Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsalat

Es herbstelt ordentlich an diesem Wochenende im August.
Die ersten Blätter fallen und ich freu mich. Am Morgen hängt der Nebel über den noch saftig grünen Wiesen und auch das freut mich. Frische, klare Luft am Morgen und auch wieder in der Nacht. Und auch das freut mich.

Und vor lauter Freude gibt es von mir einen kulinarischen Übergang zwischen den Jahreszeiten. Rotkraut, Äpfel und Nüsse stehen für den bevorstehenden Herbst und das Dressing mit Limette und Chili, erfrischend und scharf – also irgendwie noch Sommer.

Viel Freude und Genuß wünsch ich euch wie immer beim Nachkochen und alles Liebe!

Eure Krista

Für 4 Personen:
1/2 Kopf Rotkraut (ca. 350 – 400 g)
3 – 4 Karotten (ca. 200 g)
1/2 Bund Jungzwiebel
1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
1 Stück Lauch (ca. 1/3 Stange)
Saft 1/2 Limette

Dressing:
1 Limette, davon den Saft
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger), fein gehackt
2 EL Rapsöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1/2 TL Anis ganz, 1/2 TL Fenchelsamen
ev. Walnusskerne

Als erstes das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Ca. 1 Stunde stehen lassen. Während dessen immer wieder kneten. Den Apfel entkernen, (wer mag schälen, ich lass die Schale drauf) raspeln und mit dem Saft einer halben Limette vermengen, damit er nicht braun wird. Dann das restliche Gemüse vorbereiten: die Karotten (ev. schälen) grob raspeln, den Lauch und die Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten außer Anis und Fenchel in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. Die Anis- und Fenchelsamen in einer Pfanne trocken rösten, damit sich die Aromen entfalten und dann in einem Mörser fein zermahlen und dann unters Dressing mischen. Anis und Fenchel sind nicht jedermanns Sache, das Dressing schmeckt auch ohne, wer das gar nicht mag.

Nun alle Zutaten des Salates mit dem Dressing vermischen und noch mind. eine Stunde ziehen lassen.

Wer mag, kann noch Walnusskerne in einer Pfanne etwas anrösten und den Salat damit bestreuen.

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann wieder 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

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Österreichische Küche, Mehlspeisen, Mehlspeisen & Desserts, Regional, Rezept, Süßes

Beeren-Nocken

Ich bin ja quasi ein Gegner von Acai-Beeren, Goji-Beeren und Chia-Samen und was da noch so alles rund um den Globus geflogen und uns dann als Superfood untergejubelt wird. Und das nicht, weil die Sachen nicht gesund wären. Nein. Einfach nur deshalb, weil sogenanntes Superfood auch bei uns wächst und gedeiht.

Gerade jetzt im August sind frische Beeren überall erhältlich beziehungsweise allerorts auch wild zu finden. Das ist nicht nur gesund beim Essen, sondern auch schon vorher beim Sammeln.

Und indem wir heimische Lebensmittel konsumieren, tun wir auch etwas für unseren ökologischen Fußabdruck und unseren Planeten.

Also liebe Leute, kauft’s regional und saisonal – auch wenn es abgedroschen daher kommt – stimmen tut´s allemal.

Alles Liebe und gutes Gelingen wünscht euch eure
Krista

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Hier noch ein paar Fakten, was ihr euch damit Gutes tut:

Die Heidelbeere enthält viele Mineralstoffe, wie Eisen, Kalzium und Kalium und hat einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, welche verdauungsfödernd sind. Weiters ist sie reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen wie Flavonoiden und Phenolsäuren.
(Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/alle/heidelbeeren.html)

Die Ribisel hat wenige Kalorien, gleichzeitig jedoch viele Vitamine und Mineralstoffe. Zum Beispiel Vitamin C, Kalium, Kalzium und Eisen. Weiters sind Flavonoide enthalten, die antioxidative Eigenschaften haben und sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt verdauungsfördernd und cholesterinsenkend.
(Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/alle/ribisel.html)

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Zutaten:
350 g Ribisel und/oder Heidelbeeren gemischt (gerne auch andere Beeren)
2 EL Kristallzucker
100 ml Milch
70 g Sauerrahm
140 g Dinkelmehl glatt
1 Prise Salz
1/4 TL Bourbon Vanille
1/2 TL Backpulver

Rapsöl oder Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:
Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Die restlichen Zutaten (außer den Beeren) dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Beeren unterheben und ca. 15 Minuten stehen lassen. Dann in einer beschichteten Pfanne 2 cm hoch Fett erhitzen und dann mit einem Löffel Nocken ins heiße Fett legen und auf beiden Seiten goldbraun backen.

