Bleche machtst, die Toasts schmecken zu späteren Stunde auch kalt 🙂

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Carpaccio vom pinken Rettich

Pink & grün – Natur pur!


Und genauso puristisch hab ich das Carpaccio aus pinkem Rettich auch mariniert:
Salz/Pfeffer/Olivenöl/Himbeeressig.
Dekoriert mit Erbsengreens und Portulak.
That´s it!

Die Greens zieh ich übrigens selber. Das hübsche Gemüse kommt vom Netswerk Gstadt.

Wär doch eine Vorspeise für den Valentinstag, oder?

Und der Rettich wird vorgemerkt für den Anbau im Garten. So ein Hübscher 🙂

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Pastinaken-Sellerie-Apfel-Suppe

Das Beste an Cremesuppen ist, dass man das Gemüse nicht so klein schneiden muss, weil’s ja eh püriert wird. Und das Zweitbeste, es geht schnell und mit einem Stück Brot dazu ergibt so ein Teller heißer Suppe eine vollwertige, gesunde Mahlzeit mit wenig Kalorien. Also rauf aufs Schneidbrett mit dem Gemüse, Topf auf den Herd und los gehts. Vorbereitungszeit max. 15 Minuten, Kochzeit 40 Minuten, pürieren, anrichten, fertig, essen.

So mag die Krista das.

280 g Pastinaken, in 1 cm große Würfel geschnitten
150 g Stangensellerie, in 1 cm dicke Ringe geschnitte
120 g säuerlicher Apfel, ebenfalls grob gewürfelt – nicht schälen
1 Zwiebel (ca. 100 g), grob gehackt
2 EL Rapsöl
700 ml Gemüsesuppe
Salz und Pfeffer

100 g säuerlicher Apfel in kleine Würfel
1 EL Butter

In einem großen Topf das Rapsöl erhitzen. Zuerst die Zwiebel im Öl kurz anschwitzen und dann die Pastinaken, den Sellerie und den Apfel dazu geben. Ca. 10 Minuten bei milder Hitze anbraten. Mit der Suppe aufgießen und etwas Pfeffern. 40 Minuten am Herd köcheln lassen oder wer hat, den Topf bei Vitaldampf in den Multidampfgarer stellen. Während die Suppe köchelt in einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und die Apfelwürfelchen kurz braten. Nur so lange, dass sie noch knackig sind – das geht recht schnell. Wenn die Suppe fertig gekocht ist, alles in einen Standmixer füllen und ordentlich durchmixen. Oder einfach mit dem Stabmixer im Topf pürieren. Wem die Konsistenz zu dickflüssig ist, kann gerne hier noch mit etwas Suppe oder Wasser verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Tellern anrichten und mit den Apfelstückchen bestreuen.

Mahlzeit!

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Karfiolcremesuppe

Ich war mir bis vor kurzem nie sicher, ob ein Suppenkaspar jemand ist, der gerne Suppe isst oder das Gegenteil davon. Also kurz nachgelesen und siehe da: der Suppenkaspar liebte die Suppe sehr, aber dann auf einmal gar nicht mehr. Eigentlich eine sehr gruselige Geschichte, weil am Ende ist er ja tot, der Suppenkaspar.

Also essen wir alle schön brav unser Suppentellerchen leer, damit da nix passiert. Sollte mit diesem Herz und Seele wärmendem Süppchen ja hoffentlich kein Problem sein.

Macht euch noch einen feine Sonntagabend und startet’s morgen gut in die neue Woche.

Ich wünsch euch alles Liebe!

Eure

Krista

Und das sind die Zutaten für einen schönen großen Topf Suppe:

1 großer Karfiol (ca. 800 g – geputzt gewogen)
1 große Zwiebel (ca. 130 g)
2 EL Rapsöl
2 Knoblauchzehen
30 ml Weißwein
1 l Gemüsesuppe
2 Lorbeerblätter
Salz und Pfeffer
etwas Zitronensaft

Die Zwiebel und den Knoblauch hacken. In einem großen Topf das Rapsöl erhitzen. Zuerst nur die Zwiebel im ca. 10 Minuten glasig bzw. ganz leicht braun werden lassen. Den Karfiol in Röschen zerteilen, den Strunk in grobe Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Knoblauch zum Zwiebel in den Topf geben und kurz mitrösten. Mit Wein und Suppe aufgießen, die Lorbeerblätter dazugeben und salzen und pfeffern. Für ca. 40 Minuten leicht köcheln lassen – der Karfiol soll sehr weich sein. Die Lorbeerblätter und ein paar Karfiolröschen für die Deko entfernen und mit dem Stabmixer (bzw. im Standmixer) gut pürieren. Wem die Konsistenz zu dickflüssig ist, kann gerne hier noch mit etwas Suppe oder Wasser verdünnen. Mit Salz und Pfeffer und ein paar Spritzern Zitronensaft abschmecken.

Und hier für alle, die die Geschichte vom Suppen-Kaspar nicht kennen:

Der Kaspar, der war kerngesund,
Ein dicker Bub und kugelrund,
Er hatte Backen rot und frisch;
Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrei’n:
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“

Am nächsten Tag, — ja sieh nur her!
Da war er schon viel magerer.
Da fing er wieder an zu schrei’n:
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“

Am dritten Tag, o weh und ach!
Wie ist der Kaspar dünn und schwach!
Doch als die Suppe kam herein,
Gleich fing er wieder an zu schrei’n:
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“

Am vierten Tage endlich gar
Der Kaspar wie ein Fädchen war.
Er wog vielleicht ein halbes Lot —
Und war am fünften Tage tot.

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