Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegan, Vegetarisch

Spicy Rotkrautsalat mit Räuchertofu

Heute lege ich euch 2 Produkte ans Herz, die mit Leidenschaft und Liebe von Mostviertler Biobäuerinnen hergestellt werden. Und das mache ich aus voller Überzeugung und nicht weil ich dafür bezahlt werde 😊.

Zum einen ist das der Bio-Tofu namens ERNA http://www.erna-tofu.at/, der von Edith Wieder und Inge Lagler in der Nähe von Melk aus Bio-Sojabohnen hergestellt wird, die die beiden selbst anbauen. Ich gestehe, ich war bis dato kein recht großer Tofu-Fan. Doch dieses Produkt hat mich eines besseren belehrt. Vor allem der hier verwendete Räuchertofu. Der beste Ehemann von allen hat tatsächlich gedacht, es wäre Speck im Salat 😉🥓.

Zum Anderen ist das meine neue Lieblingswürzsauce „Kürbiskern Spice“ vom Mostviertler Bio-Kürbishof Metz in Haag https://www.biokuerbishof-metz.at/. Laut Karin Metz „die Mostviertler Antwort auf Sojasoße„, hergestellt aus dem Kürbiskernpresskuchen, der bei der Kernölproduktion anfällt. Somit eine nachhaltige und No-Waste-Geschichte – so etwas gefällt mir ja sowieso immer.

Und wie das schmeckt – so herrlich umami!

Erhältlich ist das Kürbiskern Spice in vielen Regionalläden (zB http://regionalhuette.at) und natürlich bei der Familie Metz direkt am Hof (und auch im Online-Shop).

Den Tofu, den es natürlich auch ungeräuchert, also Natur gibt, bekommt ihr zum Beispiel hier: https://myproduct.at/brand/erna-bio-naturtofu, – In meiner näheren Umgebung ist er leider noch in keinem Geschäft erhältlich, aber wir arbeiten dran, dass sich das in Bälde ändert. Einen Auszug der Bezugsquellen findet ihr ganz unten.

Gott sei Dank bringt mir die liebe Edith Wieder manchmal ein Stück vorbei – Danke Edith 🙏😊!

Wir basteln uns also mit Mostviertler Zutaten einen asiatisch angehauchten herbstlichen Rotkrautsalat. Wie klingt das?

Über Likes und wenn ihr den Beitrag vielleicht sogar teilt, freu ich mir natürlich einen Haxn aus 🤪.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Genuss dieser Geschmacksexplosion wünscht euch eure Krista.

♥️

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

1 kleiner Kopf Rotkraut (ca. 600 g)
1 Bioorange (Zesten und Saft)
1 Biolimette (Zesten und Saft)
2 Thai-Chili-Schoten (oder ähnliches), sehr fein gehackt
50 ml Kürbiskern-Spice (alternativ: Sojasauce)
20 ml Sesamöl
1 EL Agavendicksaft
2 grob gehackte Knoblauchzehen
1 Bund Jungzwiebel
1/2 Granatapfel
2 EL weißer Sesam
2 EL Kürbiskerne
200 g geräucherter Tofu (in 1 cm Würfel geschnitten)
2 EL Apfelessig

Das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Dann einige Stunden, besser noch über Nacht stehen lassen. Für die Marinade den Saft von Orange und Limette, Sesamöl, Chilis, Kürbiskern-Spice, Sesamöl, Agavendicksaft und den Knoblauch in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. In dieser Marinade wird der Tofu für ca. 1 Stunde eingelegt.

Während der Tofu durch zieht, die Jungzwiebel waschen, putzen und das Weiße in Streifen und das Grüne in Ringe schneiden, vom Granatapfel die Kerne herauslösen und Sesam und Kürbiskerne trocken in einer Pfanne rösten, bis sie duften. Das alles wird nun mit dem Rotkraut vermischt.

Den Tofu aus der Marinade nehmen, etwas abtupfen und in 1 EL Rapsöl knusprig braten. Herausnehmen und die Marinade in der Pfanne kurz erhitzen und über das Kraut gießen. Nun kommt noch der Apfelessig dazu und der Salat wird, falls nötig, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Ihr könnt den Tofu unters Kraut mischen oder als Topping oben drauf geben.

