Gemüse, Hauptspeisen, Kürbis, Multidampfgarer, Rezept

Kürbisschnitzerl mit Kürbiskernpanier und Dip

Obwohl ich ein bekennender Fan des Wiener Schnitzels bin – vorzugsweise vom Schweinsfilet mit Erdäpfelsalat und selbst gemachter Sauce Tartare – ist die vegetarische Variante mit dem im eigenen Garten gewachsenen „Langen von Neapel“ eine farbenfrohe, gesunde Abwechslung. Der Lange von Neapel eignet sich deshalb gut, weil er nur wenige Kerne hat und aufgrund seiner Form gut zum Schälen geht. Wenn ihr keinen Langen von Neapel bekommt, dann ist der Butternut-Kürbis eine gute Option – auch hier: wenige Kerne und einfach zu schälen.

Das Rezept reicht als Hauptgang für 4 Personen, eignet sich aber auch ganz fein nur mit Dip als Vorspeise oder wenn was übrig bleibt (war hier nicht der Fall) kann man die Schnitzerl auch kalt jausnen. Bei uns gab’s dazu noch ein paar bunte Erdapferl aus dem Garten, im Dampfgarer gegart und nur kurz in Butter geschwenkt und einen grünen Salat.

Wie immer viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit!

Eure

Krista

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Und für alle, die´s – so wie ich – immer genau wissen wollen:

5 Fakten rund um den Kürbis:

  • Der Kürbis zählt botanisch gesehen zu den Beeren
  • Es gibt rund 800 bekannte Sorten
  • Kürbis hat im Durschnitt nur 25 – 30 kcal pro 100 g – natürlich unpaniert 🙂
  • Kürbis liefert viele Vitamine (Beta-Carotin als Vorstufe für Vit. A, Vitamin C & E), Mineralstoffe (Kalium, Magnesium) und Ballaststoffe und kann sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken
  • Kürbis macht schön und hält jung: die enthaltene Kieselsäure wirkt positiv auf Haut, Nägel und Bindegewerbe (ja, ja Cellulluite ade :), das enthaltene Alpha-Carotin verlangsamt den Alterungsprozess

Momentan ist die beste Zeit, sich bei den Kürbisstandln oder direkt beim Bauern mit Vorräten einzudecken, viele Kürbissorten halten im Keller bis zum Frühjahr und die Verwendungsmöglichkeiten sind fast unendlich – auf meinem Blog gibt es auch schon einige Kürbisrezepte.

Zutaten:
1 kg Kürbis in Scheiben (zB Langer von Neapel)
100 g Mehl
3 Eier
100 g Kürbiskerne, fein gehackt
140 g Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
Rapsöl (zum Herausbacken)

Dip:
2 Becher Sauerrahm
6 Zehen Knoblauch, fein gehackt oder durch die Presse gedrückt
2 EL Preiselbeermarmelade
1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer

Die Kürbisscheiben salzen und etwas stehen lassen, dann zieht der Kürbis Wasser und das Mehl haftet besser an beim Panieren. Falls ihr die Kürbisschnitzel nicht in der Pfanne herausbacken wollt und im Besitz eines Multidampfgarer seid, dann wird nun das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorgeheizt.

Nun die „Panierstraße“ aufbauen: in die erste Schüssel kommt das Mehl, in die zweite die verquirlten, etwas gesalzenen Eier und in die dritte die Brösel-Kürbiskernmischung.

Nun die Kürbisscheiben wie Schnitzel panieren und entweder schwimmend in Öl in einer Pfanne heraus backen, bis sie goldbraun knusprig sind (und bissfest) oder für die ölsparende Variante im Multidampfgarer den panierten Kürbis mit Öl besprühen, auf ein Patisserieblech legen und den Ofen auf Intervalldampf umstellen (180 Grad) und ca. 30 Minuten im Rohr backen.
TIPP: ein tiefes Backblech mit nasser Küchenrolle drunter schieben, dann spart ihr euch etwas Backrohr-Putzzeit

Währenddessen für den Dip alle Zutaten verrühren und abschmecken und gemeinsam mit den Kürbisschnitzerl anrichten.

