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Blätterteig-Karotten mit 2erlei Fülle

Wer mich kennt, der weiß, basteln ist nicht so mein Lieblingshobby. Dazu braucht man einerseits Geduld und andererseits geht das ja meistens mit Genauigkeit einher. Beides nicht unbedingt Stärken von mir. Ich bin ja eher mehr so der Freestyle-Typ. Für diese hübsche Osteridee hab ich mich dann doch hingesetzt und mir überlegt, wie ich mir den Kauf von eigenen Backformen sparen kann. Ich hätte mir so Dinger natürlich auch bei jemandem ausborgen können, aber da hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt.

Und dafür hat mein Talent dann doch gereicht 🙂

Also, passend zur Karwoche, zur Osterzeit. Passend für alle, die gern mit Kindern basteln und/oder kochen. Oder auch passend für alle, die gern was Neues ausprobieren, hier meine Blätterteig-Karotten mit zweierlei Fülle:

1. Frischkäseaufstrich mit Karotte und Kren und

2. Frischkäse mit Gorgonzola.

Die Stanitzel können natürlich auch süß gefüllt werden (zB mit Schlagobers und Beeren)

Für die Stanitzelform braucht ihr:
etwas stärkeres Papier bzw. dünnen Karton
Büroklammern
Alufolie
Öl

Karotte-Kren-Aufstrich:
150 g Frischkäse
1 EL Joghurt
1 Karotte (ca. 80 g) fein gerieben
3 EL Kren (frisch gerissen)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten zu einr cremigen Masse verrühren

Österkron-Aufstrich:
150 g Frischkäse
75 g Österkron fein würfeln
Salz und Pfeffer
Österkron mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse rühren, ev. noch würzen – Achtung der Österkron hat schon sehr viel Geschmack!

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachmachen und ein wunderbares Osterfest mit euren Lieben!

Eure

Krista

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Bärlauchwaffeln

Man kommt ja um diese Jahreszeit um den Bärlauch nicht herum. Omnipräsent ist er geradezu momentan in allen Kochblogs, Zeitungen und sonstigen Medien in Form von Suppe, Risotto, Knödeln usw. Und jeder Hobbynaturalist freut sich, wenn er sein „eigenes“ Bärlauchplatzerl kennt, wo er ungeniert sammeln kann.

Dazu wäre natürlich anzumerken, dass 1. halt wirklich nur gesammelt werden soll, was man zu 100% kennt, da es beim Bärlauch mit dem Maiglöckerl und der Herbszeitlose sehr giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt und 2. dass man halt auch nur Mengen sammelt, die die Natur verkraftet – also nicht mit der Sense ernten :).

Und weil die Menschheit schon genug Bärlauchcremesuppenrezepte hat, hier einmal ein bisschen was Anderes – Bärlauchwaffeln – knusprig, pikant und hübsch anzuschauen. Vor allem mit dem Gänseblümchen drauf :).

Vielleicht braucht ihr ja noch optisch hübsches Fingerfood als Amuse-Gueule fürs Ostermenü oder für den Godntag?

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende!

Eure

Krista von kochliebe.at

Zutaten:
30 g Bärlauchblätter (ca. 2 Hand voll)
100 g Topfen (zB mein Lieblings Bauerntopfen von https://www.milchwerkstatt-krenn.at/)
35 g Rapsöl
3 Eier
300 g Dinkelmehl
1/2 Packerl Backpulver
150 ml Milch
100 ml Sodawasser, Salz

Zubereitung:
Die Bärlauchblätter grob hacken und mit Öl, Milch und Sodawasser mit einem Mixstab oder im Standmixer fein pürieren. Den Topfen mit den Eiern cremig verrühren und das Mehl mit dem Backpulver miteinander versieben. Dann alle 3 Komponenten zu einem zähen Teig verrühren und gut salzen.

Das Waffeleisen aufheizen und aus dem Teig schöne knusprige Waffeln backen.

Als Belag eignet sich zB ein Sauerrahm-Joghurt-Dip mit Knoblauch und Schnittlauch.

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Speck-Zwiebelmarmelade

Falls ihr noch auf der Suche nach einem selbstgemachtem Weihnachtsgeschenk aus der Küche seit, leg ich euch meine Speckmarmelade ans Herz. Schmeckt durch Zimt und Sternanis a bissl nach Weihnachten, ist schnell gemacht und kommt bei allen – vorausgesetzt, Fleischesser 🙂 – gut an.

Ich könnt so ein Glasl einfach so auslöffeln. Tatsächlich schmeckt der rustikale Aufstrich auf getoastetem Schwarzbrot oder Weißbrot, als Topping auf einem Burger oder zu allen gegrillten Fleischstücken genauso wie zum Grillkäse oder einfach zur Jause.

