Vorweihnachtliches Experiment

Der Verzicht auf Überflüssiges
ist immer ein Gewinn

Ernst Ferstl

Man könnte meinen, es gibt wohl keinen schlechteren Zeitpunkt für eine Fastenwoche als kurz vor Weihnachten. Weihnachtsfeiern rundherum, die Versuchungen des Advents in Form von Keksen, Glühwein, Punsch. Das schnelle „wer-weiß-ob-wir-uns-vor-Weihnachten-noch-sehen“-Achterl usw.

Das alles spielt aktuell bzw. schon seit vielen, laaaangen Monaten in meinem Leben eine eher untergeordnete Rolle, da sich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen das Leben so generell für mich eher nur daheim abspielt und wir halt zu Hause keinen Punschstand haben – warum eigentlich nicht 😉 ?

Der Verzicht auf Gluten und Kuhmilch und viele andere kleine Bausteine haben mich auf meiner Heilungsreise in Minischritten vorangebracht. Nun versuche ich mich ab morgen an einer neuen Herausforderung: eine Woche Heilfasten nach Buchinger. Keine Ahnung, ob ich es schaffe, mich nur von Saft und Suppe zu ernähren. Momentan bin ich noch sehr euphorisch, was den positiven Effekt anbelangt, soll das Fasten ja die Selbstheilungskräfte und den Stoffwechsel anregen, Schmerzen reduzieren und das Energielevel anheben. Alles Dinge, die ich unglaublich gut gebrauchen kann.

Da es beim Fasten ja nicht nur um den Verzicht von fester Nahrung geht, sondern auch um die innere Einkehr, um die Besinnung auf das Wesentliche und sich selbst, werde ich auch auf das digitale Leben verzichten und bis 16. Dezember offline sein. Digital Detox also. Mal schauen, was schwieriger ist: Essens- oder Handyverzicht.

Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, habe ich heute Salzzitronen und –orangen eingelegt, die während meiner virtuellen Abstinenz zu einer Zutat für ein neues, besonderes Rezept heranreifen, das mir schon länger im Kopf herumgeistert. Ich verrate nur so viel: es wird französisch-orientalisch (zumindest der Plan in meinem Kopf wäre jetzt einmal so).

Und wenn ihr gerne was Selbstgemachtes herschenkt, die Salzzitronen sind auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle Hobbyköche und alle, die´s noch werden wollen.

Bis dahin alles Liebe und eine schöne Adventzeit 💫

Eure Krista ❤️

1 großes Glas:

1 kg unbehandelte Bio-Zitronen – ca. 8 Stück
125 g grobes Meersalz

Die Zitronen waschen, ein Ende abschneiden und dann kreuweise nicht ganz einschneiden (sodass Viertel entstehen, die an einem Ende noch zusammenhalten). Nun in einer Schüssel das Salz in die geöffneten Zitronen geben und wieder zusammendrücken. Dann schön dicht in ein sterilisiertes, großes Schraubglas (oder Bügelglas) schlichten und das überschüssiges Salz aus der Schüssel darübergeben. Nun an einem kühlen Ort stehen lassen und täglich etwas schütteln, damit die Zitronen mit dem (durch das Salz) austretenden Saft umhüllt sind. Nach 3 – 4 Wochen sind sie fertig und können in Eintöpfe, Suppen, Salaten etc. verwendet werden.

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