Fisch & Meeresfrüchte, glutenfreie Rezepte, Hauptspeisen, Rezept, Schnelle Küche

Fish’n Veggies

Heute habe ich ein leichtes Fischgericht für euch, dass total einfach in der Zubereitung ist und nicht nur geschmacklich sondern auch optisch ein Higlight ist. Und das Auge isst ja bekanntlich mit.

Gemüse, Kräuter und Fisch …. mehr gesund geht ja fast nicht.

Einen wunderbaren Freitag und einen guten Start ins Wochenende wünsch ich euch!
Bussi, eure Krista

❤️

für 2 Personen:
1 große Karotte
3 mittelgroße Erdäpfel
1/2 Stange Lauch
1/2 rote Zwiebel
frische Kräuter (zB: Petersilie, Bohnenkraut, Estragon, Salbei)
Pfeffer Pfeffer
1/2 Zitrone/Limette – Saft und Abrieb der Schale (Bio!)
Olivenöl

2 Zander Filets (gerne auch was anderes)
Salz & Pfeffer
Zitronen- oder Limettensaft
1 angedrückte Knoblauchzehe
Öl

Das Gemüse gut waschen, ev. schälen (ich lasse die Schale dran, auch bei den Erdäpfeln, wenn sie nicht zu alt sind) und in grobe, aber noch mundgerechte Stücke schneiden. In einer ofenfesten Form mit etwas Olivenöl und dem Zitronenschalenabrieb vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die frischen Kräuter noch dazu geben und bei 180 Grad Heißluft für 40 – 45 Min. ins Rohr, je nach dem wie knackig ihr euer Gemüse haben wollt.

Den Fisch salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft würzen. Wenn das Gemüse fast fertig ist, in einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fischfilets und die angedrückte Knoblauchzehe einlegen und knusprig von beiden Seiten braten.

Alles zusammen mit ein paar frischen Kräutern anrichten und noch etwas Zitronen- oder Limettenschale drüber reiben.


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Brot & Gebäck, Fingerfood, glutenfreie Rezepte, Jause, Rezept, Snacks, Vegan, Vegetarisch

Knäckebrot

glutenfrei

Der Abschied von meinem geliebten langzeitgeführten Weizensauerteigbrot vom örtlichen Bäcker und überhaupt von Brot und Gebäck im Allgemeinen war neben dem Käse am schwersten. Da ich kein Freund von Fertigbackmischungen bin und keine glutenfreien Ersatzprodukte kaufen möchte, lasse ich Brot großteils einfach weg (ja, das geht 🙂 ).

Aber machmal brauchts eine „Unterlage“ zur Jause oder einfach was zum dazwischen Snacken. Und für diesen Zweck mach ich mir gerne dieses glutenfreie Knäckebrot mit vielen wertvollen Zutaten.

Als Basis zur Bindung dient hier Maismehl, welches von Natur aus glutenfrei ist. Ihr könnt es in guten Bioläden kaufen. Achtung: Nicht mit Maisgrieß, also Polenta verwechseln.

Weiters kommt hochwertiges Olivenöl mit einem hohen Anteil an gesunden Fettsäuren dazu. Es enthält Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe, welche sich positiv auf das Immunsystem auswirken und zusätzlich antioxidativ sind.

Was ist sonst noch Gesundes drin? Leinsamen zum Beispiel enthalten Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken entzündungshemmend, gegen Herzrhythmusstörungen und schützen die Herzkranzgefäße vor Ablagerungen. Ich baue daher mind. 1 Teelöfferl Leinöl täglich irgendwo in meinen Speiseplan ein.

Und was noch fein ist: all diese Nüsse und Saaten wachsen bei uns in Österreich, man kann sich also sein regionales Knäckebrot basteln.