Auf einer Küchenrolle etwas abtropfen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Noch heiß, lauwarm oder kalt mit frischen Beeren anrichten. Ein Kugerl Vanilleeis könnt ich mir da auch gut dazu vorstellen.

Lasst es euch schmecken.

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Cola-Minz-Sirup

Der erste Preis bei der Wahl zum Lieblings-Erfrischungsgetränk in diesem Sommer 2022 geht eindeutig an diesen Sirup: Colakraut mit Minze und Zitrone. Der Geschmack erinnert tatsächlich an Cola und wenn man ihn länger ziehen läßt, bekommt er sogar eine cola-ähnliche Farbe. Mit Soda aufgespritzt und etwas frischem Zitronensaft aufgepeppt, wird der Sirup zum perfekten Durstlöscher.

Und wenn die Kräuter ganz frisch aus dem eigenen Garten kommen, schmeckt’s gleich noch besser, kostet weniger als das Gekaufte und regionaler geht´s ja dann kaum noch. Und so ein selbstgemachter Sirup macht sich auch immer gut als Mitbringsel bei der Einladung zur nächsten Grillparty.

Und der Sirup schmeckt nicht nur:
Der Eberraute wird eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt, jegliche Minzarten wirken durch die enthaltenen ätherischen Öle erfrischend und belebend. In Kombination mit dem Vitamin C der Zitrone ist das Ganze also gesund auch noch dazu.

2 Hand voll Colakraut (Eberraute)
2 Hand voll Minze
1 große Biozitrone
1 Liter Wasser
1 kg Kristallzucker
40 g Zitronensäure

Das Colakraut von den dicken Stielen befreien und grob zerkleinern, die Minze ebenfalls grob zerteilen und beides in einem Topf mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Über Nacht (oder sogar 2 Nächte, wenn der Topf kühl steht) ziehen lassen. Abseihen und gut ausdrücken. In die Flüssigkeit den Zucker und die Zitronensäure einrühren und langsam erhitzen, bis sich alles aufgelöst hat. Dann einmal kurz wallend aufkochen lassen und heiß in sterile Flaschen füllen.

ACHTUNG:
Beim Aufkochen nicht den Herd verlassen – kocht sehr schnell über und macht eine Riesensauerei (da kenn ich mich aus)

TIPP: 1 Liter Wasser, 1 kg Zucker und 40g Zitronensäure können als Basis für alle Kräutersirupmischungen verwendet werden – ihr könnt hier auch nur Minze oder nur Colakraut oder mit Rosmarin, Lavendel oder sonstigen Kräutern experimentieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und alles Liebe!

Eure

Krista

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Schnelle Zucchinicremesuppe

Wer sagt, dass gesunde Küche aufwändig und kompliziert sein muss? Gerade Gemüsesuppen sind im Nu vorbereitet (max. 15 Minuten), nur die Kochzeit (ca. 30 Minuen) muss halt einkalkuliert werden. In dieser kann man sich jedoch fein entspannen und für eine halbe Stunde die Augen schließen.

Dann nur noch kurz pürieren, abschmecken und voilá – fertig ist das Cremesüppchen.


