Österreichische Küche, Gemüse, Hauptspeisen, Multidampfgarer, Rezept, Suppen & Eintöpfe, Vegan, Vegetarisch, Vorspeisen

Gemüseeintopf

Nach einem Skitag oder nach einem langen Winterspaziergang, wenn die Finger und Zehen ganz klamm vor Kälte sind und die Nase rot ist, dann ist dieser Eintopf genau das richtige.

Eine Scheibe Schwarzbrot dazu und man fühlt sich wieder wie früher, wenn man vom Schneeballspielen draußen ins Warme kommt und Mama stellt einem einen Teller heißes Wolfühlessen vor die Eiszapfen-Nase. Dann ist die Welt wieder in Ordnung.

Es sollte mehr solche Momente geben.

Für ca. 4 Portionen braucht ihr:
1 kg Gemüse nach Wahl, geputzt und in 1cm Würfel geschnitten
(zB. Lauch, Karotten, gelbe Rüben, Stangensellerie, Knollensellerie, Petersilwurzen, Pastinake, Kürbis,…)
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, halbiert
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
3 Lorbeerblätter
1 Chili
1 EL getrocknetes Bohnenkraut od. 2-3 Zweige frisches
Salz, Pfeffer
600 ml Wasser

In einem großen Topf das Öl erhitzen und zuerst die Zwiebel kurz anbraten, dann das Gemüse, die Knoblauchzehe und den Ingwer dazugeben und bei mittlerer Hitze 7-8 Minuten anrösten. Mit Wasser aufgießen und Chili, Lorbeerblätter und das Bohnenkraut zugeben. Ordentlich salzen und pfeffern und für ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Der Eintopf ist fertig, wenn das Gemüse noch etwas Biss hat. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Tellern anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.

TIPP: 45 Minuten im Multidampfgarer bei 99 Grad Vitaldampf und man kann während dessen spazieren gehen.

Das perfekte Essen, um alles aus der Gemüselade verschwinden zu lassen, das nicht mehr ganz frisch ist. Ihr könnt auch Erdäpfel dazu geben, dann gibt´s a bissl mehr aus, wie wir sagen. Soll heißen, dann ist es gehaltvoller. Auch übrig gebliebene Nudeln oder Reis passen hinein. Also der Phantasie sind hier wieder einmal keine Grenzen gesetzt.

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Rezept, Schnelle Küche, Hauptspeisen

20-Minuten-Spätzlepfanne für 2

Ganz oft werde ich nach schnellen, alltagstauglichen Rezepten gefragt, die man vielleicht sogar in der Mittagspause zubereiten kann. Das teilweise Verwenden von Halbfertigprodukten kann hier schon eine Hilfe sein. So wie in diesem Fall Eierspätzle aus der Packung. Ab und zu kaufe ich so etwas als Reserve, wenn ich wenig Zeit zum Kochen habe, trotzdem was Warmes möchte und ergänze halt dann mit frischen Zutaten.

Dieses Rezept darf auch gerne wieder als Basisbausatz verstanden werden, bei welchem man einfach einzelne Komponenten austauscht bzw. um Sachen ergänzt, die irgendwo auf Verwendung warten. Zum Beispiel hab ich statt der Braunschweiger zum Beispiel Speck verwendet (davon dann etwas weniger) und auch noch einen halben roten Paprika hineingeschnitten. Wenn’s vegetarisch sein soll, kann man Speck und Fleisch natürlich einfach weg lassen und Jungzwiebel & Lauch würden sicher ich auch gut passen.

Und und und ……

Zum Schluss auf jeden Fall ein Stück Butter dazu und die Hitze nochmals a bissl raufdrehen, damit sich – wie man bei uns sagt – so schöne braune „Ramerl“ in der Pfanne anlegen – keine Ahnung, wie das auf Hochdeutsch heißt.

Lasst’s euch inspirieren und lasst’s eurer Kreativität freien Lauf!
Ich freu mich auf Eure Fotos, Kommentare und Ideen.

