Rezept, Hauptspeisen, Fleisch, Österreichische Küche, Aus dem Ofen - Aufläufe, Strudel, Quiche,..., Regional

Am heutigen Freitag darf man schon an den Sonntagsbraten denken. Und da muss es nicht immer der klassische Schweins- oder Rindsbraten sein.

In Zeiten wie diesen kann man auf günstigere Varianten wie zum Beispiel diesen Faschierten Braten zurückgreifen.

Ich lasse mir das Faschierte beim Fleischhauer frisch durch den Wolf drehen – da weiß man was man hat – im Gegensatz zu den im Discounter auf Kunststofftassen abgepackten Zeug.

Spart also Verpackung, unterstützt den lokalen Handel und schont wahrscheinlich auch eure Gesundheit.

Das tolle an solchen Ofengerichten: sie machen sich fast von alleine. Und falls was übrig bleibt, hat man gleich für Montag eine feine Jause fürs Büro oder die Schule. Aber halt nur, FALLS was übrig bleibt 😉.

NO WASTE TIPP: Aus den Abschnitten und Schalen des Wurzelgemüses könnt ihr übrigens einen schönen Gemüsefonds machen.

Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit wünscht euch eure Krista ❤️.

1 kg gemischtes Faschiertes
1 große Zwiebel (ca. 100 g), fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL englischer Senf
1 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprika scharf
1 EL Majoran (getrockneter)
Salz und Pfeffer
2 Eier
2 EL Rapsöl

1/2 kg Wurzelwerk (Karotten gelb und orange, Knollensellerie, wer mag Pastinaken oder Petersilwurzel), in mittelgroße Würfel schneiden
1/2 Stange Lauch, in Ringe schneiden
2 EL Tomatenmark
2 EL Rapsöl
50 ml Rotwein (ev. weglassen und durch Suppe ersetzen)
200 ml Suppe
2 Zweige Rosmarin (oder 1 EL getrockneten)

Backrohr auf 165 Grad Heißluft vorheizen.

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Das Faschierte mit dem gehackten Knoblauch, den anderen Gewürzen und den Eiern in eine Schüssel geben. Die angeschwitzen Zwiebelwürfel mit dazu geben und alles zusammen zu einer glatten Masse vermengen und einen Striezel daraus formen. Das geht am Besten mit den Händen.

In einem ofenfesten Bräter (mit Deckel) das Öl erhitzen und das Gemüse scharf anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Mit Rotwein und Suppe ablöschen, die Rosmarinzweige zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und den Braten draufsetzen. 1 Stunde mit Deckel im Rohr braten lassen. Wer´s gern knusprig hat, kann die letzten 10 Minuten den Deckel abnehmen. Man könnte nun die Wurzelsauce pürieren oder passieren, aber ich servier´s am liebsten so, wie´s aus dem Rohr kommt.

Dazu passen Rosmarinerdäpfel, die man gleich im Rohr mitbraten könnte oder ein Erdäpfelpüree und ein Rahm-Gurken-Salat.

Faschierter Braten auf Wurzelgemüse

Zitat
Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsalat

Es herbstelt ordentlich an diesem Wochenende im August.
Die ersten Blätter fallen und ich freu mich. Am Morgen hängt der Nebel über den noch saftig grünen Wiesen und auch das freut mich. Frische, klare Luft am Morgen und auch wieder in der Nacht. Und auch das freut mich.

Und vor lauter Freude gibt es von mir einen kulinarischen Übergang zwischen den Jahreszeiten. Rotkraut, Äpfel und Nüsse stehen für den bevorstehenden Herbst und das Dressing mit Limette und Chili, erfrischend und scharf – also irgendwie noch Sommer.

Viel Freude und Genuß wünsch ich euch wie immer beim Nachkochen und alles Liebe!