Noch ein paar Fakten:

Kürbiskerne enthalten Magnesium, Eisen, Zink
Leinsamen enthalen Omega-3, Kalium, Magnesium, Kalzium
Sesam enthält Vitamin B1, Magnesium, Kalzium, Zink
Sonnenblumenkerne enthalten Vitamin E, Vitamin B1

Das Knäckebrot ist eine hervoragende Alternative zu Chips und sonstigem Fernsehknabberzeugs und schmeckt trotz der vielen Körndln überraschenderweise auch fast allen Kindern.

Aufstrich oder Dip dazu (zb. Rauna-Aufstrich crossover, Oliven- und Tomatenpaste oder Kürbis-Kichererbsen- Aufstrich) und fertig ist die gesunde Jause.

Ich freu mich, wenn ihr mein Rezept nachmacht und mir euer Feedback schreibt. Gerne auch als mail an kochliebe@gmx.at oder ihr besucht mich auf meinen Social Media Seiten auf Instagram oder facebook (kochliebe.at). Hier gibts fast täglich Stories zum Thema Essen & Kochen.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und alles Liebe!

Eure Krista


Für 1 Backblech:

60 g Maismehl
65 g Sesamsamen weiß
65 g Sonnenblumenkerne
65 g Kürbiskerne
40 g Leinsamen
1/2 TL Salz
50 ml natives Olivenöl
200 ml kochendes Wasser
Optional: 1 TL Dukkah (Gewürz)
oder andere Gewürze nach Geschmack

Das Backrohr auf 150 Grad Heißluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren. Dann das Öl und das heiße Wasser zugeben und alles gut verrühren. Eine Stunde stehen lassen, nochmals gut durchrühren und gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech aufstreichen – siehe Tipp unten. Im vorgeheizten Rohr 1 Stunde backen, abkühlen lassen und dann in Stücke brechen.

Oder: Wer schöne gleichmäßige Stücke möchte: 15 Minuten nach Backbeginn nochmals aus dem Rohr nehmen und mit einem Messer oder Pizzarad in gleichmäßige Stücke schneiden. Das gelingt nur im leicht angetrockneten Zustand.

TIPP: Ich lege ein zweites Backpapier drauf und rolle die Masse mit einem Nudelwalker (Nudelholz) aus, dann wird die Oberfläche schön gleichmäßig und mann kommt in alle Ecken. Das obere Papier wieder entfernen und backen.

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Allgemein

Zeit für Veränderung

„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.“ (Sebastian Kneipp)

Für diesen Beitrag und die folgenden Rezepte hat die Schreiberei es etwas länger gedauert. Nicht zwingend deswegen, weil es so aufwändig ist, was ich hier so koche, sondern weil ich mir seit längerem die Frage stelle, was ich euch hier auf meinem Blog eigentlich mitteilen und auch mitgeben will.

Schon im September habe ich meine Ausbildung zur diplomierten Ernährungstrainerin abgeschlossen und darf mich nun mit diesem hübschen Zertifikat schmücken.

Im April 2021 mit der Ausbildung begonnen, hätte ich nicht gedacht, dass mich das Thema Ernährung so sehr beschäftigten wird.

Kochen? ja.
Gesund kochen? – meistens.
Essen um der Gesundheit wegen? Nicht wirklich dauernd drüber nachgedacht.

Aber wie wir alle wissen: das Leben ist Veränderung. Tja, so ist es halt. Die Frage ist, was man draus macht. Krankheitsbedingt – daher als vom Arzt verordneten Therapieversuch – koche und esse ich nun schon seit fast 3 Monaten glutenfrei, kuhmilchfrei (Gott sei Dank sind mir die Schafe 🐑 und die Ziegen 🐐 geblieben), sehr gemüselastig und kohlehydratarm.

Das ist natürlich eine Herausforderung. Ich hab mein Leben lang immer alles gegessen und das mit Leidenschaft und Genuss. Und das ist der Knackpunkt: Der Genuss! Man könnte jetzt herumjammern, dass man dieses und jenes nicht mehr essen darf oder aber man sieht nicht die Einschränkungen, sondern das Ziel, das man vor Augen hat.

