Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen

Rotkrautsalat

Es herbstelt ordentlich an diesem Wochenende im August.
Die ersten Blätter fallen und ich freu mich. Am Morgen hängt der Nebel über den noch saftig grünen Wiesen und auch das freut mich. Frische, klare Luft am Morgen und auch wieder in der Nacht. Und auch das freut mich.

Und vor lauter Freude gibt es von mir einen kulinarischen Übergang zwischen den Jahreszeiten. Rotkraut, Äpfel und Nüsse stehen für den bevorstehenden Herbst und das Dressing mit Limette und Chili, erfrischend und scharf – also irgendwie noch Sommer.

Viel Freude und Genuß wünsch ich euch wie immer beim Nachkochen und alles Liebe!

Eure Krista

Für 4 Personen:
1/2 Kopf Rotkraut (ca. 350 – 400 g)
3 – 4 Karotten (ca. 200 g)
1/2 Bund Jungzwiebel
1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
1 Stück Lauch (ca. 1/3 Stange)
Saft 1/2 Limette

Dressing:
1 Limette, davon den Saft
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger), fein gehackt
2 EL Rapsöl
1 EL Agavendicksaft
2 EL Mayonnaise
Salz und Pfeffer
1/2 TL Anis ganz, 1/2 TL Fenchelsamen
ev. Walnusskerne

Als erstes das Rotkraut fein nudelig schneiden, einsalzen und fest durchkneten. Ca. 1 Stunde stehen lassen. Während dessen immer wieder kneten. Den Apfel entkernen, (wer mag schälen, ich lass die Schale drauf) raspeln und mit dem Saft einer halben Limette vermengen, damit er nicht braun wird. Dann das restliche Gemüse vorbereiten: die Karotten (ev. schälen) grob raspeln, den Lauch und die Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten außer Anis und Fenchel in ein Schraubglas geben und ordentlich schütteln, damit es sich gut vermischt. Die Anis- und Fenchelsamen in einer Pfanne trocken rösten, damit sich die Aromen entfalten und dann in einem Mörser fein zermahlen und dann unters Dressing mischen. Anis und Fenchel sind nicht jedermanns Sache, das Dressing schmeckt auch ohne, wer das gar nicht mag.

Nun alle Zutaten des Salates mit dem Dressing vermischen und noch mind. eine Stunde ziehen lassen.

Wer mag, kann noch Walnusskerne in einer Pfanne etwas anrösten und den Salat damit bestreuen.

Der Salat ist auch perfekt zum Mitnehmen für Schule, Arbeit oder für ein Picknick (nächsten Sommer halt dann wieder 😁). Einfach in a Gurkenglasl füllen und einpacken.

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Süßkartoffel-Naan

Wem es einmal nach einer etwas anderen Brotbeilage zur sommerlichen Grillerei als dem allgegenwärtigen Knoblauchkräuterbaguette gustert – dann hab ich hier etwas für euch:

Naan aus Dinkelmehl mit Süßkartoffeln drin.

Wer es nicht kennt:
Naan ist ein fladenartiges Brot, welches in Südasien (Indien, Pakistan, Bangladesch), Zentralasien (Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan) sowie in Vorderasien (Iran, Türkei) als Beilage gegessen wird. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Persischen und heißt übersetzt auch ganz einfach BROT. Charakteristisch ist die Säuerung mit Joghurt und dass es in sehr heißen Lehmöfen gebacken wird.

Da die meisten von uns wahrscheinlich nicht im Besitz eines ebensolchen sein werden – für den normalen Hausgebrauch tut’s auch eine Gußeisenpfanne mit Deckel.

Fladenbrote werden weltweit nicht nur als Beilage, sondern gerne als Besteckersatz genutzt – man bricht einfach Stücke davon ab und nimmt damit die Speisen, zB ein Curry.

Also wie bei uns in Österreich das Semmerl zum Gulasch irgendwie. Aber halt nur irgendwie 😉.

Fröhliches Naan-Backen euch allen und eine schöne restliche Sommerwoche noch!

Eure

Krista

♥️

Für 8 Stück:

200 g Süßkartoffel
80 g Joghurt
1/2 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
270 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
etwas Mehl zum Verarbeiten des Teiges

Die Süßkartoffel in Alufolie wickeln und im Backrohr bei 200 Grad Heißluft eine Stunde garen, kurz abkühlen lassen, dann schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Joghurt und den Gewürzen mischen. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und in diese die Süßkartoffel-Masse geben.

