Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Gemüse, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch, Vorspeisen

Ofenkarotten und Auberginen-Dip

Karotten finden sich fast immer bei mir im Gemüsefach, weil sie ganz oft wo rein passen. In fast jede Suppe, in die Sauce Bolognese, einfach roh ess ich sie auch gern oder ich raspel eine in den Salat hinein.

Und sie schmecken nicht nur sehr fein, sondern sind auch sehr gesund. Bei gelben oder orangen Lebensmittel sorgen Carotinoide für die Farbe. Diese schützen das Herz-Kreislauf-System und haben entzündungshemmende Wirkung. Weiters wirken Carotinoide positiv auf Augen und Haut.

Nur ab und zu werden sie dann halt auch etwas schrumplig aber auch dann werden sie natürlich noch verwertet und zwar wandern sie mit vielen schönen Gewürzen und Olivenöl in den Ofen und werden dann lauwarm verspeist.

Ein anderes schönes Sommergemüse ist die Aubergine, in Österreich auch gern Melanzani genannt. Eine der wenigen Gemüsesorten, die violett gefärbt sind.

Bei VIOLETTEN oder BLAUEN Lebensmitteln kommt die Farbe von Anthocyanen, welche sich positv auf den Cholesterinspiegel auswirken und zum Beispiel vor Hautalterung schützen!!! Also weg mit der Anti-Falten-Creme und her mit Melanzani, Zwetschgen und Feigen.

Auch die schön glänzenden Früchte wandern in den Ofen und werde dann zu einem köstlichen Dip verarbeitet.

Beides zusammen ergibt ein sommerlich, leichtes, vegetarisches Essen, das sich wieder einmal fast von alleine macht und obendrauf noch recht gesund ist.

Gutes Gelingen und genußvolles Verspeisen wünscht euch eure Krista

Alles Liebe ♥️

Dazu schmeckt ein schönes Baguette oder auch sehr fein: mein Süßkartoffel-Naan oder das Fladenbrot vom diesem Rezept: Spargel-Prosciutto-Lepinje

Ofenkarotten:

500 g Karotten, schälen oder ordentlich bürsten,
je nach Größe halbieren oder vierteln und in 3-4 cm lange Stücke schneiden
1/2 Stange Lauch, gut putzen und in Ringe schneiden

Marinade:
5 EL Olivenöl
1 Bio-Limette (Saft und Abrieb der Schale)
3 – 4 Knoblauchzehen in Scheibchen geschnitten
1 EL Ahornsirup, Agavendicksaft oder Honig
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Sesam schwarz
1/2 TL Chiliflocken (oder mehr, wenn gewünscht)
1/2 – 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (aktueller Lieblingspfeffer: Voatsiperiferry Pfeffer)

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Zutaten der Marinade in einer großen Schüssel verrühren, die Karottenstücke und die Lauchringe dazugeben und alles gut vermengen. Am besten geht das mit den Händen. Das Gemüse in eine ofenfeste Form geben und bei 180 Grad Heißluft 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren. Wer mag, serviert das Ganze mit Olivenöl, gehackter Petersilie und Zitronenspalten.

Auberginen-Dip:
2 mittelgroße Auberginen
1/2 Bund Petersilie, etwas davon für die Garnitur zur Seite geben
1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
2 EL Naturjoghurt
Abrieb von 1/2 Zitrone + 1 TL Zitronensaft
2 EL Olivenöl + etwas mehr zum Servieren
Salz und Pfeffer

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Auberginen mit etwas Olivenöl einpinseln und dann in einer ofenfesten Form 1 Stunde im Backrohr garen. Ab und zu wenden. Nach 1 Stunde herausnehmen und abkühlen lassen. Die Auberginen halbieren und das Fruchtfleisch herauskratzen und mit einem Messer grob hacken. In einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermischen, abschmecken und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ziehen lassen. Zum Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und gehackte Petersilie drüberstreuen.