Und nun habe ich also beschlossen, dass es an der Zeit ist, euch mit auf meine Reise zu nehmen und mein Wissen rund um´s gesunde Essen und Kochen hier auf dem Blog etwas mehr einzusetzen und euch eine Quelle der Inspiration für gesunde, frische Ernährung zu sein.

Aber keine Angst: Ich bin weit davon entfernt, zum Moralapostel zu werden und euch nur Rohkost zu predigen. Ganz einfach weil ich weiß, wie schwer es ist, sich immer und ausschließlich von Gemüse & Co. zu ernähren. Und ein Schweinsbraten mit Erdäpfelknödel und Kraut ist ja schließlich auch glutenfrei 😉.

Aber genau darum geht es: Das Schnitzerl am Sonntag, der Kuchen und die Kekse zum Kaffee, das Gläschen Wein am Abend. Das alles darf sein. Und manchmal muss es sogar sein ;). Verbieten sollte man es sich nicht, aber wie heißt’s so schön: Die Dosis macht das Gift.

Wie immer ist es mir ein Anliegen, dass frisch gekocht wird und sofern es für euch machbar ist, auch saisonal und regional. ABER vor allem: Dass ich euch inspirieren kann, euch an den Herd zu stellen, zu kochen, zu probieren, zu experimentieren.

Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt mir einfach eine e-mail an kochliebe@gmx.at oder besucht mich auf meinen Social Media Seiten auf Instagram oder facebook (kochliebe.at).

Ich wünsch euch viel Spass mit meinen neuen Ideen und würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhin folgt!

Morgen geht’s dann los mit dem ersten Rezept der „neuen“ kochliebe. Ich freu mich 😊

Eure

Krista


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Rezept, Hauptspeisen, Fleisch, Österreichische Küche, Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Regional

Am heutigen Freitag darf man schon an den Sonntagsbraten denken. Und da muss es nicht immer der klassische Schweins- oder Rindsbraten sein.

In Zeiten wie diesen kann man auf günstigere Varianten wie zum Beispiel diesen Faschierten Braten zurückgreifen.

Ich lasse mir das Faschierte beim Fleischhauer frisch durch den Wolf drehen – da weiß man was man hat – im Gegensatz zu den im Discounter auf Kunststofftassen abgepackten Zeug.

Spart also Verpackung, unterstützt den lokalen Handel und schont wahrscheinlich auch eure Gesundheit.

Das tolle an solchen Ofengerichten: sie machen sich fast von alleine. Und falls was übrig bleibt, hat man gleich für Montag eine feine Jause fürs Büro oder die Schule. Aber halt nur, FALLS was übrig bleibt 😉.

NO WASTE TIPP: Aus den Abschnitten und Schalen des Wurzelgemüses könnt ihr übrigens einen schönen Gemüsefonds machen.

Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit wünscht euch eure Krista ❤️.

1 kg gemischtes Faschiertes
1 große Zwiebel (ca. 100 g), fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL englischer Senf
1 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprika scharf
1 EL Majoran (getrockneter)
Salz und Pfeffer
2 Eier
2 EL Rapsöl

1/2 kg Wurzelwerk (Karotten gelb und orange, Knollensellerie, wer mag Pastinaken oder Petersilwurzel), in mittelgroße Würfel schneiden
1/2 Stange Lauch, in Ringe schneiden
2 EL Tomatenmark
2 EL Rapsöl
50 ml Rotwein (ev. weglassen und durch Suppe ersetzen)
200 ml Suppe
2 Zweige Rosmarin (oder 1 EL getrockneten)

Backrohr auf 165 Grad Heißluft vorheizen.

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Das Faschierte mit dem gehackten Knoblauch, den anderen Gewürzen und den Eiern in eine Schüssel geben. Die angeschwitzen Zwiebelwürfel mit dazu geben und alles zusammen zu einer glatten Masse vermengen und einen Striezel daraus formen. Das geht am Besten mit den Händen.