Bezugsquellen Erna Tofu:

d`Greisslerei in St. Leonhard/Forst
Spar Prauchner in Pöchlarn
Wilhelmsburger Hoflieferanten
Bio Hansinger in Kilb
Bio Gerda in Melk
diverse Regionalläden bei Melk (Spielberg,) Loosdorf, St. Pölten (Dirndl Regionalladen), Mazzetti, ebenfalls St. Pölten, Waldviertel2Go (Pöggstall, Maria Taferl), Emmersdorf, Maria Laach,
Kurz ums Eck in Hürmund
verschiedenen Onlinebestell-Abholshops: Greißlerei 2.0 in St.Pölten, Speiselokal in Neulengbach und Kaufhaus Krauthappel in Wilhelmsburg

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Italienische Küche, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Snacks

Campari, chin-chin & la dolce vita – Aperitivo in Mailand

Der Abschluss meiner kulinarischen 3-Städte-Reise durch Italien ist Mailand. Was mir zu Mailand einfällt? Campari und „Chin-chin“. Der Namensgeber und Erfinder des roten Kultgetränks aus Mailand war Gaspare Campari. In seiner Bar am Piazza del Duomo neben der Galleria Vittorio Emanuele experimentierte er so lange herum, bis er 1862 dann den Klassikern unter den Aperitvi erfunden hatte.

Die Rezeptur ist angeblich seitdem unverändert und ich hatte schon das Vergnügen, in der Wirkungsstätte von Signore Campari am Mailänder Domplatz den besten – und wahrscheinlich auch teuersten – Campari meines Lebens schlürfen zu dürfen und „la dolce vita“ auf mich wirken zu lassen.

Besonders in Mailand allgegenwärtig ist die Tradition des Aperitivo, das Getränk in netter Runde, das Appetit auf das Abendessen machen soll. Dazu ein paar leckere Kleinigkeiten, wie Oliven, Bruschette oder zum Beispiel diese Polenta-Häppchen mit Gorgonzola und/oder Mailänder Salami.

Wer also heute am Tag der Nachbarschaft in seinem Grätzel mit den Lieblingsnachbarn ein Gläschen oder zwei zu sich nimmt, hier die schnelle Idee für die „Unterlage“ dazu :):

Chin, chin, cari amici – stoßen wir an auf ein wunderbares Herbstwochenende und das Leben.

Alles Liebe wünscht euch eure Krista!

für 1 Blech:

250 g Polenta
500 ml Gemüsesuppe
1 TL gehackter Rosmarin
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Gorgonzola und Salami Milano nach Geschmack

Die Suppe erhitzen, den Rosmarin zugeben und die Polenta einrühren. Auf sehr kleiner Flamme 3 Minuten kochen lassen, dabei immer gut umrühren, die Masse brennt echt schnell an. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein eingeöltes Backblech streichen (30 x 30 cm, ca. 0,5 cm hoch). Abkühlen lassen und danach in gleich große Stücke schneiden (ca. 5 x 5 cm).

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Polentawürfel portionsweise goldbraun braten. Währenddessen das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Polenta auf Küchenrolle abtropfen lassen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Stücke mit Gorgonzolawürfel belegen und ca. 10 Minuten im Rohr überbacken. Aus dem Rohr nehmen und auf den heißen Polentahäppchen Salamischeiben verteilen (oder für Vegetarier auch nicht).

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Fleisch, Hauptspeisen, Italienische Küche, Jause, Rezept, Snacks, Vorspeisen

Supplì alla romana – römische Reiskroketten

Unsere Italienreise führt uns nach unserem Aufenthalt in Neapel nun nach Rom – in die ewige Stadt.

Die römischen Supplì sind DAS Streetfood in der italienischen Hauptstadt. Angeblich brachten die Truppen Napoleons mit Fleisch gefüllte weiße Reisbälle nach Rom, welche dann weiter entwickelt wurden. Daher der Name Supplì alla romana – vom französichen Wort „surprise“ – für die Überraschung im Inneren – nämlich den Mozarella.

Umgangssprachlich werden die köstlichen Kroketten auch supplì al telefono genannt, da die Fäden, die der Mozarella zieht, an „Telefonkabel“ erinnern.

Bei Streetfood möge man meinen, es handelt sich um schnelle Küche. Das sind die Supplì zwar sicher beim Essen, bei der Zubereitung bei Gott nicht. Aufwändig, aber jede einzelne Minute wert.

Wenn ich also wieder einmal von mehreren Kilo Faschierten einen riesigen Topf Ragu alla Bolognese koche, dann wird 1/2 kg davon für dieses Rezept verplant.