700 g Zucchini (ds. 2 – 3 mittelgroße Früchte), geviertelt und in grobe Stücke geschnitten
1 Zwiebel oder Schalotte (ca 40 g) grob gewürfelt
3 Knoblauchzehen gehackt
Rapsöl
3/4 l Gemüsesuppe
2 Lorbeerblätter
2 Hand voll frische Kräuter (Liebstöckel, Estragon, Petersilie, Bohnenkraut)
Salz und Pfeffer, ev. Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anbraten, dann die Zucchinistücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Die Hälfte der Kräuter (im Ganzen, inklusive nicht zu harter Stängel) und die Lorbeerblätter zugeben und mit Suppe aufgießen. Eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Während dessen die zweite Hälfte der Kräuter von den Stielen befreien und hacken. Die Lorbeerblätter entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken und die andere Hälfte der Kräuter einrühren bzw. die Suppe damit bestreuen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Tipp: als Topping Schwarzbrot in Würfel schneiden und mit Knoblauch und Kräutern in Butter knusprig braten

Mehr Suppenrezepte findet ihr im Archiv – schaut rein!

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Süßkartoffel-Naan

Wem es einmal nach einer etwas anderen Brotbeilage zur sommerlichen Grillerei als dem allgegenwärtigen Knoblauchkräuterbaguette gustert – dann hab ich hier etwas für euch:

Naan aus Dinkelmehl mit Süßkartoffeln drin.

Wer es nicht kennt:
Naan ist ein fladenartiges Brot, welches in Südasien (Indien, Pakistan, Bangladesch), Zentralasien (Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan) sowie in Vorderasien (Iran, Türkei) als Beilage gegessen wird. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Persischen und heißt übersetzt auch ganz einfach BROT. Charakteristisch ist die Säuerung mit Joghurt und dass es in sehr heißen Lehmöfen gebacken wird.

Da die meisten von uns wahrscheinlich nicht im Besitz eines ebensolchen sein werden – für den normalen Hausgebrauch tut’s auch eine Gußeisenpfanne mit Deckel.

Fladenbrote werden weltweit nicht nur als Beilage, sondern gerne als Besteckersatz genutzt – man bricht einfach Stücke davon ab und nimmt damit die Speisen, zB ein Curry.

Also wie bei uns in Österreich das Semmerl zum Gulasch irgendwie. Aber halt nur irgendwie 😉.

Fröhliches Naan-Backen euch allen und eine schöne restliche Sommerwoche noch!

Eure

Krista

♥️

Für 8 Stück:

200 g Süßkartoffel
80 g Joghurt
1/2 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
270 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
etwas Mehl zum Verarbeiten des Teiges

Die Süßkartoffel in Alufolie wickeln und im Backrohr bei 200 Grad Heißluft eine Stunde garen, kurz abkühlen lassen, dann schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Joghurt und den Gewürzen mischen. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und in diese die Süßkartoffel-Masse geben.

Langsam mit den Fingern das Mehl in die Süßkartoffel-Masse einarbeiten und dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. In 8 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen, auf ein Brett geben und mit einem feuchten Tuch bedecken und für ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestauben und die Teigstücke mit einem Nudelholz zu länglichen Fladen ausrollen. Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Teigfladen pro Seite ca. 2 Minuten braten. Zu Beginn mit Deckel, dann gehen die Naans
(ist die Mehrzahl Naans 🤔😉?) schön auf.

Und falls ihr das Naan nicht als Beilage zum Grillen backt, dann gibt’s vielleicht ein feines Curry dazu?


Hier kommt ihr zu ein paar Rezepten dafür:

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Griechisches Zitronenhuhn

Es geht weiter mit den sommerlichen Temperaturen und deswegen gibt es für Euch schon heute am Sonntag Abend ein einfaches, leichtes und gesundes Rezept für den Start in die neue Woche. Es ist unglaublich praktisch vorzubereiten, somit das perfekte Essen, wenn Gäste kommen und es eignet sich auch toll für das Essen mit der Familie, wenn man wenig Zeit fürs Kochen hat, aber trotzdem was Gesundes auf den Tisch bringen will.

Falls Vegetarier mit in der Runde sind:
Einfach einen Teil der des Gemüses ohne einem Pipi-Henderl drauf in den Ofen schieben (alternativ vielleicht etwas Feta drüberbröseln) – Weißbrot und grünen Salat dazu und alle sind zufrieden.

Ich hoffe, euch schmeckts genauso wie uns!

