Rezept

Rinderbraten in Rotweinsauce

Das waren noch Zeiten, als ich vor Ostern tagelang gekocht und gebacken habe und die ganze Sippschaft zum Osterbrunch eingefallen ist und wenige Stunden später war alles aufgegessen :). Ich liebe das!

Leider fällt ja Ostern im Kreis der Großfamilie nach 2020 zum 2. Mal ins Wasser. Aber es hilft ja alles jammern nichts, der Rinderbraten schmeckt aufgewärmt genau so gut, dann essen wir ihn halt 2 Tage hintereinander.

Dazu nehme man ein Kilo feinstes Rinderbratenfleisch vom Bio Galloway Hof – Kerschbaumlehen https://bio-galloway.at/, das noch in der Tiefkühltruhe war (der nächste Vermarktungstag ist ja schon am 2. April), ein Flascherl wirklich guten Rotwein – hier ja nicht sparen, der nicht verkochte Wein kommt ja in den Koch😉, schönes gemischtes Wurzelwerk und ein paar feine Gewürze und schwupps-di-wupps, nach drei Stunden steht der feine Braten auf dem Tisch.

4 Personen:

1 kg Rinderbraten
Salz, Pfeffer, Rosmarin, Orangenabrieb
1 EL Schweineschmalz (od. Rapsöl)
2 EL Tomatenmark
1/2 l Rotwein und 1/2 l Rindsuppe

4 Karotten
2 Pastinaken
1/2 Stange Lauch
1/4 Sellerieknolle
2 rote Zwiebel
1 EL Schweineschmalz (od. Rapsöl)

1 großer Zweig frischer Salbei
1 Bioorange, davon die Zesten
3 Lorbeerblätter (wenn möglich frisch)

Als Beilage: Bandnudeln

Das Fleisch rundherum mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und der Orangenschale einreiben. Dann im Schmalz oder Öl rundherum schön scharf anbraten. Das Fleisch herausnehmen und das Tomatenmark im Bratensatz etwas mitrösten, mit dem Rotwein ablöschen und ein paar Minuten einreduzieren lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden und in einer eigenen Pfanne in Schmalz oder Öl ebenfalls scharf anbraten und mit Rindsuppe ablöschen. Den Rotweinansatz dazugeben, die Orangenzesten, den Salbei und die Lorbeerblätter ebenso und das Fleisch einlegen. Für ca. 3 Stunden bei 105 Grad ins Rohr (bei meinem MDG bei Intervall plus). Ab und zu das Fleisch umdrehen, damit es nicht austrocknet. Nach den 3 Stunden probieren, ob es tatsächlich schön weich ist, das hängt sehr von der Fleischqualität und natürlich von der Dicke des Fleisches ab.

Einen kleinen Teil von der Sauce habe ich mit dem Stabmixer püriert, damit die Sauce Bindung bekommt. Noch einmal abschmecken und mit den in der Zwischenzeit gekochten Bandnudeln anrichten.

Standard
Hauptspeisen, Italienische Küche, Pizza & Pasta, Rezept, Vegetarisch

Pasta mit Wurzelgemüsesauce

Obwohl ich gerne und mit Hingabe auch aufwändige Gerichte kochen, gibt es als ersten Beitrag auf kochliebe.at eine gschmackige Pastasauce aus Wurzelgemüse, die relativ schnell gemacht ist und – so finde ich – sehr zu den momentanen Temperaturen und dem bevorstehenden Wintereinbruch passt.

Falls ihr das eine oder andere Gemüse nicht bei der Hand habt oder einfach nicht mögt, einfach austauschen.

Zutaten für 4 Personen:

500 Gramm Pasta nach Wahl (Tipp: am besten Spaghetti, die mit einer Bronze-Matrize gemacht wurde, hier bleibt die Sauce besser haften)

1 Karotte
1 gelbe Rübe
1 Pastinake,
1 kleine Petersilienwurzel
1 Stange Lauch
alles sauber waschen, schälen und klein würfeln
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel Tomatenmark
1/2 Liter passierte Tomaten
einige Stängel Petersilie
Rosmarin
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
Parmesan

Olivenöl in einem Topf erhitzen und das gesamte Gemüse anrösten, nach ca. 5 Minuten das Tomatenmark dazugeben und weitere 5 Minuten mitrösten, dazwischen immer wieder umrühren. Mit den passierten Tomaten aufgießen, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen und eine weitere halbe Stunde leicht köcheln lassen, bis das Gemüse durch ist. Auch hier immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Zum Schluss noch einmal kräftig abschmecken und die gehackte Petersilie beigeben.

Das fertige Sugo zu den abgeseihten Nudeln in einen Topf geben und alles gut durchschwenken. Die Portionen in tiefen Tellern anrichten und mit geriebenem Parmesan bestreuen.

Ich habe zu Hause einen Multidampfgarer und lasse das ganze für 30 Minuten im Rohr bei Intervall-Plus mit 105 Grad vor sich hin köcheln, da spar ich mir das Umrühren und Aufpassen, dass nichts anbrennt 😀

Buon appetito!

Standard