Gemüse, Hauptspeisen, Rezept, Schnelle Küche, Vegan, Vegetarisch, Vorspeisen

Bunte Gemüsepfanne

Knackig & g’schmackig
Bunt & xund

5 Portionen Obst oder Gemüse am Tag. So wird es von der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung empfohlen. Und jetzt in der Hochsaison des Ernteherbstes ist es ein Leichtes, das umzusetzen. Und das noch dazu in einer Farbenpracht, die einen noch einmal zusätzlich motiviert, gesund zu essen und etwas für seinen Körper zu tun.

Und tatsächlich verrät die Farbe eines Gemüses seine Inhaltsstoffe und wie es uns bei unserer Gesundheit unterstützen kann.

ROT
Für die Farbe sorgt der Pflanzefarbstoff Lycopin, der unser Herz-Kreislauf-System schützt und den Blutdruck reduzieren kann. Lycopin wird leichter verwertet, wenn man es erhitzt. Tomatensauce ist also noch gesünder, als Tomaten roh zu essen.

GELB oder ORANGE
Hier sorgen Carotinoide für die Farbe. Auch diese schützen das Herz-Kreislauf-System und haben entzündungshemmende Wirkung. Weiters wirken Carotinoide positiv auf Augen und Haut.

GRÜN
Das hier enthaltene Chlorophyll ist wahrscheinlich der bekanntest Pflanzenstoff. Jeder von uns hat wahrscheinlich schon in der Volksschule gelernt, wie das mit der Photosynthese funktioniert. Dementsprechend unterstützt grünes, also chlorophyllhaltiges Gemüse den Sauerstofftransport in unserem Körper. Chlorophyll fördert den Zellaufbau, wirkt entgiftend und fördert die Wundheilung.

VIOLETT oder BLAU
Die Färbung kommt hier von Anthocyanen, welche sich positv auf den Cholesterinspiegel auswirken und zum Beispiel vor Hautalterung schützen!!! Also weg mit der Anti-Falten-Creme und her mit Melanzani, Zwetschgen und Feigen.

WEISS
Wiewohl weiß keine Farbe ist und weißes Gemüse daher auch keine Pflanzenstoffe enthält, enthält es Quercetin, das blutdrucksenkend wirkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Die besonders in Zwiebeln enthaltene Sulfide wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Diese sind auch in meinem persönlichem Favoriten hinsichtlich gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe – dem KNOBLAUCH – enthalten, zu dessen besonderer Wirkung muss ich demnächst einmal extra etwas schreiben.

Soviel zur Wissenschaft, jetzt aber geht’s an den Genuss. Obwohl ich normalerweise ein Riesenfan von der reichlichen Verwendung von Gewürzen und Kräutern bin: bei diesem Gericht ist weniger mehr. Etwas Knoblauch und Rosmarin, Salz und Pfeffer reichen aus, um den Eigengeschmack aus den einzelnen Gemüsesorten herauszukitzeln und alles gemeinsam zu einem runden Geschmackserlebnis werden zu lassen.

Ihr könnt zu dieser Gemüsepfanne Reis oder Baguette servieren, das Gemüse in einen Wrap füllen oder ihr grillt euch einen schönen Grillkäse oder ein Kotelett dazu. Ich genieße es heute pur und freu mich, weils gesund ist und schmeckt.

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachkochen und freue mich über eure Likes und Kommentare!

Eure

Krista

1 rote Zwiebel
1 Bund Jungzwiebel
4 – 5 Knoblauchzehen
1 Zucchini
400 g Mini Melanzani „striped Toga“ (oder natürlich auch „normale“ Melanzani)
500 g Bunte Paprika und ein paar bunte Tomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Ich schneide das Gemüse in grobe Stücke und brate es in drei Teilen wie folgt an, damit jedes Gemüse den richtigen Gargrad hat. Am Schluss vermische ich alles und schmecke noch einmal ab.

  1. Rote Zwiebel, Jungzwiebel mit etwas Knoblauch und Zuchini in einer Pfanne in Olivenöl anbraten, bis die Zucchini für euch den richtigen Biss haben. Dann in in einen Topf leeren.
  2. Als nächstes kommen die Melanzani dran. Diese in der Pfanne wiederum mit Olivenöl mit einem Zweig Rosmarin bis zum gewünschten Gargrad braten und dann zu den Zucchini geben.
  3. Zu guter Letzt brate ich die Paprika mit Rosmarin in Olivenöl an, bis sie ebenfalls noch schön knackig sind. Dann noch schnell die stückigen Tomaten etwas mitbraten, damit´s saftig wird. Die Paprika-Tomaten kommen nun auch in den Topf zum anderen Gemüse. Alles schön verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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Ofengeröstete-Paprika & Tomaten-Suppe

Die Süße von sonnengereiften Tomaten gepaart mit den Röstaromen des im Ofen gebratenen roten Paprika ergänzt um den Geschmack des salzigen Ricotta als Erinnerung an den letzten Italienurlaub – das ist der Geschmack des Sommers, verpackt in dieser cremigen Suppe.