Langsam mit den Fingern das Mehl in die Süßkartoffel-Masse einarbeiten und dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. In 8 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen, auf ein Brett geben und mit einem feuchten Tuch bedecken und für ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestauben und die Teigstücke mit einem Nudelholz zu länglichen Fladen ausrollen. Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Teigfladen pro Seite ca. 2 Minuten braten. Zu Beginn mit Deckel, dann gehen die Naans
(ist die Mehrzahl Naans 🤔😉?) schön auf.

Und falls ihr das Naan nicht als Beilage zum Grillen backt, dann gibt’s vielleicht ein feines Curry dazu?


Hier kommt ihr zu ein paar Rezepten dafür:

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Avocado-Tomaten-Tartar

…. and it feels like summer …

Die Worte aus dem Song von Samuel Jack kommen einem bei der ersten Hitzewelle des Jahres unweigerlich in den Sinn. Kurze Hosen, Flip Flops, Bikini und Sonnencreme – all das fühlt sich so sehr nach Sommer an.

Die knackigen 36 Grad im Schatten von gestern tun ihr übriges dazu, dass mein Körper nach kühlendem Essen schreit. Tomate, Avocado und Limette zählen laut TCM – der traditionellen chinesischen Medizin – zu den kühlenden Lebensmitteln – ein Grund mehr, bei sommerlichen Temperaturen hier vermehrt zuzugreifen.

Mein Rezept erfüllt somit alle Kriterien für leichtes, feines Sommer-Essen: wenige, frische Zutaten und einfache, schnelle Zubereitung.

Weil wer steht bei diesen Temperaturen schon gerne lange in der Küche?

UND es schmeckt schon zum Frühstück, zur Jause, als Food to go fürs Büro und fürs Freibad und abends ist es eine ebenso hervorragende vegetarische Begleitung zur Grillerei.


Für 2 Personen:
1 Avocado
1 große Fleischtomate
1 rote Zwiebel
1/2 Limette
Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen
Schwarzbrot

Eine Avocado und eine große Tomate (die Tomate vom Strunk befreien) in gleiche Würfel schneiden, eine rote Zwiebel ebenso in Würfel schneiden, alles mit Limettensaft von einer halben Bio-Limette beträufeln. Salzen und pfeffern und wenn es wirklich eine Bio-Limette ist kann man auch die Schale hineinreiben.

Dann ein paar Scheiben Schwarzbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und das Avocado-Tomaten-Tatar darauf verteilen.

Mahlzeit ihr Lieben und eine schöne Woche!

Eure

Krista

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Griechisches Ofengemüse mit Feta

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel.
– Hippokrates –

Der griechische Arzt Hippokrates, der 460 v. Chr. geboren wurde, wusste schon zu seiner Zeit um die besondere Bedeutung der Ernährung auf unsere Gesundheit. So sagte er auch:

„Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

Ob es tatsächlich die richtige Diät für jedes Leiden gibt, sei dahin gestellt. Die Griechen haben aber tatsächlich laut Statistik eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt in der EU.

Die Insel Ikaria wird von Forschern sogar auf der Liste der „Blauen Zonen“ gelistet, das sind Regionen, in denen die ältesten Menschen der Welt leben. Ikaria wird sogar als Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben, bezeichnet.

Das klingt doch schön, oder?

Einer der Gründe für ein langes, gesundes Leben auf der Insel ist offensichtlich die gesunde Ernährung mit wenig Fleisch, dafür mit viel Gemüse und natürlich viel gesundem Olivenöl. Und was uns die Griechen sicherlich auch voraus haben und wesentlich zu einem glücklichen, langen Leben verhilft, ist der entspannte, gelassene Umgang mit dem Leben und dessen Widrigkeiten an sich.

Darin werde ich mich in nächster Zeit auch wieder mehr üben: Achtsam, gelassen und gedulig sein. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind.

Gutes Essen hilft dabei auf jeden Fall. Und wenn ich schon nicht nach Griechenland komme, kommt ein Hauch von Griechenland auf meinen Teller. Gemüse und Feta vereint mit vielen frischen Kräutern und Olivenöl. Im Ofen gebacken und lauwarm serviert – ein Gläschen Retsina dazu – das Leben könnte schlechter sein.