Eine schöne letzte Juni-Woche euch Allen mit viel Sonne und viel Genuß

wünscht euch eure Krista!

für 4 Personen:
4 Hühnerkeulen (gerne auch andere Hühnerteile)
2 Biozitronen, in Scheiben geschnitten
2 Knoblauchknollen, halbiert
4 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
1 kg Erdäpfel, geschält und in Spalten geschnitten
1 Glas schwarze Oliven (wenn mit Kern, bitte die Gäste drauf hinweisen)
frische Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei)
Salz und Pfeffer
5 EL Olivenöl

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

In einer großen Schüssel die geschnittenen Erdäpfel, Zwiebel und Zitronen mit dem Olivenöl und den Oliven vermischen und salzen und pfeffern. In eine große Bratenrein mit Deckel füllen und die frische Kräuter dazwischen stecken. Die Hühnerkeulen rundherum mit Salz und Pfeffer würzen und mit den halbierten Knoblauchknollen auf das Gemüse setzen.

Den Bräter mit Deckel ins Backrohr schieben und mind. 45 Minuten bei 180 Grad Heißluft garen (große Keulen bitte länger drin lassen, damit sie sicher durch sind). Am Ende der Garzeit den Deckel abnehmen und die Temperatur auf Grillstufe erhöhen, damit die Hendlhaxerl noch schön knusprig werden.

Auf jedem Teller ein Hendlhaxerl mit Gemüse und einer halben Knoblauchknolle anrichten und mit dem Bratensatz beträufeln.



TIPP: Wer so wie ich im Besitz eines Multidampfgarers mit Zeitprogrammierung ist, kann alles am Morgen vorbereiten und ins Rohr stellen und die Zeituhr für z’Mittag vorprogrammieren. Das ist dann fast so, als ob ich eine Köchin hätt :).

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Brot & Gebäck, Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Schnelle Küche, Snacks, Vegan, Vegetarisch, Zitrusfrüchte

Avocado-Tomaten-Tartar

…. and it feels like summer …

Die Worte aus dem Song von Samuel Jack kommen einem bei der ersten Hitzewelle des Jahres unweigerlich in den Sinn. Kurze Hosen, Flip Flops, Bikini und Sonnencreme – all das fühlt sich so sehr nach Sommer an.

Die knackigen 36 Grad im Schatten von gestern tun ihr übriges dazu, dass mein Körper nach kühlendem Essen schreit. Tomate, Avocado und Limette zählen laut TCM – der traditionellen chinesischen Medizin – zu den kühlenden Lebensmitteln – ein Grund mehr, bei sommerlichen Temperaturen hier vermehrt zuzugreifen.

Mein Rezept erfüllt somit alle Kriterien für leichtes, feines Sommer-Essen: wenige, frische Zutaten und einfache, schnelle Zubereitung.

Weil wer steht bei diesen Temperaturen schon gerne lange in der Küche?

UND es schmeckt schon zum Frühstück, zur Jause, als Food to go fürs Büro und fürs Freibad und abends ist es eine ebenso hervorragende vegetarische Begleitung zur Grillerei.


Für 2 Personen:
1 Avocado
1 große Fleischtomate
1 rote Zwiebel
1/2 Limette
Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen
Schwarzbrot

Eine Avocado und eine große Tomate (die Tomate vom Strunk befreien) in gleiche Würfel schneiden, eine rote Zwiebel ebenso in Würfel schneiden, alles mit Limettensaft von einer halben Bio-Limette beträufeln. Salzen und pfeffern und wenn es wirklich eine Bio-Limette ist kann man auch die Schale hineinreiben.

Dann ein paar Scheiben Schwarzbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und das Avocado-Tomaten-Tatar darauf verteilen.

Mahlzeit ihr Lieben und eine schöne Woche!

Eure

Krista

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Brotchips

War dieses Wochenende nicht herrlich?

Der Frühsommer zeigte sich in seiner ganzen Pracht mit viel Sonne und auch Abends schon ganz angenehmen Temperaturen. Die einen oder anderen von euch haben sicherlich den Griller angeworfen. Und bei dem einen oder anderen findet sich am Montag vielleicht ein Zuviel an Baguette, Brot oder Gebäck in der Brotlade?