MOIZEIT!

Frisch geerntet und angeschnitten schaut er so aus:

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Letscho mit Reis

Paprika haben ja gerade Saison und es gibt sie in den schönsten, leuchtendsten Farben. Genau das richtige zum Aufhellen des Gemütes an grauen Herbsttagen. Ich hab keine Ahnung, ob Letscho tatsächlich so gemacht wird (Im Original sind glaub ich auch Paradeiser drin), aber so hab ich es aus Kindertagen in Erinnerung, wenn´s die Oma gemacht hat. In ihrer Variante natürlich mit edelsüßem Paprika, ich hab anstatt dessen eine schöne Gewürzmischung von Sonnnentor verwendet.

Mit Thymian, Rosmarin und Oregano würds a bissl mediterraner, mit Kreuzkümmel zum Beispiel a bissl orientalischer.

Wie immer wünsch ich mir von Euch, dass ihr durch meine Inspiration was Neues ausprobiert – zahlt sich geschmacklich echt aus und erweitert den Horziont, so ein Verlassen der kulinarischen Komfortzone.

Heute gibt es von mir daher keine genauen Mengenangaben, sondern quasi nur den Basis-Bausatz.

Bunte Paprika und Chilis
rote oder weiße Zwiebel
Knoblauch
Rapsöl
Tomatenmark
Apfelessig (od. Hesperiden)
Salz, Pfeffer und Gewürze
– ich habe zB. Adios Salz! Gartengemüse von Sonnentor verwendet
https://www.sonnentor.com/de-at/onlineshop/gewuerze/pikante-mischungen/adios-salz!-gemuesemischung-gartengemuese-bio-packung

Die Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden, den Knoblauch hacken und beides in Rapsöl anschwitzen. Währen dessen die Paprika- und Chilischoten halbieren und in Streifen schneiden. Zum Zwiebel geben und mitbraten. 2-3 EL Tomatenmark (natürlich je nach Menge) einrühren und mit etwa Essig ablöschen. Die Gewürze zugeben mit etwas Wasser aufgießen und zu lange köcheln, bis das Gemüse für euch den richtigen Biß hat.

Der Reis dämpft in der Zwischenzeit bei mir im Dampfgarer und fertig ist das gesunde Essen.

Wie immer wünsche ich euch ein frohes Nachkochen und viel Spass beim Ausprobieren von neuen Gewürzen!

Alles Liebe, eure Krista


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Ofenkürbis mit Lamm-Bulgur-Fülle auf Tomaten-Oliven-Ragout

„Kochen ist eine Sprache, durch die man Harmonie, Kreativität, Glück, Schönheit, Poesie, Komplexität, Magie, Humor, Provokation und Kultur ausdrücken kann.“

Ferran Adrià

Dieses Zitat von Ferran Adrià beinhaltet so viele schöne Dinge, die so essenziell wichtig in meinem Leben sind. Harmonie und Glück, Schönheit und Poesie, Magie und Kultur und vor allem die Kreativität.

Bis vor 2 Jahren dachte ich, ich wäre nicht kreativ. Warum auch immer. Kreativität verband ich mit künstlerischen Talenten wie Malen und Musizieren. Beim Malen bin ich sozusagen talentfrei und beim Musizieren eher mäßig begabt – sag ich halt mal – fragen wir bitte nicht die, die mir beim Singen zuhören müssen 😉.

Mein Talent ist halt das Zusammenfügen von Zutaten zu einem Kunstwerk. In meiner Phantasie entstehen oft schon die buntesten Bilder, wenn ich beim Einkaufen bin und schöne Lebensmittel sehe.

In meinen Lieblingsfarben gelb und orange lagen sie also da bei Karin Metz auf ihrem Biohof: die Kürbisse der Sorte „Festival“ und rufen mir zu „NIMM MICH MIT“.

Also nehme ich vorsichtshalber ein paar von den Hübschen mit und am Heimweg fliegen mir die restlichen Zutaten im Geiste zu und verbinden sich zu einem Rezept, das ehebaldigst umgesetzt werden will.