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Schnelle Zucchinicremesuppe

Wer sagt, dass gesunde Küche aufwändig und kompliziert sein muss? Gerade Gemüsesuppen sind im Nu vorbereitet (max. 15 Minuten), nur die Kochzeit (ca. 30 Minuen) muss halt einkalkuliert werden. In dieser kann man sich jedoch fein entspannen und für eine halbe Stunde die Augen schließen.

Dann nur noch kurz pürieren, abschmecken und voilá – fertig ist das Cremesüppchen.


700 g Zucchini (ds. 2 – 3 mittelgroße Früchte), geviertelt und in grobe Stücke geschnitten
1 Zwiebel oder Schalotte (ca 40 g) grob gewürfelt
3 Knoblauchzehen gehackt
Rapsöl
3/4 l Gemüsesuppe
2 Lorbeerblätter
2 Hand voll frische Kräuter (Liebstöckel, Estragon, Petersilie, Bohnenkraut)
Salz und Pfeffer, ev. Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anbraten, dann die Zucchinistücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Die Hälfte der Kräuter (im Ganzen, inklusive nicht zu harter Stängel) und die Lorbeerblätter zugeben und mit Suppe aufgießen. Eine halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Während dessen die zweite Hälfte der Kräuter von den Stielen befreien und hacken. Die Lorbeerblätter entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken und die andere Hälfte der Kräuter einrühren bzw. die Suppe damit bestreuen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Tipp: als Topping Schwarzbrot in Würfel schneiden und mit Knoblauch und Kräutern in Butter knusprig braten

Mehr Suppenrezepte findet ihr im Archiv – schaut rein!

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Avocado-Tomaten-Tartar

…. and it feels like summer …

Die Worte aus dem Song von Samuel Jack kommen einem bei der ersten Hitzewelle des Jahres unweigerlich in den Sinn. Kurze Hosen, Flip Flops, Bikini und Sonnencreme – all das fühlt sich so sehr nach Sommer an.

Die knackigen 36 Grad im Schatten von gestern tun ihr übriges dazu, dass mein Körper nach kühlendem Essen schreit. Tomate, Avocado und Limette zählen laut TCM – der traditionellen chinesischen Medizin – zu den kühlenden Lebensmitteln – ein Grund mehr, bei sommerlichen Temperaturen hier vermehrt zuzugreifen.

Mein Rezept erfüllt somit alle Kriterien für leichtes, feines Sommer-Essen: wenige, frische Zutaten und einfache, schnelle Zubereitung.

Weil wer steht bei diesen Temperaturen schon gerne lange in der Küche?

UND es schmeckt schon zum Frühstück, zur Jause, als Food to go fürs Büro und fürs Freibad und abends ist es eine ebenso hervorragende vegetarische Begleitung zur Grillerei.


Für 2 Personen:
1 Avocado
1 große Fleischtomate
1 rote Zwiebel
1/2 Limette
Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen
Schwarzbrot

Eine Avocado und eine große Tomate (die Tomate vom Strunk befreien) in gleiche Würfel schneiden, eine rote Zwiebel ebenso in Würfel schneiden, alles mit Limettensaft von einer halben Bio-Limette beträufeln. Salzen und pfeffern und wenn es wirklich eine Bio-Limette ist kann man auch die Schale hineinreiben.

Dann ein paar Scheiben Schwarzbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und das Avocado-Tomaten-Tatar darauf verteilen.

Mahlzeit ihr Lieben und eine schöne Woche!

Eure

Krista

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Griechisches Ofengemüse mit Feta

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel.
– Hippokrates –

Der griechische Arzt Hippokrates, der 460 v. Chr. geboren wurde, wusste schon zu seiner Zeit um die besondere Bedeutung der Ernährung auf unsere Gesundheit. So sagte er auch:

„Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

Ob es tatsächlich die richtige Diät für jedes Leiden gibt, sei dahin gestellt. Die Griechen haben aber tatsächlich laut Statistik eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt in der EU.

