kochliebe.at

Wie alles begann…

Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist, wie ich schon im Kindergartenalter aus Sägespänen und Wasser mit Gras vermischt Fleischlaberl „gekocht“ habe. Kochen und Essen war in meiner Familie immer schon sehr präsent. Meine Oma hat als Bäuerin naturgemäß alles selbst gemacht. „From nose to tail“ gabs ja früher ganz automatisch. Die Schweinderl wurden selbst geschlachtet und dann gabs frische Grammeln. Herrlich! Und die Erdäpfel zum Schnitzerl kamen aus dem Garten. Deswegen nicht nur meine Leidenschaft fürs Kochen sondern auch für den Garten. Ich musste zu Hause in der Küche eigentlich nie mit helfen oder mit kochen, daher bin ich dann schlussendlich eigentlich erst eher spät zum selber kochen gekommen. Aber offensichtlich hab ich früher daheim gut aufgepasst, weil ich habs dann einfach gemacht, ohne das jetzt irgendwie lernen zu müssen.

Die Entstehung von kochliebe.at

Nach meinem Burnout, das mich im November 2019 quasi von jetzt auf gleich aus dem Leben geschossen hat, war ich auf der Suche nach etwas, das ich wirklich gut kann. Bis dahin war ich immer der Meinung, ich bin weder kreativ noch recht einfallsreich. Nachdem ich allerhand lustiges Zeugs ausprobiert habe, vom Mandala zeichnen übers Salzteigfiguren basteln, bin ich drauf gekommen, dass die Leidenschaft zu Lebensmitteln und die Verarbeitung zu tollen Gerichten eigentlich kreativ und einfallsreich ist bzw. sein kann. Und gekocht hab ich auch in den schlimmsten Stunden meiner Krise, das ging irgendwie immer. Genauso wie das Schreiben. Somit ließ ich das Basteln wieder sein (ich bin auch echt kein Talent) und hab mich wieder aufs Kochen fokussiert. Ab dem Sommer 2020 war ich dann auf der Suche nach einem passenden Namen für mein Projekt „Blog“. Und weil das Kochen meine große Liebe ist und mein Mann immer am Besten findet, wenn ich aus den Resten des Kühlschranks ein Experiment mache wurde daraus kochliebe.at – Koch- und Gartenexperimente. Der Garten kommt ab Frühjahr 2021 ins Spiel.

Mein Zugang zu Lebensmitteln:

Klingt ja schon irgendwie abgedroschen, wenn man sagt, man kocht hauptsächlich mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln, aber gerade während meiner Burnoutzeit und auch während Corona hab ich viele tolle regionale Produzenten entdeckt, wo ich direkt ab Hof kaufe. Ich mag es, wenn ich weiß, wo was herkommt. Mit Fleisch, Gemüse und Milchprodukten kann man sich bei uns am Land super versorgen. Wanderungen in unserer schönen Gegend verbinde ich dann gerne mit einer Einkaufstour bei den innovativen Bauern unserer Region. Aber auch in meinem Haushalt gibt’s Zitrusfrüchte und auch ab und zu Avocados, die halt leider nicht bei uns wachsen, auf die ich aber auch nicht verzichten möchte. Dann zumindest aus Bioanbau.