Viel Freude beim Nachmachen und buon appetito, ihr Lieben ♥️,
wünscht euch eure Krista von kochliebe.at.

ergibt ca. 25 Stk. (à 50 g)

30 g Butter
1 EL Olivenöl
400 g Risottoreis
100 ml Weißwein
1/2 l Rindsuppe
2 Eier
30 g geriebener Parmesan
500 g Ragú alla Bolognese
100 g Mozarella in kleine Würfel geschnitten
Mehl, Ei, Brösel zum Panieren

Butter im Olivenöl schmelzen und den Risottoreis darin glasig werden lassen. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und dann nach und nach mit Suppe aufgießen. Wie bei Risotto – immer wieder einen Schöpfer nach gießen und dann wieder weiter köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist. Aufs Umrühren nicht vergessen, das kann recht schnell anbrennen. Der Reis sollte nicht ganz al dente gekocht werden, da die Bällchen nachher noch frittiert werden und der Reis sonst zu matschig wird.
Die Masse dann etwas abkühlen lassen, bevor die 2 Eier, der geriebene Parmesan und das Ragú untergerührt werden.

Mit feuchten Händen Kugeln zu je 50 g formen und jeweils ein paar Mozarellastückchen in der Mitte verstecken. Im Anschluss werden die Bällchen klassisch paniert (Mehl, Ei, Brösel) und dann in heißem Öl frittiert bzw. so wie ich es auch manchmal mache: rundherum mit Öl einpinseln und in meinem Mutltidampfgarer bei 180 Grad Intervalldampf 30 Minuten auf einem Patisserieblech backen.

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Gemüse, Jause, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Heute: Wir basteln uns aus den Schätzen des Gartens und des Kühlschranks eine feine Jause fürs Freibad ☀️⛱

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Pizza & Pasta, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Pesto aus Zitronenbasilikum, Chili und Walnüssen – So schmeckt der Sommer!

Was bitte riecht und schmeckt mehr nach Sommer, Sonne und Urlaub als frisches Basilikum?

🌞

Und weil mein Zitronenbasilikum grad so wächst, dass es eine wahre Freude ist, wird es mit Walnüssen und feinstem Olivenöl zu einem hochsommerlich, frischem Pesto vermählt.

Pesto:

1 Hand voll Walnüsse (in einer Pfanne trocken geröstet)
2 Hand voll Zitronenbasilikum
1 kleine Chilischote

Zesten 1/2 Biozitrone
200 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 Hand voll Parmesan (frisch gerieben)
1 – 2 TL Zitronensaft, je nach Geschmack
Salz und Pfeffer

Nüsse, Basilikum, Chili und Knoblauchzehen mit dem Olivenöl im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) pürieren. In die Masse den Parmesan von Hand einrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu Nudeln, aufs oder ins Brot, ins Dressing oder wie ich auf Zoodles (Zucchini mit dem Spiralschneider zu Nudeln gemacht und in Olivenöl angebraten) mit geschmolzenen Tomaten und Burrata – der Verwendung sind fast keine Grenzen gesetzt.

Seids kreativ und lasst es euch schmecken!

Alles Liebe ♥️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Österreichische Küche, Hauptspeisen, Rezept, Schnelle Küche

Grenadiermarsch

Es ist Montag und folglich Zeit, die Restln der Vorwoche und des Wochenendes zu verwerten. Und zwar in Form eines Grenadiermarsches. Für alle, denen die Bezeichnung kein Begriff ist, die Wikipedia-Beschreibung lautet wie folgt:

Der Grenadiermarsch (ungarisch Gránátos kocka, tschechisch grenadýrmarš) ist ein Gericht der österreichischen und ungarischen Küche aus Kartoffeln, Fleckerl bzw. Nudeln, Zwiebeln  und meist auch Speck bzw. Wurstresten. Oft werden auch Reste von gebratenem Fleisch und Knödeln bei der Zubereitung verwendet.

In meine Pfanne wandern heute (ohne Mengenangaben, je nach Restlvorräten und vor allem JE NACH HUNGER)


Zuerst wird eine klein gehackter Zwiebel in Öl angeschwitzt, dann brate ich die in Scheiben geschnittenen Erdäpfel mit, bis sie schön braun sind und dann kommen die Fleisch- und Wurstreste dazu, die auch noch etwas mitgebraten werden. Zum Schluss werden die Fleckerl (oder andere Nudeln) untergerührt und alles mit Salz, Pfeffer, Majoran und Kümmel gewürzt.

Bei uns gabs einen kalten Krautsalat dazu, es passt aber auch sehr gut ein Raunasalat (Rote Rüben) oder grüner Salat dazu.

Und aufhören kann ich da zu essen erst, wenn die Pfanne leer ist – Wohlfühlessen par excellence!

🤗

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche!

♥️

Eure

Krista

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