Bevor kostbare Lebensmittel wie Brot in der Tonne landen, denke ich lieber darüber nach, wie man daraus noch was Leckeres machen kann. Und da das Kräutersalz des Vorjahres eh auch schon dringend nach seiner Bestimmung sucht, da die nächste Fuhre Kräuter schon am Dachboden trocknet, gibt es heute für euch:

Brotchips mit Kräutersalz

Ihr schneidet das Brot – ganz egal welches – mit einem scharfem Messer oder mit der Brotschneidmaschine in 2-3 mm dicke Scheibe und vermischt die Brotchips in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Kräutersalz. Wer mag, kann auch noch etwas Knoblauch dazu geben.

Dann legt ihr die Brotchips auf ein Blech und lasst sie für ca. 10 Minuten bei 100 Grad im Rohr noch etwas knusprig werden – je nach dem, wie hart das Brot schon war.

Und fertig ist der Fernsehsnack.

Oder man könnte die krossen Scheiben auch zum Beispiel damit bestreichen – Oliven- und Tomatenpaste – und ein Glas Wein dazu trinken. Am nächsten lauen Sommerabend!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.

Alles Liebe ❤️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Griechisches Ofengemüse mit Feta

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel.
– Hippokrates –

Der griechische Arzt Hippokrates, der 460 v. Chr. geboren wurde, wusste schon zu seiner Zeit um die besondere Bedeutung der Ernährung auf unsere Gesundheit. So sagte er auch:

„Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

Ob es tatsächlich die richtige Diät für jedes Leiden gibt, sei dahin gestellt. Die Griechen haben aber tatsächlich laut Statistik eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt in der EU.

Die Insel Ikaria wird von Forschern sogar auf der Liste der „Blauen Zonen“ gelistet, das sind Regionen, in denen die ältesten Menschen der Welt leben. Ikaria wird sogar als Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben, bezeichnet.

Das klingt doch schön, oder?

Einer der Gründe für ein langes, gesundes Leben auf der Insel ist offensichtlich die gesunde Ernährung mit wenig Fleisch, dafür mit viel Gemüse und natürlich viel gesundem Olivenöl. Und was uns die Griechen sicherlich auch voraus haben und wesentlich zu einem glücklichen, langen Leben verhilft, ist der entspannte, gelassene Umgang mit dem Leben und dessen Widrigkeiten an sich.

Darin werde ich mich in nächster Zeit auch wieder mehr üben: Achtsam, gelassen und gedulig sein. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind.

Gutes Essen hilft dabei auf jeden Fall. Und wenn ich schon nicht nach Griechenland komme, kommt ein Hauch von Griechenland auf meinen Teller. Gemüse und Feta vereint mit vielen frischen Kräutern und Olivenöl. Im Ofen gebacken und lauwarm serviert – ein Gläschen Retsina dazu – das Leben könnte schlechter sein.

Καλή όρεξη – Kalí órexi – Guten Appetit!

2 Portionen als Hauptgang bzw. 4 als Vorspeise:
2 große Fleischparadeiser, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Spalten od. Ringe geschnitten
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1/2 Glas Oliven
1 Packung Feta
Oregano und Thymian (frisch od. getrocknet)
Olivenöl
Weißbrot od. Baguette

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter zufügen, dann abwechselnd Tomaten, Zwiebel, Paprika und Oliven mit den Kräutern in die Form schichten, mit Salz und Pfeffer würzen (Achtung mit dem Salz, der Feta, der jetzt drauf kommt, ist oft in Salzlake).

Als oberste Schicht den Feta mit den Händen über dem Gemüse zerbröseln und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 25 backen. Aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckts mir am besten.



TIPP:
Falls nicht alle Zutaten im Haus sind oder nicht alles schmeckt, kann man gerne etwas weglassen und dafür etwas anderes verdoppeln. Alternativ können auch Zucchini oder zumb Beispiel Jungzwiebel verwendet werden. Wichtig ist der Feta und das Öl, damit man das dann mit dem Weißbrot auftunken kann.

