Österreichische Küche, Erdäpfel, Hauptspeisen, Rezept

Erdäpfel-Wirsing-Gröstl

Eines unserer Lieblingsessen im Herbst und Winter ist dieses Gröstl mit mehr oder weniger gleich bleibenden Zutaten. Das hängt einerseits vom Gusto ab und andererseits vom Inhalt von Kühlschrank und Speis.

Es gibt daher heute von mir wieder einmal nur die Inspiration und keine Mengenangaben.

Deswegen, weil es halt ein Restlessen ist und weil ich spontanes Zusammenwürfeln von Lebensmitteln einfach mag und euch auch davon begeistern will.

Anstelle des Wirsings könnt ihr Weißkraut oder sogar Rotkraut nehmen. Lauch oder Jungzwiebel passen in so etwas auch immer hervorragend. Und mit Hörnchen drin ist es dann irgendwie schon fast ein Grenadiermarsch.

Fix sind auf jeden Fall die Erdäpfel. Mit dem mir angetrauten Waldviertler im Haus geht das auch gar nicht anders 🤪

Wie immer viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit bei diesem Wohlfühlessen!

Eure

Krista

🧡🧡🧡

Wirsing, geviertelt, vom Strunk befreit, in Streifen geschnitten
Erdäpfel (vorgekocht) in Scheiben geschnitten
Zwiebel, in Würfel geschnitten
Speck (kann man für eine vegetarische Variante einfach weg lassen)
Petersilie, gehackt
Salz
Pfeffer
Kümmel
Majoran
Rapsöl
etwas Essig

Zwiebel (und Speck) in Rapsöl anbraten, dann den Wirsing dazu und alles gemeinsam schön braun braten. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und mit etwas Essig ablöschen. Dann den Deckel drauf und bei mittlerer Hitze weich dünsten.

Die Erdäpfel in Rapsöl knusprig braun braten, mit dem Wirsing vermischen und kräftig abschmecken. Mit Petersilie (und ev. gerissenem Kren) garnieren und mit rote Rüben Salat servieren.

Den Salat mache ich übrigens auch selber, weil in den fertig gekauften Salaten so unglaublich viel Zucker und sonst noch was drin ist. Die Rauna kauf ich allerdings meistens schon vorgegart, das erspart einiges an Zeit. Die schneide ich dann einfach in feine Scheiben und mariniere sie mit Apfelessig, Rapsöl, etwas Wasser und würze mit Salz, Pfeffer und Kümmel und viel frischem Kren.

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Gemüse, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Rote Rüben Carpaccio

Nach der Ostervöllerei wird’s wieder etwas leichter in der kochliebe-Küche. Wieder einmal ein Gericht mit einer meiner Lieblingsgemüsesorten, der Rauna. Eigentlich wollte ich das Rezept ja an einem frühlingshaften Tag posten, schaut aber so aus, als würde das noch a bissl dauern mit dem Frühling.

Damit ihr die Rote Rüben in ganze feine Scheiben schneiden könnt, braucht ihr entweder eine Küchenmaschine, einen Gemüsehobel oder so wie ich ein unglaublich scharfes handgeschmiedetes Messer mit Holzgriff – mein absolutes Lieblingsmesser. Das gute Stück habe ich meinem lieben Mann vor 3 Jahren zu meinem Geburtstag um 1 Euro abgekauft. Ja, abgekauft, weil es nämlich angeblich Unglück bringt, bzw. die Freundschaft zerschneidet, wenn man ein Messer herschenkt. Und dass wollen wir ja nicht.

Und wenn man kein Gemüse damit schneidet, eignet es sich am Besten überhaupt zum Speck schneiden😉👌.

Für 4 Personen als Vorspeise:

2 mittelgroße gekochte Rote Rüben

3 EL Sauerrahm
1 EL Agavendicksaft
2 EL Holunderblütenessig
2 EL Haselnussöl
Abrieb von 1/2 Bioorange
2 EL frischer Orangensaft
1 EL Kren

Die Rote Rüben in sehr dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller auflegen und etwas salzen. Die restlichen Zutaten mit einem Quirl versprudeln und die Roten Rüben damit beträufeln. Dann den Kren darüber streuen. Ich habe zusätzlich noch mit Orangenscheiben, gekochten Wachteleiern und eingelegten Senfkörnern dekoriert.