Alles Liebe, Eure
Krista

2 Portionen:

250 g Spätzle (Fertigprodukt)
1 Zwiebel klein gewürfelt
200 g Braunschweiger in kleine Würferl geschnitten
2 Hand voll nudelig geschnittener Wirsing (ca. 1/4 eines Wirsingkopfes)
Rapsöl
Salz, Pfeffer, Kümmel
etwas Suppe (rd. 100 ml)
1 EL Butter

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebel und Braunschweiger anrösten, dann den Wirsing zugeben und mitrösten. Dann die Spätzle in die Pfanne geben und noch etwas weiter braten. Mit der Suppe ablöschen und ohne Deckel mit mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist und der Wirsing aber noch schön Biss hat. Zum Schluss noch ein Stück Butter dazu und die Hitze nochmals raufdrehen, damit sich – wie man bei uns sagt – so braune „Ramerl“ in der Pfanne anlegen – keine Ahnung, wie das auf Hochdeutsch heißt.

In der Zwischenzeit kann man sich noch schnell einen grünen Salat dazu machen und FERTIG!

Variante mit Speck und Paprika:

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Österreichische Küche, Fleisch, Geschenke aus der Küche, Jause, Rezept, Snacks, Vorspeisen

Speck-Zwiebelmarmelade

Falls ihr noch auf der Suche nach einem selbstgemachtem Weihnachtsgeschenk aus der Küche seit, leg ich euch meine Speckmarmelade ans Herz. Schmeckt durch Zimt und Sternanis a bissl nach Weihnachten, ist schnell gemacht und kommt bei allen – vorausgesetzt, Fleischesser 🙂 – gut an.

Ich könnt so ein Glasl einfach so auslöffeln. Tatsächlich schmeckt der rustikale Aufstrich auf getoastetem Schwarzbrot oder Weißbrot, als Topping auf einem Burger oder zu allen gegrillten Fleischstücken genauso wie zum Grillkäse oder einfach zur Jause.

Ich backe dazu gern ein frisches Röstzwiebelbaguette und schenk mir am Abend vorm Kamin ein Glas Wein ein und gut ist.

Zutaten für ein Glas:

20 dag durchzogener Speck, kleinwürfelig geschnitten
3 mittelgroße rote Zwiebel, kleinwürfelig geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
80 ml Portwein
60 ml Ahornsirup
30 ml Brombeer-Balsamico (oder normaler Balsamico)
½ TL Chiliflocken
1 Messerspitze Zimt
1 Sternanis
½ Bioorange (Zesten und Saft)
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Den Speck in einer Pfanne ohne Fett auslassen, dann die Zwiebel dazu geben und auch mit anbraten, bis alles etwas gebräunt ist. Danach mit Portwein, Balsamico und Orangensaft ablöschen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und so lange leicht köcheln lassen, bis die Zwiebelwürfel weich sind und die Flüssigkeit einreduziert ist. Noch heiß in Gläser füllen.
Sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb ca. 10 Tagen verbraucht werden.

Viel Freude beim Nachmachen, beim Essen und beim Verschenken!

Eure Krista von kochliebe.at

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Gemüse, Hauptspeisen, Italienische Küche, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Parmigiana di melanzane alla napoletana

Zum heutigen Herbstbeginn holen wir uns noch einmal den Sommer zurück, den der eine oder andere von Euch vielleicht in Bella Italia verbracht hat. Als ich kürzlich gefragt wurde, welche Speisen typisch für drei bestimmte Städte in Italien sind, habe ich in allen meinen italienischen Kochbücher geschmökert und recherchiert.

Die erste Station unserer Italienreise führt uns kulinarisch nach Neapel. Im Standardrepertoire jeder neapolitanischen Nonna gibt es sicher ein Rezept einer „Parmigiana“ – das ist ein Auflauf aus Melanzani, Tomaten und Käse – einfach & gut, wie so viele Gerichte aus unserem Lieblings-Nachbarland.

Ansprüche auf die Erfindung der „Parmigiana“ stellen nicht nur Kampanien mit Neapel, sondern auch Sizilien und die Emila Romagna.

Für die sizilianische Erfindungsgeschichte spricht, dass die Basiszutat – die Melanzani – offensichtlich bei der Eroberung Siziliens durch die Sarazenen im Jahr 827 ins Land gefunden hat, eine der ersten Erwähnungen einer „Parmigiana“-ähnlichen Rezeptur gab es jedoch erst 1839 in „Cucina casarinola“, einer neapolitanischen Rezeptsammlung von Ippolito Cavalcanti, Herzog von Buonvicino.

Der Einfluss der Emilia Romagna wiederum findet sich auf jeden Fall durch die Verwendung des Parmigiano Reggiano, der im wesentlichen nur in der Emilia Romagna hergestellt werden darf (um genau zu sein: in 4 Provinzen der Emilia Romagna plus in einer Provinz in der Lombardei).