In einem ofenfesten Bräter (mit Deckel) das Öl erhitzen und das Gemüse scharf anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Mit Rotwein und Suppe ablöschen, die Rosmarinzweige zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und den Braten draufsetzen. 1 Stunde mit Deckel im Rohr braten lassen. Wer´s gern knusprig hat, kann die letzten 10 Minuten den Deckel abnehmen. Man könnte nun die Wurzelsauce pürieren oder passieren, aber ich servier´s am liebsten so, wie´s aus dem Rohr kommt.

Dazu passen Rosmarinerdäpfel, die man gleich im Rohr mitbraten könnte oder ein Erdäpfelpüree und ein Rahm-Gurken-Salat.

Faschierter Braten auf Wurzelgemüse

Zitat
Gemüse, Kürbis, Rezept, Schnelle Küche, Snacks, Vegetarisch, Vorspeisen

Kürbis-Kichererbsen- Aufstrich

Wer zur Jause nicht immer nur Wurst und Käse essen möchte, für den habe ich heute einen schönen vegetarischen Aufstrich aus Kürbis und Kichererbsen.

Beim Joghurt könnt ihr Kuh, Schaf, Ziege oder auch Kokosjoghurt nehmen, dann ist er sogar vegan.

Ihr braucht:
🔸️ 400 g Kürbis in Würfel geschnitten und im Rohr bei 180 Grad Heißluft für ca. 20 Minuten gedämpft
🔸️eine Dose Kichererbsen, 250 g Abtropfgewicht
🔸️ den Saft einer halben Limette
🔸️ ca. 2 cm Ingwer gerieben
🔸️ 2 Esslöffel Joghurt (🐄 | 🐑 | 🥥)
🔸️ Salz und Pfeffer
🔸️ 1/2 TL Cayennepfeffer (kann man auch weglassen, wenn Kinder mitessen)

Alle Zutaten in einen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer zu einer feinen Paste pürieren. Mit Brot, Gebäck oder mit Gemüse zum Dippen anrichten.

Lasst mir gerne einen Kommentar oder ein bisschen 🧡 Liebe da und speichert euch den Beitrag gleich als Erinnerung ab.

Bussi, eure Krista ♥️

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Österreichische Küche, Regional, Rezept, Schnelle Küche, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch

Schilchersturmsuppe

Unbestritten eine herbstliche Köstlichkeit ist der steirische Schilchersturm. Er kündigt den in Bälde zu taufenden jungen Wein an und schmeckt … ja wie eigentlich? Schwer zu beschreiben (also unbedingt selber kosten).

Vorsicht auf jeden Fall bei der Trinkgeschwindigkeit – die Süße und die Süffigkeit des purpur farbenen Getränks verleiten recht rasch zum Gefühl von „Himbeer-Saft-Trinken“. Und das ist das Teuflische daran.

Auf jeden Fall wird das Glas beim Sturm trinken in der linken Hand gehalten, so wie es auch die Jäger beim „Waidmannsheil“ machen. Und dann sagt man auch noch“Mahlzeit“ und nicht „Prost“. Außerdem sollte man mit dem „Ungetauften“ nicht anstoßen. Das passiert dann wieder mit dem frisch getauften Wein ab 11. November. 

Und damit wir uns nicht opfern müssen, den ganzen Sturm unter diesen schwierigen Auflagen zu trinken – man kann ihn auch hervorragend verkochen. Und zwar zum Beispiel zur Suppe.

