Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Österreichische Küche, Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch, Vorspeisen

Blätterteig-Karotten mit 2erlei Fülle

Wer mich kennt, der weiß, basteln ist nicht so mein Lieblingshobby. Dazu braucht man einerseits Geduld und andererseits geht das ja meistens mit Genauigkeit einher. Beides nicht unbedingt Stärken von mir. Ich bin ja eher mehr so der Freestyle-Typ. Für diese hübsche Osteridee hab ich mich dann doch hingesetzt und mir überlegt, wie ich mir den Kauf von eigenen Backformen sparen kann. Ich hätte mir so Dinger natürlich auch bei jemandem ausborgen können, aber da hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt.

Und dafür hat mein Talent dann doch gereicht 🙂

Also, passend zur Karwoche, zur Osterzeit. Passend für alle, die gern mit Kindern basteln und/oder kochen. Oder auch passend für alle, die gern was Neues ausprobieren, hier meine Blätterteig-Karotten mit zweierlei Fülle:

1. Frischkäseaufstrich mit Karotte und Kren und

2. Frischkäse mit Gorgonzola.

Die Stanitzel können natürlich auch süß gefüllt werden (zB mit Schlagobers und Beeren)

Für die Stanitzelform braucht ihr:
etwas stärkeres Papier bzw. dünnen Karton
Büroklammern
Alufolie
Öl

Karotte-Kren-Aufstrich:
150 g Frischkäse
1 EL Joghurt
1 Karotte (ca. 80 g) fein gerieben
3 EL Kren (frisch gerissen)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten zu einr cremigen Masse verrühren

Österkron-Aufstrich:
150 g Frischkäse
75 g Österkron fein würfeln
Salz und Pfeffer
Österkron mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse rühren, ev. noch würzen – Achtung der Österkron hat schon sehr viel Geschmack!

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachmachen und ein wunderbares Osterfest mit euren Lieben!

Eure

Krista

Folgt mir auch auf Instagram, Facebook oder TicToc für mehr Stories und Beiträge ➡️ kochliebe.at

Standard
Gemüse, Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch, Vorspeisen

Bärlauchwaffeln

Man kommt ja um diese Jahreszeit um den Bärlauch nicht herum. Omnipräsent ist er geradezu momentan in allen Kochblogs, Zeitungen und sonstigen Medien in Form von Suppe, Risotto, Knödeln usw. Und jeder Hobbynaturalist freut sich, wenn er sein „eigenes“ Bärlauchplatzerl kennt, wo er ungeniert sammeln kann.

Dazu wäre natürlich anzumerken, dass 1. halt wirklich nur gesammelt werden soll, was man zu 100% kennt, da es beim Bärlauch mit dem Maiglöckerl und der Herbszeitlose sehr giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt und 2. dass man halt auch nur Mengen sammelt, die die Natur verkraftet – also nicht mit der Sense ernten :).

Und weil die Menschheit schon genug Bärlauchcremesuppenrezepte hat, hier einmal ein bisschen was Anderes – Bärlauchwaffeln – knusprig, pikant und hübsch anzuschauen. Vor allem mit dem Gänseblümchen drauf :).

Vielleicht braucht ihr ja noch optisch hübsches Fingerfood als Amuse-Gueule fürs Ostermenü oder für den Godntag?

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende!

Eure

Krista von kochliebe.at

Zutaten:
30 g Bärlauchblätter (ca. 2 Hand voll)
100 g Topfen (zB mein Lieblings Bauerntopfen von https://www.milchwerkstatt-krenn.at/)
35 g Rapsöl
3 Eier
300 g Dinkelmehl
1/2 Packerl Backpulver
150 ml Milch
100 ml Sodawasser, Salz

Zubereitung:
Die Bärlauchblätter grob hacken und mit Öl, Milch und Sodawasser mit einem Mixstab oder im Standmixer fein pürieren. Den Topfen mit den Eiern cremig verrühren und das Mehl mit dem Backpulver miteinander versieben. Dann alle 3 Komponenten zu einem zähen Teig verrühren und gut salzen.

Das Waffeleisen aufheizen und aus dem Teig schöne knusprige Waffeln backen.

Als Belag eignet sich zB ein Sauerrahm-Joghurt-Dip mit Knoblauch und Schnittlauch.