Aber ganz egal, woher die Parmigiana historisch gesehen auch kommt, hier und jetzt schmeckt man Italien und den Sommer. Ein Stück Weißbrot und ein Glas Vino rosso dazu – und alles ist gut.

Buon appetito!

für eine Auflaufform:
3 große Melanzani
Salz
1 Flasche passierte Tomaten (680 g)
5 große Knoblauchzehen
1 Hand voll Basilikum
300 g Mozarella (in Scheiben geschnitten)
90 g Parmesan, frisch gerieben
Salz und Pfeffer

Zuerst die Melanzani längs in Scheiben schneiden, gut einsalzen und ca. 30 Minuten stehen lassen.

Dann für die Tomatensauce die Knoblauchzehen und das Basilium hacken und mit den passierten Tomaten in einen Topf geben, salzen und pfeffern und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Nun das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Wenn die Melanzani Wasser abgeben, die Scheiben mit Wasser abspülen, gut trocken tupfen und beidseits mit Olivenöl bestreichen (oder wie ich es mache: ich gebe die Melanzani in eine große Schüssel, gebe das Öl drüber und vermische alles gut mit den Händen). Auf einem Backblech verteilen und bei 200 Grad Grillstufe grillen bis sie schön gebräunt sind.

Nun wird geschichtet:
eine Auflaufform mit Öl ausstreichen und als Erstes eine Schicht Melanzani hineinlegen, darauf etwas Tomatensauce, darauf ein Drittel des Mozarellas und darauf ein Drittels des Parmesans. Dies insgesamt drei Mal – die oberste Schicht soll Parmesan sein.

Das Ganze kommt nun 25 Minuten bei 180 Grad Heißluft ins vorgeheizte Backrohr.

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Österreichische Küche, Gemüse, Hauptspeisen, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Fisolengulasch mit Semmelknödel

Von meinem Markteinkauf hab ich ein halbes Kilo gelbe Fisolen mitgebracht, die es im Supermarkt irgendwie nie gibt. Und wie ich da so sitz mit meinen Fisolen und sie von den Enden befreie, muss ich an meine Oma denken.

Bauschorln oschwanzeln“ hieß das bei ihr, die Fisolen waren natürlich aus dem eigenen Garten und gerne hat sie das auf unserer Hausbank im Freien gemacht.
(„Bauschorln“ = Bohnenschoten = Fisolen)

Ich bin beim Regenwetter halt jetzt drinnen, aber es hat auf jeden Fall
was Meditatives, wenn man von jeder Fisole erst rechts,
dann links das „Schwanzerl“ abschneidet und dann
von der nächsten,
von der nächsten,
von der nächsten…..

Also a bissl a Geduldsspiel auch (UND: „Geduld ist eine Tugend, die die Krista nicht kennt“ 🙂 – Zitat Ehemann)

Bis auf die Vorbereitung der Fisolen kocht sich das Gulasch fast von selbst, die Semmelknödel kommen in der Zwischenzeit in meinen Multidampfgarer und sind ebenfalls nach einer halben Stunden perfekt durch und flaumig.

1/2 kg Fisolen (gelb oder grün, von den Enden befreit und in ca. 1cm-Stücke geschnitten)
1/2 Zwiebel, fein gehackt
2 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Tomatenmark
1 TL geräuchterter Paprika
2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Paprika scharf
1 TL Essig
1/2 l Gemüsesuppe
1 EL Bohnenkraut (frisch oder getrocknet)
1/2 Becher Sauerrahm
1 TL Mehl glatt
Rapsöl
Salz, Pfeffer
1/2 Bund gehackte Petersilie

Beilage: Semmelknödel
und optional: Debreziner

Zwiebel und Knoblauch in etwas Rapsöl leicht bräunen, das Tomatenmark dazugeben, etwas mitrösten und dann die
3 Paprikasorten bei weniger Hitze einrühren (damit die Gewürze nicht verbrennen und bitter werden), mit dem Essig ablöschen und mit Suppe aufgießen.

Die Fisolen und das Bohnenkraut zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Fisolen bissfest sind.

Den Sauerrahm mit dem Mehl und etwas Kochflüssigkeit verrühren und in das Gulasch einrühren, einmal kurz aufkochen lassen, damit das Mehl bindet und mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie einrühren.

Die vegetarische Variante kommt mit einem Semmelknödel als Beilage aus, wer mag, kocht sich ein paar Debreziner dazu.

MAHLZEIT!