In meiner Phantasie habe ich mich beim Ernten des Gemüses in meinem Garten gesehen, den typischen Geruch einatmend, der beim Pflücken von Tomaten entsteht und wie ich mit vollem Korbe in die Küche zur Zubereitung schreite.

Na ja, der Gartensommer war bei uns bezüglich der Tomatenernte mehr als bescheiden, da quasi mit Null zu beziffern und die Paprika sind noch grün.

Das Rezept wollte ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten und so schritt ich mit meinem Korbe halt Richtung Wochenmarkt und hab mir dort die Zutaten geholt, um für euch den ausklingenden Sommer in einem Rezept zu konservieren.

ergibt ca. 6 große Teller Suppe:
500 g rote Paprika
1 kg Rispentomaten
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
7 – 8 Zweige Thymian
1 mittelgroße rote Zwiebel
etwas Schale von Biozitrone und -orange (ca. je von 1/4, getrocknet oder frisch)
2 EL frische Thymianblättchen
Salz und Pfeffer

50 g geriebener Ricotta salata (Ersatzweise Parmesan) als Einlage

Das Backrohr auf 230 Grad Grillstufe aufheizen. Als nächstes steche ich die Tomaten rundherum mit einem Zahnstocher ein, vermische sie in einer feuerfesten Form mit etwas Olivenöl, dem in Scheiben geschnittenen Knoblauch und den Thymianzweigen und schiebe das Ganze auf mittlerer Schiene ins Backrohr. Dann werden die Paprika halbiert, entkernt und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblechen gelegt. Wenn die Tomaten 10 Minuten im Rohr waren, kommen die Paprika auf die obere Schiene dazu. Nach weiteren 20 Minuten sollte die Paprikahaut ziemlich schwarz sein.

Das Gemüse aus dem Rohr nehmen, die Thymianzweige entfernen und die Paprika häuten. Tomaten und Paprika grob würfeln und den Saft auffangen.

TIPP:
Die Paprikahälften zum Abkühlen in ein Plastiksackerl geben, dann lässt sich die Haut besser abziehen. Auch hier den Saft aufheben, der sich beim Abkühlen im Sackerl absetzt.


Die rote Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl ca. 5 Minuten bräunen. Die beiden Gemüsesorten und die Zitrussschalen dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen und dann mit dem Stabmixer oder im Standmixer pürieren. Sollten die Tomaten zuwenig Flüssigkeit abgegeben haben und die Suppe zu dickflüssig ist, mit etwas Gemüsesuppe verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Thymianblättchen einrühren.

Die angerichtete Suppe mit etwas Ricotta salata bestreuen. Ohne Käse ist die Suppe vegan und vegetarisch!

Buon appetito, cari amici!

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Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch

Ofengemüse-Aufstrich

Heute habe ich einen rustikalen Brotaufstrich ohne genaue Mengenangaben für euch. Ich bin ja prinzipiell mehr so fürs improvisieren und experimentieren.

Am liebsten ess ich den Aufstrich auf getoastetem Schwarzbrot. Baguette oder Ciabatta schmecken natürlich auch. Und theoretisch wäre er auch ein feines Sugo auf Pasta 🍝.

Auch die Zutatenliste ist variabel. Ich nehme in grobe Würfel geschnittene Zucchini, Auberginen, Paprika und rote Zwiebel, ein paar Knoblauchzehen kommen auch dazu. Ihr könnt auch Karotten, Jungzwiebel oder Lauch nehmen, einfach was euch schmeckt, was ihr im Garten habt und gerade Saison hat.
🌶🍆

Dann vermische ich das Gemüse mit reichlich Olivenöl und frischen Kräutern (zB Thymian, Oregano und Rosmarin) und verteile es auf einem Backblech. Nun schiebe ich das Ganze für 30 Minuten bei 180 Grad Heißluft ins Rohr und wenn das Gemüse weich und etwas gebräunt ist, püriere ich das Gemüse nicht zu fein mit einem Pürierstab. Eventuell noch etwas Olivenöl zugeben, wenn es zu fest ist und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen.