Καλή όρεξη – Kalí órexi – Guten Appetit!

2 Portionen als Hauptgang bzw. 4 als Vorspeise:
2 große Fleischparadeiser, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Spalten od. Ringe geschnitten
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1/2 Glas Oliven
1 Packung Feta
Oregano und Thymian (frisch od. getrocknet)
Olivenöl
Weißbrot od. Baguette

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter zufügen, dann abwechselnd Tomaten, Zwiebel, Paprika und Oliven mit den Kräutern in die Form schichten, mit Salz und Pfeffer würzen (Achtung mit dem Salz, der Feta, der jetzt drauf kommt, ist oft in Salzlake).

Als oberste Schicht den Feta mit den Händen über dem Gemüse zerbröseln und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 25 backen. Aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckts mir am besten.



TIPP:
Falls nicht alle Zutaten im Haus sind oder nicht alles schmeckt, kann man gerne etwas weglassen und dafür etwas anderes verdoppeln. Alternativ können auch Zucchini oder zumb Beispiel Jungzwiebel verwendet werden. Wichtig ist der Feta und das Öl, damit man das dann mit dem Weißbrot auftunken kann.

Und wenn was übrig bleibt, es schmeckt auch kalt bzw. kann man Reste davon in einen Wrap oder ein Pita-Brot füllen und den Kindern mit ins Freibad geben.
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Hauptspeisen, Italienische Küche, Pizza & Pasta, Rezept, Schnelle Küche, Vegetarisch

Linguine mit Mangold, Paradeisern und Ricotta

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, / Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht? / Kennst du es wohl?“

Mit diesen schönen Worten beschrieb Johann Wolfgang von Goethe schon um 1780 herum seine Italiensehnsucht.

Die Dichtkunst überlasse ich ihm und anderen großen Meistern – aber auch die Kochkunst vermag es, uns mit den richtigen Zutaten in unserer Phantasie an ferne Orte reisen zu lassen.

Für dieses Rezept bringen uns die Farben der Zutaten direkt nach Italien. „Il tricolore“ – Grüner Mangold, rote Paradeiser und der weiße Ricotta – die Farben der italienischen Flagge ergeben ein wunderbar harmonisches Farbenspiel auf dem Teller und auf unserem Gaumen.

Un bicchiere di vino dazu und schon sitzen wir in einem Zitronenhain mit Blick aufs Meer, der laue Sommerwind umweht uns mit dem mediterranen Duft von Rosmarin und wir genießen das Leben.

Buon appetito cari amici!

♥️

4 Portionen:
400 g Linguine
500 g Blattmangold frisch (oder Blattspinat), gewaschen, geputzt und in 1cm-Streifen geschnitten
1 große Zwiebel (ca. 80 g)
4 EL Sonnenblumenkerne
8-10 Stück Rispenparadeiser (rd. 400 g) grob gehackt
5 – 6 Knoblauchzehen grob gehackt
4 EL Olivenöl
1 Becher Ricotta (250 g)
200 ml Wasser
Salz, Pfeffer
Abriebe einer Bio-Zitrone

Das Nudelwasser erhitzen, ordentlich salzen und wenn es kocht, die Linguine nach Packungsanweisung kochen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen (mittlere Hitze) und Zwiebel, Knoblauchzehen und die Sonnenblumenkerne ca. 5 Minuten anbraten (sollte nur leicht gebräunt sein), dann den Mangold weitere 5 Minuten mitbraten und dann die Tomatenstücke zugeben.

Mit Wasser aufgießen und den Ricotta und die Zitronenschale einrühren. Salzen und pfeffern und das Ganze zugedeckt schmurgeln lassen, bis der Mangold durch ist (dauert ca. 10 Minuten).

Die al dente gekochten Nudeln nicht abgießen, sondern mit einer Nudelzange direkt vom Kochtopf in die Pfanne zum Mangold geben und verrühren.

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Österreichische Küche, Hauptspeisen, Multidampfgarer, Rezept, Vegetarisch

Spinatknödel mit Tomatensauce

Es ist Gründonnerstag, folglich gibt es heute etwas grünes 💚 in Form von Spinat.

ergibt 12 – 14 kleine Knöderl:
250 g Semmelwürferl
80 g Zwiebel fein gehackt
2 Knoblauchzehen fein gehackt
250 g TK-Spinat, aufgetaut, gut ausgedrückt und fein gehackt
etwas Rapsöl
150 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat

Parmesan oder Bergkäse

Tomatensauce:
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
Rapsöl
2 Packungen passierte Tomaten
1 TL Zucker
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig anbraten und mit der Milch aufgießen. Die Semmelwürfel mit der heißen Milch übergießen und den gehackten Spinat untermischen. Ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, mit den Händen vermengen und mind. 30 Minuten stehen lassen.