Mit Baguette oder Brot servieren!

Mehr Rezepte mit roten Rüben: https://kochliebeat.wordpress.com/__trashed/ https://kochliebeat.wordpress.com/2021/03/16/rauna-aufstrich-crossover/ https://kochliebeat.wordpress.com/2021/01/30/be-my-valentine-dich-koch-ich-mir-ein-krenschaumsuppe-mit-rote-ruben-apfel-ravioli/

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Gemüse, Hauptspeisen, Rezept, Vegetarisch

Pink-Donnerstag

Rote Rüben Spätzle
mit Feta-Kren-Sauce und karamellisierten Walnüssen

Guten Morgen, am heutigen Gründonnerstag!

Jeder von Euch wird heute wahrscheinlich auf diversen Kochblogs, Facebook-Seiten und Insta-Feeds tausende von Rezepten in der Farbe grün sehen: Spinat mit Spiegelei, mit g’reste Erdäpfel, Spinatcremesuppe, Spinatknödel usw. Das soll jetzt kein „ich mag keinen Spinat“-Post werden, ganz im Gegenteil: ich liebe Spinat. ABER: irgendwie muss man sich von der Masse ja abheben.

Deswegen ist auch eine ungewöhnliche Zutat enthalten: Wipferlsirup im Topping. Darauf hat mich meine Schwiegermutter gebracht, die letztens damit für die Süße im Salatdressing gesorgt hat. Und da ist mir eingefallen, dass ich im Mai vorigen Jahres ein Glas angesetzt und quasi vergessen habe. Und ich sage Euch: er schmeckt traumhaft. Ich hoffe, ich hab mir das voriges Jahr wo aufgeschrieben, denn davon brauche ich mehr. Und bald werden ja auch die schönen hellgrünen Wipferl an den Fichten und Tannen wieder sprießen.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Eure Krista von kochliebe.at

für 2 Personen:

Spätzle:
60 g griffiges Mehl
150 g Einkornmehl
1 Ei
200 ml Wasser
50 ml Rote Rüben Püree (weich gekochte Rote Rüben mit dem Stabmixer püriert)
Salz, Muskat

Die Zutaten zu einem Teig verrühren und kurz stehen lassen. Dann den Teig portionsweise auf ein Brett streichen und Spätzle ins leicht siedende Salzwasser schaben (oder man hat einen Spätzlehobel). Wenn die Spätzle nach oben steigen, mit einem Schaumlöffel herausheben und kalt abschrecken. Zur Seite stellen.

Sauce:
1/2 weiße Zwiebel (ca. 70g) gehackt
1 Knoblauchzehe gehackt
2 EL Butter
200 ml Gemüsesuppe
150 g Feta
3 EL gerissener Kren
Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch in der zerlassenen Butter leicht bräunen, mit der Gemüsesuppe ablöschen und den zerbröselten Feta zugeben. Solange leicht köcheln, bis sich der Käse aufgelöst hat. Dann mit Pfeffer und Salz würzen. Achtung beim Salz, falls der Feta schon recht salzig ist. 2 EL vom Kren dazugeben und mit dem Stabmixer aufmixen. Wem die Sauce zu dick ist, der kann gerne noch etwas Suppe zugeben. Den 3. EL Kren unterrühren, abschmecken und die Sauce warmstellen.

Topping:
1 Hand voll Walnusskerne, grob gehackt
1 Hand voll rote Rüben-Würfel (ca 1 cm-Würfel von der gekochten Roten Rübe)
2 EL Wipferlsirup (oder Honig oder Agavendicksaft oä.)

In einer Pfanne etwas Butter oder Öl erhitzen und die Spätzle darin anbraten.

Den Sirup in einer Pfanne erhitzen und die Walnüsse und Rote Rüben Würfel darin so lange schwenken, bis keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist.

Die angebratenen Nockerl auf ein Teller geben, mit der Sauce überziehen und mit dem Topping garnieren. Etwas frischen Kren darüber streuen und genießen.

