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Avocado-Tomaten-Tartar

…. and it feels like summer …

Die Worte aus dem Song von Samuel Jack kommen einem bei der ersten Hitzewelle des Jahres unweigerlich in den Sinn. Kurze Hosen, Flip Flops, Bikini und Sonnencreme – all das fühlt sich so sehr nach Sommer an.

Die knackigen 36 Grad im Schatten von gestern tun ihr übriges dazu, dass mein Körper nach kühlendem Essen schreit. Tomate, Avocado und Limette zählen laut TCM – der traditionellen chinesischen Medizin – zu den kühlenden Lebensmitteln – ein Grund mehr, bei sommerlichen Temperaturen hier vermehrt zuzugreifen.

Mein Rezept erfüllt somit alle Kriterien für leichtes, feines Sommer-Essen: wenige, frische Zutaten und einfache, schnelle Zubereitung.

Weil wer steht bei diesen Temperaturen schon gerne lange in der Küche?

UND es schmeckt schon zum Frühstück, zur Jause, als Food to go fürs Büro und fürs Freibad und abends ist es eine ebenso hervorragende vegetarische Begleitung zur Grillerei.


Für 2 Personen:
1 Avocado
1 große Fleischtomate
1 rote Zwiebel
1/2 Limette
Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen
Schwarzbrot

Eine Avocado und eine große Tomate (die Tomate vom Strunk befreien) in gleiche Würfel schneiden, eine rote Zwiebel ebenso in Würfel schneiden, alles mit Limettensaft von einer halben Bio-Limette beträufeln. Salzen und pfeffern und wenn es wirklich eine Bio-Limette ist kann man auch die Schale hineinreiben.

Dann ein paar Scheiben Schwarzbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und das Avocado-Tomaten-Tatar darauf verteilen.

Mahlzeit ihr Lieben und eine schöne Woche!

Eure

Krista

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Carpaccio vom pinken Rettich

Pink & grün – Natur pur!


Und genauso puristisch hab ich das Carpaccio aus pinkem Rettich auch mariniert:
Salz/Pfeffer/Olivenöl/Himbeeressig.
Dekoriert mit Erbsengreens und Portulak.
That´s it!

Die Greens zieh ich übrigens selber. Das hübsche Gemüse kommt vom Netswerk Gstadt.

Wär doch eine Vorspeise für den Valentinstag, oder?

Und der Rettich wird vorgemerkt für den Anbau im Garten. So ein Hübscher 🙂

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Spicy Rotkrautsalat mit Räuchertofu

Heute lege ich euch 2 Produkte ans Herz, die mit Leidenschaft und Liebe von Mostviertler Biobäuerinnen hergestellt werden. Und das mache ich aus voller Überzeugung und nicht weil ich dafür bezahlt werde 😊.

Zum einen ist das der Bio-Tofu namens ERNA http://www.erna-tofu.at/, der von Edith Wieder und Inge Lagler in der Nähe von Melk aus Bio-Sojabohnen hergestellt wird, die die beiden selbst anbauen. Ich gestehe, ich war bis dato kein recht großer Tofu-Fan. Doch dieses Produkt hat mich eines besseren belehrt. Vor allem der hier verwendete Räuchertofu. Der beste Ehemann von allen hat tatsächlich gedacht, es wäre Speck im Salat 😉🥓.

Zum Anderen ist das meine neue Lieblingswürzsauce „Kürbiskern Spice“ vom Mostviertler Bio-Kürbishof Metz in Haag https://www.biokuerbishof-metz.at/. Laut Karin Metz „die Mostviertler Antwort auf Sojasoße„, hergestellt aus dem Kürbiskernpresskuchen, der bei der Kernölproduktion anfällt. Somit eine nachhaltige und No-Waste-Geschichte – so etwas gefällt mir ja sowieso immer.

Und wie das schmeckt – so herrlich umami!

Erhältlich ist das Kürbiskern Spice in vielen Regionalläden (zB http://regionalhuette.at) und natürlich bei der Familie Metz direkt am Hof (und auch im Online-Shop).

Den Tofu, den es natürlich auch ungeräuchert, also Natur gibt, bekommt ihr zum Beispiel hier: https://myproduct.at/brand/erna-bio-naturtofu, – In meiner näheren Umgebung ist er leider noch in keinem Geschäft erhältlich, aber wir arbeiten dran, dass sich das in Bälde ändert. Einen Auszug der Bezugsquellen findet ihr ganz unten.

Gott sei Dank bringt mir die liebe Edith Wieder manchmal ein Stück vorbei – Danke Edith 🙏😊!

Wir basteln uns also mit Mostviertler Zutaten einen asiatisch angehauchten herbstlichen Rotkrautsalat. Wie klingt das?

Über Likes und wenn ihr den Beitrag vielleicht sogar teilt, freu ich mir natürlich einen Haxn aus 🤪.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Genuss dieser Geschmacksexplosion wünscht euch eure Krista.

♥️

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

1 kleiner Kopf Rotkraut (ca. 600 g)
1 Bioorange (Zesten und Saft)
1 Biolimette (Zesten und Saft)
2 Thai-Chili-Schoten (oder ähnliches), sehr fein gehackt
50 ml Kürbiskern-Spice (alternativ: Sojasauce)
20 ml Sesamöl
1 EL Agavendicksaft
2 grob gehackte Knoblauchzehen
1 Bund Jungzwiebel
1/2 Granatapfel
2 EL weißer Sesam
2 EL Kürbiskerne
200 g geräucherter Tofu (in 1 cm Würfel geschnitten)
2 EL Apfelessig

Das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Dann einige Stunden, besser noch über Nacht stehen lassen. Für die Marinade den Saft von Orange und Limette, Sesamöl, Chilis, Kürbiskern-Spice, Sesamöl, Agavendicksaft und den Knoblauch in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. In dieser Marinade wird der Tofu für ca. 1 Stunde eingelegt.

Während der Tofu durch zieht, die Jungzwiebel waschen, putzen und das Weiße in Streifen und das Grüne in Ringe schneiden, vom Granatapfel die Kerne herauslösen und Sesam und Kürbiskerne trocken in einer Pfanne rösten, bis sie duften. Das alles wird nun mit dem Rotkraut vermischt.

Den Tofu aus der Marinade nehmen, etwas abtupfen und in 1 EL Rapsöl knusprig braten. Herausnehmen und die Marinade in der Pfanne kurz erhitzen und über das Kraut gießen. Nun kommt noch der Apfelessig dazu und der Salat wird, falls nötig, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Ihr könnt den Tofu unters Kraut mischen oder als Topping oben drauf geben.

Bezugsquellen Erna Tofu:

d`Greisslerei in St. Leonhard/Forst
Spar Prauchner in Pöchlarn
Wilhelmsburger Hoflieferanten
Bio Hansinger in Kilb
Bio Gerda in Melk
diverse Regionalläden bei Melk (Spielberg,) Loosdorf, St. Pölten (Dirndl Regionalladen), Mazzetti, ebenfalls St. Pölten, Waldviertel2Go (Pöggstall, Maria Taferl), Emmersdorf, Maria Laach,
Kurz ums Eck in Hürmund
verschiedenen Onlinebestell-Abholshops: Greißlerei 2.0 in St.Pölten, Speiselokal in Neulengbach und Kaufhaus Krauthappel in Wilhelmsburg

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