Eingekocht & Eingerext, Geschenke aus der Küche, Jause, Regional, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch, Vorspeisen

Eingelegte rote Zwiebel

Wenn ihr, so wie ich, ein Kind der 70er und/oder 80er Jahre seid, gab es wahrscheinlich kein Weihnachten oder einen anderen hohen Feiertag bzw. Geburtstag ohne Fondue, wahlweise mit Öl oder eventuell die Variante mit Rindsuppe, welche dann zur späteren Stunde oder am nächsten Tag zur Dezimierung des Alkoholpegels gereicht wurde.

Ein paar Jahre später dann – als kulinarische Steigerung sozusagen – wurden dann die Fonduegäbelchen durch Raclettepfännchen ersetzt. Optimalerweise hat man gleich etwas tiefer in die Tasche gegriffen und sich eine Kombination aus Steingrill und Raclette geleistet. Da war dann für jeden was dabei.

Und als „gesundes“ Beiwerk zu der ganzen Festtags-Chose gab es dazu gerne Ananas aus der Dose, Maiskölbchen und Gurkerl aus dem Glas UND: Perlzwieberl. Für alle unter euch, die den Geschmack von Perlzwieberl in guter Erinnerung haben, gibt es heute dieses Rezept. Die Marinade erinnert mich auf jeden Fall schwer daran.

Und weil ich mir nicht jedes Mal alles für’s große Festtagsessen nach Hause holen, esse ich die feinen Zwiebel einfach zur Jause und wünsch mir vom Christkind zu Weihnachten, dass es wieder einmal Fondue gibt.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Genießen und beim
Schwelgen in Erinnerungen wünscht euch
eure
Krista

100 ml Apfelessig
200 ml Wasser
1 TL Salz
1/4 TL Kurkuma
1 TL Korianderkörner
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1 kleine Chilischote im Ganzen
2 TL Honig oder Agavendicksaft (oder ich hab zB meinen Wipferlsirup genommen)

250 g rote Zwiebel in 2-3 mm dicke Scheiben geschnitten

Die rote Zwiebel in ein Schraubglas oder ein schönes Rexglas schichten. Die Zutaten der Marinade vermischen und einmal kurz aufkochen. Über die Zwiebel gießen, verschließen und einen Tag ziehen lassen.

Sehr gut schmecken die Zwiebel natürlich auch in einem Sandwich, auf einem Burger und als schnelles Mitbringsel ist so ein Glas voll Zwiebel auch immer eine hübsche Idee.

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Rezept, Schnelle Küche, Gemüse, Vorspeisen, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch, Garten

Kürbissuppe

So simple, so good …

Mehr gibt es zu Kürbissuppe nicht zu sagen, finde ich.

Außer vielleicht:

Es sind lauter gesunde Sachen drin. Kürbis enthält u. a. Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium und hat sehr wenige Kalorien (25 – 30 kcal/100 g). In meinem Rezept kommt frischer
Ingwer vor, der aufgrund des enthaltenen Gingerols entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Und Knoblauch und Chili heizen dem Körper noch dazu ein und sind ebenfalls entzündungshemmend.

Also rundum a xunde Gschicht.

Hier könnt ihr euch ein kurzes Making of auf meinem Instagram Account ansehen: https://www.instagram.com/reel/CiNM8ATIJPM/?igshid=YmMyMTA2M2Y=


1 Hokkaido-Kürbis mit ca 1 kg (ergibt ca. 900 g ohne Kerne)
halbieren, entkernen und würfeln (ca. 2-3 cm)
1 große Zwiebel (ca 100 g), gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 – 3 cm großes Stück Ingwer, gehackt
1/2 mittelscharfe Chilischote, gehackt
2 EL gutes Rapsöl oder Olivenöl
1 Schuß (EL) Apfelessig
3/4 l Gemüsesuppe
2 – 3 Lorbeerblätter (wenn möglich, frisch)
2 Zweige frischen (od. etwas getrockneten) Liebstöckel
6 – 8 Pfefferkörner
Salz, ev. Zitronensaft
Kürbiskernöl