Mit den Händen ordentlich kneten, so dass eine feste, kompakte Masse entsteht. Wenn die Masse zu trocken ist, noch etwas Milch zugeben. Mit nassen Händen die Knödel formen und in leicht wallendem Salzwasser sieden lassen (ca. 20 Minuten). Wer so wie ich einen Multidampfgarer hat, macht die Knödel bei Vitaldampf (99 Grad, 30 Minuten).

Tomatensauce:
Zwiebel und Knoblauch in Öl anbraten, den Zucker zugeben und etwas karamellisieren lassen. Mit den passierten Tomaten aufgießen und das Lorbeerblatt zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und mind. eine halbe Stunde köcheln lassen. Das Lorbeerblatt entfernen und abschmecken.

Die Knödel auf der Tomatensauce anrichten und mit Parmesan oder Bergkäse bestreuen.

Variante: Die Knödel können auch einfach mit Salbeibutter angerichtet werden.

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Blätterteig-Karotten mit 2erlei Fülle

Wer mich kennt, der weiß, basteln ist nicht so mein Lieblingshobby. Dazu braucht man einerseits Geduld und andererseits geht das ja meistens mit Genauigkeit einher. Beides nicht unbedingt Stärken von mir. Ich bin ja eher mehr so der Freestyle-Typ. Für diese hübsche Osteridee hab ich mich dann doch hingesetzt und mir überlegt, wie ich mir den Kauf von eigenen Backformen sparen kann. Ich hätte mir so Dinger natürlich auch bei jemandem ausborgen können, aber da hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt.

Und dafür hat mein Talent dann doch gereicht 🙂

Also, passend zur Karwoche, zur Osterzeit. Passend für alle, die gern mit Kindern basteln und/oder kochen. Oder auch passend für alle, die gern was Neues ausprobieren, hier meine Blätterteig-Karotten mit zweierlei Fülle:

1. Frischkäseaufstrich mit Karotte und Kren und

2. Frischkäse mit Gorgonzola.

Die Stanitzel können natürlich auch süß gefüllt werden (zB mit Schlagobers und Beeren)

Für die Stanitzelform braucht ihr:
etwas stärkeres Papier bzw. dünnen Karton
Büroklammern
Alufolie
Öl

Karotte-Kren-Aufstrich:
150 g Frischkäse
1 EL Joghurt
1 Karotte (ca. 80 g) fein gerieben
3 EL Kren (frisch gerissen)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten zu einr cremigen Masse verrühren

Österkron-Aufstrich:
150 g Frischkäse
75 g Österkron fein würfeln
Salz und Pfeffer
Österkron mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse rühren, ev. noch würzen – Achtung der Österkron hat schon sehr viel Geschmack!

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Nachmachen und ein wunderbares Osterfest mit euren Lieben!

Eure

Krista

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Bärlauchwaffeln

Man kommt ja um diese Jahreszeit um den Bärlauch nicht herum. Omnipräsent ist er geradezu momentan in allen Kochblogs, Zeitungen und sonstigen Medien in Form von Suppe, Risotto, Knödeln usw. Und jeder Hobbynaturalist freut sich, wenn er sein „eigenes“ Bärlauchplatzerl kennt, wo er ungeniert sammeln kann.

Dazu wäre natürlich anzumerken, dass 1. halt wirklich nur gesammelt werden soll, was man zu 100% kennt, da es beim Bärlauch mit dem Maiglöckerl und der Herbszeitlose sehr giftige Verwechslungsmöglichkeiten gibt und 2. dass man halt auch nur Mengen sammelt, die die Natur verkraftet – also nicht mit der Sense ernten :).

Und weil die Menschheit schon genug Bärlauchcremesuppenrezepte hat, hier einmal ein bisschen was Anderes – Bärlauchwaffeln – knusprig, pikant und hübsch anzuschauen. Vor allem mit dem Gänseblümchen drauf :).