Und das schöne an Kreativprozessen: sie unterliegen der Veränderung. Also seid´s kreativ, verändert´s Zutaten oder ihr lasst es einfach wie es ist. Erlaubt ist, was gefällt.

Ich wünsch euch wie immer viel Freude damit und alles Liebe!

Eure
Krista

TIPP: Je nach Größe der Kürbisse bleibt euch vielleicht etwas von der Fülle übrig, diese könnt ihr einfach so essen oder als Fülle für einen Wrap oder auch eine Palatschinke verwenden.

Zutaten Kürbis mit Fülle:
4 Kürbisse zum Füllen (zB die Sorte Festival, hier ist auch die Schale zum Mitessen, wenn man mag)
250 g Lammfaschiertes
125 g Bulgur
250 g Wasser
1 Zwiebel (ca. 60 g), fein gewürfelt
2 – 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
Rapsöl oder Olivenöl
1 Chilischote, sehr fein gehackt – wer´s nicht so scharf mag – einfach weglassen
1 große Fleischtomate, gewürfelt
1 TL Kreuzkümmel
1 Messerspitze Zimt
1 TL Oregano
1 TL Paprika edelsüß
1/2 Bund glatte Petersilie, gehackt
150 g Feta


Zutaten Tomatenragout
700 g Fleischtomaten, gewürfelt
150 g roter Zwiebel, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
Olivenöl
1 TL Ras-el-hanout
50 g schwarze, entsteinte Oliven, grob gehackt
1/2 Bund glatte Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer

Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Den halbierten, ausgehöhlten Kürbis 15 Minuten im Rohr backen.

Das Wasser mit etwas Salz aufkochen, den Bulgur einrühren und ca. 7 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zur Seite stellen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und zuerst Zwiebel und Knoblauch kurz anbraten und dann das Faschierte mitrösten, bis es Farbe bekommt. Die Chilischote und die Tomatenwürfel zugeben und die Gewürze zufügen. Zum Schluss das Faschierte, den Bulgur und den mit den Händen zerbröselten Feta in einer Schüssel verrühren und in den vorgegarten Kürbis füllen.

Die gefüllten Kürbisse bei 180 Grad eine weitere halbe Stunde garen, bis er weich ist. Je nach Sorte kann das kürzer oder länger dauern. Also mit einer Gabel oder einem Spieß ab und zu probieren, wie weich die Kürbisse schon sind.

Für das Tomatenragout etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel anschwitzen, dann die Knoblauch- und Tomatenwürfel, die Oliven und das Ras-el-hanout zugeben und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Ganz zum Schluss die gehackte Petersilie unterrühren und den Kürbis auf dem Ragout anrichten.

NO-WASTE TIPP:
Die Kerne vom Kürbis können zu gerösteten Kürbiskernen verarbeitet werden. Hierzu einfach die Kerne vom Fruchtfleisch und den Fasern befreien, gut waschen auf Küchenrolle ausbreiten und trocknen lassen (ev. auf einem Heizkörper oder der Fußbodenheizung). Die Kerne können nun mit etwas Öl und eventuell Gewürzen (zB Oregano, Thymian, Chili, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermischt werden und im Backrohr bei 180 Grad geröstet werden.

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Spicy Rotkrautsalat mit Räuchertofu

Heute lege ich euch 2 Produkte ans Herz, die mit Leidenschaft und Liebe von Mostviertler Biobäuerinnen hergestellt werden. Und das mache ich aus voller Überzeugung und nicht weil ich dafür bezahlt werde 😊.

Zum einen ist das der Bio-Tofu namens ERNA http://www.erna-tofu.at/, der von Edith Wieder und Inge Lagler in der Nähe von Melk aus Bio-Sojabohnen hergestellt wird, die die beiden selbst anbauen. Ich gestehe, ich war bis dato kein recht großer Tofu-Fan. Doch dieses Produkt hat mich eines besseren belehrt. Vor allem der hier verwendete Räuchertofu. Der beste Ehemann von allen hat tatsächlich gedacht, es wäre Speck im Salat 😉🥓.