Hier mein Blogbeitrag zum Thema Kleinstadtliebe & Markttage

Bonusmaterial: Krista bei der Vorbereitung 😀

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Österreichische Küche, Fleisch, Hauptspeisen, Rezept

Fleischlaberl mit Püree

Klassisch, ohne viel Schnick-Schnack – so mag ich es. In allen Lebensbereichen. Und gerne auch beim Essen.

Also gab es an unserem 5. Hochzeitstag einen österreichischen Küchenklassiker:
Fleischlaberl mit Erdäpfelpüree (für alle Nicht-Österreicher 😉 – Buletten oder Fleischpflanzerl)

Beides schön flaumig und so a richtiges Wohlfühlessen an einem regnerischen Sonntag.

Und jetzt ab auf die Couch mit Tee und Zeitung, bevor morgen der Alltag wieder zuschlägt.

Schönen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche wünscht euch eure Krista ♥️

Ergibt 6- 8 Laberl:

1/2 kg Faschiertes
1 kleine Zwiebel fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 TL englischer Senf
2 TL Majoran
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1/2 altbacken Semmel in Wasser eingeweicht und dann wieder ausgedrückt
Salz und Pfeffer
Rapsöl

Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl glasig braten und mit allen anderen Zutaten zum Fleisch geben und mit den Händen gut durchkneten. Laberl formen und in Rapsöl schön langsam von beiden Seiten braten, bis sie braun und knusprig sind (dauert auf jeder Seite zwischen 10 und 15 Minuten).

Püree

1 kg mehlige Erdäpfel
Salz
100 g Butter
250 ml Milch
Muskatnuss

Die Erdäpfel schälen, in Würferl schneiden (dann gehts schneller) und in Salzwasser kochen o der wer hat, im Dampfgarer weich dämpfen. Noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstamper zerstampfen. Die Butter dazu geben, mit Salz und geriebener Muskatnuss würzen und dann die Milch zufügen alles schön cremig rühren.

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Allgemein

Kochblog oder doch mehr?

Ein knappes halbes Jahr gibt es jetzt meinen Blog – ein Grund, mich und kochliebe.at einmal etwas genauer vor zu stellen.

Ich heiße Krista, lebe im schönen Waidhofen an der Ybbs und auf www.kochliebe.at verbinde ich zwei Dinge, die in meinem Leben wichtig sind: Den Umgang mit Essen, Kochen und Lebensmitteln und den Umgang mit Worten. Mein Mann sagt gerne „Buchstaben-Junkie“ zu mir, weil ich einfach immer alles rund um mich lesen muss und auch gerne vieles nieder schreibe. Auch als Therapie bei meinem Burnout vor 1 ½ Jahren stand Schreiben ganz oben und Kochen sowieso. Therapeutisches Kochen sozusagen. Das gleichmäßige Schneiden von Gemüse oder das Kneten von Teig hat ja was Meditatives.

Schon die Vorbereitung, angefangen beim Durchblättern neuer Kochbücher und vor allem auch die Beschaffung der Zutaten gehören für mich zum kreativen Prozess. Nach Rezept koche ich selten, ich experimentiere gerne. Mit verschiedenen Zutaten und Gewürzen, je nach Angebot der Saison. Dabei hoffe ich, auch andere Menschen zu motivieren, Neues auszuprobieren, beim Kochen kreativ zu sein und so gut es geht, nichts weg zu schmeißen – Restlverwertung, und „mit Butz & Stingl“ also.

kochliebe.at ist kein reiner Foodblog – hier (und mir) geht´s um mehr: Mehr Beschäftigung mit dem Produkt, mehr Regionalität, mehr Saisonalität, mehr Nachhaltigkeit. Regionale Produzenten unterstützen und sichtbar machen, dem Bauern vor Ort auch einmal einen Besuch abstatten, damit man sieht wo unser Essen wächst bzw. aufgezogen wird.

kochliebe.at wird auch immer mehr zu Gartenliebe. Es wurde fleißig vorgezogen, pikiert und ausgesät. Die ersten Pflanzen sind im Beet. Am Erntekalender 2021 stehen Erdäpfel, Lauch, Kürbis, Zucchini, Paradeiser, Paprika, Chilis, Rauna, Karotten, Salat, Kohlrabi, jede Menge Kräuter und vieles mehr. Ich freu mich schon aufs Verkochen.