Und wenn was übrig bleibt, es schmeckt auch kalt bzw. kann man Reste davon in einen Wrap oder ein Pita-Brot füllen und den Kindern mit ins Freibad geben.
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Hühner-Ragout mit Gemüse

Es war wieder einmal an der Zeit, die Vorräte durchzusehen. Was sich eh so alles ansammelt in der Speis bzw. in diversen Laden – hochinteressant :). Insbesondere die Konservenabteilung gerät bei mir leicht in Vergessenheit, da ich zumeist frische Lebensmittel verwende. Bei der Erbsen & Karotten – Mischung, die seit 2 Jahren als Corona-Vorrat das Holzregal dekoriert, ist mir dann aber spontan ein Rezept aus meiner Kindheit eingefallen: Omas Ragout mit Gemüse.

Ich habe Hühnerfleisch verwendet – und zwar aus ausgelösten Schenkeln. Das ist preisgünstiger als Hühnerbrust und bleibt auch saftiger. Ihr könnt natürlich jede Art von Hühner- oder auch Putenfleisch verwenden. Schweinefleisch geht natürlich auch – je nachdem, was euch schmeckt.

Meine Erbserln und Karotten hab ich mit einem frischen Kohlrabi und vielen frischen Kräutern zu etwas mehr Leben verholfen. Ihr könnt natürlich von Haus aus Frischware bzw. TK-Ware verwenden, was halt grade da ist.

Als Beilage passt auch so ziemlich alles. Von Nudeln über Reis oder Petersilerdäpfel, von Semmelknödel bis Erdäpfelknödel (hier bei mir auf den Fotos), bei der Oma gabs auch oft gebratene Schupfnudeln dazu. Und wenn ihr ein Baguette daheim habt’s, das tuts auch. Vielleicht noch einen (grünen) Salat dazu und fertig ist die gesunde Mahlzeit.

Ich wünsche euch wieder einmal viel Freude und Genuß beim Nachkochen und noch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe,

Eure

Krista

4 Personen:
400 g Hühner- oder Putenfleisch, in 1,5 cm Würfel geschnitten
1 Zwiebel (ca. 60 g) fein gehackt
1 – 2 EL Öl zum Anbraten (TIPP: beschichtete Pfanne nehmen = weniger Fett)
300 g Erbsen u. Karotten
1 Kohlrabi (ca. 300 g) geschält und in kleine Würfel geschnitten
1 Bund frische Kräuter (zB Petersilie, Estragon, Bohnenkraut, Maggikraut), gehackt (die Stiele nicht wegschmeißen, die werden mitgekocht)
falls keine frischen Kräuter vorhanden sind, können natürlich auch ein paar Löfferl getrocknete verwendet werden
2 EL Mehl glatt
20 ml Weißwein
300 ml Suppe (Gemüse/Huhn/Rind)
Salz, Pfeffer

In einer Pfanne das Öl erhitzen, das gewürfelte Fleisch etwas salzen und pfeffern und sehr scharf anbraten, dann die Zwiebelwürfel kurz mitbraten, alles mit 2 EL Mehl stauben, das Mehl auch kurz mitrösten und dann mit Wein und Suppe ablöschen (Wein kann gerne auch weggelassen werden, dann ev. ein paar Spritzer Essig oder Zitronensaft zugeben).

Gut durchrühren, bis sich das Mehl aufgelöst hat und etwas einkocht. Den gewürfelten Kohlrabi und die Kräuterstengel zugeben und auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Kohlrabi durch ist (je nach Größe der Würferl dauert das ca. 30 Minuten). Kurz vor Ende der Garzeit die Kräuterstiele entfernen und die Erbsen und Karotten (aus der Dose, abgespült) zum Erhitzen zugeben. Die frischen Kräuter einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. ACHTUNG beim Pfeffer, wenn ihr Estragon verwendet – ist auch sehr pfeffrig.

Falls ihr frisches Gemüse verwendet, dann gleich mit dem Kohlrabi zugeben. Falls ihr TK-Gemüse verwendet, ca. bei der halben Kochzeit zugeben.

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