Zum Anderen ist das meine neue Lieblingswürzsauce „Kürbiskern Spice“ vom Mostviertler Bio-Kürbishof Metz in Haag https://www.biokuerbishof-metz.at/. Laut Karin Metz „die Mostviertler Antwort auf Sojasoße„, hergestellt aus dem Kürbiskernpresskuchen, der bei der Kernölproduktion anfällt. Somit eine nachhaltige und No-Waste-Geschichte – so etwas gefällt mir ja sowieso immer.

Und wie das schmeckt – so herrlich umami!

Erhältlich ist das Kürbiskern Spice in vielen Regionalläden (zB http://regionalhuette.at) und natürlich bei der Familie Metz direkt am Hof (und auch im Online-Shop).

Den Tofu, den es natürlich auch ungeräuchert, also Natur gibt, bekommt ihr zum Beispiel hier: https://myproduct.at/brand/erna-bio-naturtofu, – In meiner näheren Umgebung ist er leider noch in keinem Geschäft erhältlich, aber wir arbeiten dran, dass sich das in Bälde ändert. Einen Auszug der Bezugsquellen findet ihr ganz unten.

Gott sei Dank bringt mir die liebe Edith Wieder manchmal ein Stück vorbei – Danke Edith 🙏😊!

Wir basteln uns also mit Mostviertler Zutaten einen asiatisch angehauchten herbstlichen Rotkrautsalat. Wie klingt das?

Über Likes und wenn ihr den Beitrag vielleicht sogar teilt, freu ich mir natürlich einen Haxn aus 🤪.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Genuss dieser Geschmacksexplosion wünscht euch eure Krista.

♥️

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

1 kleiner Kopf Rotkraut (ca. 600 g)
1 Bioorange (Zesten und Saft)
1 Biolimette (Zesten und Saft)
2 Thai-Chili-Schoten (oder ähnliches), sehr fein gehackt
50 ml Kürbiskern-Spice (alternativ: Sojasauce)
20 ml Sesamöl
1 EL Agavendicksaft
2 grob gehackte Knoblauchzehen
1 Bund Jungzwiebel
1/2 Granatapfel
2 EL weißer Sesam
2 EL Kürbiskerne
200 g geräucherter Tofu (in 1 cm Würfel geschnitten)
2 EL Apfelessig

Das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Dann einige Stunden, besser noch über Nacht stehen lassen. Für die Marinade den Saft von Orange und Limette, Sesamöl, Chilis, Kürbiskern-Spice, Sesamöl, Agavendicksaft und den Knoblauch in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. In dieser Marinade wird der Tofu für ca. 1 Stunde eingelegt.

Während der Tofu durch zieht, die Jungzwiebel waschen, putzen und das Weiße in Streifen und das Grüne in Ringe schneiden, vom Granatapfel die Kerne herauslösen und Sesam und Kürbiskerne trocken in einer Pfanne rösten, bis sie duften. Das alles wird nun mit dem Rotkraut vermischt.

Den Tofu aus der Marinade nehmen, etwas abtupfen und in 1 EL Rapsöl knusprig braten. Herausnehmen und die Marinade in der Pfanne kurz erhitzen und über das Kraut gießen. Nun kommt noch der Apfelessig dazu und der Salat wird, falls nötig, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Ihr könnt den Tofu unters Kraut mischen oder als Topping oben drauf geben.

