Österreichische Küche, Gemüse, Hauptspeisen, Multidampfgarer, Rezept, Suppen & Eintöpfe, Vegan, Vegetarisch, Vorspeisen

Gemüseeintopf

Nach einem Skitag oder nach einem langen Winterspaziergang, wenn die Finger und Zehen ganz klamm vor Kälte sind und die Nase rot ist, dann ist dieser Eintopf genau das richtige.

Eine Scheibe Schwarzbrot dazu und man fühlt sich wieder wie früher, wenn man vom Schneeballspielen draußen ins Warme kommt und Mama stellt einem einen Teller heißes Wolfühlessen vor die Eiszapfen-Nase. Dann ist die Welt wieder in Ordnung.

Es sollte mehr solche Momente geben.

Für ca. 4 Portionen braucht ihr:
1 kg Gemüse nach Wahl, geputzt und in 1cm Würfel geschnitten
(zB. Lauch, Karotten, gelbe Rüben, Stangensellerie, Knollensellerie, Petersilwurzen, Pastinake, Kürbis,…)
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, halbiert
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 Lorbeerblätter
1 Chili
1 EL getrocknetes Bohnenkraut od. 2-3 Zweige frisches
Salz, Pfeffer
600 ml Wasser

In einem großen Topf das Öl erhitzen und zuerst die Zwiebel kurz anbraten, dann das Gemüse, die Knoblauchzehe und den Ingwer dazugeben und bei mittlerer Hitze 7-8 Minuten anrösten. Mit Wasser aufgießen und Chili, Lorbeerblätter und das Bohnenkraut zugeben. Ordentlich salzen und pfeffern und für ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Der Eintopf ist fertig, wenn das Gemüse noch etwas Biss hat. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Tellern anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.

TIPP: 45 Minuten im Multidampfgarer bei 99 Grad Vitaldampf und man kann während dessen spazieren gehen.

Das perfekte Essen, um alles aus der Gemüselade verschwinden zu lassen, das nicht mehr ganz frisch ist. Ihr könnt auch Erdäpfel dazu geben, dann gibt´s a bissl mehr aus, wie wir sagen. Soll heißen, dann ist es gehaltvoller. Auch übrig gebliebene Nudeln oder Reis passen hinein. Also der Phantasie sind hier wieder einmal keine Grenzen gesetzt.

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Hauptspeisen, Rezept, Vegetarisch

Tofuwürfel „Pariser“ Art

mit Süßkartoffelpüree und Kohlsprossen

Wir starten vegetarisch ins neue Jahr.

Obwohl bekennende (Teilzeit-)Fleischesserin, habe ich seit kurzem meine Liebe zu Tofu entdeckt. Natürlich gut gewürzt und verpackt, denn pur ist er mir doch zu fad – tuat ma lad 😉.

Eigentlich wollte ich die Würferl klassisch panieren, allerdings sind die Semmelbrösel beim Umzug verloren gegangen. Daher nur mit Mehl und Ei, also auf Pariser Art. So wie die Oma ihr Schnitzerl im Wirtshaus gern gegessen hat. Ob’s mit dem Tofu a ihre Freude g’habt hätt?

Euch allen wünsch ich auf jeden Fall viel Freude und gutes Gelingen und ich freue mich, wenn ihr mein Rezept auch mit Euren Freunden teilt oder meinen Blog weiterempfehlt.

Alles Liebe,
Eure Krista

Tofuwürfel:
250 g Tofu natur (Lieblingstofu „Erna“ http://www.erna-tofu.at)
Mehl, 2 Eier, Rapsöl
Marinade:
50 ml Sojasauce
Abrieb 1/2 Biozitrone
1 TL Ras el hanout
1 Thaichili, sehr fein gehackt (od. Chilipulver bzw. -flocken nach Geschmack)
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Saft 1/2 Bioorange (ca. 50 ml)
Die Zutaten der Marinade verrühren und die Tofuwürfel mind. 3 Stunden darin marinieren. Tofu abseihen, Marinade aufheben. Die Tofuwürfel zuerst in Mehl wenden und dann durch das verquirlte Ei ziehen und in heißem Rapsöl schwimmend ausbacken (öfters wenden)

