Eingekocht & Eingerext, Geschenke aus der Küche, Jause, Regional, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch, Vorspeisen

Eingelegte rote Zwiebel

Wenn ihr, so wie ich, ein Kind der 70er und/oder 80er Jahre seid, gab es wahrscheinlich kein Weihnachten oder einen anderen hohen Feiertag bzw. Geburtstag ohne Fondue, wahlweise mit Öl oder eventuell die Variante mit Rindsuppe, welche dann zur späteren Stunde oder am nächsten Tag zur Dezimierung des Alkoholpegels gereicht wurde.

Ein paar Jahre später dann – als kulinarische Steigerung sozusagen – wurden dann die Fonduegäbelchen durch Raclettepfännchen ersetzt. Optimalerweise hat man gleich etwas tiefer in die Tasche gegriffen und sich eine Kombination aus Steingrill und Raclette geleistet. Da war dann für jeden was dabei.

Und als „gesundes“ Beiwerk zu der ganzen Festtags-Chose gab es dazu gerne Ananas aus der Dose, Maiskölbchen und Gurkerl aus dem Glas UND: Perlzwieberl. Für alle unter euch, die den Geschmack von Perlzwieberl in guter Erinnerung haben, gibt es heute dieses Rezept. Die Marinade erinnert mich auf jeden Fall schwer daran.

Und weil ich mir nicht jedes Mal alles für’s große Festtagsessen nach Hause holen, esse ich die feinen Zwiebel einfach zur Jause und wünsch mir vom Christkind zu Weihnachten, dass es wieder einmal Fondue gibt.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Genießen und beim
Schwelgen in Erinnerungen wünscht euch
eure
Krista

100 ml Apfelessig
200 ml Wasser
1 TL Salz
1/4 TL Kurkuma
1 TL Korianderkörner
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1 kleine Chilischote im Ganzen
2 TL Honig oder Agavendicksaft (oder ich hab zB meinen Wipferlsirup genommen)

250 g rote Zwiebel in 2-3 mm dicke Scheiben geschnitten

Die rote Zwiebel in ein Schraubglas oder ein schönes Rexglas schichten. Die Zutaten der Marinade vermischen und einmal kurz aufkochen. Über die Zwiebel gießen, verschließen und einen Tag ziehen lassen.

Sehr gut schmecken die Zwiebel natürlich auch in einem Sandwich, auf einem Burger und als schnelles Mitbringsel ist so ein Glas voll Zwiebel auch immer eine hübsche Idee.

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Rezept, Schnelle Küche, Gemüse, Vorspeisen, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch, Garten

Kürbissuppe

So simple, so good …

Mehr gibt es zu Kürbissuppe nicht zu sagen, finde ich.

Außer vielleicht:

Es sind lauter gesunde Sachen drin. Kürbis enthält u. a. Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium und hat sehr wenige Kalorien (25 – 30 kcal/100 g). In meinem Rezept kommt frischer
Ingwer vor, der aufgrund des enthaltenen Gingerols entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Und Knoblauch und Chili heizen dem Körper noch dazu ein und sind ebenfalls entzündungshemmend.

Also rundum a xunde Gschicht.

Hier könnt ihr euch ein kurzes Making of auf meinem Instagram Account ansehen: https://www.instagram.com/reel/CiNM8ATIJPM/?igshid=YmMyMTA2M2Y=


1 Hokkaido-Kürbis mit ca 1 kg (ergibt ca. 900 g ohne Kerne)
halbieren, entkernen und würfeln (ca. 2-3 cm)
1 große Zwiebel (ca 100 g), gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 – 3 cm großes Stück Ingwer, gehackt
1/2 mittelscharfe Chilischote, gehackt
2 EL gutes Rapsöl oder Olivenöl
1 Schuß (EL) Apfelessig
3/4 l Gemüsesuppe
2 – 3 Lorbeerblätter (wenn möglich, frisch)
2 Zweige frischen (od. etwas getrockneten) Liebstöckel
6 – 8 Pfefferkörner
Salz, ev. Zitronensaft
Kürbiskernöl