Bezugsquellen Erna Tofu:

d`Greisslerei in St. Leonhard/Forst
Spar Prauchner in Pöchlarn
Wilhelmsburger Hoflieferanten
Bio Hansinger in Kilb
Bio Gerda in Melk
diverse Regionalläden bei Melk (Spielberg,) Loosdorf, St. Pölten (Dirndl Regionalladen), Mazzetti, ebenfalls St. Pölten, Waldviertel2Go (Pöggstall, Maria Taferl), Emmersdorf, Maria Laach,
Kurz ums Eck in Hürmund
verschiedenen Onlinebestell-Abholshops: Greißlerei 2.0 in St.Pölten, Speiselokal in Neulengbach und Kaufhaus Krauthappel in Wilhelmsburg

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Gemüse, Hauptspeisen, Italienische Küche, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Parmigiana di melanzane alla napoletana

Zum heutigen Herbstbeginn holen wir uns noch einmal den Sommer zurück, den der eine oder andere von Euch vielleicht in Bella Italia verbracht hat. Als ich kürzlich gefragt wurde, welche Speisen typisch für drei bestimmte Städte in Italien sind, habe ich in allen meinen italienischen Kochbücher geschmökert und recherchiert.

Die erste Station unserer Italienreise führt uns kulinarisch nach Neapel. Im Standardrepertoire jeder neapolitanischen Nonna gibt es sicher ein Rezept einer „Parmigiana“ – das ist ein Auflauf aus Melanzani, Tomaten und Käse – einfach & gut, wie so viele Gerichte aus unserem Lieblings-Nachbarland.

Ansprüche auf die Erfindung der „Parmigiana“ stellen nicht nur Kampanien mit Neapel, sondern auch Sizilien und die Emila Romagna.

Für die sizilianische Erfindungsgeschichte spricht, dass die Basiszutat – die Melanzani – offensichtlich bei der Eroberung Siziliens durch die Sarazenen im Jahr 827 ins Land gefunden hat, eine der ersten Erwähnungen einer „Parmigiana“-ähnlichen Rezeptur gab es jedoch erst 1839 in „Cucina casarinola“, einer neapolitanischen Rezeptsammlung von Ippolito Cavalcanti, Herzog von Buonvicino.

Der Einfluss der Emilia Romagna wiederum findet sich auf jeden Fall durch die Verwendung des Parmigiano Reggiano, der im wesentlichen nur in der Emilia Romagna hergestellt werden darf (um genau zu sein: in 4 Provinzen der Emilia Romagna plus in einer Provinz in der Lombardei).

Aber ganz egal, woher die Parmigiana historisch gesehen auch kommt, hier und jetzt schmeckt man Italien und den Sommer. Ein Stück Weißbrot und ein Glas Vino rosso dazu – und alles ist gut.

Buon appetito!

für eine Auflaufform:
3 große Melanzani
Salz
1 Flasche passierte Tomaten (680 g)
5 große Knoblauchzehen
1 Hand voll Basilikum
300 g Mozarella (in Scheiben geschnitten)
90 g Parmesan, frisch gerieben
Salz und Pfeffer

Zuerst die Melanzani längs in Scheiben schneiden, gut einsalzen und ca. 30 Minuten stehen lassen.

Dann für die Tomatensauce die Knoblauchzehen und das Basilium hacken und mit den passierten Tomaten in einen Topf geben, salzen und pfeffern und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Nun das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Wenn die Melanzani Wasser abgeben, die Scheiben mit Wasser abspülen, gut trocken tupfen und beidseits mit Olivenöl bestreichen (oder wie ich es mache: ich gebe die Melanzani in eine große Schüssel, gebe das Öl drüber und vermische alles gut mit den Händen). Auf einem Backblech verteilen und bei 200 Grad Grillstufe grillen bis sie schön gebräunt sind.

Nun wird geschichtet:
eine Auflaufform mit Öl ausstreichen und als Erstes eine Schicht Melanzani hineinlegen, darauf etwas Tomatensauce, darauf ein Drittel des Mozarellas und darauf ein Drittels des Parmesans. Dies insgesamt drei Mal – die oberste Schicht soll Parmesan sein.

Das Ganze kommt nun 25 Minuten bei 180 Grad Heißluft ins vorgeheizte Backrohr.

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Bunte Gemüsepfanne

Knackig & g’schmackig
Bunt & xund

5 Portionen Obst oder Gemüse am Tag. So wird es von der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung empfohlen. Und jetzt in der Hochsaison des Ernteherbstes ist es ein Leichtes, das umzusetzen. Und das noch dazu in einer Farbenpracht, die einen noch einmal zusätzlich motiviert, gesund zu essen und etwas für seinen Körper zu tun.