Süßkartoffel-Kokos-Püree:
250 g Süßkartoffel, geschält und gewürfelt
250 ml Kokosmilch
2 TL Ras el hanout
Salz, Pfeffer
Die Süßkartoffelwürfel mit den Gewürzen in der Kokosmilch auf kleiner Flamme weichkochen (oder im MDG bei Vitaldampf), pürieren und mit 1/2 TL Zitronenschalenabrieb würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kohlsprossen „oriental“
150 g Kohlsprossen, geputzt, halbiert
1 EL Granatapfelsirup‘
1 EL Sesamöl
1 EL Walnußkerne, grob gehackt
Salz, Pfeffer

Die Kohlsprossen mit den anderen Zutaten in einer feuerfesten Form verrühren und im vorgeheitzen Rohr bei 180 Grad Heißluft 30 Minuten backen

Alles gemeinsam anrichten und mit der Marinade beträufeln.

Tipp: Falls vom Panieren Ei übrig bleibt, gleich noch ins heiße Öl gießen, ausbacken, suf Küchenrolle abtropfen und genießen.

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Brot & Gebäck, Hauptspeisen, Jause, Rezept, Snacks

Rote-Rüben-Bagels

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe“ (Pippi Langstrumpf)

Eines meiner liebsten Zitate von Astrid Lindgren und mein Motto für 2022 . Man darf immer wieder Neues ausprobieren, unbekanntes Terrain betreten und die Komfortzone verlassen. Das kann auch manchmal unbequem sein oder nicht ganz den gewünschten Erfolg bringen, aber WENN dann etwas Neues aufgeht, wenn man sich was getraut hat, das kann schon was.

Und bringt wiederum neue Motivation und Kreativität. Und wenn’s einmal nix wird – auch gut, passiert ja nichts. Deswegen experimentiere ich auch für mein Leben gern. Deswegen gibt es wahrscheinlich auch keine „Linie“ bei meinem Blog. Kochliebe.at ist nicht spezialisiert auf Vegetarisch oder Fleisch, auf Süßes oder Pikantes, auf schnelle Küche oder aufwändige Rezepte. Kochliebe.at passt daher in keine Schublade aber das möchte ich auch nicht. Es soll spannend bleiben. Für mich und auch für Euch!

Ich möchte alles ausprobieren können, mit allen Lebensmittel arbeiten und herausfinden, was ich kreieren und erschaffen kann. Und deswegen färbe ich Bagels pink. Weil´s mir gefällt, weil´s Spaß macht und weil´s schmeckt.

Auch 2022 wird es ganz viel Spannendes und Experimentelles hier auf meinem Blog geben.

Und fürs ECHTE LEBEN plane ich ab Frühjahr 2022 Koch- & Themenabende, an denen ich euch auch mitnehme in meine Welt voll Genuss und Kulinarik.

Ich wünsche auch euch für 2022 neue Ideen, Pläne und dass eure Träume Realität werden.

Alles Liebe, Eure

Krista

200 ml rote Rüben Saft
1 TL Zucker
10 g Germ (frisch)
2 EL Joghurt
2 EL Öl
400 g Weizenmehl glatt
1 TL Salz
schwarzer Sesam
2 l Wasser, je 1 TL Salz, Zucker und Natron

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und über Nacht (bzw. 8 Stunden) gehen lassen. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Mit einem Kochlöffelstiel in jede Kugel ein Loch bohren und zu Bagels formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und noch einmal gehen lassen. Am besten – wer hat – 20 Minuten bei Gärstufe im Backrohr (das sind 35 Grad mit Feuchtigkeit), oder sonst einfach auf die Fußbodenheizung stellen.

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Dann 2 l Wasser mit Zucker, Salz und Natron aufkochen, die Hitze zurückdrehen und die Bagels für 1 Minute im Wasser ziehen lassen (bei der Hälfte umdrehen). Aus dem Wasser nehmen und eine Hälfte in schwarzen Sesem drücken und dann bei 180 Grad Heißluft 20 Minuten backen.

Gefüllt habe ich die Bagels mit meinem Rote-Rüben- Crossoveraufstrich Rauna-Aufstrich crossover, etwas Räucherforelle, Vogerlsalat und Radieschensprossen.