Die Insel Ikaria wird von Forschern sogar auf der Liste der „Blauen Zonen“ gelistet, das sind Regionen, in denen die ältesten Menschen der Welt leben. Ikaria wird sogar als Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben, bezeichnet.

Das klingt doch schön, oder?

Einer der Gründe für ein langes, gesundes Leben auf der Insel ist offensichtlich die gesunde Ernährung mit wenig Fleisch, dafür mit viel Gemüse und natürlich viel gesundem Olivenöl. Und was uns die Griechen sicherlich auch voraus haben und wesentlich zu einem glücklichen, langen Leben verhilft, ist der entspannte, gelassene Umgang mit dem Leben und dessen Widrigkeiten an sich.

Darin werde ich mich in nächster Zeit auch wieder mehr üben: Achtsam, gelassen und gedulig sein. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind.

Gutes Essen hilft dabei auf jeden Fall. Und wenn ich schon nicht nach Griechenland komme, kommt ein Hauch von Griechenland auf meinen Teller. Gemüse und Feta vereint mit vielen frischen Kräutern und Olivenöl. Im Ofen gebacken und lauwarm serviert – ein Gläschen Retsina dazu – das Leben könnte schlechter sein.

Καλή όρεξη – Kalí órexi – Guten Appetit!

2 Portionen als Hauptgang bzw. 4 als Vorspeise:
2 große Fleischparadeiser, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Spalten od. Ringe geschnitten
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1/2 Glas Oliven
1 Packung Feta
Oregano und Thymian (frisch od. getrocknet)
Olivenöl
Weißbrot od. Baguette

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter zufügen, dann abwechselnd Tomaten, Zwiebel, Paprika und Oliven mit den Kräutern in die Form schichten, mit Salz und Pfeffer würzen (Achtung mit dem Salz, der Feta, der jetzt drauf kommt, ist oft in Salzlake).

Als oberste Schicht den Feta mit den Händen über dem Gemüse zerbröseln und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 25 backen. Aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckts mir am besten.



TIPP:
Falls nicht alle Zutaten im Haus sind oder nicht alles schmeckt, kann man gerne etwas weglassen und dafür etwas anderes verdoppeln. Alternativ können auch Zucchini oder zumb Beispiel Jungzwiebel verwendet werden. Wichtig ist der Feta und das Öl, damit man das dann mit dem Weißbrot auftunken kann.

Und wenn was übrig bleibt, es schmeckt auch kalt bzw. kann man Reste davon in einen Wrap oder ein Pita-Brot füllen und den Kindern mit ins Freibad geben.
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Hühner-Ragout mit Gemüse

Es war wieder einmal an der Zeit, die Vorräte durchzusehen. Was sich eh so alles ansammelt in der Speis bzw. in diversen Laden – hochinteressant :). Insbesondere die Konservenabteilung gerät bei mir leicht in Vergessenheit, da ich zumeist frische Lebensmittel verwende. Bei der Erbsen & Karotten – Mischung, die seit 2 Jahren als Corona-Vorrat das Holzregal dekoriert, ist mir dann aber spontan ein Rezept aus meiner Kindheit eingefallen: Omas Ragout mit Gemüse.

Ich habe Hühnerfleisch verwendet – und zwar aus ausgelösten Schenkeln. Das ist preisgünstiger als Hühnerbrust und bleibt auch saftiger. Ihr könnt natürlich jede Art von Hühner- oder auch Putenfleisch verwenden. Schweinefleisch geht natürlich auch – je nachdem, was euch schmeckt.

Meine Erbserln und Karotten hab ich mit einem frischen Kohlrabi und vielen frischen Kräutern zu etwas mehr Leben verholfen. Ihr könnt natürlich von Haus aus Frischware bzw. TK-Ware verwenden, was halt grade da ist.