Mahlzeit ihr Lieben ♥️ und frohes Nachmachen wünscht euch eure
Krista von kochliebe.at

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Gemüse, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Heute: Wir basteln uns aus den Schätzen des Gartens und des Kühlschranks eine feine Jause fürs Freibad ☀️⛱

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Pasta, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Pesto aus Zitronenbasilikum, Chili und Walnüssen – So schmeckt der Sommer!

Was bitte riecht und schmeckt mehr nach Sommer, Sonne und Urlaub als frisches Basilikum?

🌞

Und weil mein Zitronenbasilikum grad so wächst, dass es eine wahre Freude ist, wird es mit Walnüssen und feinstem Olivenöl zu einem hochsommerlich, frischem Pesto vermählt.

Pesto:

1 Hand voll Walnüsse (in einer Pfanne trocken geröstet)
2 Hand voll Zitronenbasilikum
1 kleine Chilischote

Zesten 1/2 Biozitrone
200 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 Hand voll Parmesan (frisch gerieben)
1 – 2 TL Zitronensaft, je nach Geschmack
Salz und Pfeffer

Nüsse, Basilikum, Chili und Knoblauchzehen mit dem Olivenöl im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) pürieren. In die Masse den Parmesan von Hand einrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu Nudeln, aufs oder ins Brot, ins Dressing oder wie ich auf Zoodles (Zucchini mit dem Spiralschneider zu Nudeln gemacht und in Olivenöl angebraten) mit geschmolzenen Tomaten und Burrata – der Verwendung sind fast keine Grenzen gesetzt.

Seids kreativ und lasst es euch schmecken!

Alles Liebe ♥️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch

Oliven- und Tomatenpaste

Es kommt Besuch auf ein Glasl Wein (oder 2😇) und ihr braucht einen schnellen Snack dazu?

Dann leg ich euch diese beiden Aufstriche ans Herz. Sind rucki-zucki gemacht und kommen echt gut an. Ciabatta, Baguette oder auch getoastetes Schwarzbrot dazu und fertig ist die Weinbegleitung 🍷.

Ins Rexglas gefüllt schaut’s am Tisch schön aus und wäre auch ein feines Mitbringsel 🎁.

Olivenpaste:
2 Gläser schwarze, entkernte Oliven (370 g Abtropfgwicht)
1 Sardellenfilet
7 Kapern (ich verwende die trocken in Salz eingelegten, dann braucht man kein Salz mehr)
50 ml Olivenöl
Abrieb von 1/2 Biozitrone und etwas Zitronensaft
Salz,  Pfeffer

Falls die Oliven in Flüssigkeit eingelegt sind, abgießen und dann mit den restlichen Zutaten mit dem Stabmixer pürieren und mit ein paar Tropfen Zitronensaft und Pfeffer (und ev. Salz) abschmecken.

Paste aus getrockneten Tomaten:
2 Gläser getrocknete Tomaten (320 g Abtropfgewicht),
30 ml vom Einlegeöl der Tomaten (den Rest aufheben für Pasta usw.)
1 Hand voll frisches Basilikum klein gehackt
1 Knoblauchzehe fein gehackt
Abrieb von 1/2 Biozitrone und etwas Zitronensaft
Salz

Die Tomaten etwas klein schneiden und mit dem Öl mit dem Stabmixer pürieren. Dann die restlichen Zutaten unterrühren und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Buon appetito!

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Garten, Gemüse, Rezept, Schnelle Küche, Suppen, Vegetarisch, Vorspeisen

Zucchini-Kräuter-Süppchen

𝐃𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐜𝐜𝐡𝐢𝐧𝐢 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 🙈

💚

Heiss ersehnt und auch gefürchtet von jedem Hobbygärtner ist sie nun auch bei uns da:

Die Zeit, in der die Zucchini täglich reif werden und innerhalb eines Tages von Mini- zu Maxigemüse explodieren.

💚

Da starte ich doch recht simpel mit einem einfachen Süppchen mit gaaaanz vielen Kräutern (da wucherts auch im Hochbeet), weil der Zucchini an sich gibt ja ehrlicherweise geschmacklich nicht allzu viel her.

💚

Gutes Gelingen und Mahlzeit, Ihr Lieben!

1 gelbe oder grüne Zucchini (rd. 600 g)
1 Zwiebel (ca. 80g)
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 Biozitrone (Abrieb und Saft)
3/4 l Gemüsesuppe
2 Handvoll Kräuter (ich habe verwendet: Zitronenthymian, Salbei, Oregano, Estragon, Liebstöckl)
zur Dekoration (Ringeblume, Estragonblüten, Oreganoblüter oder sonstige)
Salz und Pfeffer

Das Gemüse grob hacken (wird dann eh püriert) und in Olivenöl etwas anbraten, den Abrieb und den Saft der Zitrone dazugeben und mit der Suppe aufgießen. Eine Handvoll Kräuter dazugeben und alles ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen. mit einer weiteren Hand voll Kräutern im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit ein paar Blüten dekorieren

TIPP: Ich verwende die ganzen Kräuter, also auch den Stiel, außer er ist sehr hart, für die Hand voll, die mitgekocht wird.