Eure Krista

Für 4 Personen:
1/2 Kopf Rotkraut (ca. 350 – 400 g)
3 – 4 Karotten (ca. 200 g)
1/2 Bund Jungzwiebel
1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
1 Stück Lauch (ca. 1/3 Stange)
Saft 1/2 Limette

Dressing:
1 Limette, davon den Saft
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger), fein gehackt
2 EL Rapsöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1/2 TL Anis ganz, 1/2 TL Fenchelsamen
ev. Walnusskerne

Als erstes das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Ca. 1 Stunde stehen lassen. Während dessen immer wieder kneten. Den Apfel entkernen, (wer mag schälen, ich lass die Schale drauf) raspeln und mit dem Saft einer halben Limette vermengen, damit er nicht braun wird. Dann das restliche Gemüse vorbereiten: die Karotten (ev. schälen) grob raspeln, den Lauch und die Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten außer Anis und Fenchel in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. Die Anis- und Fenchelsamen in einer Pfanne trocken rösten, damit sich die Aromen entfalten und dann in einem Mörser fein zermahlen und dann unters Dressing mischen. Anis und Fenchel sind nicht jedermanns Sache, das Dressing schmeckt auch ohne, wer das gar nicht mag.

Nun alle Zutaten des Salates mit dem Dressing vermischen und noch mind. eine Stunde ziehen lassen.

Wer mag, kann noch Walnusskerne in einer Pfanne etwas anrösten und den Salat damit bestreuen.

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann wieder 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

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Cola-Minz-Sirup

Der erste Preis bei der Wahl zum Lieblings-Erfrischungsgetränk in diesem Sommer 2022 geht eindeutig an diesen Sirup: Colakraut mit Minze und Zitrone. Der Geschmack erinnert tatsächlich an Cola und wenn man ihn länger ziehen läßt, bekommt er sogar eine cola-ähnliche Farbe. Mit Soda aufgespritzt und etwas frischem Zitronensaft aufgepeppt, wird der Sirup zum perfekten Durstlöscher.

Und wenn die Kräuter ganz frisch aus dem eigenen Garten kommen, schmeckt’s gleich noch besser, kostet weniger als das Gekaufte und regionaler geht´s ja dann kaum noch. Und so ein selbstgemachter Sirup macht sich auch immer gut als Mitbringsel bei der Einladung zur nächsten Grillparty.

Und der Sirup schmeckt nicht nur:
Der Eberraute wird eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt, jegliche Minzarten wirken durch die enthaltenen ätherischen Öle erfrischend und belebend. In Kombination mit dem Vitamin C der Zitrone ist das Ganze also gesund auch noch dazu.

2 Hand voll Colakraut (Eberraute)
2 Hand voll Minze
1 große Biozitrone
1 Liter Wasser
1 kg Kristallzucker
40 g Zitronensäure

Das Colakraut von den dicken Stielen befreien und grob zerkleinern, die Minze ebenfalls grob zerteilen und beides in einem Topf mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Über Nacht (oder sogar 2 Nächte, wenn der Topf kühl steht) ziehen lassen. Abseihen und gut ausdrücken. In die Flüssigkeit den Zucker und die Zitronensäure einrühren und langsam erhitzen, bis sich alles aufgelöst hat. Dann einmal kurz wallend aufkochen lassen und heiß in sterile Flaschen füllen.

ACHTUNG:
Beim Aufkochen nicht den Herd verlassen – kocht sehr schnell über und macht eine Riesensauerei (da kenn ich mich aus)

TIPP: 1 Liter Wasser, 1 kg Zucker und 40g Zitronensäure können als Basis für alle Kräutersirupmischungen verwendet werden – ihr könnt hier auch nur Minze oder nur Colakraut oder mit Rosmarin, Lavendel oder sonstigen Kräutern experimentieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und alles Liebe!

Eure

Krista

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Geflügel, Hauptspeisen, Multidampfgarer, Rezept, Vegetarisch

Griechisches Zitronenhuhn

Es geht weiter mit den sommerlichen Temperaturen und deswegen gibt es für Euch schon heute am Sonntag Abend ein einfaches, leichtes und gesundes Rezept für den Start in die neue Woche. Es ist unglaublich praktisch vorzubereiten, somit das perfekte Essen, wenn Gäste kommen und es eignet sich auch toll für das Essen mit der Familie, wenn man wenig Zeit fürs Kochen hat, aber trotzdem was Gesundes auf den Tisch bringen will.

Falls Vegetarier mit in der Runde sind:
Einfach einen Teil der des Gemüses ohne einem Pipi-Henderl drauf in den Ofen schieben (alternativ vielleicht etwas Feta drüberbröseln) – Weißbrot und grünen Salat dazu und alle sind zufrieden.

Ich hoffe, euch schmeckts genauso wie uns!