Zwiebel , Knoblauch, Ingwer und Chili im Öl glasig anbraten, dann die Kürbisstücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Mit dem Apfelessig ablöschen und mit Suppe aufgießen. Die Kräuter und Gewürze zugeben und eine halbe (bis 3/4) Stunde leicht köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Lorbeerblätter (ev. auch die Pfefferkörner, wer es nicht so scharf mag) entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Falls die Konsistenz zu dickflüssig ist, noch mit etwas Gemüssesuppe verdünnen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Mit Kürbiskernöl beträufeln und servieren.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Mehr Gemüsesuppen findet ihr in meinem Archiv – schaut rein!
Schnelle Zucchinicremesuppe
Pastinaken-Sellerie-Apfel-Suppe
Karfiolcremesuppe
Rotkrautsuppe
Brokkolisuppe

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Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Österreichische Küche, Erdäpfel, Hauptspeisen, Jause, Regional, Rezept, Vorspeisen

Erdäpfel-Lauch-Torte

Mein Mann kommt ja ursprünglich aus dem Waldviertel, dem Zentrum der Erdäpfelkultur Österreichs. Am Anfang unserer Beziehung gab es zwischen most- und waldviertlerisch hinsichtlich mancher Wörter fast so etwas wie eine Sprachbarriere, so auch bei den Erdäpfeln.

Wenn er von „Eadban“ als Beilage zum Schnitzerl redete, war ich verwirrt, weil ich an Erdbeeren 🍓 dachte – die übrigens bei uns früher Ananas🍍 hießen 😊 (das erklär ich vielleicht ein ander Mal).

(Zur Erläuterung: „Eadban“ dürfte sich von „Erdbirne“ ableiten).

Nach über 14 Jahren wissen wir, was der andere meint (meistens halt 😉).

Erdäpfel kommen bei uns also ganz oft auf den Tisch. Ob einfach nur gekocht mit Butter und Salz, als Erdäpfelsalat oder als Erdäpfelschmarren zum Rindfleisch oder zum Spinat – Erdäpfel haben bei uns das ganze Jahr Saison.

Und wenn die köstlichen Knollen nicht gerade frittiert als Pommes oder Chips auf den Tisch kommen, sind sie auch noch überaus gesund und kalorienarm.

100 g Erdäpfel bestehen zu ca. 75% aus Wasser, einen Energiegehalt von nur 68 kcal und enthalten fast kein Fett (0,1 g). Dafür versorgen sie uns mit wertvollen Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen. Aufgrund des relativ hohen Vitamin C-Gehalts wurden Erdäpfel früher auch oft die „Zitrone des Nordens“ genannt.

Am wichtigsten ist jedoch natürlich, dass es schmeckt und mit Erdäpfelgerichten macht man meistens nichts falsch, auch nicht, wenn mehrer Leute am Tisch sitzen. Oder kennt ihr wen, der keine Erdäpfel mag?

Als Beilage zur Erdäpfeltorte eignet sich ein schöner, frischer, grüner Salat oder auch ein Rahm-Gurken-Salat hervorragend. Auch ein Sauerrahm-Kräuter-Dip mit Knoblauch passt gut dazu. Und falls was übrig bleibt, kann man die Erdäpfeltorte kalt zur Jause essen oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und wie immer viel Freude beim Nachkochen!

Eure

Krista


Zutaten für eine Tortenform:
1 kg festkochende Erdäpfel, geschält und mit einem Gemüsehobel fein gehobet
(oder mit einem Messer in dünne Scheiben geschnitten)
150 g Lauch, in Ringe geschnitten
4 Stangen Jungzwiebel (ca. 100 g), in Ringe geschnitten
100 g Speck, in Streifen oder Würfel geschnitten
2 EL Rapsöl
1 Becher Sauerrahm
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
frische Petersilie und Bohnenkraut, fein gehackt (ihr könnt gerne auch andere Kräuter verwenden, zB Schnittlauch oder Majoran, der schmeckt auch getrocknet hervorragend zu Erdäpfeln)

Zubereitung:
Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und Speck, Lauch und Jungzwiebel darin bräunen. In einer Schüssel den Sauerrahm mit den Eiern versprudeln und ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Erdäpfelscheiben dazugeben und durchmischen. Dann noch die Speckmischung dazugeben, alles verrühren und eventuell noch einmal würzen. Die Erdäpfelmasse in eine gefettete Tortenspringform füllen und mind. 50 Minuten – die erste Hälfte davon mit Alufulie abgedeckt – backen. Die Garzeit kann je nach Sorte und nach Dicke der Scheiben variieren – einfach am Ende der Garzeit mit einer Gabel anstechen und probieren.

Aus dem Ofen nehmen, kurz stehen lassen und aus der Springform lösen.

