Brot & Gebäck, Geschenke aus der Küche, Restlverwertung, Rezept

Brotchips

War dieses Wochenende nicht herrlich?

Der Frühsommer zeigte sich in seiner ganzen Pracht mit viel Sonne und auch Abends schon ganz angenehmen Temperaturen. Die einen oder anderen von euch haben sicherlich den Griller angeworfen. Und bei dem einen oder anderen findet sich am Montag vielleicht ein Zuviel an Baguette, Brot oder Gebäck in der Brotlade?

Bevor kostbare Lebensmittel wie Brot in der Tonne landen, denke ich lieber darüber nach, wie man daraus noch was Leckeres machen kann. Und da das Kräutersalz des Vorjahres eh auch schon dringend nach seiner Bestimmung sucht, da die nächste Fuhre Kräuter schon am Dachboden trocknet, gibt es heute für euch:

Brotchips mit Kräutersalz

Ihr schneidet das Brot – ganz egal welches – mit einem scharfem Messer oder mit der Brotschneidmaschine in 2-3 mm dicke Scheibe und vermischt die Brotchips in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Kräutersalz. Wer mag, kann auch noch etwas Knoblauch dazu geben.

Dann legt ihr die Brotchips auf ein Blech und lasst sie für ca. 10 Minuten bei 100 Grad im Rohr noch etwas knusprig werden – je nach dem, wie hart das Brot schon war.

Und fertig ist der Fernsehsnack.

Oder man könnte die krossen Scheiben auch zum Beispiel damit bestreichen – Oliven- und Tomatenpaste – und ein Glas Wein dazu trinken. Am nächsten lauen Sommerabend!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.

Alles Liebe ❤️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Rezept, Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch

Brokkolisuppe

Ich lasse ja nie etwas verkommen, was so viel heißt wie: ich schmeiße nix weg und finde für fast alles eine Verwendung in der Küche. Und wenn doch einmal was schlecht wird, dann kommts auf den Kompost oder in die Wurmkiste.

In meinem letzten Rezept, den Asia Spaghetti kamen ja nur die Brokkoliröschen vor – logische Schlussfolgerung: es gibt Brokkolisuppe aus dem Strunk. Und von der Speck-Zwiebel-Quiche lag im Kühlschrank noch ein bissl ein Mürbteig herum – daraus hab ich uns was zum Dazuknabbern gebastelt.

No waste also wieder einmal.

Und weil es so gut dazu passt, stelle ich euch hier ein Projekt der Wirtschafts- und Musikmittelschule meiner Heimatstadt vor: Die „Food Ninjis“. Nach dem Motto „Verwenden statt verschwenden“ stellen Schüler der 4. Klassen Apfelmus, Apfelmarmelade, Suppenwürze und Walnus-Kräuterpesto sowie Apfelchips, Semmelbrösel und Brotcroutons her und unterstützen mit dem Erlös Sozialprojekte und auch bedürftige Menschen in der Region. Tolle Sache, wie ich finde. Gehört auf jeden Fall unterstützt. https://www.instagram.com/foodninjis/

Bei meinem letzten Wochenmarktbesuch hab ich dann gleich bei den netten Food Ninjis ein Glas Suppenwürze und ein Glas Walnuss-Kräuter-Pesto erstanden und in meinem Rezept verwendet. Was soll ich sagen – schmeckt und macht Sinn.

Wenn ihr aus der Nähe von Waidhofen an der Ybbs seid, die Produkte der Foodninjis gibt es im „Lampal“ (http://www.lampal.at), dem Selbstbedienungsladen der Fa. Oberklammer zu kaufen.

für 2 Portionen:

1 kleine Zwiebel gewürfelt
1 Knoblauchzehe gehackt
200 g Brokkoli, in Stücke geschnitten
20 ml Verjus (oder Wein, wer beides nicht hat oder mag, nimmt einen Essig, davon aber nur einen Spritzer)
1/2 TL Limettenschalenabrieb
500 ml Gemüsesuppe
Rapsöl
Salz und Pfeffer

1/2 Rolle Mürbteig
Pesto (zB Walnuss-Kräuter)
1 Ei

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anschwitzen, Brokkolistücke kurz mitbraten, mit Verjus ablöschen und mit Suppe aufgießen. Die Limettenschale zugeben und zugedeckt ca. 30 Min. köcheln lassen. Wenn der Brokkoli weich ist, die Suppe im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Während die Suppe kocht, 1/2 Rolle Mürbteig mit Pesto bestreichen, in Streifen schneiden und dann zu „Nestern“ drapieren. Mit verquirltem Ei bestreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Heißluft ca. 12 Minuten backen. Man kann den Mürbteig einfach auch nur mit Ei bestreichen und Formen ausstechen oder -schneiden.

Das grüne Süppchen serviere ich dann in meinem „Springender Hirsch-Häferl“, ein Emaille-Häferl von der Firma Riess (www.riess.at), deren Produkte ganz in meiner Nähe hergestellt werden und das CO2-neutral durch Ökostrom aus eigenen Wasserkraftwerken.

Also durch und durch eine nachhaltige Geschichte, der heutige Beitrag.

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