Standard
Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks

Pizza-Toast „Hawaii“

Achtung Retro Alarm: Es gibt Toast Hawaii!

Falls ihr beim heutigen Faschings-Gschnas das Motto „70er“oder „80er“ ausgerufen hat: das wär doch das passende Essen dazu. Vielleicht noch einen Käse-Igel und ein paar Schinkenrollen dazu und fertig ist das Buffett!

Anders als vor 40 Jahren kommt bei mir die Ananas frisch geschnitten dazu, die gute alte Dosen-Ananas geht natürlich auch 🙂

Lei Lei und einen lustigen Faschingdienstag!

Für 1 Blech Toasts:

1 Becher Sauerrahm
80 g Salami und/oder Schinken (oder sonstige Wurstreste)
100 g Käse (zb. Raclette)
50 g roter Zwiebel
100 g Ananas frisch
1 TL engl. Senf
Salz, Pfeffer, Oregano
10 Stück Toastbrot (ich bevorzuge Vollkorntoast)

  1. Backrohr auf 190 Grad Heißluft vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen
  2. Alle Zutaten (bis auf das Toastbrot) in kleine Würfel schneiden, mit dem Sauerrahm und dem Senf verrühren und salzen und pfeffern
  3. Gleichmäßig auf den Toastbrotscheiben verteilen
  4. 15 Minuten überbacken
  5. Mit Cocktailsauce und ev. mit Salat servieren

TIPP: Die Zutaten sind wie immer variabel. Für Vegetarier die Wurst weglassen bzw. durch zB Champignons ersetzen. Und wenn ihr gleich 2 Bleche machtst, die Toasts schmecken zu späteren Stunde auch kalt 🙂

Standard
Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Hauptspeisen, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch, Vorspeisen

Blätterteig-Tarte mit Mozarella und Zwiebel

Die schnellen Rezept sind die, die bei mir hier am meisten gefragt sind. Egal, ob mittags die Kinder von der Schule kommen und HUUUNGER schreien oder ob sich kurzfristig Besuch angekündigt hat. Mit diesem vegetarischen Fingerfood-Rezept liegt ihr einfach immer richtig.

5 Minuten vorbereiten und 10 Minuten in den Ofen – et voilà!

Überbackenes aus dem Rohr geht halt einfach immer, oder?

Bon appétit, ihr Lieben und noch einen schönen Dienstag!

Man nehme:

1 Packung Blätterteig gekühlt (falls ihr TK-Ware da habt, dauerts etwas länger, der muss natürlich aufgetaut werden)
Belag:
125 g Mozarella in 1cm-Würfel geschnitten
1 mittelgroße rote Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden
Abrieb 1/2 Biozitrone
Salz, Pfeffer
getrockneter Oregano & Basilikum nach Geschmack
2 EL Olivenöl

  1. Ofen vorheizen (220 Grad Heißluft)
  2. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen
  3. Die Zutaten für den Belag in einer Schüssel verrühren
  4. Den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  5. Den Belag gleichmäßig darauf verteilen
  6. 10 – 12 Minuten bei 220 Grad Heißluft backen
  7. Aus dem Ofen nehmen, mit frisch geriebenem Pfeffer und war mag, noch mit etwas grobem Meersalz bestreuen und in Stücke schneiden.
Standard
Brot & Gebäck, Hauptspeisen, Jause, Rezept, Snacks

Rote-Rüben-Bagels

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe“ (Pippi Langstrumpf)

Eines meiner liebsten Zitate von Astrid Lindgren und mein Motto für 2022 . Man darf immer wieder Neues ausprobieren, unbekanntes Terrain betreten und die Komfortzone verlassen. Das kann auch manchmal unbequem sein oder nicht ganz den gewünschten Erfolg bringen, aber WENN dann etwas Neues aufgeht, wenn man sich was getraut hat, das kann schon was.

Und bringt wiederum neue Motivation und Kreativität. Und wenn’s einmal nix wird – auch gut, passiert ja nichts. Deswegen experimentiere ich auch für mein Leben gern. Deswegen gibt es wahrscheinlich auch keine „Linie“ bei meinem Blog. Kochliebe.at ist nicht spezialisiert auf Vegetarisch oder Fleisch, auf Süßes oder Pikantes, auf schnelle Küche oder aufwändige Rezepte. Kochliebe.at passt daher in keine Schublade aber das möchte ich auch nicht. Es soll spannend bleiben. Für mich und auch für Euch!