Zwiebel , Knoblauch, Ingwer und Chili im Öl glasig anbraten, dann die Kürbisstücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Mit dem Apfelessig ablöschen und mit Suppe aufgießen. Die Kräuter und Gewürze zugeben und eine halbe (bis 3/4) Stunde leicht köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Lorbeerblätter (ev. auch die Pfefferkörner, wer es nicht so scharf mag) entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Falls die Konsistenz zu dickflüssig ist, noch mit etwas Gemüssesuppe verdünnen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Mit Kürbiskernöl beträufeln und servieren.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Mehr Gemüsesuppen findet ihr in meinem Archiv – schaut rein!
Schnelle Zucchinicremesuppe
Pastinaken-Sellerie-Apfel-Suppe
Karfiolcremesuppe
Rotkrautsuppe
Brokkolisuppe

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Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Österreichische Küche, Erdäpfel, Hauptspeisen, Jause, Regional, Rezept, Vorspeisen

Erdäpfel-Lauch-Torte

Mein Mann kommt ja ursprünglich aus dem Waldviertel, dem Zentrum der Erdäpfelkultur Österreichs. Am Anfang unserer Beziehung gab es zwischen most- und waldviertlerisch hinsichtlich mancher Wörter fast so etwas wie eine Sprachbarriere, so auch bei den Erdäpfeln.

Wenn er von „Eadban“ als Beilage zum Schnitzerl redete, war ich verwirrt, weil ich an Erdbeeren 🍓 dachte – die übrigens bei uns früher Ananas🍍 hießen 😊 (das erklär ich vielleicht ein ander Mal).

(Zur Erläuterung: „Eadban“ dürfte sich von „Erdbirne“ ableiten).

Nach über 14 Jahren wissen wir, was der andere meint (meistens halt 😉).

Erdäpfel kommen bei uns also ganz oft auf den Tisch. Ob einfach nur gekocht mit Butter und Salz, als Erdäpfelsalat oder als Erdäpfelschmarren zum Rindfleisch oder zum Spinat – Erdäpfel haben bei uns das ganze Jahr Saison.

Und wenn die köstlichen Knollen nicht gerade frittiert als Pommes oder Chips auf den Tisch kommen, sind sie auch noch überaus gesund und kalorienarm.

100 g Erdäpfel bestehen zu ca. 75% aus Wasser, einen Energiegehalt von nur 68 kcal und enthalten fast kein Fett (0,1 g). Dafür versorgen sie uns mit wertvollen Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen. Aufgrund des relativ hohen Vitamin C-Gehalts wurden Erdäpfel früher auch oft die „Zitrone des Nordens“ genannt.

Am wichtigsten ist jedoch natürlich, dass es schmeckt und mit Erdäpfelgerichten macht man meistens nichts falsch, auch nicht, wenn mehrer Leute am Tisch sitzen. Oder kennt ihr wen, der keine Erdäpfel mag?

Als Beilage zur Erdäpfeltorte eignet sich ein schöner, frischer, grüner Salat oder auch ein Rahm-Gurken-Salat hervorragend. Auch ein Sauerrahm-Kräuter-Dip mit Knoblauch passt gut dazu. Und falls was übrig bleibt, kann man die Erdäpfeltorte kalt zur Jause essen oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und wie immer viel Freude beim Nachkochen!

Eure

Krista


Zutaten für eine Tortenform:
1 kg festkochende Erdäpfel, geschält und mit einem Gemüsehobel fein gehobet
(oder mit einem Messer in dünne Scheiben geschnitten)
150 g Lauch, in Ringe geschnitten
4 Stangen Jungzwiebel (ca. 100 g), in Ringe geschnitten
100 g Speck, in Streifen oder Würfel geschnitten
2 EL Rapsöl
1 Becher Sauerrahm
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
frische Petersilie und Bohnenkraut, fein gehackt (ihr könnt gerne auch andere Kräuter verwenden, zB Schnittlauch oder Majoran, der schmeckt auch getrocknet hervorragend zu Erdäpfeln)

Zubereitung:
Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und Speck, Lauch und Jungzwiebel darin bräunen. In einer Schüssel den Sauerrahm mit den Eiern versprudeln und ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Erdäpfelscheiben dazugeben und durchmischen. Dann noch die Speckmischung dazugeben, alles verrühren und eventuell noch einmal würzen. Die Erdäpfelmasse in eine gefettete Tortenspringform füllen und mind. 50 Minuten – die erste Hälfte davon mit Alufulie abgedeckt – backen. Die Garzeit kann je nach Sorte und nach Dicke der Scheiben variieren – einfach am Ende der Garzeit mit einer Gabel anstechen und probieren.