Und tatsächlich verrät die Farbe eines Gemüses seine Inhaltsstoffe und wie es uns bei unserer Gesundheit unterstützen kann.

ROT
Für die Farbe sorgt der Pflanzefarbstoff Lycopin, der unser Herz-Kreislauf-System schützt und den Blutdruck reduzieren kann. Lycopin wird leichter verwertet, wenn man es erhitzt. Tomatensauce ist also noch gesünder, als Tomaten roh zu essen.

GELB oder ORANGE
Hier sorgen Carotinoide für die Farbe. Auch diese schützen das Herz-Kreislauf-System und haben entzündungshemmende Wirkung. Weiters wirken Carotinoide positiv auf Augen und Haut.

GRÜN
Das hier enthaltene Chlorophyll ist wahrscheinlich der bekanntest Pflanzenstoff. Jeder von uns hat wahrscheinlich schon in der Volksschule gelernt, wie das mit der Photosynthese funktioniert. Dementsprechend unterstützt grünes, also chlorophyllhaltiges Gemüse den Sauerstofftransport in unserem Körper. Chlorophyll fördert den Zellaufbau, wirkt entgiftend und fördert die Wundheilung.

VIOLETT oder BLAU
Die Färbung kommt hier von Anthocyanen, welche sich positv auf den Cholesterinspiegel auswirken und zum Beispiel vor Hautalterung schützen!!! Also weg mit der Anti-Falten-Creme und her mit Melanzani, Zwetschgen und Feigen.

WEISS
Wiewohl weiß keine Farbe ist und weißes Gemüse daher auch keine Pflanzenstoffe enthält, enthält es Quercetin, das blutdrucksenkend wirkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Die besonders in Zwiebeln enthaltene Sulfide wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Diese sind auch in meinem persönlichem Favoriten hinsichtlich gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe – dem KNOBLAUCH – enthalten, zu dessen besonderer Wirkung muss ich demnächst einmal extra etwas schreiben.

Soviel zur Wissenschaft, jetzt aber geht’s an den Genuss. Obwohl ich normalerweise ein Riesenfan von der reichlichen Verwendung von Gewürzen und Kräutern bin: bei diesem Gericht ist weniger mehr. Etwas Knoblauch und Rosmarin, Salz und Pfeffer reichen aus, um den Eigengeschmack aus den einzelnen Gemüsesorten herauszukitzeln und alles gemeinsam zu einem runden Geschmackserlebnis werden zu lassen.

Ihr könnt zu dieser Gemüsepfanne Reis oder Baguette servieren, das Gemüse in einen Wrap füllen oder ihr grillt euch einen schönen Grillkäse oder ein Kotelett dazu. Ich genieße es heute pur und freu mich, weils gesund ist und schmeckt.

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachkochen und freue mich über eure Likes und Kommentare!

Eure

Krista

1 rote Zwiebel
1 Bund Jungzwiebel
4 – 5 Knoblauchzehen
1 Zucchini
400 g Mini Melanzani „striped Toga“ (oder natürlich auch „normale“ Melanzani)
500 g Bunte Paprika und ein paar bunte Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Ich schneide das Gemüse in grobe Stücke und brate es in drei Teilen wie folgt an, damit jedes Gemüse den richtigen Gargrad hat. Am Schluss vermische ich alles und schmecke noch einmal ab.

  1. Rote Zwiebel, Jungzwiebel mit etwas Knoblauch und Zuchini in einer Pfanne in Olivenöl anbraten, bis die Zucchini für euch den richtigen Biss haben. Dann in in einen Topf leeren.
  2. Als nächstes kommen die Melanzani dran. Diese in der Pfanne wiederum mit Olivenöl mit einem Zweig Rosmarin bis zum gewünschten Gargrad braten und dann zu den Zucchini geben.
  3. Zu guter Letzt brate ich die Paprika mit Rosmarin in Olivenöl an, bis sie ebenfalls noch schön knackig sind. Dann noch schnell die stückigen Tomaten etwas mitbraten, damit´s saftig wird. Die Paprika-Tomaten kommen nun auch in den Topf zum anderen Gemüse. Alles schön verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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„Hasselback“-Rüben mit Limettenbutter

Frühherbst oder Spätsommer?