Als Beilage passt auch so ziemlich alles. Von Nudeln über Reis oder Petersilerdäpfel, von Semmelknödel bis Erdäpfelknödel (hier bei mir auf den Fotos), bei der Oma gabs auch oft gebratene Schupfnudeln dazu. Und wenn ihr ein Baguette daheim habt’s, das tuts auch. Vielleicht noch einen (grünen) Salat dazu und fertig ist die gesunde Mahlzeit.

Ich wünsche euch wieder einmal viel Freude und Genuß beim Nachkochen und noch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe,

Eure

Krista

4 Personen:
400 g Hühner- oder Putenfleisch, in 1,5 cm Würfel geschnitten
1 Zwiebel (ca. 60 g) fein gehackt
1 – 2 EL Öl zum Anbraten (TIPP: beschichtete Pfanne nehmen = weniger Fett)
300 g Erbsen u. Karotten
1 Kohlrabi (ca. 300 g) geschält und in kleine Würfel geschnitten
1 Bund frische Kräuter (zB Petersilie, Estragon, Bohnenkraut, Maggikraut), gehackt (die Stiele nicht wegschmeißen, die werden mitgekocht)
falls keine frischen Kräuter vorhanden sind, können natürlich auch ein paar Löfferl getrocknete verwendet werden
2 EL Mehl glatt
20 ml Weißwein
300 ml Suppe (Gemüse/Huhn/Rind)
Salz, Pfeffer

In einer Pfanne das Öl erhitzen, das gewürfelte Fleisch etwas salzen und pfeffern und sehr scharf anbraten, dann die Zwiebelwürfel kurz mitbraten, alles mit 2 EL Mehl stauben, das Mehl auch kurz mitrösten und dann mit Wein und Suppe ablöschen (Wein kann gerne auch weggelassen werden, dann ev. ein paar Spritzer Essig oder Zitronensaft zugeben).

Gut durchrühren, bis sich das Mehl aufgelöst hat und etwas einkocht. Den gewürfelten Kohlrabi und die Kräuterstengel zugeben und auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Kohlrabi durch ist (je nach Größe der Würferl dauert das ca. 30 Minuten). Kurz vor Ende der Garzeit die Kräuterstiele entfernen und die Erbsen und Karotten (aus der Dose, abgespült) zum Erhitzen zugeben. Die frischen Kräuter einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. ACHTUNG beim Pfeffer, wenn ihr Estragon verwendet – ist auch sehr pfeffrig.

Falls ihr frisches Gemüse verwendet, dann gleich mit dem Kohlrabi zugeben. Falls ihr TK-Gemüse verwendet, ca. bei der halben Kochzeit zugeben.

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Linguine mit Mangold, Paradeisern und Ricotta

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, / Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht? / Kennst du es wohl?“

Mit diesen schönen Worten beschrieb Johann Wolfgang von Goethe schon um 1780 herum seine Italiensehnsucht.

Die Dichtkunst überlasse ich ihm und anderen großen Meistern – aber auch die Kochkunst vermag es, uns mit den richtigen Zutaten in unserer Phantasie an ferne Orte reisen zu lassen.

Für dieses Rezept bringen uns die Farben der Zutaten direkt nach Italien. „Il tricolore“ – Grüner Mangold, rote Paradeiser und der weiße Ricotta – die Farben der italienischen Flagge ergeben ein wunderbar harmonisches Farbenspiel auf dem Teller und auf unserem Gaumen.

Un bicchiere di vino dazu und schon sitzen wir in einem Zitronenhain mit Blick aufs Meer, der laue Sommerwind umweht uns mit dem mediterranen Duft von Rosmarin und wir genießen das Leben.

Buon appetito cari amici!