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Blätterteig – the real life

Seit langem hab ich mir wieder ein paar liebe Freunde auf mein nettes Balkönchen zum Wein trinken eingeladen und weil man ja als gute Gastgeberin ein paar Häppchen aufwartet, hab ich kurzer Hand etwas Pikantes gebacken.

Räucherforellentascherl und einen Flammkuchen mit Rohschinken. Geht schnell und schmeckt immer. Und wird auch immer was, außer man lädt sich einen Konditormeister ein und schon wird des nix mit dem fertigen Blätterteig 🙈😅.

„Blätterteig erst kurz vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen“… würd eh drauf stehen auf der Verpackung und weiß ich natürlich auch, weil wenn man ihn schon länger vorher heraus nimmt, oder so wie ich nach dem Einkauf gleich heraußen liegen läßt, dann kommen halt a bissl fragwürdige Gebilde heraus, weil Blätterteig möchte kühl geformt werden.

Aber geschmeckt hats. Gott sei Dank gab es ein paar Achterl dazu, da spielt dann die Optik nimmer so eine große Rolle.

Extra Sympathiepunkte für den Herrn Konditormeister: er hat die schirchen zuerst gegessen 😁

Räucherforellentascherl:
1 Rolle Blätterteig
2 Räucherforellenfilets
2 – 3 EL Topfen
etwas Zitronenschalenabrieb und Zitronensaft
2 – 3 EL frisch gerissener Kren (je nach gewünschter Schärfe)
Salz und Pfeffer

Die Forellenfilets mit einer Gabel zerdrücken und mit den anderen Zutaten verrühren. Den Blätterteig aufrollen, in gleich große Vierecke schneiden. Auf jedes Viereck etwas Forellenfülle geben und zu Dreiecken falten.

Flammkuchen mit Schinken:
1 Pkg. Flammkuchenteig
1/2 Becher Sauerrahm
6 Scheiben Rohschinken
1 rote Zwiebel in Scheiben geschnitten
Salz und Pfeffer

Den Flammkuchenteig ausrollen, mit Sauerrahm bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Schinken und dem Zwiebel belegen.

Die Tascherl und den Flammkuchen bei 180 Grad Heißluft für ca. 20 Minuten backen, bis alles schön braun und knusprig ist.

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Gefüllte Nektarine auf Rucola

Irgendwie hab ich mich in letzter Zeit zu sehr auf die „absichtliche“ Neuentwicklung von Rezepten konzentriert und hab das spontane „etwas-aus-dem-Kühlschrank-zaubern“ a bissl aus den Augen verloren, obwohl mir das so Spass macht.

Und siehe da, kürzlich war es wieder soweit: Ein Blick in den Kühlschrank und da waren sie – Nektarinen, die schon bessere Tage gesehen haben. Dann noch etwas Rucola, der weg musste und eine angefangene Packung von meinem momentanem Lieblingskäse (danke https://www.milchwerkstatt-krenn.at/ für euren Weichkäse, ohne den geht momentan gar nichts 🤗) und in der Brotlade noch ein Scherzerl Schwarzbrot.

Daraus wurde dann eine pikant gefüllte Nektarine mit einem Innenleben aus Käse und Walnüssen, im Ofen überbacken, auf Rucola mit einem Birnensenf-Dressing und Schwarzbrot-Croutons.

Meinung des Lieblingsmannes: „Seeeehr stimmig“.

😊

Ich wünsch euch viel Spass beim Ausprobieren und Verkosten und würde mich sehr freuen, wenn ihr meinen Blog weiterempfehlt und mich auch auf Instagram oder Facebook besucht.

Hier gibt es mehr Krista & kochliebe.at auch zwischen den Blogbeiträgen.