Mahlzeit Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Alles Liebe, eure Krista

20 g Butter
1 Zwiebel (ca. 75g) würfelig geschnitten
1 EL Zucker
5 frische Lorbeerblätter (mit dem Messer einschneiden – gibt mehr Geschmack)
100 g gelbe Erdäpfel geschält und gewürfelt
1/2 Liter Schilchersturm
1/4 Liter Rindsuppe
150 ml Schlagobers
120 g violette Erdäpfel würfelig geschnitten und bissfest gekocht (als Einlage)

Die Zwiebel in der zerlassenen Butter leicht bräunen. Den Zucker zugeben, leicht karamellisieren lassen und mit Schilchersturm aufgießen. Ca 5 Minuten einreduzieren lassen. Dann mit Suppe aufgießen und die gelben Erdäpfelwürfel und die Lorbeerblätter dazugeben. Ca. 30 Min. leicht köcheln lassen, bis die Erdäpfelstücke weich sind. Die Lorbeerblätter entfernen und die Suppe im Standmixer oder mit dem Stabmixer pürieren. Danach das Obers dazugeben und noch einmal erwärmen (nicht mehr kochen). Mit Salz und Pfeffer abschmecken noch einmal mit dem Stabmixer aufschäumen und mit den violetten Erdäpfelwürferl anrichten.

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Eingekocht & Eingerext, Geschenke aus der Küche, Jause, Regional, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch, Vorspeisen

Eingelegte rote Zwiebel

Wenn ihr, so wie ich, ein Kind der 70er und/oder 80er Jahre seid, gab es wahrscheinlich kein Weihnachten oder einen anderen hohen Feiertag bzw. Geburtstag ohne Fondue, wahlweise mit Öl oder eventuell die Variante mit Rindsuppe, welche dann zur späteren Stunde oder am nächsten Tag zur Dezimierung des Alkoholpegels gereicht wurde.

Ein paar Jahre später dann – als kulinarische Steigerung sozusagen – wurden dann die Fonduegäbelchen durch Raclettepfännchen ersetzt. Optimalerweise hat man gleich etwas tiefer in die Tasche gegriffen und sich eine Kombination aus Steingrill und Raclette geleistet. Da war dann für jeden was dabei.

Und als „gesundes“ Beiwerk zu der ganzen Festtags-Chose gab es dazu gerne Ananas aus der Dose, Maiskölbchen und Gurkerl aus dem Glas UND: Perlzwieberl. Für alle unter euch, die den Geschmack von Perlzwieberl in guter Erinnerung haben, gibt es heute dieses Rezept. Die Marinade erinnert mich auf jeden Fall schwer daran.

Und weil ich mir nicht jedes Mal alles für’s große Festtagsessen nach Hause holen, esse ich die feinen Zwiebel einfach zur Jause und wünsch mir vom Christkind zu Weihnachten, dass es wieder einmal Fondue gibt.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Genießen und beim
Schwelgen in Erinnerungen wünscht euch
eure
Krista

100 ml Apfelessig
200 ml Wasser
1 TL Salz
1/4 TL Kurkuma
1 TL Korianderkörner
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1 kleine Chilischote im Ganzen
2 TL Honig oder Agavendicksaft (oder ich hab zB meinen Wipferlsirup genommen)

250 g rote Zwiebel in 2-3 mm dicke Scheiben geschnitten

Die rote Zwiebel in ein Schraubglas oder ein schönes Rexglas schichten. Die Zutaten der Marinade vermischen und einmal kurz aufkochen. Über die Zwiebel gießen, verschließen und einen Tag ziehen lassen.

Sehr gut schmecken die Zwiebel natürlich auch in einem Sandwich, auf einem Burger und als schnelles Mitbringsel ist so ein Glas voll Zwiebel auch immer eine hübsche Idee.

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Garten, Gemüse, Kürbis, Rezept, Schnelle Küche, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch, Vorspeisen

Kürbissuppe

So simple, so good …

Mehr gibt es zu Kürbissuppe nicht zu sagen, finde ich.

Außer vielleicht:

Es sind lauter gesunde Sachen drin. Kürbis enthält u. a. Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium und hat sehr wenige Kalorien (25 – 30 kcal/100 g). In meinem Rezept kommt frischer
Ingwer vor, der aufgrund des enthaltenen Gingerols entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Und Knoblauch und Chili heizen dem Körper noch dazu ein und sind ebenfalls entzündungshemmend.

Also rundum a xunde Gschicht.