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Jause, Rezept

Rauna-Aufstrich crossover

Ich steh‘ ja auf Dialekt und Mundart, weil’s zur Tradition, zum Heimatgefühl und somit zu mir gehört. Daher heißt das anderswo rote Rüben oder rote Bete genannte Wurzelgemüse bei mir schon immer Rauna.

Spannend finde ich aber auch, wenn ich typisch österreichische Komponenten, wie in diesem Fall den Kren und das Räucherforellenfilet mit Zutaten aus anderen Länder vereinigen kann. Daher die Crossover-Kombination mit dem fein säuerlichem Granatapfelsirup und Harissa, einer scharf-würzigen Gewürzmischung aus dem Norden Afrikas, bestehend aus Chilis, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Knoblauch, Salz und Minze.

Als Basis des Aufstrichs dient hier also die rote Knolle, die gleichermaßen bei uns als auch in vielen anderen Ländern der Welt angebaut und verkocht wird. Auch in der afrikanischen, arabischen, orientalischen Küche hat die Rote Rübe einen festen Platz in den Kochtöpfen.

Leider ist die Rauna in unseren Breiten hauptsächlich als Salat bekannt und doppelt leider wird dieser oft als Fertigsalat gekauft, der mit unglaublich viel Zucker versetzt ist. Doch die gesunde Knolle kann in vielerlei Hinsicht echt was:

1. Das Gemüse enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und ist dabei ziemlich kalorienarm. 100 Gramm Rote Beete haben nur 41 Kalorien. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Folsäure, die VItamine B1, B2, B6, C und Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A. Weiters enthalten sind die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium, Phosphat, Eisen und Zink.
2. Und die Verarbeitungsmöglichkeiten sind fast unendlich: als Suppe, als Ofengemüse, als Färbemittel für Pasta, als Saft, im Risotto, als Tartar, als Carpaccio und halt auch als Aufstrich.

Was mir da alles einfällt. Das schreit ja fast nach einem Rauna-Special. In der Zwischenzeit hier der Link zu meiner Krensuppe mit Rote-Rüben-Ravioli – Ui,, da hab ich rote Rüben geschrieben 😉
https://kochliebeat.wordpress.com/2021/01/30/be-my-valentine-dich-koch-ich-mir-ein-krenschaumsuppe-mit-rote-ruben-apfel-ravioli/

Zutaten:
150 g gekochte rote Rüben
100 g Topfen
100 g Sauerrahm
3 EL geriebener Kren
Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel
Abrieb von 1/2 Biozitrone
Zitronensaft
1 TL Harissa
1 TL Granatapfelsirup
geräuchertes Forellenfilet
Baguette

Die roten Rüben pürieren und mit den restlichen Zutaten verrühren und abschmecken. Auf Baguettescheiben streichen und mit dem Forellenfilet garnieren.

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Rezept, Suppen & Eintöpfe

Be my Valentine – dich koch ich mir ein



Gang 1 Valentinsmenüs by kochliebekrista

Krenschaumsuppe mit Rote Rüben-Apfel-Ravioli

“DIE ZEIT, DIE WIR MIT GENUSS VERBRINGEN, IST NIEMALS VERLOREN”

— GIACOMO CASANOVA

Ein schlauer Kerl, der Herr Casanova, er liebte gutes Essen, und verband Kulinarik und Erotik miteinander (offensichtlich sehr erfolgreich). Angeblich aß er jeden Tag 50 Austern, um die Damenwelt erfreuen zu können und würzte seine Pasta mit exotischen Gewürzen, denen damals aphrodisierende Wirkung nachgesagt wurden. Gewürze kommen auf jeden Fall einige vor in diesem und den nächsten beiden Beiträgen, die insgesamt ein Valentinstag-Menü ergeben (können, aber nicht zwingend müssen).

Im ersten Teil geht’s los mit scharfen Sachen: Kren in der Suppe und Cayennepfeffer in der Fülle der Ravioli – zwei Anheizer für einen genussvollen Abend zu zweit. Nachweislich können scharfe Lebensmittel tatsächlich „scharf machen“ und außerdem kommt es zur Ausschüttung von vielen schönen Glückshormonen, die ja nie verkehrt sind. Also frei nach dem Motto „Liebe geht durch den Magen“: ran an den Herd, kochts euch euren Liebsten oder eure Liebste ein und macht euch einen romantischen Abend.