Ich möchte alles ausprobieren können, mit allen Lebensmittel arbeiten und herausfinden, was ich kreieren und erschaffen kann. Und deswegen färbe ich Bagels pink. Weil´s mir gefällt, weil´s Spaß macht und weil´s schmeckt.

Auch 2022 wird es ganz viel Spannendes und Experimentelles hier auf meinem Blog geben.

Und fürs ECHTE LEBEN plane ich ab Frühjahr 2022 Koch- & Themenabende, an denen ich euch auch mitnehme in meine Welt voll Genuss und Kulinarik.

Ich wünsche auch euch für 2022 neue Ideen, Pläne und dass eure Träume Realität werden.

Alles Liebe, Eure

Krista

200 ml rote Rüben Saft
1 TL Zucker
10 g Germ (frisch)
2 EL Joghurt
2 EL Öl
400 g Weizenmehl glatt
1 TL Salz
schwarzer Sesam
2 l Wasser, je 1 TL Salz, Zucker und Natron

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und über Nacht (bzw. 8 Stunden) gehen lassen. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Mit einem Kochlöffelstiel in jede Kugel ein Loch bohren und zu Bagels formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und noch einmal gehen lassen. Am besten – wer hat – 20 Minuten bei Gärstufe im Backrohr (das sind 35 Grad mit Feuchtigkeit), oder sonst einfach auf die Fußbodenheizung stellen.

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Dann 2 l Wasser mit Zucker, Salz und Natron aufkochen, die Hitze zurückdrehen und die Bagels für 1 Minute im Wasser ziehen lassen (bei der Hälfte umdrehen). Aus dem Wasser nehmen und eine Hälfte in schwarzen Sesem drücken und dann bei 180 Grad Heißluft 20 Minuten backen.

Gefüllt habe ich die Bagels mit meinem Rote-Rüben- Crossoveraufstrich Rauna-Aufstrich crossover, etwas Räucherforelle, Vogerlsalat und Radieschensprossen.



Standard
Österreichische Küche, Fleisch, Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Snacks, Vorspeisen

Speck-Zwiebelmarmelade

Falls ihr noch auf der Suche nach einem selbstgemachtem Weihnachtsgeschenk aus der Küche seit, leg ich euch meine Speckmarmelade ans Herz. Schmeckt durch Zimt und Sternanis a bissl nach Weihnachten, ist schnell gemacht und kommt bei allen – vorausgesetzt, Fleischesser 🙂 – gut an.

Ich könnt so ein Glasl einfach so auslöffeln. Tatsächlich schmeckt der rustikale Aufstrich auf getoastetem Schwarzbrot oder Weißbrot, als Topping auf einem Burger oder zu allen gegrillten Fleischstücken genauso wie zum Grillkäse oder einfach zur Jause.

Ich backe dazu gern ein frisches Röstzwiebelbaguette und schenk mir am Abend vorm Kamin ein Glas Wein ein und gut ist.

Zutaten für ein Glas:

20 dag durchzogener Speck, kleinwürfelig geschnitten
3 mittelgroße rote Zwiebel, kleinwürfelig geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
80 ml Portwein
60 ml Ahornsirup
30 ml Brombeer-Balsamico (oder normaler Balsamico)
½ TL Chiliflocken
1 Messerspitze Zimt
1 Sternanis
½ Bioorange (Zesten und Saft)
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Den Speck in einer Pfanne ohne Fett auslassen, dann die Zwiebel dazu geben und auch mit anbraten, bis alles etwas gebräunt ist. Danach mit Portwein, Balsamico und Orangensaft ablöschen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und so lange leicht köcheln lassen, bis die Zwiebelwürfel weich sind und die Flüssigkeit einreduziert ist. Noch heiß in Gläser füllen.
Sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb ca. 10 Tagen verbraucht werden.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Essen und beim Verschenken!