Eine schöne letzte Juni-Woche euch Allen mit viel Sonne und viel Genuß

wünscht euch eure Krista!

für 4 Personen:
4 Hühnerkeulen (gerne auch andere Hühnerteile)
2 Biozitronen, in Scheiben geschnitten
2 Knoblauchknollen, halbiert
4 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
1 kg Erdäpfel, geschält und in Spalten geschnitten
1 Glas schwarze Oliven (wenn mit Kern, bitte die Gäste drauf hinweisen)
frische Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei)
Salz und Pfeffer
5 EL Olivenöl

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

In einer großen Schüssel die geschnittenen Erdäpfel, Zwiebel und Zitronen mit dem Olivenöl und den Oliven vermischen und salzen und pfeffern. In eine große Bratenrein mit Deckel füllen und die frische Kräuter dazwischen stecken. Die Hühnerkeulen rundherum mit Salz und Pfeffer würzen und mit den halbierten Knoblauchknollen auf das Gemüse setzen.

Den Bräter mit Deckel ins Backrohr schieben und mind. 45 Minuten bei 180 Grad Heißluft garen (große Keulen bitte länger drin lassen, damit sie sicher durch sind). Am Ende der Garzeit den Deckel abnehmen und die Temperatur auf Grillstufe erhöhen, damit die Hendlhaxerl noch schön knusprig werden.

Auf jedem Teller ein Hendlhaxerl mit Gemüse und einer halben Knoblauchknolle anrichten und mit dem Bratensatz beträufeln.



TIPP: Wer so wie ich im Besitz eines Multidampfgarers mit Zeitprogrammierung ist, kann alles am Morgen vorbereiten und ins Rohr stellen und die Zeituhr für z’Mittag vorprogrammieren. Das ist dann fast so, als ob ich eine Köchin hätt :).

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Avocado-Tomaten-Tartar

…. and it feels like summer …

Die Worte aus dem Song von Samuel Jack kommen einem bei der ersten Hitzewelle des Jahres unweigerlich in den Sinn. Kurze Hosen, Flip Flops, Bikini und Sonnencreme – all das fühlt sich so sehr nach Sommer an.

Die knackigen 36 Grad im Schatten von gestern tun ihr übriges dazu, dass mein Körper nach kühlendem Essen schreit. Tomate, Avocado und Limette zählen laut TCM – der traditionellen chinesischen Medizin – zu den kühlenden Lebensmitteln – ein Grund mehr, bei sommerlichen Temperaturen hier vermehrt zuzugreifen.

Mein Rezept erfüllt somit alle Kriterien für leichtes, feines Sommer-Essen: wenige, frische Zutaten und einfache, schnelle Zubereitung.

Weil wer steht bei diesen Temperaturen schon gerne lange in der Küche?

UND es schmeckt schon zum Frühstück, zur Jause, als Food to go fürs Büro und fürs Freibad und abends ist es eine ebenso hervorragende vegetarische Begleitung zur Grillerei.


Für 2 Personen:
1 Avocado
1 große Fleischtomate
1 rote Zwiebel
1/2 Limette
Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen
Schwarzbrot

Eine Avocado und eine große Tomate (die Tomate vom Strunk befreien) in gleiche Würfel schneiden, eine rote Zwiebel ebenso in Würfel schneiden, alles mit Limettensaft von einer halben Bio-Limette beträufeln. Salzen und pfeffern und wenn es wirklich eine Bio-Limette ist kann man auch die Schale hineinreiben.

Dann ein paar Scheiben Schwarzbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und das Avocado-Tomaten-Tatar darauf verteilen.

Mahlzeit ihr Lieben und eine schöne Woche!

Eure

Krista

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Brotchips

War dieses Wochenende nicht herrlich?

Der Frühsommer zeigte sich in seiner ganzen Pracht mit viel Sonne und auch Abends schon ganz angenehmen Temperaturen. Die einen oder anderen von euch haben sicherlich den Griller angeworfen. Und bei dem einen oder anderen findet sich am Montag vielleicht ein Zuviel an Baguette, Brot oder Gebäck in der Brotlade?