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Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsalat

Es herbstelt ordentlich an diesem Wochenende im August.
Die ersten Blätter fallen und ich freu mich. Am Morgen hängt der Nebel über den noch saftig grünen Wiesen und auch das freut mich. Frische, klare Luft am Morgen und auch wieder in der Nacht. Und auch das freut mich.

Und vor lauter Freude gibt es von mir einen kulinarischen Übergang zwischen den Jahreszeiten. Rotkraut, Äpfel und Nüsse stehen für den bevorstehenden Herbst und das Dressing mit Limette und Chili, erfrischend und scharf – also irgendwie noch Sommer.

Viel Freude und Genuß wünsch ich euch wie immer beim Nachkochen und alles Liebe!

Eure Krista

Für 4 Personen:
1/2 Kopf Rotkraut (ca. 350 – 400 g)
3 – 4 Karotten (ca. 200 g)
1/2 Bund Jungzwiebel
1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
1 Stück Lauch (ca. 1/3 Stange)
Saft 1/2 Limette

Dressing:
1 Limette, davon den Saft
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger), fein gehackt
2 EL Rapsöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1/2 TL Anis ganz, 1/2 TL Fenchelsamen
ev. Walnusskerne

Als erstes das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Ca. 1 Stunde stehen lassen. Während dessen immer wieder kneten. Den Apfel entkernen, (wer mag schälen, ich lass die Schale drauf) raspeln und mit dem Saft einer halben Limette vermengen, damit er nicht braun wird. Dann das restliche Gemüse vorbereiten: die Karotten (ev. schälen) grob raspeln, den Lauch und die Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten außer Anis und Fenchel in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. Die Anis- und Fenchelsamen in einer Pfanne trocken rösten, damit sich die Aromen entfalten und dann in einem Mörser fein zermahlen und dann unters Dressing mischen. Anis und Fenchel sind nicht jedermanns Sache, das Dressing schmeckt auch ohne, wer das gar nicht mag.

Nun alle Zutaten des Salates mit dem Dressing vermischen und noch mind. eine Stunde ziehen lassen.

Wer mag, kann noch Walnusskerne in einer Pfanne etwas anrösten und den Salat damit bestreuen.

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann wieder 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

Mehr Rotkrautrezepte:
Spicy Rotkrautsalat mit Räuchertofu
Rotkrautsuppe

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Ofenkarotten und Auberginen-Dip

Karotten finden sich fast immer bei mir im Gemüsefach, weil sie ganz oft wo rein passen. In fast jede Suppe, in die Sauce Bolognese, einfach roh ess ich sie auch gern oder ich raspel eine in den Salat hinein.

Und sie schmecken nicht nur sehr fein, sondern sind auch sehr gesund. Bei gelben oder orangen Lebensmittel sorgen Carotinoide für die Farbe. Diese schützen das Herz-Kreislauf-System und haben entzündungshemmende Wirkung. Weiters wirken Carotinoide positiv auf Augen und Haut.

Nur ab und zu werden sie dann halt auch etwas schrumplig aber auch dann werden sie natürlich noch verwertet und zwar wandern sie mit vielen schönen Gewürzen und Olivenöl in den Ofen und werden dann lauwarm verspeist.

Ein anderes schönes Sommergemüse ist die Aubergine, in Österreich auch gern Melanzani genannt. Eine der wenigen Gemüsesorten, die violett gefärbt sind.

Bei VIOLETTEN oder BLAUEN Lebensmitteln kommt die Farbe von Anthocyanen, welche sich positv auf den Cholesterinspiegel auswirken und zum Beispiel vor Hautalterung schützen!!! Also weg mit der Anti-Falten-Creme und her mit Melanzani, Zwetschgen und Feigen.

Auch die schön glänzenden Früchte wandern in den Ofen und werde dann zu einem köstlichen Dip verarbeitet.

Beides zusammen ergibt ein sommerlich, leichtes, vegetarisches Essen, das sich wieder einmal fast von alleine macht und obendrauf noch recht gesund ist.