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Gemüse, Rezept, Schnelle Küche, Suppen & Eintöpfe, Vegan, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsuppe

Als kleines Kind habe ich mich den Farben Pink und Rosa aus Prinzip verweigert – zu mädchenhaft. Ich hatte ja auch mehr Werkzeug und Matchbox-Autos als Puppen. Im Laufe der Jahre kann ich mich doch diesem Farbton nicht ganz verschließen, was sich bei mir halt nicht zwingend bei der Kleidung äußert, sondern natürlich beim Kochen.

Dieses pinke Süppchen macht sozusagen „a Wetta“ auf dem Tisch und schmeckt noch dazu echt fein. Die perfekte Vorspeise also für Euer Weihnachtsmenü.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und freue mich, wenn ihr mein Rezept auch mit Euren Freunden teilt oder meinen Blog weiterempfehlt.

Alles Liebe, Eure
Krista

200 g Rotkraut, nudelig geschnitten
1 rosa Zwiebel (weiß geht natürlich auch), gewürfelt (ca. 60 g)
2 EL Rapsöl
1/2 Apfel in Würfel
1 TL Rohrzucker od. normaler Kristallzucker
30 ml Rotwein (od. Traubensaft)
1 EL Preiselbeeren
30 ml Orangensaft
1/2 Zimtstange
500 ml Gemüsesuppe
100 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
20 ml Balsamico
2 Lorbeerblätter

Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anbraten. Den Rohrzucker zugeben und etwas karamellisieren lassen. Dann das Rotkraut noch ca. 5 Minuten mitbraten.
Mit Rotwein, Essig und Orangensaft ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Dann mit Kokosmilch und Suppe auffüllen und die Gewürze dazugeben (Zimtstange, Lorbeerblätter etwas einreißen wegen des Geschmacks, Salz und Pfeffer). ca. 45 Minuten leicht köcheln lassen, bzw. so lange, bis das Kraut wirklich schön weich ist.

Die Zimtstange und die Lorbeerblätter entfernen und im Standmixer bzw. mit dem Stabmixer fein pürieren. Wer mag, kann die Suppe auch noch durch ein Haarsieb passieren. Mit Salz und Pfeffer und ev. noch mit etwas Balsamico bzw. Zitronensaft abschmecken.

Als Topping eignen sich Walnuss- und Granatapfelkerne bzw. Roastbeefscheiben.

Mehr buntes Essen gibt’s hier:
Rauna-Aufstrich crossover
Rote Rüben Spätzle
Asia Spaghetti
Krenschaumsuppe mit Rote Rüben-Apfel-Ravioli
Rote Rüben Carpaccio

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Österreichische Küche, Mehlspeisen & Desserts, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Orangen-Mohn-Gugelhupf

Ich bin nicht so die Mehlspeisbäckerin. Keine Ahnung warum, aber das süße Backen hat mich nie so interessiert. Wahrscheinlich, weil man da ja eher nicht so nach Gefühl arbeiten soll. Wenn es dann aber einmal was gibt, dann ist ziemlich sicher Mohn im Spiel. Oder Orangen. Oder Himbeeren.

Tja, es ist Winter, also Ta Da: ein Orangen-Mohn-Gugelhupf. Mit ca. 15 Minuten Vorbereitungs- und 50 Minuten Backzeit ist der Ruckizucki-Gugelhupf auch schon fertig und passt sehr, sehr fein zum vorweihnachtlichen Tee- oder Punschkränzchen.

Legt’s die Füße hoch und genießt noch ein paar Tage im Advent, bevor der Weihnachtswahnsinn so richtig los geht!

4 Eier
150 g Zucker
180 g Joghurt
1/2 Pkg. Backpulver
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Mohn
frisch gepresster Orangensaft und
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz

Butter für die Form

Die Gugelhupfform mit Butter ausfetten. Den Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

Zuerst Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Dotter mit dem Zucker mit einem Handmixer cremig aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse helbgelb ist. Das Joghurt, die Orangenschale und den Orangensaft dazu geben und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben und mit dem Mohn zur Eigelbmasse geben. Zum Schluss das Eiklar vorsichtig unterheben.

Den Teig in die eingefettete Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen mit Staubzucker bestreuen.

Guten Appetit!