Egal, wie man diese Zeit bezeichnet – ich liebe diese Tage, an denen es am Morgen herbstlich kühl ist, der Hochnebel in den Bergen hängt, beim ersten Kaffee des Tages am Balkon der Atem zu sehen ist, man aber weiß, dass spätestens das Mittagessen bei Sonne und Wärme draußen genossen werden kann.

Genauso ist auch dieses Essen: Herbstliches Wurzelgemüse mit sommerlichen Aromen.

Dem Ehemann/Testesser hats geschmeckt „A sehr a runde G´schicht“.

Apropos Geschichte: Der Name geht lt. Wikipedia auf den schwedischen Koch Koch Leif Elisson aus zurück, der diese Zubereitungsart 1953 im Restaurant Hasselbacken auf der Stockholmer Insel Djurgarden einführte. Es werden hier Kartoffeln eingeschnitten, mit Butter bestrichen und im Ofen gegart. Und nicht nur Kartoffeln kann man dafür verwenden.

Ich steh ja auf ausgefallene Gemüsesorten und -raritäten. Die rote Rüben der Sorte „Goldball“, die ich beim Netswerk geholt habe, (https://www.netswerk.net/gstadt/) eignen sich hervorragend für dieses Aromenzusammenspiel.

Vorspeise für 4 Personen:
4 Rote Rüben „Goldball“ (oder natürlich „normale“)

Limettenbutter:
50 g Butter
20 g Olivenöl
Schale und Saft von 1/2 Biolimette
1 Knoblauchzehe gehackt
5 g Ingwer gerieben
Salz und Pfeffer

Limetten-Petersilien-Joghurt
400 g griechisches Joghurt
1 Chilischote fein gehackt
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 Hand voll Petersilie gehackt
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Jungzwiebel zur Dekoration



Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Rüben waschen und in eine ofenfeste Form mit ca. 2 cm Wasser geben. Ca. 1 Stunde im Ofen garen.

Während die Rüben im Ofen sind, alle Zutaten für die Limettenbutter in einen Topf geben und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Rüben in eine Auflaufform setzen und mit 1/3 der Limettenbutter beträufeln bzw. in die Einschnitte füllen. Für ca. 30 Minuten bei 190 Grad Heißluft im Ofen backen, bei der Hälfte der Backzeit wiederum mit 1/3 der Limettenbutter übergießen.

Für das Limetten-Petersilien-Joghurt alle Zutaten verrühren und abschmecken. Je nach gewünschter Schärfe kann mehr oder weniger Chili genommen werden.

Am besten schmeckt das Ganze, wenn die Rüben leicht lauwarm auf dem Joghurt angerichtet werden und mit der restlichen Limettenbutter und Jungzwiebelringen garniert werden. Wer mag, nimmt sich noch ein Stück Baguette dazu und setzt sich damit in die Sonne.

Viel Freude beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista von kochliebe.at

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Ofengeröstete-Paprika & Tomaten-Suppe

Die Süße von sonnengereiften Tomaten gepaart mit den Röstaromen des im Ofen gebratenen roten Paprika ergänzt um den Geschmack des salzigen Ricotta als Erinnerung an den letzten Italienurlaub – das ist der Geschmack des Sommers, verpackt in dieser cremigen Suppe.

In meiner Phantasie habe ich mich beim Ernten des Gemüses in meinem Garten gesehen, den typischen Geruch einatmend, der beim Pflücken von Tomaten entsteht und wie ich mit vollem Korbe in die Küche zur Zubereitung schreite.

Na ja, der Gartensommer war bei uns bezüglich der Tomatenernte mehr als bescheiden, da quasi mit Null zu beziffern und die Paprika sind noch grün.