Gutes Gelingen und genußvolles Verspeisen wünscht euch eure Krista

Alles Liebe ♥️

Dazu schmeckt ein schönes Baguette oder auch sehr fein: mein Süßkartoffel-Naan oder das Fladenbrot vom diesem Rezept: Spargel-Prosciutto-Lepinje

Ofenkarotten:

500 g Karotten, schälen oder ordentlich bürsten,
je nach Größe halbieren oder vierteln und in 3-4 cm lange Stücke schneiden
1/2 Stange Lauch, gut putzen und in Ringe schneiden

Marinade:
5 EL Olivenöl
1 Bio-Limette (Saft und Abrieb der Schale)
3 – 4 Knoblauchzehen in Scheibchen geschnitten
1 EL Ahornsirup, Agavendicksaft oder Honig
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Sesam schwarz
1/2 TL Chiliflocken (oder mehr, wenn gewünscht)
1/2 – 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (aktueller Lieblingspfeffer: Voatsiperiferry Pfeffer)

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Zutaten der Marinade in einer großen Schüssel verrühren, die Karottenstücke und die Lauchringe dazugeben und alles gut vermengen. Am besten geht das mit den Händen. Das Gemüse in eine ofenfeste Form geben und bei 180 Grad Heißluft 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren. Wer mag, serviert das Ganze mit Olivenöl, gehackter Petersilie und Zitronenspalten.

Auberginen-Dip:
2 mittelgroße Auberginen
1/2 Bund Petersilie, etwas davon für die Garnitur zur Seite geben
1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
2 EL Naturjoghurt
Abrieb von 1/2 Zitrone + 1 TL Zitronensaft
2 EL Olivenöl + etwas mehr zum Servieren
Salz und Pfeffer

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Auberginen mit etwas Olivenöl einpinseln und dann in einer ofenfesten Form 1 Stunde im Backrohr garen. Ab und zu wenden. Nach 1 Stunde herausnehmen und abkühlen lassen. Die Auberginen halbieren und das Fruchtfleisch herauskratzen und mit einem Messer grob hacken. In einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermischen, abschmecken und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ziehen lassen. Zum Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und gehackte Petersilie drüberstreuen.

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Schnelle Zucchinicremesuppe

Wer sagt, dass gesunde Küche aufwändig und kompliziert sein muss? Gerade Gemüsesuppen sind im Nu vorbereitet (max. 15 Minuten), nur die Kochzeit (ca. 30 Minuen) muss halt einkalkuliert werden. In dieser kann man sich jedoch fein entspannen und für eine halbe Stunde die Augen schließen.

Dann nur noch kurz pürieren, abschmecken und voilá – fertig ist das Cremesüppchen.


700 g Zucchini (ds. 2 – 3 mittelgroße Früchte), geviertelt und in grobe Stücke geschnitten
1 Zwiebel oder Schalotte (ca 40 g) grob gewürfelt
3 Knoblauchzehen gehackt
Rapsöl
3/4 l Gemüsesuppe
2 Lorbeerblätter
2 Hand voll frische Kräuter (Liebstöckel, Estragon, Petersilie, Bohnenkraut)
Salz und Pfeffer, ev. Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anbraten, dann die Zucchinistücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Die Hälfte der Kräuter (im Ganzen, inklusive nicht zu harter Stängel) und die Lorbeerblätter zugeben und mit Suppe aufgießen. Eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Während dessen die zweite Hälfte der Kräuter von den Stielen befreien und hacken. Die Lorbeerblätter entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken und die andere Hälfte der Kräuter einrühren bzw. die Suppe damit bestreuen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Tipp: als Topping Schwarzbrot in Würfel schneiden und mit Knoblauch und Kräutern in Butter knusprig braten

Mehr Suppenrezepte findet ihr im Archiv – schaut rein!

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Süßkartoffel-Naan

Wem es einmal nach einer etwas anderen Brotbeilage zur sommerlichen Grillerei als dem allgegenwärtigen Knoblauchkräuterbaguette gustert – dann hab ich hier etwas für euch:

Naan aus Dinkelmehl mit Süßkartoffeln drin.

Wer es nicht kennt:
Naan ist ein fladenartiges Brot, welches in Südasien (Indien, Pakistan, Bangladesch), Zentralasien (Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan) sowie in Vorderasien (Iran, Türkei) als Beilage gegessen wird. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Persischen und heißt übersetzt auch ganz einfach BROT. Charakteristisch ist die Säuerung mit Joghurt und dass es in sehr heißen Lehmöfen gebacken wird.

Da die meisten von uns wahrscheinlich nicht im Besitz eines ebensolchen sein werden – für den normalen Hausgebrauch tut’s auch eine Gußeisenpfanne mit Deckel.

Fladenbrote werden weltweit nicht nur als Beilage, sondern gerne als Besteckersatz genutzt – man bricht einfach Stücke davon ab und nimmt damit die Speisen, zB ein Curry.

Also wie bei uns in Österreich das Semmerl zum Gulasch irgendwie. Aber halt nur irgendwie 😉.