Vielleicht braucht ihr ja noch optisch hübsches Fingerfood als Amuse-Gueule fürs Ostermenü oder für den Godntag?

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende!

Eure

Krista von kochliebe.at

Zutaten:
30 g Bärlauchblätter (ca. 2 Hand voll)
100 g Topfen (zB mein Lieblings Bauerntopfen von https://www.milchwerkstatt-krenn.at/)
35 g Rapsöl
3 Eier
300 g Dinkelmehl
1/2 Packerl Backpulver
150 ml Milch
100 ml Sodawasser, Salz

Zubereitung:
Die Bärlauchblätter grob hacken und mit Öl, Milch und Sodawasser mit einem Mixstab oder im Standmixer fein pürieren. Den Topfen mit den Eiern cremig verrühren und das Mehl mit dem Backpulver miteinander versieben. Dann alle 3 Komponenten zu einem zähen Teig verrühren und gut salzen.

Das Waffeleisen aufheizen und aus dem Teig schöne knusprige Waffeln backen.

Als Belag eignet sich zB ein Sauerrahm-Joghurt-Dip mit Knoblauch und Schnittlauch.

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Der Bröselkarfiol


Yeah, yeah, it’s Friday. Genauer gesagt, heute ist wieder vegetarischer Freitag mit einem dieser simplen Gerichte aus meinem Fundus der fleischlosen Gerichte aus Omas Freitagsküche:
„𝗗𝗲𝗿 𝗕𝗿ö𝘀𝗲𝗹𝗸𝗮𝗿𝗳𝗶𝗼𝗹“ (mostviertlerisch: Breslkarfioi).
💚
Da der Gute mit seiner blassen Farbe ja net so fotogen ist, hab ich die Butterbrösel mit a bissl frischem Petersiliengrün 🌱gepimpt. Auch zwecks Minimierung des schlechten Gewissens ob des halben Butterziegels, der soeben in der Pfanne geschmolzen ist.
🧈
Aber wie hieß es schon in meiner Kindheit in der Werbung: Butter kann durch nichts ersetzt werden 😉.
💚
Ich wünsch euch a recht a schens Wochenend mit vü 🌞!

Alles Liebe ❤
Eure
Krista

Für 2 Portionen:

1 ganzen Karfiol in Röschen teilen und inkl. Strunk in Wasser kochen bzw. im Dampfgarer dämpfen. In einer Pfanne 1/8 kg Butter schmelzen lassen, etwas Petersilie und 20 dag Semmelbrösel zugeben, salzen, pfeffern, etwas rösten und dann den gekochten Karfiol zugeben. FERTIG👍💚

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Eiernockerl

Eiernockerl – heiß geliebtes Freitagsessen meiner Kindheit und Jugend. Nach der letzten Schulstunde nach Hause kommen und sich einfach zum Tisch setzen. A riesen Rein Eiernockerl mit Salat für alle auf dem Tisch.

Damals das Selbstverständlichste der Welt für mich, dass da etwas Köstliches zum Essen auf dem Tisch stand. Heute weiß ich, dass es viel Zeit, Hingabe und Liebe braucht, um täglich frisch für seine Liebsten zu kochen. Aber es zahlt sich aus. Und ist in diesem Fall auch recht rasch erledigt und preiswert obendrein.

Ich wünsch euch ein schönes, sonniges Wochenende 🌞 und alles Liebe ❤!

Eure

Krista

Nockerlteig (4 Portionen):
30 dag glattes Mehl
1 Ei
1/4 l Wasser
Salz
Muskat

4 Eier, Butter oder Öl, Salz,
Schnittlauch

Einen großen Topf mit Wasser erhitzen etwas salzen. Bis das Wasser kocht, die Zutaten des Teiges schnell zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig portionsweise mittels eines Messers von einem Brett ins leicht siedende Wasser schaben oder man verwendet einen Spätzlehobel, damit geht’s natürlich auch. Sobald die Nockerl an die Wasseroberfläche steigen mit einem Siebschöpfer herausnehmen.


In einer Pfanne etwas Butter (oder Öl) erhitzen, die Nockerl darin anbraten. Die Eier mit etwas Salz versprudeln, über die Nockerl gießen und unter Rühren stocken lassen.

Auf einem Teller anrichten und mit viel Schnittlauch bestreuen, dazu gibt’s einen grünen Salat.

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