Ich backe dazu gern ein frisches Röstzwiebelbaguette und schenk mir am Abend vorm Kamin ein Glas Wein ein und gut ist.

Zutaten für ein Glas:

20 dag durchzogener Speck, kleinwürfelig geschnitten
3 mittelgroße rote Zwiebel, kleinwürfelig geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
80 ml Portwein
60 ml Ahornsirup
30 ml Brombeer-Balsamico (oder normaler Balsamico)
½ TL Chiliflocken
1 Messerspitze Zimt
1 Sternanis
½ Bioorange (Zesten und Saft)
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Den Speck in einer Pfanne ohne Fett auslassen, dann die Zwiebel dazu geben und auch mit anbraten, bis alles etwas gebräunt ist. Danach mit Portwein, Balsamico und Orangensaft ablöschen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und so lange leicht köcheln lassen, bis die Zwiebelwürfel weich sind und die Flüssigkeit einreduziert ist. Noch heiß in Gläser füllen.
Sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb ca. 10 Tagen verbraucht werden.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Essen und beim Verschenken!

Eure Krista von kochliebe.at

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Brombeer-Chutney

Heute gibt es hier quasi die „Fortsetzung“ zum letzten Beitrag. Für mein Chutney verwende ich nämlich die ausgedrückten Beeren vom Brombeer-Balsamico – da die viel zu schade zum Entsorgen sind, und schon mit den richtigen Geschmäckern für ein Chutney „präpariert“ sind – nämlich mit Essig und Gewürzen.

Noch etwas Schärfe, Süße und Säure dazu und fertig ist mein No-Waste-Chutney, das ganz hervorragend zu Käse und zu Gegrilltem passt.

In ein hübsches Glas gefüllt, schön beschriftet und dekoriert habt ich auch gleich ein schönes MItbringsel für die nächste Grillparty.

700 g Brombeer-„Trester“ (die ausgedrückten Beeren vom Balsamico-Rezept)
70 g Zwiebel rot, fein gehackt
1 Chilischote
1 Bio-Limette (Abrieb der Schale und Saft)
1 TL Salz
200 ml Balsamico
250 g Zucker
2 EL Senfpulver (je 1 TL gelbe und braune Senfkörner gemahlen)

Alle Zutaten in einem Topf verrühren, auf kleiner Flamme 30 Minuten köcheln, danach die Chilischote entfernen und noch heiß in Gläser füllen.

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Brombeer-Balsamico

Ich liebe unseren Brombeer-Dschungel.

Die Staude ist schon uralt, blüht ganz wunderhübsch und trägt zig Kilo an Früchten jedes Jahr. Unser Rekord vor ein paar Jahren waren 23 kg. Ja, da muss man sich dann schon was einfallen lassen.

Und bei der Ernte – wenn Beere für Beere in den Emailletopf wandert – kann ich mich voll entspannen und meinen Gedanken nach hängen, auch wenn die Hände danach noch tagelang violett sind (und nein: Handschuhe sind keine Option 😅).

Aber ehrlich gesagt:
Von süß sind die Früchtchen weit entfernt. Die spielen eher in der Liga „sauer macht lustig“.

Daher mach ich auch heuer wieder Brombeer-Balsamico damit, dafür passen sie bestens. Und der wiederum passt am Besten ins Dressing vom Paradeisersalat.

Und das braucht ihr dafür:

1,20 kg Brombeeren
1,5 l Balsamico
1/2 kg Zucker
10 Pfefferkörner
3 Gewürznelken
1/2 TL Muskat
2 Zimtstangen
1 EL getrocknete Orangenschale

Alle Zutaten in einem großen Topf vermengen und aufkochen lassen. 15 Minuten leicht dahin köcheln lassen, den Herd abdrehen und mindestens 2 – 3 Stunden (oder über Nacht) zugedeckt ziehen lassen.

Die Brombeeren abseihen und gut ausdrücken und den Essig in Flaschen füllen.

Die ausgedrückten Brombeeren NICHT wegschmeißen, was ihr daraus noch machen könnt, zeige ich euch im nächsten Beitrag.

Viel Freude beim Pflücken, Machen und Verkosten
und alles Liebe wünscht euch eure
Krista von kochliebe.at

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Pesto aus Zitronenbasilikum, Chili und Walnüssen – So schmeckt der Sommer!

Was bitte riecht und schmeckt mehr nach Sommer, Sonne und Urlaub als frisches Basilikum?

