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Kürbissuppe

So simple, so good …

Mehr gibt es zu Kürbissuppe nicht zu sagen, finde ich.

Außer vielleicht:

Es sind lauter gesunde Sachen drin. Kürbis enthält u. a. Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium und hat sehr wenige Kalorien (25 – 30 kcal/100 g). In meinem Rezept kommt frischer
Ingwer vor, der aufgrund des enthaltenen Gingerols entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Und Knoblauch und Chili heizen dem Körper noch dazu ein und sind ebenfalls entzündungshemmend.

Also rundum a xunde Gschicht.

Hier könnt ihr euch ein kurzes Making of auf meinem Instagram Account ansehen: https://www.instagram.com/reel/CiNM8ATIJPM/?igshid=YmMyMTA2M2Y=


1 Hokkaido-Kürbis mit ca 1 kg (ergibt ca. 900 g ohne Kerne)
halbieren, entkernen und würfeln (ca. 2-3 cm)
1 große Zwiebel (ca 100 g), gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 – 3 cm großes Stück Ingwer, gehackt
1/2 mittelscharfe Chilischote, gehackt
2 EL gutes Rapsöl oder Olivenöl
1 Schuß (EL) Apfelessig
3/4 l Gemüsesuppe
2 – 3 Lorbeerblätter (wenn möglich, frisch)
2 Zweige frischen (od. etwas getrockneten) Liebstöckel
6 – 8 Pfefferkörner
Salz, ev. Zitronensaft
Kürbiskernöl

Zwiebel , Knoblauch, Ingwer und Chili im Öl glasig anbraten, dann die Kürbisstücke zugeben und alles 5 Minuten anrösten. Mit dem Apfelessig ablöschen und mit Suppe aufgießen. Die Kräuter und Gewürze zugeben und eine halbe (bis 3/4) Stunde leicht köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Lorbeerblätter (ev. auch die Pfefferkörner, wer es nicht so scharf mag) entfernen und im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Falls die Konsistenz zu dickflüssig ist, noch mit etwas Gemüssesuppe verdünnen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und ev. ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Mit Kürbiskernöl beträufeln und servieren.

Mahlzeit, Ihr Lieben und lasst es euch schmecken!

Eure

Krista

Mehr Gemüsesuppen findet ihr in meinem Archiv – schaut rein!
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Standard

3 Gedanken zu “Kürbissuppe

  1. Ich würde das, angesichts der Energieknappheit, mit dem „Köcheln“ leicht überdenken. Beim Saisonkoch finden Sie den richtigen Weg, energiesparend, Creme- und Püreesuppen herzustellen. Man püriert und würzt das bereits vor dem Kochen.

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  2. Lieber Saisonkoch! Das muss wohl jeder für sich entscheiden, ich koche zeitlich so, dass ich die Energie aus unserer PV- Anlage nutze. Kürbis VOR dem Kochen zu pürieren schmeckt sicherlich ganz anders. Lg Krista von kochliebe.at

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    • Bei Rezepten sprechen wir allgemein die Nutzer an, die sowohl mit einer Platte als auch zur Not, mit Campingkochern arbeiten. PV – Anlagen kosten bei uns zukünftig, Abgaben. Ich denke, das wird auch bald bei den Nachbarn in Österreich der Fall sein. Ein Europa der Diktatoren. Damit rechnen sich PV – Anlagen nicht mehr. Die Stromkosten sind damit identisch.
      Das vorherige Pürieren stärkt den Eigengeschmack der Produkte erheblich. Das sagt ein Koch, der sicher hunderte dieser Suppen kochen durfte. Im Saisonkoch-Erster Teil beschreibe ich so einen Vergleich.
      Im Oberen Inntal wurde ich von einem Österreichischen Hotelier mal ausgelacht, weil ich der Suppe keine Sahne hinzufügte. Sozusagen, a la Cremona gekocht habe. In dem Augenblick durfte ich miterleben, wie auf zehn Liter Suppe, fünf Liter Sahne verpanscht wurden. „So kochen wir das in Österreich“, war die Zurechtweisung. Der Abschmeckvorgang wurde dann typisch Österreichisch gestaltet: Mit Curry:-)) Wegen der Farbe. Der Geschmack ist wahrscheinlich Nebensache dort:-)) Zumal ich mich eher für ein Kurkuma entschieden hätte der Farbe wegen.
      Im Grunde möchte ich mich für die Einmischung entschuldigen.
      Rezepte erfordern etwas politisches und sehr viel fachliches Gefühl. Auch das ist Politik:-)) Viele denken, was im Topf landet, hat mit Politik nichts zu tun. Das ist ein Irrtum.

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