Hier könnt ihr euch ein kurzes Making of auf meinem Instagram Account ansehen: https://www.instagram.com/reel/CiNM8ATIJPM/?igshid=YmMyMTA2M2Y=


1 Hokkaido-Kürbis mit ca 1 kg (ergibt ca. 900 g ohne Kerne)
halbieren, entkernen und würfeln (ca. 2-3 cm)
1 große Zwiebel (ca 100 g), gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 – 3 cm großes Stück Ingwer, gehackt
1/2 mittelscharfe Chilischote, gehackt
2 EL gutes Rapsöl oder Olivenöl
1 Schuß (EL) Apfelessig
3/4 l Gemüsesuppe
2 – 3 Lorbeerblätter (wenn möglich, frisch)
2 Zweige frischen (od. etwas getrockneten) Liebstöckel
6 – 8 Pfefferkörner
Salz, ev. Zitronensaft
Kürbiskernöl

Zwiebel , Knoblauch, Ingwer und Chili im Öl glasig anbraten, dann die Kürbisstücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Mit dem Apfelessig ablöschen und mit Suppe aufgießen. Die Kräuter und Gewürze zugeben und eine halbe (bis 3/4) Stunde leicht köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Lorbeerblätter (ev. auch die Pfefferkörner, wer es nicht so scharf mag) entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Falls die Konsistenz zu dickflüssig ist, noch mit etwas Gemüssesuppe verdünnen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Mit Kürbiskernöl beträufeln und servieren.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Mehr Gemüsesuppen findet ihr in meinem Archiv – schaut rein!
Schnelle Zucchinicremesuppe
Pastinaken-Sellerie-Apfel-Suppe
Karfiolcremesuppe
Rotkrautsuppe
Brokkolisuppe

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Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Österreichische Küche, Erdäpfel, Hauptspeisen, Jause, Regional, Rezept, Vorspeisen

Erdäpfel-Lauch-Torte

Mein Mann kommt ja ursprünglich aus dem Waldviertel, dem Zentrum der Erdäpfelkultur Österreichs. Am Anfang unserer Beziehung gab es zwischen most- und waldviertlerisch hinsichtlich mancher Wörter fast so etwas wie eine Sprachbarriere, so auch bei den Erdäpfeln.

Wenn er von „Eadban“ als Beilage zum Schnitzerl redete, war ich verwirrt, weil ich an Erdbeeren 🍓 dachte – die übrigens bei uns früher Ananas🍍 hießen 😊 (das erklär ich vielleicht ein ander Mal).

(Zur Erläuterung: „Eadban“ dürfte sich von „Erdbirne“ ableiten).

Nach über 14 Jahren wissen wir, was der andere meint (meistens halt 😉).

Erdäpfel kommen bei uns also ganz oft auf den Tisch. Ob einfach nur gekocht mit Butter und Salz, als Erdäpfelsalat oder als Erdäpfelschmarren zum Rindfleisch oder zum Spinat – Erdäpfel haben bei uns das ganze Jahr Saison.

Und wenn die köstlichen Knollen nicht gerade frittiert als Pommes oder Chips auf den Tisch kommen, sind sie auch noch überaus gesund und kalorienarm.

100 g Erdäpfel bestehen zu ca. 75% aus Wasser, einen Energiegehalt von nur 68 kcal und enthalten fast kein Fett (0,1 g). Dafür versorgen sie uns mit wertvollen Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen. Aufgrund des relativ hohen Vitamin C-Gehalts wurden Erdäpfel früher auch oft die „Zitrone des Nordens“ genannt.

Am wichtigsten ist jedoch natürlich, dass es schmeckt und mit Erdäpfelgerichten macht man meistens nichts falsch, auch nicht, wenn mehrer Leute am Tisch sitzen. Oder kennt ihr wen, der keine Erdäpfel mag?