Bevor kostbare Lebensmittel wie Brot in der Tonne landen, denke ich lieber darüber nach, wie man daraus noch was Leckeres machen kann. Und da das Kräutersalz des Vorjahres eh auch schon dringend nach seiner Bestimmung sucht, da die nächste Fuhre Kräuter schon am Dachboden trocknet, gibt es heute für euch:

Brotchips mit Kräutersalz

Ihr schneidet das Brot – ganz egal welches – mit einem scharfem Messer oder mit der Brotschneidmaschine in 2-3 mm dicke Scheibe und vermischt die Brotchips in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Kräutersalz. Wer mag, kann auch noch etwas Knoblauch dazu geben.

Dann legt ihr die Brotchips auf ein Blech und lasst sie für ca. 10 Minuten bei 100 Grad im Rohr noch etwas knusprig werden – je nach dem, wie hart das Brot schon war.

Und fertig ist der Fernsehsnack.

Oder man könnte die krossen Scheiben auch zum Beispiel damit bestreichen – Oliven- und Tomatenpaste – und ein Glas Wein dazu trinken. Am nächsten lauen Sommerabend!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.

Alles Liebe ❤️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Griechisches Ofengemüse mit Feta

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel.
– Hippokrates –

Der griechische Arzt Hippokrates, der 460 v. Chr. geboren wurde, wusste schon zu seiner Zeit um die besondere Bedeutung der Ernährung auf unsere Gesundheit. So sagte er auch:

„Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

Ob es tatsächlich die richtige Diät für jedes Leiden gibt, sei dahin gestellt. Die Griechen haben aber tatsächlich laut Statistik eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt in der EU.

Die Insel Ikaria wird von Forschern sogar auf der Liste der „Blauen Zonen“ gelistet, das sind Regionen, in denen die ältesten Menschen der Welt leben. Ikaria wird sogar als Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben, bezeichnet.

Das klingt doch schön, oder?

Einer der Gründe für ein langes, gesundes Leben auf der Insel ist offensichtlich die gesunde Ernährung mit wenig Fleisch, dafür mit viel Gemüse und natürlich viel gesundem Olivenöl. Und was uns die Griechen sicherlich auch voraus haben und wesentlich zu einem glücklichen, langen Leben verhilft, ist der entspannte, gelassene Umgang mit dem Leben und dessen Widrigkeiten an sich.

Darin werde ich mich in nächster Zeit auch wieder mehr üben: Achtsam, gelassen und gedulig sein. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind.

Gutes Essen hilft dabei auf jeden Fall. Und wenn ich schon nicht nach Griechenland komme, kommt ein Hauch von Griechenland auf meinen Teller. Gemüse und Feta vereint mit vielen frischen Kräutern und Olivenöl. Im Ofen gebacken und lauwarm serviert – ein Gläschen Retsina dazu – das Leben könnte schlechter sein.

Καλή όρεξη – Kalí órexi – Guten Appetit!

2 Portionen als Hauptgang bzw. 4 als Vorspeise:
2 große Fleischparadeiser, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Spalten od. Ringe geschnitten
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1/2 Glas Oliven
1 Packung Feta
Oregano und Thymian (frisch od. getrocknet)
Olivenöl
Weißbrot od. Baguette

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter zufügen, dann abwechselnd Tomaten, Zwiebel, Paprika und Oliven mit den Kräutern in die Form schichten, mit Salz und Pfeffer würzen (Achtung mit dem Salz, der Feta, der jetzt drauf kommt, ist oft in Salzlake).

Als oberste Schicht den Feta mit den Händen über dem Gemüse zerbröseln und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 25 backen. Aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckts mir am besten.



TIPP:
Falls nicht alle Zutaten im Haus sind oder nicht alles schmeckt, kann man gerne etwas weglassen und dafür etwas anderes verdoppeln. Alternativ können auch Zucchini oder zumb Beispiel Jungzwiebel verwendet werden. Wichtig ist der Feta und das Öl, damit man das dann mit dem Weißbrot auftunken kann.

Und wenn was übrig bleibt, es schmeckt auch kalt bzw. kann man Reste davon in einen Wrap oder ein Pita-Brot füllen und den Kindern mit ins Freibad geben.
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Linguine mit Mangold, Paradeisern und Ricotta

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, / Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht? / Kennst du es wohl?“

Mit diesen schönen Worten beschrieb Johann Wolfgang von Goethe schon um 1780 herum seine Italiensehnsucht.

Die Dichtkunst überlasse ich ihm und anderen großen Meistern – aber auch die Kochkunst vermag es, uns mit den richtigen Zutaten in unserer Phantasie an ferne Orte reisen zu lassen.