♥️

4 Portionen:
400 g Linguine
500 g Blattmangold frisch (oder Blattspinat), gewaschen, geputzt und in 1cm-Streifen geschnitten
1 große Zwiebel (ca. 80 g)
4 EL Sonnenblumenkerne
8-10 Stück Rispenparadeiser (rd. 400 g) grob gehackt
5 – 6 Knoblauchzehen grob gehackt
4 EL Olivenöl
1 Becher Ricotta (250 g)
200 ml Wasser
Salz, Pfeffer
Abriebe einer Bio-Zitrone

Das Nudelwasser erhitzen, ordentlich salzen und wenn es kocht, die Linguine nach Packungsanweisung kochen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen (mittlere Hitze) und Zwiebel, Knoblauchzehen und die Sonnenblumenkerne ca. 5 Minuten anbraten (sollte nur leicht gebräunt sein), dann den Mangold weitere 5 Minuten mitbraten und dann die Tomatenstücke zugeben.

Mit Wasser aufgießen und den Ricotta und die Zitronenschale einrühren. Salzen und pfeffern und das Ganze zugedeckt schmurgeln lassen, bis der Mangold durch ist (dauert ca. 10 Minuten).

Die al dente gekochten Nudeln nicht abgießen, sondern mit einer Nudelzange direkt vom Kochtopf in die Pfanne zum Mangold geben und verrühren.

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𝗧𝗼𝗿𝘁𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗣𝗶𝘇𝘇𝗮

New week – new ideas 💡

Die meisten von uns stehen nicht gern ewig in der Küche, oder?

Ab heute wirds von mir öfter Mal neue Idee zum Thema schnelle Küche geben –
👉 𝗞𝗶𝘁𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗤𝘂𝗶𝗰𝗸𝗶𝗲𝘀 also 🤪.

Wie gefällt euch das?

So wie diese 𝗧𝗼𝗿𝘁𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗣𝗶𝘇𝘇𝗮. Statt Pizzateig werden hier fertige Wraps mit Tomatensauce 🍅 bestrichen (Tomatenmark mit etwas Wasser anrühren, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Oregano würzen) und wie Pizza belegt.

Bei mir hier in diesen Kombinationen:
1. Prosciutto – getrocknete Tomaten -Zwiebel
2. Salami – Oliven – Zwiebel
3. Gorgonzola dolcellatte – Zwiebel
Und überall natürlich Mozarella und nach dem Backen Rucola drauf.

Im vorgeheizten Rohr bei 190 Grad ca. 10 Minuten backen.

Buon appetito cari amici 🍕🇮🇹

Alles Liebe ❤ Eure Krista

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Linsen mit Geselchtem und Semmelknödel

Linsen mit Einbrenn, dazu an Semmelknödel oder 2 und a „Xöchts“ – DAS sind auch wiedermal so richtige Kindheitserinnerungen. Woran liegt´s eigentlich, ob einem ein Gericht nach Jahren oder Jahrzehnten so im Gedächtnis bleibt, dass man den Geschmack direkt auf der Zunge hat?

Wahrscheinlich an der Liebe 😊❤

Ich wünsch euch viel Freude beim Nachkochen. Alles Liebe 🌸💚

1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Schnitte Speck (rd. 10 dag) – fein gewürfelt
30 g Mehl
4 EL Öl
1 große Dose braune Linsen (vorgekocht, abgetropft und abgespült)
1 EL Essig (Hesperiden)
1/2 Liter Suppe (Gemüse/Hühner)
1 TL Majoran getrocknet
Salz, Pfeffer
2 Lorbeerblätter

Öl erhitzen, Zwiebel anrösten, Mehl zugeben, etwas mitrösten und mit Essig ablöschen. Mit Suppe aufgießen und kurz einkochen lassen. Dann die Linsen sowie die Gewürze dazu geben und ca 15 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und ev. noch etwas Essig abschmecken.

Mit Semmelknödel und gekochtem Geselchten servieren.

Für die vegetarische Variante einfach den Speck weglassen.