Als Beilage zur Erdäpfeltorte eignet sich ein schöner, frischer, grüner Salat oder auch ein Rahm-Gurken-Salat hervorragend. Auch ein Sauerrahm-Kräuter-Dip mit Knoblauch passt gut dazu. Und falls was übrig bleibt, kann man die Erdäpfeltorte kalt zur Jause essen oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen.

Mahlzeit, Ihr Lieben und wie immer viel Freude beim Nachkochen!

Eure

Krista


Zutaten für eine Tortenform:
1 kg festkochende Erdäpfel, geschält und mit einem Gemüsehobel fein gehobet
(oder mit einem Messer in dünne Scheiben geschnitten)
150 g Lauch, in Ringe geschnitten
4 Stangen Jungzwiebel (ca. 100 g), in Ringe geschnitten
100 g Speck, in Streifen oder Würfel geschnitten
2 EL Rapsöl
1 Becher Sauerrahm
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
frische Petersilie und Bohnenkraut, fein gehackt (ihr könnt gerne auch andere Kräuter verwenden, zB Schnittlauch oder Majoran, der schmeckt auch getrocknet hervorragend zu Erdäpfeln)

Zubereitung:
Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und Speck, Lauch und Jungzwiebel darin bräunen. In einer Schüssel den Sauerrahm mit den Eiern versprudeln und ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Erdäpfelscheiben dazugeben und durchmischen. Dann noch die Speckmischung dazugeben, alles verrühren und eventuell noch einmal würzen. Die Erdäpfelmasse in eine gefettete Tortenspringform füllen und mind. 50 Minuten – die erste Hälfte davon mit Alufulie abgedeckt – backen. Die Garzeit kann je nach Sorte und nach Dicke der Scheiben variieren – einfach am Ende der Garzeit mit einer Gabel anstechen und probieren.

Aus dem Ofen nehmen, kurz stehen lassen und aus der Springform lösen.

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Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsalat

Es herbstelt ordentlich an diesem Wochenende im August.
Die ersten Blätter fallen und ich freu mich. Am Morgen hängt der Nebel über den noch saftig grünen Wiesen und auch das freut mich. Frische, klare Luft am Morgen und auch wieder in der Nacht. Und auch das freut mich.

Und vor lauter Freude gibt es von mir einen kulinarischen Übergang zwischen den Jahreszeiten. Rotkraut, Äpfel und Nüsse stehen für den bevorstehenden Herbst und das Dressing mit Limette und Chili, erfrischend und scharf – also irgendwie noch Sommer.

Viel Freude und Genuß wünsch ich euch wie immer beim Nachkochen und alles Liebe!

Eure Krista

Für 4 Personen:
1/2 Kopf Rotkraut (ca. 350 – 400 g)
3 – 4 Karotten (ca. 200 g)
1/2 Bund Jungzwiebel
1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
1 Stück Lauch (ca. 1/3 Stange)
Saft 1/2 Limette

Dressing:
1 Limette, davon den Saft
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger), fein gehackt
2 EL Rapsöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1/2 TL Anis ganz, 1/2 TL Fenchelsamen
ev. Walnusskerne

Als erstes das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Ca. 1 Stunde stehen lassen. Während dessen immer wieder kneten. Den Apfel entkernen, (wer mag schälen, ich lass die Schale drauf) raspeln und mit dem Saft einer halben Limette vermengen, damit er nicht braun wird. Dann das restliche Gemüse vorbereiten: die Karotten (ev. schälen) grob raspeln, den Lauch und die Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten außer Anis und Fenchel in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. Die Anis- und Fenchelsamen in einer Pfanne trocken rösten, damit sich die Aromen entfalten und dann in einem Mörser fein zermahlen und dann unters Dressing mischen. Anis und Fenchel sind nicht jedermanns Sache, das Dressing schmeckt auch ohne, wer das gar nicht mag.

Nun alle Zutaten des Salates mit dem Dressing vermischen und noch mind. eine Stunde ziehen lassen.

Wer mag, kann noch Walnusskerne in einer Pfanne etwas anrösten und den Salat damit bestreuen.

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann wieder 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

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