Ich nehme euch auf Kochliebe.at mit in meine Genusswelt der unterschiedlichsten Rezepte und Ideen. Ob Vegetarier oder Fleischesser, Fans der schnellen Küche oder Liebhaber aufwändiger Gerichte, bei mir findet jeder das passende Rezept. Auf meinem Blog www.kochliebe.at gibt es wöchentlich neue Rezepte, die ihr auch auf Facebook, Instagram und TicToc unter kochliebe.at sehen könnt. Ihr findet bei mir Frühstücksideen, Vorspeisen, Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Braten, Nudelgerichte, ab und zu was Süßes und dazwischen immer wieder Tipps & Tricks oder auch Geschenke aus der Küche.

Wenn zwischen Kochen, Essen und Garten noch Zeit bleibt, bin ich im Wald, am Berg oder auf der Yogamatte, lese ein schönes Buch oder trink eine feines Achterl (oder 2) mit Freunden.

Also Naturliebe, Heimatliebe und ganz viel Selbstliebe.

Wenn euch mein Blog gefällt, könnt ihr das gerne hier kommentieren oder mir eine e-mail schreiben. Ihr könnt auch gerne euren Freunden und Bekannten davon erzählen. Der Blog kann auch abonniert werden, dann versäumt ihr keinen Beitrag mehr und ihr bekommt automatisch eine e-mail. DANKE!

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Gemüse, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Rote Rüben Carpaccio

Nach der Ostervöllerei wird’s wieder etwas leichter in der kochliebe-Küche. Wieder einmal ein Gericht mit einer meiner Lieblingsgemüsesorten, der Rauna. Eigentlich wollte ich das Rezept ja an einem frühlingshaften Tag posten, schaut aber so aus, als würde das noch a bissl dauern mit dem Frühling.

Damit ihr die Rote Rüben in ganze feine Scheiben schneiden könnt, braucht ihr entweder eine Küchenmaschine, einen Gemüsehobel oder so wie ich ein unglaublich scharfes handgeschmiedetes Messer mit Holzgriff – mein absolutes Lieblingsmesser. Das gute Stück habe ich meinem lieben Mann vor 3 Jahren zu meinem Geburtstag um 1 Euro abgekauft. Ja, abgekauft, weil es nämlich angeblich Unglück bringt, bzw. die Freundschaft zerschneidet, wenn man ein Messer herschenkt. Und dass wollen wir ja nicht.

Und wenn man kein Gemüse damit schneidet, eignet es sich am Besten überhaupt zum Speck schneiden😉👌.

Für 4 Personen als Vorspeise:

2 mittelgroße gekochte Rote Rüben

3 EL Sauerrahm
1 EL Agavendicksaft
2 EL Holunderblütenessig
2 EL Haselnussöl
Abrieb von 1/2 Bioorange
2 EL frischer Orangensaft
1 EL Kren

Die Rote Rüben in sehr dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller auflegen und etwas salzen. Die restlichen Zutaten mit einem Quirl versprudeln und die Roten Rüben damit beträufeln. Dann den Kren darüber streuen. Ich habe zusätzlich noch mit Orangenscheiben, gekochten Wachteleiern und eingelegten Senfkörnern dekoriert.

Mit Baguette oder Brot servieren!

Mehr Rezepte mit roten Rüben: https://kochliebeat.wordpress.com/__trashed/ https://kochliebeat.wordpress.com/2021/03/16/rauna-aufstrich-crossover/ https://kochliebeat.wordpress.com/2021/01/30/be-my-valentine-dich-koch-ich-mir-ein-krenschaumsuppe-mit-rote-ruben-apfel-ravioli/

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Hauptspeisen, Pizza & Pasta, Rezept

Spaghetti Carbonara – so simpel – so gut

Wusstet ihr das?

Gestern war der Welttag der Spaghetti Carbonara. Anlässlich dieses hohen Feiertages hab ich mir doch glatt ein Tellerchen (oder 2🙃) davon gegönnt, nachdem ich mir bei einem einstündigen Spaziergang den eisigen Wind um die Nase wehen hab lassen.

Und es ist so schnell fertig – 15 Minuten und man hat das pure Glück auf dem Teller.

Und wenn man die Augen schließt und sich gedanklich an den Gardasee beamt, wird’s einem gleich a bissl wärmer! 🌞🏖😉

Buon appetito!

Alle Abonnenten, die mir hier folgen: schaut doch auch bei mir auf Facebook, Instagram oder TicToc unter kochliebe.at vorbei. Dort gibt es immer wieder zusätzlich zu meinen hier erscheinenden Blogbeiträgen Videos und Stories zum Thema Kochen, Garten, Natur und überhaupt zu mir. Ich freu mich, wenn ihr mich auch dort abonniert und mir eure Likes und Kommentare da lasst.

