Mehlspeisen & Desserts, Rezept, Süßes, Vegetarisch

No-bake Erdbeer-Tartelettes mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl

Von Prägungen, Belohnungen, Blumen und Post-its

Heute gibt´s von mir nicht nur ein Rezept, sondern auch ein paar Lebensweisheiten. Und von denen hab ich mittlerweile jede Menge 🤪.

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Es geht darum, ob ich mir nicht EINFACH SO etwas gönnen darf? Ob es erst Belohnungen gibt, NACHDEM ich was geleistet habe. Kann ich mir nicht einfach etwas Gutes tun, ohne mich zu fragen, ob ich mir das eh verdient habe? Ob die Leistung vorher eh gestimmt hat? Leider haben wir fast alle diese Prägungen aus unserer Kindheit oder weil der Anspruch an uns selbst zu hoch ist.

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Wer kennt sie nicht, die weisen Sätze, wie: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“
Warum heißt es nicht öfter mal „Erst das Vergnügen und dann die Arbeit“?

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Zu meinem persönlichem Vergnügen zählt das unter anderem auch das Schreiben. Schon beim ersten Kaffee des Tages schreibe ich am Küchentisch in mein Dankbarkeitstagebuch. Beim nächsten Kaffee am Schreibtisch schreibe ich für mich dann 2 Post-its, die mich den Tag über begleiten:

Einerseits mein „realistischeZielefür-heute„-Post-it und dann noch mein „womit-belohne-ich-mich-heute„-Post-it.

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Und darauf stehen dann so schlaue Sachen wie: „Kauf dir selber einen schönen Blumenstrauß und erfreue dich daran“ oder „Heute brauch ich No-Bake-Erdbeer-Törtchen“.

Ersteres erledige ich dann bei der lieben Susi von der Blumenschmiede in Ybbsitz https://www.facebook.com/Blumenschmiede-106437927471299/ und zweiteres wird wie folgt in meiner Küche umgesetzt:

Ergibt 6 Törtchen mit 12,5 cm Durchmesser:

200 g Vollkornbutterkekse
125 g weiche Butter
50 g Kürbiskerne
2 EL Kürbiskernöl

Kürbisprodukte von: https://www.biokuerbishof-metz.at/

100 g Bauerntopfen (wie immer von https://www.milchwerkstatt-krenn.at/
250 g Erdbeeren
100 ml Buttermilch
1 TL geriebene Tonkabohne
2 EL Kristallzucker
6 Blätter Gelatine

Die Butterkekse fein zerbröseln, die Kürbiskerne fein hacken und mit der Butter und dem Kürbiskernöl verkneten. Die Tarteletteförmchen mit Klarsichtfolie auslegen und die Butterkeksmasse gleichmäßig auf die Förmen verteilen und fest andrücken. Kurz in den Kühlschrank stellen, damit der Keksboden fest wird.

Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Die Erdbeeren pürieren und mit den restliche Zutaten verrühren. 5 EL von der Erdbeermasse leicht erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Alles verrühren, auf den gekühlten Keksboden gießen und mind. 2 Stunden kühl stellen, bis die Masse fest ist.

Mit Erdbeeren und gehackten Kürbiskernen dekorieren.

Ich freue mich, wenn euch mein Rezept gefällt, wenn ihr es ausprobiert und wenn ihr euren Freunden weitersagt, woher ihr das Rezept habt.

Ein schöne restliche Woche wünsche und viele bunte Belohnungs-Post-it´s wünscht euch
eure

Krista

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DIESER BEITRAG ENTHÄLT UNBEAUFTRAGTE, UNBEZAHLTE WERBUNG

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Mehlspeisen & Desserts, Rezept

Sweet Valentine



Gang 3 Valentinsmenüs by kochliebekrista

Topfenknöderl mit Mohn-Zucker-Bröseln
und karamellisierten Orangen

Erotikzutat 1: Der Mohn
Seit jeher wird dem Mohn berauschende und anregende Wirkung nachgesagt. Der griechische Dichter Theokrit schrieb schon im 3. Jh v. Chr., dass aus den Tränen der Aphrodite, die sie weinte, als sie um ihren Geliebten Adonis trauerte, Mohn gewachsen sei. Und Aphrodite ist ja bekanntlich die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde und Namensgeberin aller Aphrodisiaka.