Aus dem Ofen nehmen, kurz stehen lassen und aus der Springform lösen.

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Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsalat

Es herbstelt ordentlich an diesem Wochenende im August.
Die ersten Blätter fallen und ich freu mich. Am Morgen hängt der Nebel über den noch saftig grünen Wiesen und auch das freut mich. Frische, klare Luft am Morgen und auch wieder in der Nacht. Und auch das freut mich.

Und vor lauter Freude gibt es von mir einen kulinarischen Übergang zwischen den Jahreszeiten. Rotkraut, Äpfel und Nüsse stehen für den bevorstehenden Herbst und das Dressing mit Limette und Chili, erfrischend und scharf – also irgendwie noch Sommer.

Viel Freude und Genuß wünsch ich euch wie immer beim Nachkochen und alles Liebe!

Eure Krista

Für 4 Personen:
1/2 Kopf Rotkraut (ca. 350 – 400 g)
3 – 4 Karotten (ca. 200 g)
1/2 Bund Jungzwiebel
1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
1 Stück Lauch (ca. 1/3 Stange)
Saft 1/2 Limette

Dressing:
1 Limette, davon den Saft
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger), fein gehackt
2 EL Rapsöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1/2 TL Anis ganz, 1/2 TL Fenchelsamen
ev. Walnusskerne

Als erstes das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Ca. 1 Stunde stehen lassen. Während dessen immer wieder kneten. Den Apfel entkernen, (wer mag schälen, ich lass die Schale drauf) raspeln und mit dem Saft einer halben Limette vermengen, damit er nicht braun wird. Dann das restliche Gemüse vorbereiten: die Karotten (ev. schälen) grob raspeln, den Lauch und die Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten außer Anis und Fenchel in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. Die Anis- und Fenchelsamen in einer Pfanne trocken rösten, damit sich die Aromen entfalten und dann in einem Mörser fein zermahlen und dann unters Dressing mischen. Anis und Fenchel sind nicht jedermanns Sache, das Dressing schmeckt auch ohne, wer das gar nicht mag.

Nun alle Zutaten des Salates mit dem Dressing vermischen und noch mind. eine Stunde ziehen lassen.

Wer mag, kann noch Walnusskerne in einer Pfanne etwas anrösten und den Salat damit bestreuen.

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann wieder 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

Mehr Rotkrautrezepte:
Spicy Rotkrautsalat mit Räuchertofu
Rotkrautsuppe

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Österreichische Küche, Mehlspeisen, Mehlspeisen & Desserts, Regional, Rezept, Süßes

Beeren-Nocken

Ich bin ja quasi ein Gegner von Acai-Beeren, Goji-Beeren und Chia-Samen und was da noch so alles rund um den Globus geflogen und uns dann als Superfood untergejubelt wird. Und das nicht, weil die Sachen nicht gesund wären. Nein. Einfach nur deshalb, weil sogenanntes Superfood auch bei uns wächst und gedeiht.

Gerade jetzt im August sind frische Beeren überall erhältlich beziehungsweise allerorts auch wild zu finden. Das ist nicht nur gesund beim Essen, sondern auch schon vorher beim Sammeln.

Und indem wir heimische Lebensmittel konsumieren, tun wir auch etwas für unseren ökologischen Fußabdruck und unseren Planeten.

Also liebe Leute, kauft’s regional und saisonal – auch wenn es abgedroschen daher kommt – stimmen tut´s allemal.