Eure Krista von kochliebe.at

Standard
Italienische Küche, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks

Campari, chin-chin & la dolce vita – Aperitivo in Mailand

Der Abschluss meiner kulinarischen 3-Städte-Reise durch Italien ist Mailand. Was mir zu Mailand einfällt? Campari und „Chin-chin“. Der Namensgeber und Erfinder des roten Kultgetränks aus Mailand war Gaspare Campari. In seiner Bar am Piazza del Duomo neben der Galleria Vittorio Emanuele experimentierte er so lange herum, bis er 1862 dann den Klassikern unter den Aperitvi erfunden hatte.

Die Rezeptur ist angeblich seitdem unverändert und ich hatte schon das Vergnügen, in der Wirkungsstätte von Signore Campari am Mailänder Domplatz den besten – und wahrscheinlich auch teuersten – Campari meines Lebens schlürfen zu dürfen und „la dolce vita“ auf mich wirken zu lassen.

Besonders in Mailand allgegenwärtig ist die Tradition des Aperitivo, das Getränk in netter Runde, das Appetit auf das Abendessen machen soll. Dazu ein paar leckere Kleinigkeiten, wie Oliven, Bruschette oder zum Beispiel diese Polenta-Häppchen mit Gorgonzola und/oder Mailänder Salami.

Wer also heute am Tag der Nachbarschaft in seinem Grätzel mit den Lieblingsnachbarn ein Gläschen oder zwei zu sich nimmt, hier die schnelle Idee für die „Unterlage“ dazu :):

Chin, chin, cari amici – stoßen wir an auf ein wunderbares Herbstwochenende und das Leben.

Alles Liebe wünscht euch eure Krista!

für 1 Blech:

250 g Polenta
500 ml Gemüsesuppe
1 TL gehackter Rosmarin
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Gorgonzola und Salami Milano nach Geschmack

Die Suppe erhitzen, den Rosmarin zugeben und die Polenta einrühren. Auf sehr kleiner Flamme 3 Minuten kochen lassen, dabei immer gut umrühren, die Masse brennt echt schnell an. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein eingeöltes Backblech streichen (30 x 30 cm, ca. 0,5 cm hoch). Abkühlen lassen und danach in gleich große Stücke schneiden (ca. 5 x 5 cm).

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Polentawürfel portionsweise goldbraun braten. Währenddessen das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Polenta auf Küchenrolle abtropfen lassen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Stücke mit Gorgonzolawürfel belegen und ca. 10 Minuten im Rohr überbacken. Aus dem Rohr nehmen und auf den heißen Polentahäppchen Salamischeiben verteilen (oder für Vegetarier auch nicht).

Standard
Fleisch, Hauptspeisen, Italienische Küche, Jause, Rezept, Snacks, Vorspeisen

Supplì alla romana – römische Reiskroketten

Unsere Italienreise führt uns nach unserem Aufenthalt in Neapel nun nach Rom – in die ewige Stadt.

Die römischen Supplì sind DAS Streetfood in der italienischen Hauptstadt. Angeblich brachten die Truppen Napoleons mit Fleisch gefüllte weiße Reisbälle nach Rom, welche dann weiter entwickelt wurden. Daher der Name Supplì alla romana – vom französichen Wort „surprise“ – für die Überraschung im Inneren – nämlich den Mozarella.

Umgangssprachlich werden die köstlichen Kroketten auch supplì al telefono genannt, da die Fäden, die der Mozarella zieht, an „Telefonkabel“ erinnern.

Bei Streetfood möge man meinen, es handelt sich um schnelle Küche. Das sind die Supplì zwar sicher beim Essen, bei der Zubereitung bei Gott nicht. Aufwändig, aber jede einzelne Minute wert.

Wenn ich also wieder einmal von mehreren Kilo Faschierten einen riesigen Topf Ragu alla Bolognese koche, dann wird 1/2 kg davon für dieses Rezept verplant.

Viel Freude beim Nachmachen und buon appetito, ihr Lieben ♥️,
wünscht euch eure Krista von kochliebe.at.

ergibt ca. 25 Stk. (à 50 g)

30 g Butter
1 EL Olivenöl
400 g Risottoreis
100 ml Weißwein
1/2 l Rindsuppe
2 Eier
30 g geriebener Parmesan
500 g Ragú alla Bolognese
100 g Mozarella in kleine Würfel geschnitten
Mehl, Ei, Brösel zum Panieren

Butter im Olivenöl schmelzen und den Risottoreis darin glasig werden lassen. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und dann nach und nach mit Suppe aufgießen. Wie bei Risotto – immer wieder einen Schöpfer nach gießen und dann wieder weiter köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist. Aufs Umrühren nicht vergessen, das kann recht schnell anbrennen. Der Reis sollte nicht ganz al dente gekocht werden, da die Bällchen nachher noch frittiert werden und der Reis sonst zu matschig wird.
Die Masse dann etwas abkühlen lassen, bevor die 2 Eier, der geriebene Parmesan und das Ragú untergerührt werden.