Das Rezept wollte ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten und so schritt ich mit meinem Korbe halt Richtung Wochenmarkt und hab mir dort die Zutaten geholt, um für euch den ausklingenden Sommer in einem Rezept zu konservieren.

ergibt ca. 6 große Teller Suppe:
500 g rote Paprika
1 kg Rispentomaten
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
7 – 8 Zweige Thymian
1 mittelgroße rote Zwiebel
etwas Schale von Biozitrone und -orange (ca. je von 1/4, getrocknet oder frisch)
2 EL frische Thymianblättchen
Salz und Pfeffer

50 g geriebener Ricotta salata (Ersatzweise Parmesan) als Einlage

Das Backrohr auf 230 Grad Grillstufe aufheizen. Als nächstes steche ich die Tomaten rundherum mit einem Zahnstocher ein, vermische sie in einer feuerfesten Form mit etwas Olivenöl, dem in Scheiben geschnittenen Knoblauch und den Thymianzweigen und schiebe das Ganze auf mittlerer Schiene ins Backrohr. Dann werden die Paprika halbiert, entkernt und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblechen gelegt. Wenn die Tomaten 10 Minuten im Rohr waren, kommen die Paprika auf die obere Schiene dazu. Nach weiteren 20 Minuten sollte die Paprikahaut ziemlich schwarz sein.

Das Gemüse aus dem Rohr nehmen, die Thymianzweige entfernen und die Paprika häuten. Tomaten und Paprika grob würfeln und den Saft auffangen.

TIPP:
Die Paprikahälften zum Abkühlen in ein Plastiksackerl geben, dann lässt sich die Haut besser abziehen. Auch hier den Saft aufheben, der sich beim Abkühlen im Sackerl absetzt.


Die rote Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl ca. 5 Minuten bräunen. Die beiden Gemüsesorten und die Zitrussschalen dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen und dann mit dem Stabmixer oder im Standmixer pürieren. Sollten die Tomaten zuwenig Flüssigkeit abgegeben haben und die Suppe zu dickflüssig ist, mit etwas Gemüsesuppe verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Thymianblättchen einrühren.

Die angerichtete Suppe mit etwas Ricotta salata bestreuen. Ohne Käse ist die Suppe vegan und vegetarisch!

Buon appetito, cari amici!

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Heute: Wir basteln uns aus den Schätzen des Gartens und des Kühlschranks eine feine Jause fürs Freibad ☀️⛱

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Zucchini-Kräuter-Süppchen

𝐃𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐜𝐜𝐡𝐢𝐧𝐢 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 🙈

💚

Heiss ersehnt und auch gefürchtet von jedem Hobbygärtner ist sie nun auch bei uns da:

Die Zeit, in der die Zucchini täglich reif werden und innerhalb eines Tages von Mini- zu Maxigemüse explodieren.

💚

Da starte ich doch recht simpel mit einem einfachen Süppchen mit gaaaanz vielen Kräutern (da wucherts auch im Hochbeet), weil der Zucchini an sich gibt ja ehrlicherweise geschmacklich nicht allzu viel her.

💚

Gutes Gelingen und Mahlzeit, Ihr Lieben!

1 gelbe oder grüne Zucchini (rd. 600 g)
1 Zwiebel (ca. 80g)
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 Biozitrone (Abrieb und Saft)
3/4 l Gemüsesuppe
2 Handvoll Kräuter (ich habe verwendet: Zitronenthymian, Salbei, Oregano, Estragon, Liebstöckl)
zur Dekoration (Ringeblume, Estragonblüten, Oreganoblüter oder sonstige)
Salz und Pfeffer

Das Gemüse grob hacken (wird dann eh püriert) und in Olivenöl etwas anbraten, den Abrieb und den Saft der Zitrone dazugeben und mit der Suppe aufgießen. Eine Handvoll Kräuter dazugeben und alles ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen. mit einer weiteren Hand voll Kräutern im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit ein paar Blüten dekorieren

TIPP: Ich verwende die ganzen Kräuter, also auch den Stiel, außer er ist sehr hart, für die Hand voll, die mitgekocht wird.

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