Alles Liebe und gutes Gelingen wünscht euch eure
Krista

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Hier noch ein paar Fakten, was ihr euch damit Gutes tut:

Die Heidelbeere enthält viele Mineralstoffe, wie Eisen, Kalzium und Kalium und hat einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, welche verdauungsfödernd sind. Weiters ist sie reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen wie Flavonoiden und Phenolsäuren.
(Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/alle/heidelbeeren.html)

Die Ribisel hat wenige Kalorien, gleichzeitig jedoch viele Vitamine und Mineralstoffe. Zum Beispiel Vitamin C, Kalium, Kalzium und Eisen. Weiters sind Flavonoide enthalten, die antioxidative Eigenschaften haben und sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt verdauungsfördernd und cholesterinsenkend.
(Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/alle/ribisel.html)

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Zutaten:
350 g Ribisel und/oder Heidelbeeren gemischt (gerne auch andere Beeren)
2 EL Kristallzucker
100 ml Milch
70 g Sauerrahm
140 g Dinkelmehl glatt
1 Prise Salz
1/4 TL Bourbon Vanille
1/2 TL Backpulver

Rapsöl oder Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:
Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Die restlichen Zutaten (außer den Beeren) dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Beeren unterheben und ca. 15 Minuten stehen lassen. Dann in einer beschichteten Pfanne 2 cm hoch Fett erhitzen und dann mit einem Löffel Nocken ins heiße Fett legen und auf beiden Seiten goldbraun backen.

Auf einer Küchenrolle etwas abtropfen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Noch heiß, lauwarm oder kalt mit frischen Beeren anrichten. Ein Kugerl Vanilleeis könnt ich mir da auch gut dazu vorstellen.

Lasst es euch schmecken.

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Allgemein

Kleine Pause

Guten Morgen, ihr Lieben!
🌞
Pausen sind wichtig, daher gibt es für mich einige Tage nur analoges, echtes Leben. Also a bissl digital Detox, wie man so schön sagt.

Dafür gibt’s viel
⏰️ Zeit für 📚 Kochbücher 😉 & ungelesene Zeitungen und Zeitschriften
⏰️ Zeit zum Anschauen sinnloser Fernsehserien 📺 (bin offen für Tipps)
⏰️ Zeit fürs Vögel beobachten beim Vogelgaus
⏰️ Zeit, um in den blauen Himmel zu schauen und das Hirn auszulüften.
⏰️ Und natürlich viel Zeit zum essen 🍽👩‍🍳😉
📵
Solange ich offline bin, könnt ihr mich gerne auf @kochliebe ➡️ http://www.kochliebe.at besuchen und in meinen Rezepten stöbern.
👩‍🍳🍽
Eine schöne Zeit mit schönen Dingen wünsche ich euch!

Alles Liebe,
Eure
Krista ♥️

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Cola-Minz-Sirup

Der erste Preis bei der Wahl zum Lieblings-Erfrischungsgetränk in diesem Sommer 2022 geht eindeutig an diesen Sirup: Colakraut mit Minze und Zitrone. Der Geschmack erinnert tatsächlich an Cola und wenn man ihn länger ziehen läßt, bekommt er sogar eine cola-ähnliche Farbe. Mit Soda aufgespritzt und etwas frischem Zitronensaft aufgepeppt, wird der Sirup zum perfekten Durstlöscher.

Und wenn die Kräuter ganz frisch aus dem eigenen Garten kommen, schmeckt’s gleich noch besser, kostet weniger als das Gekaufte und regionaler geht´s ja dann kaum noch. Und so ein selbstgemachter Sirup macht sich auch immer gut als Mitbringsel bei der Einladung zur nächsten Grillparty.

Und der Sirup schmeckt nicht nur:
Der Eberraute wird eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt, jegliche Minzarten wirken durch die enthaltenen ätherischen Öle erfrischend und belebend. In Kombination mit dem Vitamin C der Zitrone ist das Ganze also gesund auch noch dazu.

2 Hand voll Colakraut (Eberraute)
2 Hand voll Minze
1 große Biozitrone
1 Liter Wasser
1 kg Kristallzucker
40 g Zitronensäure

Das Colakraut von den dicken Stielen befreien und grob zerkleinern, die Minze ebenfalls grob zerteilen und beides in einem Topf mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Über Nacht (oder sogar 2 Nächte, wenn der Topf kühl steht) ziehen lassen. Abseihen und gut ausdrücken. In die Flüssigkeit den Zucker und die Zitronensäure einrühren und langsam erhitzen, bis sich alles aufgelöst hat. Dann einmal kurz wallend aufkochen lassen und heiß in sterile Flaschen füllen.