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Rezept, Schnelle Küche, Hauptspeisen

20-Minuten-Spätzlepfanne für 2

Ganz oft werde ich nach schnellen, alltagstauglichen Rezepten gefragt, die man vielleicht sogar in der Mittagspause zubereiten kann. Das teilweise Verwenden von Halbfertigprodukten kann hier schon eine Hilfe sein. So wie in diesem Fall Eierspätzle aus der Packung. Ab und zu kaufe ich so etwas als Reserve, wenn ich wenig Zeit zum Kochen habe, trotzdem was Warmes möchte und ergänze halt dann mit frischen Zutaten.

Dieses Rezept darf auch gerne wieder als Basisbausatz verstanden werden, bei welchem man einfach einzelne Komponenten austauscht bzw. um Sachen ergänzt, die irgendwo auf Verwendung warten. Zum Beispiel hab ich statt der Braunschweiger zum Beispiel Speck verwendet (davon dann etwas weniger) und auch noch einen halben roten Paprika hineingeschnitten. Wenn’s vegetarisch sein soll, kann man Speck und Fleisch natürlich einfach weg lassen und Jungzwiebel & Lauch würden sicher ich auch gut passen.

Und und und ……

Zum Schluss auf jeden Fall ein Stück Butter dazu und die Hitze nochmals a bissl raufdrehen, damit sich – wie man bei uns sagt – so schöne braune „Ramerl“ in der Pfanne anlegen – keine Ahnung, wie das auf Hochdeutsch heißt.

Lasst’s euch inspirieren und lasst’s eurer Kreativität freien Lauf!
Ich freu mich auf Eure Fotos, Kommentare und Ideen.

Alles Liebe, Eure
Krista

2 Portionen:

250 g Spätzle (Fertigprodukt)
1 Zwiebel klein gewürfelt
200 g Braunschweiger in kleine Würferl geschnitten
2 Hand voll nudelig geschnittener Wirsing (ca. 1/4 eines Wirsingkopfes)
Rapsöl
Salz, Pfeffer, Kümmel
etwas Suppe (rd. 100 ml)
1 EL Butter

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebel und Braunschweiger anrösten, dann den Wirsing zugeben und mitrösten. Dann die Spätzle in die Pfanne geben und noch etwas weiter braten. Mit der Suppe ablöschen und ohne Deckel mit mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist und der Wirsing aber noch schön Biss hat. Zum Schluss noch ein Stück Butter dazu und die Hitze nochmals raufdrehen, damit sich – wie man bei uns sagt – so braune „Ramerl“ in der Pfanne anlegen – keine Ahnung, wie das auf Hochdeutsch heißt.

In der Zwischenzeit kann man sich noch schnell einen grünen Salat dazu machen und FERTIG!

Variante mit Speck und Paprika:

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Österreichische Küche, Fleisch, Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Snacks, Vorspeisen

Speck-Zwiebelmarmelade

Falls ihr noch auf der Suche nach einem selbstgemachtem Weihnachtsgeschenk aus der Küche seit, leg ich euch meine Speckmarmelade ans Herz. Schmeckt durch Zimt und Sternanis a bissl nach Weihnachten, ist schnell gemacht und kommt bei allen – vorausgesetzt, Fleischesser 🙂 – gut an.

Ich könnt so ein Glasl einfach so auslöffeln. Tatsächlich schmeckt der rustikale Aufstrich auf getoastetem Schwarzbrot oder Weißbrot, als Topping auf einem Burger oder zu allen gegrillten Fleischstücken genauso wie zum Grillkäse oder einfach zur Jause.

Ich backe dazu gern ein frisches Röstzwiebelbaguette und schenk mir am Abend vorm Kamin ein Glas Wein ein und gut ist.

Zutaten für ein Glas:

20 dag durchzogener Speck, kleinwürfelig geschnitten
3 mittelgroße rote Zwiebel, kleinwürfelig geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
80 ml Portwein
60 ml Ahornsirup
30 ml Brombeer-Balsamico (oder normaler Balsamico)
½ TL Chiliflocken
1 Messerspitze Zimt
1 Sternanis
½ Bioorange (Zesten und Saft)
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Den Speck in einer Pfanne ohne Fett auslassen, dann die Zwiebel dazu geben und auch mit anbraten, bis alles etwas gebräunt ist. Danach mit Portwein, Balsamico und Orangensaft ablöschen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und so lange leicht köcheln lassen, bis die Zwiebelwürfel weich sind und die Flüssigkeit einreduziert ist. Noch heiß in Gläser füllen.
Sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb ca. 10 Tagen verbraucht werden.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Essen und beim Verschenken!