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Blätterteig-Karotten mit 2erlei Fülle

Wer mich kennt, der weiß, basteln ist nicht so mein Lieblingshobby. Dazu braucht man einerseits Geduld und andererseits geht das ja meistens mit Genauigkeit einher. Beides nicht unbedingt Stärken von mir. Ich bin ja eher mehr so der Freestyle-Typ. Für diese hübsche Osteridee hab ich mich dann doch hingesetzt und mir überlegt, wie ich mir den Kauf von eigenen Backformen sparen kann. Ich hätte mir so Dinger natürlich auch bei jemandem ausborgen können, aber da hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt.

Und dafür hat mein Talent dann doch gereicht 🙂

Also, passend zur Karwoche, zur Osterzeit. Passend für alle, die gern mit Kindern basteln und/oder kochen. Oder auch passend für alle, die gern was Neues ausprobieren, hier meine Blätterteig-Karotten mit zweierlei Fülle:

1. Frischkäseaufstrich mit Karotte und Kren und

2. Frischkäse mit Gorgonzola.

Die Stanitzel können natürlich auch süß gefüllt werden (zB mit Schlagobers und Beeren)

Für die Stanitzelform braucht ihr:
etwas stärkeres Papier bzw. dünnen Karton
Büroklammern
Alufolie
Öl

Karotte-Kren-Aufstrich:
150 g Frischkäse
1 EL Joghurt
1 Karotte (ca. 80 g) fein gerieben
3 EL Kren (frisch gerissen)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten zu einr cremigen Masse verrühren

Österkron-Aufstrich:
150 g Frischkäse
75 g Österkron fein würfeln
Salz und Pfeffer
Österkron mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse rühren, ev. noch würzen – Achtung der Österkron hat schon sehr viel Geschmack!

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachmachen und ein wunderbares Osterfest mit euren Lieben!

Eure

Krista

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Bärlauchwaffeln

Man kommt ja um diese Jahreszeit um den Bärlauch nicht herum. Omnipräsent ist er geradezu momentan in allen Kochblogs, Zeitungen und sonstigen Medien in Form von Suppe, Risotto, Knödeln usw. Und jeder Hobbynaturalist freut sich, wenn er sein „eigenes“ Bärlauchplatzerl kennt, wo er ungeniert sammeln kann.

Dazu wäre natürlich anzumerken, dass 1. halt wirklich nur gesammelt werden soll, was man zu 100% kennt, da es beim Bärlauch mit dem Maiglöckerl und der Herbszeitlose sehr giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt und 2. dass man halt auch nur Mengen sammelt, die die Natur verkraftet – also nicht mit der Sense ernten :).

Und weil die Menschheit schon genug Bärlauchcremesuppenrezepte hat, hier einmal ein bisschen was Anderes – Bärlauchwaffeln – knusprig, pikant und hübsch anzuschauen. Vor allem mit dem Gänseblümchen drauf :).

Vielleicht braucht ihr ja noch optisch hübsches Fingerfood als Amuse-Gueule fürs Ostermenü oder für den Godntag?

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende!

Eure

Krista von kochliebe.at

Zutaten:
30 g Bärlauchblätter (ca. 2 Hand voll)
100 g Topfen (zB mein Lieblings Bauerntopfen von https://www.milchwerkstatt-krenn.at/)
35 g Rapsöl
3 Eier
300 g Dinkelmehl
1/2 Packerl Backpulver
150 ml Milch
100 ml Sodawasser, Salz

Zubereitung:
Die Bärlauchblätter grob hacken und mit Öl, Milch und Sodawasser mit einem Mixstab oder im Standmixer fein pürieren. Den Topfen mit den Eiern cremig verrühren und das Mehl mit dem Backpulver miteinander versieben. Dann alle 3 Komponenten zu einem zähen Teig verrühren und gut salzen.

Das Waffeleisen aufheizen und aus dem Teig schöne knusprige Waffeln backen.

Als Belag eignet sich zB ein Sauerrahm-Joghurt-Dip mit Knoblauch und Schnittlauch.

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