ACHTUNG:
Beim Aufkochen nicht den Herd verlassen – kocht sehr schnell über und macht eine Riesensauerei (da kenn ich mich aus)

TIPP: 1 Liter Wasser, 1 kg Zucker und 40g Zitronensäure können als Basis für alle Kräutersirupmischungen verwendet werden – ihr könnt hier auch nur Minze oder nur Colakraut oder mit Rosmarin, Lavendel oder sonstigen Kräutern experimentieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und alles Liebe!

Eure

Krista

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Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Gemüse, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch, Vorspeisen

Ofenkarotten und Auberginen-Dip

Karotten finden sich fast immer bei mir im Gemüsefach, weil sie ganz oft wo rein passen. In fast jede Suppe, in die Sauce Bolognese, einfach roh ess ich sie auch gern oder ich raspel eine in den Salat hinein.

Und sie schmecken nicht nur sehr fein, sondern sind auch sehr gesund. Bei gelben oder orangen Lebensmittel sorgen Carotinoide für die Farbe. Diese schützen das Herz-Kreislauf-System und haben entzündungshemmende Wirkung. Weiters wirken Carotinoide positiv auf Augen und Haut.

Nur ab und zu werden sie dann halt auch etwas schrumplig aber auch dann werden sie natürlich noch verwertet und zwar wandern sie mit vielen schönen Gewürzen und Olivenöl in den Ofen und werden dann lauwarm verspeist.

Ein anderes schönes Sommergemüse ist die Aubergine, in Österreich auch gern Melanzani genannt. Eine der wenigen Gemüsesorten, die violett gefärbt sind.

Bei VIOLETTEN oder BLAUEN Lebensmitteln kommt die Farbe von Anthocyanen, welche sich positv auf den Cholesterinspiegel auswirken und zum Beispiel vor Hautalterung schützen!!! Also weg mit der Anti-Falten-Creme und her mit Melanzani, Zwetschgen und Feigen.

Auch die schön glänzenden Früchte wandern in den Ofen und werde dann zu einem köstlichen Dip verarbeitet.

Beides zusammen ergibt ein sommerlich, leichtes, vegetarisches Essen, das sich wieder einmal fast von alleine macht und obendrauf noch recht gesund ist.

Gutes Gelingen und genußvolles Verspeisen wünscht euch eure Krista

Alles Liebe ♥️

Dazu schmeckt ein schönes Baguette oder auch sehr fein: mein Süßkartoffel-Naan oder das Fladenbrot vom diesem Rezept: Spargel-Prosciutto-Lepinje

Ofenkarotten:

500 g Karotten, schälen oder ordentlich bürsten,
je nach Größe halbieren oder vierteln und in 3-4 cm lange Stücke schneiden
1/2 Stange Lauch, gut putzen und in Ringe schneiden

Marinade:
5 EL Olivenöl
1 Bio-Limette (Saft und Abrieb der Schale)
3 – 4 Knoblauchzehen in Scheibchen geschnitten
1 EL Ahornsirup, Agavendicksaft oder Honig
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Sesam schwarz
1/2 TL Chiliflocken (oder mehr, wenn gewünscht)
1/2 – 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (aktueller Lieblingspfeffer: Voatsiperiferry Pfeffer)

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Zutaten der Marinade in einer großen Schüssel verrühren, die Karottenstücke und die Lauchringe dazugeben und alles gut vermengen. Am besten geht das mit den Händen. Das Gemüse in eine ofenfeste Form geben und bei 180 Grad Heißluft 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren. Wer mag, serviert das Ganze mit Olivenöl, gehackter Petersilie und Zitronenspalten.

Auberginen-Dip:
2 mittelgroße Auberginen
1/2 Bund Petersilie, etwas davon für die Garnitur zur Seite geben
1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
2 EL Naturjoghurt
Abrieb von 1/2 Zitrone + 1 TL Zitronensaft
2 EL Olivenöl + etwas mehr zum Servieren
Salz und Pfeffer

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Auberginen mit etwas Olivenöl einpinseln und dann in einer ofenfesten Form 1 Stunde im Backrohr garen. Ab und zu wenden. Nach 1 Stunde herausnehmen und abkühlen lassen. Die Auberginen halbieren und das Fruchtfleisch herauskratzen und mit einem Messer grob hacken. In einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermischen, abschmecken und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ziehen lassen. Zum Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und gehackte Petersilie drüberstreuen.