Alles Liebe,

♥️

Eure Krista

Zutatenliste für 4 Vorspeisenportionen:
4 Nektarinen (waschen, halbieren und den Kern entfernen)
2 Scheiben Schwarzbrot in Würfel geschnitten
2 EL Walnusskerne grob gehackt
1 TL geriebene Biolimettenschale
1 EL frische Thymianblättchen
65 g Weichkäse vom Bauern (zB https://www.milchwerkstatt-krenn.at/ ersatzweise Feta)
Honig (od. Agavendicksaft oä.)
80 g Rucola

Dressing für den Rucola:
2 TL Mostviertler Birnensenf (zB http://www.distelberger.at/page.asp/-/Essig_Senf_Chutneys)
4 EL Olivenöl
1 TL geriebene Biolimettenschale
4 EL Brombeerbalsamico (oder ähnlichen Essig)
2 EL Wasser
1/2 TL Honig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Backrohr auf 230 Grad Grillstufe vorheizen.
2. Die Schwarzbrotwürfel in etwas Olivenöl und einer angedrückten Knoblauchzehe mit 4 Zweigen frischem Thymian in einer Pfanne goldbraun rösten.
3. Während dessen eine Auflaufform mit Olivenöl einstreichen.
4. Die Brotwürfel zum Abkühlen auf einen Teller geben.
5. Die Walnüsse ohne weiteres Fett für 1 Minute in die gleich Pfanne geben und ca. 1 Minute rösten
6. Die Nektarinen waschen halbieren und entkernen.
7. Die noch warmen Nüssen mit der Limettenschale, dem Thymian und den Weichkäsewürfeln vermengen und auf die
Nektarinen aufteilen.
8. Jede Nektarinenhälfte mit etwas Honig beträufeln und in die vorbereitete Form setzen. Ca. 5 Minuten überbacken.
9. Während die Nektarinen im Rohr sind, den Rucola waschen und alle Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben und ordentlich durchschütteln oder mit dem Stabmixer aufmixen.
10. Den Rucola mit dem Dressing marinieren, auf 4 Tellern anrichten und mit den Brotcroutons vermischen. Darauf je 2 lauwarme Nektarinenhälften setzen. Den Bratensaft, der sich im Rohr gebildet hat darüber träufeln.

Und genießen!

♥️

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Fisolengulasch mit Semmelknödel

Von meinem Markteinkauf hab ich ein halbes Kilo gelbe Fisolen mitgebracht, die es im Supermarkt irgendwie nie gibt. Und wie ich da so sitz mit meinen Fisolen und sie von den Enden befreie, muss ich an meine Oma denken.

Bauschorln oschwanzeln“ hieß das bei ihr, die Fisolen waren natürlich aus dem eigenen Garten und gerne hat sie das auf unserer Hausbank im Freien gemacht.
(„Bauschorln“ = Bohnenschoten = Fisolen)

Ich bin beim Regenwetter halt jetzt drinnen, aber es hat auf jeden Fall
was Meditatives, wenn man von jeder Fisole erst rechts,
dann links das „Schwanzerl“ abschneidet und dann
von der nächsten,
von der nächsten,
von der nächsten…..

Also a bissl a Geduldsspiel auch (UND: „Geduld ist eine Tugend, die die Krista nicht kennt“ 🙂 – Zitat Ehemann)

Bis auf die Vorbereitung der Fisolen kocht sich das Gulasch fast von selbst, die Semmelknödel kommen in der Zwischenzeit in meinen Multidampfgarer und sind ebenfalls nach einer halben Stunden perfekt durch und flaumig.

1/2 kg Fisolen (gelb oder grün, von den Enden befreit und in ca. 1cm-Stücke geschnitten)
1/2 Zwiebel, fein gehackt
2 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Tomatenmark
1 TL geräuchterter Paprika
2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Paprika scharf
1 TL Essig
1/2 l Gemüsesuppe
1 EL Bohnenkraut (frisch oder getrocknet)
1/2 Becher Sauerrahm
1 TL Mehl glatt
Rapsöl
Salz, Pfeffer
1/2 Bund gehackte Petersilie

Beilage: Semmelknödel
und optional: Debreziner

Zwiebel und Knoblauch in etwas Rapsöl leicht bräunen, das Tomatenmark dazugeben, etwas mitrösten und dann die
3 Paprikasorten bei weniger Hitze einrühren (damit die Gewürze nicht verbrennen und bitter werden), mit dem Essig ablöschen und mit Suppe aufgießen.

Die Fisolen und das Bohnenkraut zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Fisolen bissfest sind.

Den Sauerrahm mit dem Mehl und etwas Kochflüssigkeit verrühren und in das Gulasch einrühren, einmal kurz aufkochen lassen, damit das Mehl bindet und mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie einrühren.

Die vegetarische Variante kommt mit einem Semmelknödel als Beilage aus, wer mag, kocht sich ein paar Debreziner dazu.

MAHLZEIT!

Hier mein Blogbeitrag zum Thema Kleinstadtliebe & Markttage

Bonusmaterial: Krista bei der Vorbereitung 😀

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