Fröhliches Naan-Backen euch allen und eine schöne restliche Sommerwoche noch!

Eure

Krista

♥️

Für 8 Stück:

200 g Süßkartoffel
80 g Joghurt
1/2 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
270 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
etwas Mehl zum Verarbeiten des Teiges

Die Süßkartoffel in Alufolie wickeln und im Backrohr bei 200 Grad Heißluft eine Stunde garen, kurz abkühlen lassen, dann schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Joghurt und den Gewürzen mischen. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und in diese die Süßkartoffel-Masse geben.

Langsam mit den Fingern das Mehl in die Süßkartoffel-Masse einarbeiten und dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. In 8 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen, auf ein Brett geben und mit einem feuchten Tuch bedecken und für ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestauben und die Teigstücke mit einem Nudelholz zu länglichen Fladen ausrollen. Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Teigfladen pro Seite ca. 2 Minuten braten. Zu Beginn mit Deckel, dann gehen die Naans
(ist die Mehrzahl Naans 🤔😉?) schön auf.

Und falls ihr das Naan nicht als Beilage zum Grillen backt, dann gibt’s vielleicht ein feines Curry dazu?


Hier kommt ihr zu ein paar Rezepten dafür:

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Griechisches Ofengemüse mit Feta

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel.
– Hippokrates –

Der griechische Arzt Hippokrates, der 460 v. Chr. geboren wurde, wusste schon zu seiner Zeit um die besondere Bedeutung der Ernährung auf unsere Gesundheit. So sagte er auch:

„Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

Ob es tatsächlich die richtige Diät für jedes Leiden gibt, sei dahin gestellt. Die Griechen haben aber tatsächlich laut Statistik eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt in der EU.

Die Insel Ikaria wird von Forschern sogar auf der Liste der „Blauen Zonen“ gelistet, das sind Regionen, in denen die ältesten Menschen der Welt leben. Ikaria wird sogar als Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben, bezeichnet.

Das klingt doch schön, oder?

Einer der Gründe für ein langes, gesundes Leben auf der Insel ist offensichtlich die gesunde Ernährung mit wenig Fleisch, dafür mit viel Gemüse und natürlich viel gesundem Olivenöl. Und was uns die Griechen sicherlich auch voraus haben und wesentlich zu einem glücklichen, langen Leben verhilft, ist der entspannte, gelassene Umgang mit dem Leben und dessen Widrigkeiten an sich.

Darin werde ich mich in nächster Zeit auch wieder mehr üben: Achtsam, gelassen und gedulig sein. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind.

Gutes Essen hilft dabei auf jeden Fall. Und wenn ich schon nicht nach Griechenland komme, kommt ein Hauch von Griechenland auf meinen Teller. Gemüse und Feta vereint mit vielen frischen Kräutern und Olivenöl. Im Ofen gebacken und lauwarm serviert – ein Gläschen Retsina dazu – das Leben könnte schlechter sein.

Καλή όρεξη – Kalí órexi – Guten Appetit!

2 Portionen als Hauptgang bzw. 4 als Vorspeise:
2 große Fleischparadeiser, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Spalten od. Ringe geschnitten
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1/2 Glas Oliven
1 Packung Feta
Oregano und Thymian (frisch od. getrocknet)
Olivenöl
Weißbrot od. Baguette

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter zufügen, dann abwechselnd Tomaten, Zwiebel, Paprika und Oliven mit den Kräutern in die Form schichten, mit Salz und Pfeffer würzen (Achtung mit dem Salz, der Feta, der jetzt drauf kommt, ist oft in Salzlake).

Als oberste Schicht den Feta mit den Händen über dem Gemüse zerbröseln und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 25 backen. Aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckts mir am besten.



TIPP:
Falls nicht alle Zutaten im Haus sind oder nicht alles schmeckt, kann man gerne etwas weglassen und dafür etwas anderes verdoppeln. Alternativ können auch Zucchini oder zumb Beispiel Jungzwiebel verwendet werden. Wichtig ist der Feta und das Öl, damit man das dann mit dem Weißbrot auftunken kann.

Und wenn was übrig bleibt, es schmeckt auch kalt bzw. kann man Reste davon in einen Wrap oder ein Pita-Brot füllen und den Kindern mit ins Freibad geben.
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𝗧𝗼𝗿𝘁𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗣𝗶𝘇𝘇𝗮

New week – new ideas 💡

Die meisten von uns stehen nicht gern ewig in der Küche, oder?