Eure Krista von kochliebe.at

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Allgemein

Happy 1. Birthday kochliebe.at 😊❤

Das war er: Pasta mit Wurzelgemüsesauce, mein erster Beitrag vor einem Jahr. Aufgeregt und stolz war ich damals und bin ich auch heute noch.

Danke an alle, die mich abonniert haben, immer wieder meine Beiträge liken und teilen.

Dickes Bussi für euch 😘

Schaut’s vorbei – es hat sich seitdem viel getan auf ➡️ http://www.kochliebe.at.

Schönen Abend allseits von Eurer
Krista von kochliebe.at
❤👩‍🍳❤

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Rezept, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch

Brokkolisuppe

Ich lasse ja nie etwas verkommen, was so viel heißt wie: ich schmeiße nix weg und finde für fast alles eine Verwendung in der Küche. Und wenn doch einmal was schlecht wird, dann kommts auf den Kompost oder in die Wurmkiste.

In meinem letzten Rezept, den Asia Spaghetti kamen ja nur die Brokkoliröschen vor – logische Schlussfolgerung: es gibt Brokkolisuppe aus dem Strunk. Und von der Speck-Zwiebel-Quiche lag im Kühlschrank noch ein bissl ein Mürbteig herum – daraus hab ich uns was zum Dazuknabbern gebastelt.

No waste also wieder einmal.

Und weil es so gut dazu passt, stelle ich euch hier ein Projekt der Wirtschafts- und Musikmittelschule meiner Heimatstadt vor: Die „Food Ninjis“. Nach dem Motto „Verwenden statt verschwenden“ stellen Schüler der 4. Klassen Apfelmus, Apfelmarmelade, Suppenwürze und Walnus-Kräuterpesto sowie Apfelchips, Semmelbrösel und Brotcroutons her und unterstützen mit dem Erlös Sozialprojekte und auch bedürftige Menschen in der Region. Tolle Sache, wie ich finde. Gehört auf jeden Fall unterstützt. https://www.instagram.com/foodninjis/

Bei meinem letzten Wochenmarktbesuch hab ich dann gleich bei den netten Food Ninjis ein Glas Suppenwürze und ein Glas Walnuss-Kräuter-Pesto erstanden und in meinem Rezept verwendet. Was soll ich sagen – schmeckt und macht Sinn.

Wenn ihr aus der Nähe von Waidhofen an der Ybbs seid, die Produkte der Foodninjis gibt es im „Lampal“ (http://www.lampal.at), dem Selbstbedienungsladen der Fa. Oberklammer zu kaufen.

für 2 Portionen:

1 kleine Zwiebel gewürfelt
1 Knoblauchzehe gehackt
200 g Brokkoli, in Stücke geschnitten
20 ml Verjus (oder Wein, wer beides nicht hat oder mag, nimmt einen Essig, davon aber nur einen Spritzer)
1/2 TL Limettenschalenabrieb
500 ml Gemüsesuppe
Rapsöl
Salz und Pfeffer

1/2 Rolle Mürbteig
Pesto (zB Walnuss-Kräuter)
1 Ei

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anschwitzen, Brokkolistücke kurz mitbraten, mit Verjus ablöschen und mit Suppe aufgießen. Die Limettenschale zugeben und zugedeckt ca. 30 Min. köcheln lassen. Wenn der Brokkoli weich ist, die Suppe im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Während die Suppe kocht, 1/2 Rolle Mürbteig mit Pesto bestreichen, in Streifen schneiden und dann zu „Nestern“ drapieren. Mit verquirltem Ei bestreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Heißluft ca. 12 Minuten backen. Man kann den Mürbteig einfach auch nur mit Ei bestreichen und Formen ausstechen oder -schneiden.

Das grüne Süppchen serviere ich dann in meinem „Springender Hirsch-Häferl“, ein Emaille-Häferl von der Firma Riess (www.riess.at), deren Produkte ganz in meiner Nähe hergestellt werden und das CO2-neutral durch Ökostrom aus eigenen Wasserkraftwerken.

Also durch und durch eine nachhaltige Geschichte, der heutige Beitrag.

dieser Beitrag enthält unbezahlte, unbeauftragte Werbung



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