4 Personen:
25 g Butter
100 g Speck, gewürfelt
1 Knoblauchzehe
400 g Spaghetti
3 Eier verquirlt
80 g geriebener Parmesan und/oder Pecorino
etwas gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer

Als erstes einen großen Topf mit Wasser erhitzen, gut salzen und die Spaghetti darin al dente kochen. Während dessen die Butter in einer Pfanne zerlassen, den Speck und den Knoblauch anbraten. Den Knoblauch entfernen, die Pfanne vom Herd nehmen und die gekochten Spaghetti zufügen. Die Eier und die Hälfte vom Käse unterrühren und mit Salz (Achtung beim Salz: Käse und Speck sind schon recht würzig) und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln sollten rund herum mit der Ei-Käse-Masse überzogen sein. Dann den restlichen Käse dazu geben und nochmals verrühren.


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Rote Rüben Spätzle

mit Feta-Kren-Sauce und karamellisierten Walnüssen

Guten Morgen, am heutigen Gründonnerstag!

Jeder von Euch wird heute wahrscheinlich auf diversen Kochblogs, Facebook-Seiten und Insta-Feeds tausende von Rezepten in der Farbe grün sehen: Spinat mit Spiegelei, mit g’reste Erdäpfel, Spinatcremesuppe, Spinatknödel usw. Das soll jetzt kein „ich mag keinen Spinat“-Post werden, ganz im Gegenteil: ich liebe Spinat. ABER: irgendwie muss man sich von der Masse ja abheben.

Deswegen ist auch eine ungewöhnliche Zutat enthalten: Wipferlsirup im Topping. Darauf hat mich meine Schwiegermutter gebracht, die letztens damit für die Süße im Salatdressing gesorgt hat. Und da ist mir eingefallen, dass ich im Mai vorigen Jahres ein Glas angesetzt und quasi vergessen habe. Und ich sage Euch: er schmeckt traumhaft. Ich hoffe, ich hab mir das voriges Jahr wo aufgeschrieben, denn davon brauche ich mehr. Und bald werden ja auch die schönen hellgrünen Wipferl an den Fichten und Tannen wieder sprießen.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Eure Krista von kochliebe.at

für 2 Personen:

Spätzle:
60 g griffiges Mehl
150 g Einkornmehl
1 Ei
200 ml Wasser
50 ml Rote Rüben Püree (weich gekochte Rote Rüben mit dem Stabmixer püriert)
Salz, Muskat

Die Zutaten zu einem Teig verrühren und kurz stehen lassen. Dann den Teig portionsweise auf ein Brett streichen und Spätzle ins leicht siedende Salzwasser schaben (oder man hat einen Spätzlehobel). Wenn die Spätzle nach oben steigen, mit einem Schaumlöffel herausheben und kalt abschrecken. Zur Seite stellen.

Sauce:
1/2 weiße Zwiebel (ca. 70g) gehackt
1 Knoblauchzehe gehackt
2 EL Butter
200 ml Gemüsesuppe
150 g Feta
3 EL gerissener Kren
Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch in der zerlassenen Butter leicht bräunen, mit der Gemüsesuppe ablöschen und den zerbröselten Feta zugeben. Solange leicht köcheln, bis sich der Käse aufgelöst hat. Dann mit Pfeffer und Salz würzen. Achtung beim Salz, falls der Feta schon recht salzig ist. 2 EL vom Kren dazugeben und mit dem Stabmixer aufmixen. Wem die Sauce zu dick ist, der kann gerne noch etwas Suppe zugeben. Den 3. EL Kren unterrühren, abschmecken und die Sauce warmstellen.

Topping:
1 Hand voll Walnusskerne, grob gehackt
1 Hand voll rote Rüben-Würfel (ca 1 cm-Würfel von der gekochten Roten Rübe)
2 EL Wipferlsirup (oder Honig oder Agavendicksaft oä.)

In einer Pfanne etwas Butter oder Öl erhitzen und die Spätzle darin anbraten.

Den Sirup in einer Pfanne erhitzen und die Walnüsse und Rote Rüben Würfel darin so lange schwenken, bis keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist.

Die angebratenen Nockerl auf ein Teller geben, mit der Sauce überziehen und mit dem Topping garnieren. Etwas frischen Kren darüber streuen und genießen.

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