Erotikzutat 2: Die Gewürzkomponente
Zimt, Vanille, Nelke, Sternanis und Kardamom machen die Nachspeise zum krönenden Abschluss des Menüs bevor es ans Kuscheln geht. Wird doch jedem dieser Gewürze eine gewisse aphrodisierende Wirkung nachgesagt 🙂

Die Mengen sind für ca. 20 kleine Knöderl, also nicht nur für 2 Personen 🙂

Topfenknöderl:
100 g Bauerntopfen
100 g Butter (aus dem Kühlschrank nehmen, soll sehr weich sein)
100 g glattes Mehl
60 g Grieß
1 Prise Salz
das Mark einer halben Vanilleschote
1/2 TL Zimt
Abrieb einer Bioorange

Der Bio-Bauern-Topfen
Zur Lebensmittelbeschaffung hab ich an einem sonnigen Tag wieder einmal einen Shopping-Wandertag gemacht. Dieses Mal ging es zum Biohof Stieblehen (https://www.biohof-stieblehen.at). Dort gibt es tolle Milchprodukte und Säfte und das alles mit Glaspfandsystem - super, sag ich da! Und die wunderbare Aussicht auf unsere schöne Stadt Waidhofen gibt es gratis noch dazu.

Butter und Topfen gut verrühren und dann mit den restlichen Zutaten verkneten. Den Teig im Kühlschrank eine halbe Stunde rasten lassen. Mit angefeuchteten Händen kleine Knöderl formen und in leicht siedendem Wasser so lange köcheln/ziehen lassen, bis die Knöderl nach oben an die Oberfläche steigen. In der Zwischenzeit die Mohnbrösel zubereiten:

Mohn-Brösel:
80 g Butter
70 g Mohn
70 g Brösel
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt

Butter zerlassen und die restlichen Zutaten dazugeben. Die fertig gekochten Knöderl darin wälzen.

Karamellisierte Orangen
3 Bioorangen (2 „neue“ und die von den Knöderl vom Abrieb übrig ist)
20 g Butter
10 g Kristallzucker
4 cl Orangenlikör (oder Orangensaft)
1 Gewürznelke, 1/2 Sternanis, 1 Kardamomkapsel
1/2 TL Zimt, das Mark 1/2 Vanilleschote

Von den beiden Orangen, an denen noch die Schale dran ist, mit einem Zestenreißer lange Fäden abziehen oder wenn man so etwas nicht besitzt, die Schale entweder abreiben oder mit dem Messer schälen und dann in dünne Streifen schneiden. Danach alle 3 Orangen so schälen, dass die weiße Haut weg ist und danach filetieren (also die Orangefilets zwischen den Häuten herausschneiden). Was von der Orange übrig bleibt, auspressen und den Saft auffangen.

Die Butter zerlassen und dann den Zucker einrühren und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Mit dem Orangelikör und dem vom Filetieren aufgefangenem Orangensaft ablöschen. Wenn sich das Karamell aufgelöst hat, die Orangefilets, die Orangenzesten und die Gewürze dazu geben und so lange köcheln, bis die Orangenschale weich ist. Die Gewürze herausnehmen und die Knöderl mit den Orangen anrichten.

Zur Erinnerung noch einmal die ersten beiden Teile meines Menüs:

Be my Valentine – dich koch ich mir ein

Gang 1 Valentinsmenüs by kochliebekrista Krenschaumsuppe mit Rote Rüben-Apfel-Ravioli “DIE ZEIT, DIE WIR MIT GENUSS VERBRINGEN, IST NIEMALS VERLOREN” — GIACOMO CASANOVA Ein schlauer Kerl, der Herr Casanova, er liebte gutes Essen, und verband Kulinarik und Erotik miteinander (offensichtlich sehr erfolgreich). Angeblich aß er jeden Tag 50 Austern, um die Damenwelt erfreuen zu können und […]

Fleisches(s)lust

Hauptgang „Be my Valentine“-Menü Hüftsteak im Ganzen mit Polenta und Balsamicozwiebeln Ich esse Fleisch. Punkt.Gerne. Punkt. ABER: Dafür selten und ich weiß, wo es aufgewachsen ist. Das Fleisch für den Hauptgang hab ich mir direkt ab Hof bei Marlene und Johannes vom Galloway Biohof Kerschbaumlehen in Ybbsitz geholt. https://bio-galloway.at/ (unbezahlte Werbung). Jedes 2. Monat gibt […]

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Allgemein, Mehlspeisen & Desserts

Blutorangen-Rosmarin-Tarte mit Olivenölmürbteig

Ich bin ein Winterkind. Nicht nur weil ich im Jänner geboren bin, sondern weil ich am Winter eigentlich alles mag. Mir ist sogar richtige Kälte lieber als mehr als 30 Grad im Sommer. Und wenn nach Weihnachten die ersten Blutorangen zu kaufen sind, bin ich total im Glück. Ich trinke dann Unmengen an ausgepresstem Orangensaft, da die Saison der Blutorangen ja bekanntlicherweise nur kurz ist. Und weil man Vitamine nicht zwingend trinken muss, liebe ich diese herrlich saftige Tarte, mit einem kleinen Kick Sommer drin – nämlich etwas Rosmarin.