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Garten, Gemüse, Rezept, Schnelle Küche, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch, Vorspeisen

Schnelle Zucchinicremesuppe

Wer sagt, dass gesunde Küche aufwändig und kompliziert sein muss? Gerade Gemüsesuppen sind im Nu vorbereitet (max. 15 Minuten), nur die Kochzeit (ca. 30 Minuen) muss halt einkalkuliert werden. In dieser kann man sich jedoch fein entspannen und für eine halbe Stunde die Augen schließen.

Dann nur noch kurz pürieren, abschmecken und voilá – fertig ist das Cremesüppchen.


700 g Zucchini (ds. 2 – 3 mittelgroße Früchte), geviertelt und in grobe Stücke geschnitten
1 Zwiebel oder Schalotte (ca 40 g) grob gewürfelt
3 Knoblauchzehen gehackt
Rapsöl
3/4 l Gemüsesuppe
2 Lorbeerblätter
2 Hand voll frische Kräuter (Liebstöckel, Estragon, Petersilie, Bohnenkraut)
Salz und Pfeffer, ev. Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anbraten, dann die Zucchinistücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Die Hälfte der Kräuter (im Ganzen, inklusive nicht zu harter Stängel) und die Lorbeerblätter zugeben und mit Suppe aufgießen. Eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Während dessen die zweite Hälfte der Kräuter von den Stielen befreien und hacken. Die Lorbeerblätter entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken und die andere Hälfte der Kräuter einrühren bzw. die Suppe damit bestreuen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Tipp: als Topping Schwarzbrot in Würfel schneiden und mit Knoblauch und Kräutern in Butter knusprig braten

Mehr Suppenrezepte findet ihr im Archiv – schaut rein!

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Asien, Brot & Gebäck, Jause, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Süßkartoffel-Naan

Wem es einmal nach einer etwas anderen Brotbeilage zur sommerlichen Grillerei als dem allgegenwärtigen Knoblauchkräuterbaguette gustert – dann hab ich hier etwas für euch:

Naan aus Dinkelmehl mit Süßkartoffeln drin.

Wer es nicht kennt:
Naan ist ein fladenartiges Brot, welches in Südasien (Indien, Pakistan, Bangladesch), Zentralasien (Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan) sowie in Vorderasien (Iran, Türkei) als Beilage gegessen wird. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Persischen und heißt übersetzt auch ganz einfach BROT. Charakteristisch ist die Säuerung mit Joghurt und dass es in sehr heißen Lehmöfen gebacken wird.

Da die meisten von uns wahrscheinlich nicht im Besitz eines ebensolchen sein werden – für den normalen Hausgebrauch tut’s auch eine Gußeisenpfanne mit Deckel.

Fladenbrote werden weltweit nicht nur als Beilage, sondern gerne als Besteckersatz genutzt – man bricht einfach Stücke davon ab und nimmt damit die Speisen, zB ein Curry.

Also wie bei uns in Österreich das Semmerl zum Gulasch irgendwie. Aber halt nur irgendwie 😉.

Fröhliches Naan-Backen euch allen und eine schöne restliche Sommerwoche noch!

Eure

Krista

♥️

Für 8 Stück:

200 g Süßkartoffel
80 g Joghurt
1/2 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
270 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
etwas Mehl zum Verarbeiten des Teiges

Die Süßkartoffel in Alufolie wickeln und im Backrohr bei 200 Grad Heißluft eine Stunde garen, kurz abkühlen lassen, dann schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Joghurt und den Gewürzen mischen. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und in diese die Süßkartoffel-Masse geben.

Langsam mit den Fingern das Mehl in die Süßkartoffel-Masse einarbeiten und dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. In 8 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen, auf ein Brett geben und mit einem feuchten Tuch bedecken und für ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestauben und die Teigstücke mit einem Nudelholz zu länglichen Fladen ausrollen. Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Teigfladen pro Seite ca. 2 Minuten braten. Zu Beginn mit Deckel, dann gehen die Naans
(ist die Mehrzahl Naans 🤔😉?) schön auf.

Und falls ihr das Naan nicht als Beilage zum Grillen backt, dann gibt’s vielleicht ein feines Curry dazu?


Hier kommt ihr zu ein paar Rezepten dafür:

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