Für dieses Rezept bringen uns die Farben der Zutaten direkt nach Italien. „Il tricolore“ – Grüner Mangold, rote Paradeiser und der weiße Ricotta – die Farben der italienischen Flagge ergeben ein wunderbar harmonisches Farbenspiel auf dem Teller und auf unserem Gaumen.

Un bicchiere di vino dazu und schon sitzen wir in einem Zitronenhain mit Blick aufs Meer, der laue Sommerwind umweht uns mit dem mediterranen Duft von Rosmarin und wir genießen das Leben.

Buon appetito cari amici!

♥️

4 Portionen:
400 g Linguine
500 g Blattmangold frisch (oder Blattspinat), gewaschen, geputzt und in 1cm-Streifen geschnitten
1 große Zwiebel (ca. 80 g)
4 EL Sonnenblumenkerne
8-10 Stück Rispenparadeiser (rd. 400 g) grob gehackt
5 – 6 Knoblauchzehen grob gehackt
4 EL Olivenöl
1 Becher Ricotta (250 g)
200 ml Wasser
Salz, Pfeffer
Abriebe einer Bio-Zitrone

Das Nudelwasser erhitzen, ordentlich salzen und wenn es kocht, die Linguine nach Packungsanweisung kochen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen (mittlere Hitze) und Zwiebel, Knoblauchzehen und die Sonnenblumenkerne ca. 5 Minuten anbraten (sollte nur leicht gebräunt sein), dann den Mangold weitere 5 Minuten mitbraten und dann die Tomatenstücke zugeben.

Mit Wasser aufgießen und den Ricotta und die Zitronenschale einrühren. Salzen und pfeffern und das Ganze zugedeckt schmurgeln lassen, bis der Mangold durch ist (dauert ca. 10 Minuten).

Die al dente gekochten Nudeln nicht abgießen, sondern mit einer Nudelzange direkt vom Kochtopf in die Pfanne zum Mangold geben und verrühren.

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Orangenmarmelade, die glücklich macht

Ich liebe Zitrusfrüchte aller Art: Zitrone in Form von abgeriebener Schale oder als Saft als Frischekick in jedem erdenklichen Essen (aber NICHT am Schnitzel), Grapefruitsaft zum Frühstück, Limetten im Caipirinha und vor allem Orangen 🍊.

Geschält, mit den Fingern zerteilt und  einfach so mit den Händen gegessen, dass einem der Saft von den Fingern tropft. Schließt eure Augen und denkt daran. Macht nicht allein der Gedanke daran schon glücklich und zufrieden?

Das liegt dann daran, dass unser Gehirn den Duft von frisch geschälten Orangen abruft und diesen mit der Wirkung der ätherischen Ölen der Orange verbindet, die die Stimmung heben und entspannend und ausgleichend wirken. Orangenöl gilt als Unterstützung bei Ängsten, Stress, innerer Unruhe oder Schlafstörungen. Der süßliche, sanfte Duft beruhigt die Sinne und schenkt innere Ruhe.

Diese Orangenmarmelade herzustellen ist also ein durchaus meditatives Vorhaben mit einem überaus zufriedenstellenden Ergebnis, das kann ich euch versprechen.

Wie das in der Küche riecht…. unglaublich 🍊🍊🍊. Und das gleich zwei Tage lang, die Masse rastet nämlich über Nacht. Also nichts für Ungeduldige.

Die Grundidee dieses Rezeptes ist, so viel wie möglich von der Orange zu verwenden – also nahe an #nowaste. Daher wird nicht nur der Saft, sondern auch die Schalen als Zesten und zum Teil ganze Orangen mit verarbeitet.

Aus diesem Grund nehme ich natürlich nur Bio-Früchte mit unbehandelter, ungewachster Schale. Die Schalen, die schlußendlich übrigbleiben, können dann ungehindert auf den Komposthaufen, wenn ihr einen habt (was man ja bei konventionellen Zitrusfrüchten nicht tun sollte), somit wandert dann wirklich nichts auf den Müll.