Teig:
300 g Weizenmehl
120 ml Fandler Bio Olivenöl (unbezahlte Werbung)
100 g Staubzucker
1 ganzes Ei u. 1 Eigelb
1/2 Pkg. Backpulver
etwas Salz
geriebene Schale einer 1/2 Bio-Blutorange

Fülle:
250g Ricotta
2 Eier
Saft und Schale von 1,5 Bio-Blutorangen
100 g Kristallzucker
1 EL gehackter Rosmarin (frisch, wenn möglich)

Deko: 1 Bio-Blutorange und Kristallzucker

Mehl und Zucker in eine Schüssel sieben, mit Salz, Backpulver und Orangenschale vermischen und danach mit Olivenöl und den Eiern verrühren, bis eine bröselige Masse entsteht. Danach auf der Arbeitsplatte von Hand zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Während der Teig ruht, wird die Fülle zubereitet. Dazu Eier und Zucker schaumig aufschlagen, den Ricotta mit Blutorangensaft und -schale verrühren und unter die Ei-Zucker-Masse rühren. Nun kann der Mürbteig in Größe der Tarteform (Bodenfläche plus Randhöhe) ausgerollt werden. Am Besten funktioniert das zwischen zwei Backpapierblättern. Dann kann man gleich das untere Papier samt Teig in die Form legen und muss die Form nicht ausfetten. Den Teig in der Form gut an den Rändern andrücken, die überschüssigen Ränder abschneiden und mit einer Gabel den Boden etwas einstechen. Darauf die Ricottamasse verteilen und für ca. 30 Minuten schön goldbraun backen.

Als Dekoration eine Bio-Blutorange in dünne Scheiben schneiden, auf beiden Seiten in Zucker wälzen und auf Backpapier im Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 15 Minuten karamellisieren und die Tarte damit dekorieren.

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Österreichische Küche, Mehlspeisen & Desserts, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Orangen-Mohn-Gugelhupf

Es gibt ja angeblich Frauen, die sich nicht so sehr über Küchenutensilien als Geschenk freuen, keine Ahnung warum 😉 Mir hat das Christkind eine super schöne Gugelhupfform gebracht und ich hab so eine Freude damit. Deshalb gibt’s heute ein Blitzrezept für einen saftigen Kuchen mit Joghurt, also „light“ sozusagen.

4 Eier
200 g Zucker
180 g Joghurt
1/2 Pkg. Backpulver
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Mohn
frisch gepresster Orangensaft und
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1 Prise Salz

Butter für die Form

Die Gugelhupfform mit Butter ausfetten. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Zuerst Eier, Zucker und Joghurt gut verrühren. Danach das Mehl, Backpulver, Mohn, Orangensaft und -schale und eine Prise Salz unterrühren.

Den Teig in die Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen mit Staubzucker bestreuen.

Guten Appetit!

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Mehlspeisen & Desserts, Rezept

Teil 3 der Kürbis-Trilogie: Kürbis-Gewürz-Eis



Warum nicht auch im Winter Eis?

Selber Eis machen, dieser Gedanke beschäftigt mich schon länger, nämlich seit dem Zeitpunkt, an dem mein Mann mit einer riesigen Eismaschine nach Hause kam, mit den Worten: „De woar owagschriem“. Für nicht Mostviertler bzw. Waldviertler (mein Mann ist ursprünglich von dort): „Die war verbilligt“. Und bevor das Trum unbenutzt herumsteht, dachte ich mir: Warum nicht auch im Winter Eis?

Aus diesem Gedanken plus dem restlichen Stück des Langen von Neapel und der kürzlich erstandenen Bio-Mandarinen, die etwas schwer zu schälen gingen, entstand in meinem Kopf folgendes und die Tester – der Eismaschinen-Käufer und die Kinder unserer Nachbarn, die sich dankenswerterweise zum Verkosten zur Verfügung gestellt haben 🙂 – waren sich einig: es schmeckt ganz wunderbar und weihnachtlich.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Kürbis-Gewürz-Eis

500 g Kürbisfleisch
3 Biomandarinen (abgeriebene Schale und Saft)
50 ml Obers
200 ml Milch
1 Zimtstange
3 Sternanis
2 Gewürznelken
3 Kardamomkapseln
80 g Zucker

Obers und Milch mit Zucker, den Gewürzen und der Mandarinenschale erhitzen (nicht kochen), bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann vom Herd nehmen und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Währenddessen den Kürbis in ca. 1 cm große Würfel schneiden, weich dämpfen und pürieren.
Die Milch-Obersmischung durch ein Sieb gießen und mit Kürbispüree und dem Mandarinensaft vermischen.
Danach in die Eismaschine füllen und nach Anleitung gefrieren lassen (dauert bei meiner Eismaschine ca. 50 Minuten).

Mein „Geheimtipp“:
Für den ganz speziellen Geschmack habe ich 3 TL Holunderblütenessig dazugegeben.
Klingt komisch, schmeckt aber!

Zu kaufen gibt es diesen wunderbaren Holunderessig bei:
„Würziges und Scharfes von Josef“

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