Mit feuchten Händen Kugeln zu je 50 g formen und jeweils ein paar Mozarellastückchen in der Mitte verstecken. Im Anschluss werden die Bällchen klassisch paniert (Mehl, Ei, Brösel) und dann in heißem Öl frittiert bzw. so wie ich es auch manchmal mache: rundherum mit Öl einpinseln und in meinem Mutltidampfgarer bei 180 Grad Intervalldampf 30 Minuten auf einem Patisserieblech backen.

Standard
Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch

Ofengemüse-Aufstrich

Heute habe ich einen rustikalen Brotaufstrich ohne genaue Mengenangaben für euch. Ich bin ja prinzipiell mehr so fürs improvisieren und experimentieren.

Am liebsten ess ich den Aufstrich auf getoastetem Schwarzbrot. Baguette oder Ciabatta schmecken natürlich auch. Und theoretisch wäre er auch ein feines Sugo auf Pasta 🍝.

Auch die Zutatenliste ist variabel. Ich nehme in grobe Würfel geschnittene Zucchini, Auberginen, Paprika und rote Zwiebel, ein paar Knoblauchzehen kommen auch dazu. Ihr könnt auch Karotten, Jungzwiebel oder Lauch nehmen, einfach was euch schmeckt, was ihr im Garten habt und gerade Saison hat.
🌶🍆

Dann vermische ich das Gemüse mit reichlich Olivenöl und frischen Kräutern (zB Thymian, Oregano und Rosmarin) und verteile es auf einem Backblech. Nun schiebe ich das Ganze für 30 Minuten bei 180 Grad Heißluft ins Rohr und wenn das Gemüse weich und etwas gebräunt ist, püriere ich das Gemüse nicht zu fein mit einem Pürierstab. Eventuell noch etwas Olivenöl zugeben, wenn es zu fest ist und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen.

Mahlzeit ihr Lieben ♥️ und frohes Nachmachen wünscht euch eure
Krista von kochliebe.at

Standard
Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch

Oliven- und Tomatenpaste

Es kommt Besuch auf ein Glasl Wein (oder 2😇) und ihr braucht einen schnellen Snack dazu?

Dann leg ich euch diese beiden Aufstriche ans Herz. Sind rucki-zucki gemacht und kommen echt gut an. Ciabatta, Baguette oder auch getoastetes Schwarzbrot dazu und fertig ist die Weinbegleitung 🍷.

Ins Rexglas gefüllt schaut’s am Tisch schön aus und wäre auch ein feines Mitbringsel 🎁.

Olivenpaste:
2 Gläser schwarze, entkernte Oliven (370 g Abtropfgwicht)
1 Sardellenfilet
7 Kapern (ich verwende die trocken in Salz eingelegten, dann braucht man kein Salz mehr)
50 ml Olivenöl
Abrieb von 1/2 Biozitrone und etwas Zitronensaft
Salz,  Pfeffer

Falls die Oliven in Flüssigkeit eingelegt sind, abgießen und dann mit den restlichen Zutaten mit dem Stabmixer pürieren und mit ein paar Tropfen Zitronensaft und Pfeffer (und ev. Salz) abschmecken.

Paste aus getrockneten Tomaten:
2 Gläser getrocknete Tomaten (320 g Abtropfgewicht),
30 ml vom Einlegeöl der Tomaten (den Rest aufheben für Pasta usw.)
1 Hand voll frisches Basilikum klein gehackt
1 Knoblauchzehe fein gehackt
Abrieb von 1/2 Biozitrone und etwas Zitronensaft
Salz

Die Tomaten etwas klein schneiden und mit dem Öl mit dem Stabmixer pürieren. Dann die restlichen Zutaten unterrühren und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Buon appetito!

Standard