Wenn ihr nicht wisst, wo ihr unbehandelte Bio-Orangen kaufen könnt? Vielleicht habt ihr – so wie ich – das Glück, in der Nähe eine Netswerk-Geschäftstelle zu wohnen, die mehrmals über die Winter-/Frühlingssaison Großlieferungen von Bioorangen aus Griechenland organisieren. Gerade eben wieder möglich mit Lieferung Mitte Mai: https://www.netswerk.net/gstadt/orangenaktion-griechenland/

Also macht euch die Mühe und ihr werdet mit einer Geschmacksexplosion belohnt und jeder Bissen eures Marmeladesemmerls macht euch glücklich und zufrieden – ich versprech´s :).

Ich freu mich über jeden, der´s ausprobiert und mir schreibt, wie es euch schmeckt. Gerne auch auf meinen Social-Media-Kanälen wie Facebook und Instagram unter kochliebe.at.

Bis dahin, alle Liebe – eure Krista

🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊

Zubereitung:

Benötigt werden ca. 4 – 4,5 kg Bio-Orangen. Die Menge variiert – je nachdem, wie saftig die Orangen sind.

2 kg Bio-Orangen und
2 Bio-Zitronen im Ganzen
waschen und ca 40 Minuten in einem großen Topf in Wasser gekocht. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Während die Orangen kochen, werden von ca 2 – 2,5 kg gewaschenen Orangen die Schalen mit einem Zestenreißer entfernt und dann die Orangen ausgepreßt, das sollte 1,75 l frisch gepressten Orangensaft ergeben. Den Saft mit den Zesten erhitzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.


Wenn die Orangen und Zitronen abgekühlt sind, werden sie in Scheiben geschnitten und mit dem Orangensaft und den Zesten in einem großen Topf mit 2 kg Gelierzucker 2:1 vermischt. Diese Masse läßt man dann über Nacht zugedeckt und kühl gestellt ziehen (ich stell den Topf meist ins Freie).


Am nächsten Tag wird alles einmal kurz erhitzt, damit sich der Zucker völlig auflöst und mit dem Stabmixer püriert. Dann lasse ich die Masse einmal richtig aufkochen und ein paar Minuten leicht wallend köcheln. Dann in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen.

ACHTUNG: Marmeladenmasse hat die Eigenschaft, dass sie sich unglaublich schnell in einem unbeobachteten Moment aus dem Topf vertschüßen will, also übergeht. Also immer schön dabei bleiben und umrühren. 

🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊

Mehr Rezepte mit Orangen findet ihr hier:
Orangen-Mohn-Gugelhupf
Topfen-Mohn-Knöderl mit karamellisierten Orangen
Blutorangen-Rosmarin-Tarte mit Olivenölmürbteig

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Blätterteig-Karotten mit 2erlei Fülle

Wer mich kennt, der weiß, basteln ist nicht so mein Lieblingshobby. Dazu braucht man einerseits Geduld und andererseits geht das ja meistens mit Genauigkeit einher. Beides nicht unbedingt Stärken von mir. Ich bin ja eher mehr so der Freestyle-Typ. Für diese hübsche Osteridee hab ich mich dann doch hingesetzt und mir überlegt, wie ich mir den Kauf von eigenen Backformen sparen kann. Ich hätte mir so Dinger natürlich auch bei jemandem ausborgen können, aber da hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt.

Und dafür hat mein Talent dann doch gereicht 🙂

Also, passend zur Karwoche, zur Osterzeit. Passend für alle, die gern mit Kindern basteln und/oder kochen. Oder auch passend für alle, die gern was Neues ausprobieren, hier meine Blätterteig-Karotten mit zweierlei Fülle:

1. Frischkäseaufstrich mit Karotte und Kren und

2. Frischkäse mit Gorgonzola.

Die Stanitzel können natürlich auch süß gefüllt werden (zB mit Schlagobers und Beeren)

Für die Stanitzelform braucht ihr:
etwas stärkeres Papier bzw. dünnen Karton
Büroklammern
Alufolie
Öl

Karotte-Kren-Aufstrich:
150 g Frischkäse
1 EL Joghurt
1 Karotte (ca. 80 g) fein gerieben
3 EL Kren (frisch gerissen)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten zu einr cremigen Masse verrühren

Österkron-Aufstrich:
150 g Frischkäse
75 g Österkron fein würfeln
Salz und Pfeffer
Österkron mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse rühren, ev. noch würzen – Achtung der Österkron hat schon sehr viel Geschmack!

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachmachen und ein wunderbares Osterfest mit euren Lieben!

Eure

Krista

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