Ab heute wirds von mir öfter Mal neue Idee zum Thema schnelle Küche geben –
👉 𝗞𝗶𝘁𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗤𝘂𝗶𝗰𝗸𝗶𝗲𝘀 also 🤪.

Wie gefällt euch das?

So wie diese 𝗧𝗼𝗿𝘁𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗣𝗶𝘇𝘇𝗮. Statt Pizzateig werden hier fertige Wraps mit Tomatensauce 🍅 bestrichen (Tomatenmark mit etwas Wasser anrühren, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Oregano würzen) und wie Pizza belegt.

Bei mir hier in diesen Kombinationen:
1. Prosciutto – getrocknete Tomaten -Zwiebel
2. Salami – Oliven – Zwiebel
3. Gorgonzola dolcellatte – Zwiebel
Und überall natürlich Mozarella und nach dem Backen Rucola drauf.

Im vorgeheizten Rohr bei 190 Grad ca. 10 Minuten backen.

Buon appetito cari amici 🍕🇮🇹

Alles Liebe ❤ Eure Krista

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Österreichische Küche, Gemüse, Jause, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Mostviertler Bärlauch-Schafkäse-Terrine mit Bärlauch-Kürbiskern-Pesto

Bevor sich der Bärlauch bis zum nächsten Jahr wieder verabschiedet, kredenze ich euch heute eine luftig-leichte kalte Vorspeise, die frisch und regional daherkommt. Bei uns im Mostviertel halt.

Denn da wird der Schaf- oder Schafmischkäse nach der Winterpause genau so sehnlich erwartert wie die ersten Bärlauchblätter. Zur Jause wird er meist ganz puristisch mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch serviert – da schmeckt er natürlich sowieso immer, aber wer ein bisschen Abwechslung mag, dem lege ich das nachfolgende Rezept ans Herz.

Wer mehr zur Herkunft und Herstellung des „Mostviertler Schofkas“ wissen möchte: hier ein interessanter Link: https://info.bmlrt.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/kaese/mostviertl_schofkas.html.

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren, ein schönes Wochenende und einen guten Start in den Mai!

Eure

Krista von kochliebe.at

4 Portionen:
Zutaten Terrine:
50 g Bärlauch
120 g Naturjoghurt
280 g Mostviertler Schafmischkäse (= ca. 1 Rolle Schafkäse)
Abrieb ½ Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer
6 Blatt Gelatine
1 EL Joghurt
1 EL Wasser

Wer keinen „Schofkas“ zur Verfügung hat, der kann alternativ dazu Frischkäse verwenden, der von der Konsistenz ähnlich ist – bitte kein Feta oder ähnliches, der ist zu fest.

Zutaten Pesto:
50 g Bärlauch
2 EL Kürbiskerne natur
100 ml Rapsöl
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Garnitur: Kohlrabi, Radieschen, Sprossen, Gänseblümchen

Zubereitung:

  • Bärlauchblätter etwas zerkleinern und mit Joghurt und Schafmischkäse mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit dem Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
  • Die Gelatine ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen. 1 EL Wasser und 1 EL Joghurt leicht erhitzen und die gut ausgedrückte Gelatine darin unter Rühren auflösen.
  • Die Schafkäsemasse mit der Gelatine gut verrühren und in Formen füllen. Hier kann man entweder 4 einzelne Dariolformen, Portionsgläser oder einfach Kaffeetassen verwenden oder man nimmt eine Terrinen- bzw. Pastetenform. Die Formen werden vor dem Füllen mit kaltem Wasser ausgespült und mit Klarsichtfolie ausgelegt, dann lässt sich die Masse später gut herauslösen. Zum Festwerden für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Für das Pesto den Bärlauch etwas zerkleinern und mit Öl und den Kürbiskernen mit dem Stabmixer zu einer Paste mixen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
  • Zum Anrichten werden Kohlrabi und Radieschen in hauchdünne Scheiben geschnitten, auf einen Teller gelegt und mit etwas Salz bestreut. Die Förmchen auf das Gemüse stürzen bzw. falls ein Terrinenform verwendet wurde, diese auf ein Brett stürzen, in Scheiben schneiden und auf dem Kohlrabi-Carpaccio anrichten. Mit dem Pesto garnieren und mit frischen Sprossen dekorieren.
  • Als Beilage passt getoastetes Schwarzbrot.

Und aus dieser wunderbaren Gegend kommt er – der Ybbstaler „Schofkas“ – Waidhofen an der Ybbs:

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