🌞

Und weil mein Zitronenbasilikum grad so wächst, dass es eine wahre Freude ist, wird es mit Walnüssen und feinstem Olivenöl zu einem hochsommerlich, frischem Pesto vermählt.

Pesto:

1 Hand voll Walnüsse (in einer Pfanne trocken geröstet)
2 Hand voll Zitronenbasilikum
1 kleine Chilischote

Zesten 1/2 Biozitrone
200 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 Hand voll Parmesan (frisch gerieben)
1 – 2 TL Zitronensaft, je nach Geschmack
Salz und Pfeffer

Nüsse, Basilikum, Chili und Knoblauchzehen mit dem Olivenöl im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) pürieren. In die Masse den Parmesan von Hand einrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu Nudeln, aufs oder ins Brot, ins Dressing oder wie ich auf Zoodles (Zucchini mit dem Spiralschneider zu Nudeln gemacht und in Olivenöl angebraten) mit geschmolzenen Tomaten und Burrata – der Verwendung sind fast keine Grenzen gesetzt.

Seids kreativ und lasst es euch schmecken!

Alles Liebe ♥️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Oliven- und Tomatenpaste

Es kommt Besuch auf ein Glasl Wein (oder 2😇) und ihr braucht einen schnellen Snack dazu?

Dann leg ich euch diese beiden Aufstriche ans Herz. Sind rucki-zucki gemacht und kommen echt gut an. Ciabatta, Baguette oder auch getoastetes Schwarzbrot dazu und fertig ist die Weinbegleitung 🍷.

Ins Rexglas gefüllt schaut’s am Tisch schön aus und wäre auch ein feines Mitbringsel 🎁.

Olivenpaste:
2 Gläser schwarze, entkernte Oliven (370 g Abtropfgwicht)
1 Sardellenfilet
7 Kapern (ich verwende die trocken in Salz eingelegten, dann braucht man kein Salz mehr)
50 ml Olivenöl
Abrieb von 1/2 Biozitrone und etwas Zitronensaft
Salz,  Pfeffer

Falls die Oliven in Flüssigkeit eingelegt sind, abgießen und dann mit den restlichen Zutaten mit dem Stabmixer pürieren und mit ein paar Tropfen Zitronensaft und Pfeffer (und ev. Salz) abschmecken.

Paste aus getrockneten Tomaten:
2 Gläser getrocknete Tomaten (320 g Abtropfgewicht),
30 ml vom Einlegeöl der Tomaten (den Rest aufheben für Pasta usw.)
1 Hand voll frisches Basilikum klein gehackt
1 Knoblauchzehe fein gehackt
Abrieb von 1/2 Biozitrone und etwas Zitronensaft
Salz

Die Tomaten etwas klein schneiden und mit dem Öl mit dem Stabmixer pürieren. Dann die restlichen Zutaten unterrühren und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Buon appetito!

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Speck-Zwiebelmarmelade

Speck jausnen, das war eine der Lieblingsbeschäftigung vom Opa meines Mannes. Bei meiner ersten Begegnung an seinem Fischteich mit ihm war seine erste Frage, ob ich eh an Speck mag, die zweite, ob ich eh an Spritzer trink :). Beides habe ich mit Bravour gemeistert. Nach jedem Besuch bei ihm im Waldviertel war der Kofferraum auf der Heimfahrt voll mit Gselchtem. Ich hoffe, im Himmel gibt’s auch a gscheide Jausn.

Ich hab gestern früh ein frisches Röstzwiebelbaguette dazu gemacht und für meinen persönlichen Vorkoster daheim, dem die Vorliebe für Geräuchertes quasi in die Wiege gelegt wurde, konnte der Tag fast nicht mehr besser werden.

20 dag durchzogener Speck, kleinwürfelig geschnitten
3 mittelgroße rote Zwiebel, kleinwürfelig geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
80 ml Portwein
60 ml Ahornsirup
30 ml Brombeer-Balsamico (oder normaler Balsamico)
½ TL Chiliflocken
1 Messerspitze Zimt
1 Sternanis
½ Bioorange (Zesten und Saft)
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Den Speck in einer Pfanne ohne Fett auslassen, dann die Zwiebel dazu geben und auch mit anbraten, bis alles etwas gebräunt ist. Danach mit Portwein, Balsamico und Orangensaft ablöschen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und so lange leicht köcheln lassen, bis die Zwiebelwürfel weich sind und die Flüssigkeit einreduziert ist. Noch heiß in Gläser füllen.

Schmeckt auf Brot, zu Käse, super als Burgerbeilage u.v.m.

Eignet sich auch super als selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk aus der Küche.

Viel Freude beim Nachmachen und vor allem bei Essen!

Eure Krista von kochliebe.at

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