Wenig romantisch, aber spontan dem Munde meines Testessers zu hause entsprungen sind die Worte „geiler Scheiß“, als er das erste Mal die Suppe probiert hat 🙂
Ganz ehrlich, ich bin der selben Meinung.

Rüben-Apfel-Ravioli
Teig:
15 dag glattes Mehl
1 Ei
30 ml Wasser
Salz
Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten und im Kühlschrank eine halbe Stunde rasten lassen.

Fülle:
10 g Butter
30 g weißer Zwiebel in sehr kleine Würfel geschnitten
100 g vorgekochte, rote Rüben in sehr kleine Würfel geschnitten
50 g Apfel geschält, ebenfalls in kleine Würfel geschnitten
1 EL Kren
1 TL frische Thymianblätter
1/2 TL Cayennepfeffer oder mehr je nach Gusto
1/2 TL frisch gemahlener oder gemörserter Kümmel
1 TL Zitronensaft
1 TL Zitronenschale gerieben
Salz, Pfeffer
2 EL Sauerrahm

Butter zerlassen und darin die Zwiebel-, Apfel- und Rote-Rüben-Würfel etwas anbraten. Die Gewürze und den Zitronensaft zugeben und zugedeckt etwas dünsten lassen, so dass alles noch Biss hat. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, den Sauerrahm unterrühren und abschmecken.

Die Arbeitsfläche mit griffigem Mehl bestauben und den Teig darauf ausrollen. Nun entweder runde Kreise ausstechen, etwas Fülle drauf geben und mit einem Ravioliformer zusammendrücken oder die einfachere Variante: längliche Teigstreifen mit ca. 5 cm Breite ausrollen und im Abstand von 2 – 3 cm auf einer Hälfte des Teiges etwas Fülle platzieren, die andere Teighälfte darüber klappen und rund um die Fülle gut andrücken. Dann in einzelne Ravioli schneiden und die Ränder mit einer Gabel andrücken, sodass die Fülle nicht rauskommt. In leicht siedendem Wasser so lange kochen, bis die Ravioli an der Oberfläche schwimmen.

Krenschaumsuppe
1/2 weiße Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
25 g Butter
1 gestrichener EL glattes Mehl
100 ml Apfelmost
1 großer Erdapfel (180 – 200 g) in kleine Würfel geschnitten
1 l Rind- oder Gemüsesuppe
1 TL frische Thymianblätter
2-3 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe (angedrückt)
6 EL frisch gerissener Kren
50 ml Obers

Die Butter zerlassen und die Zwiebelwürfel ca. 5 Minuten glasig anschwitzen lassen. Mit Mehl stauben und mit dem Most ablöschen und kurz einreduzieren lassen. Danach mit der Suppe aufgießen und die Erdäpfelwürfel, die Lorbeerblätter, die Knoblauchzehe, 3 EL vom Kren und den Thymian hineingeben. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Erdäpfelwürfel schön weich sind. Zum Schluss das Schlagobers beigeben und nicht mehr kochen.

Die Lorbeerblätter entfernen, den restlichen Kren dazu geben und mit dem Stabmixer bzw. im Standmixer durch pürieren bis die Suppe schön schaumig ist.

Tipps:
Die Fülle geht auch super als Aufstrich, man kann davon also gleich mehr machen fürs Frühstück im Bett am nächsten Tag.

Die Ravioli in Butter geschwenkt und Parmesan darüber sind ein feiner vegetarischer Hauptgang.

Wem das mit dem Nudelteig zu aufwändig ist, man kann die Fülle auch einfach auf Blätterteig, Strudelteig- oder Filoteigblätter aufstreichen, einrollen und backen. Dann würde ich es nicht direkt in die Suppe als Einlage geben, da sich das recht aufweicht, sondern dazu reichen.


Das Rezept ist für 4 Personen geschrieben, also für das Candle-Light-Dinner einfach halbieren oder am nächsten Tag nochmals essen.

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Fisch & Meeresfrüchte, Gemüse, Rezept, Vorspeisen

Lachsforellentartar auf 2erlei Mousse

Dank eines Kollegen komme ich zu Weihnachten immer zu selbst geräucherten Lachsforellenfilets aus unserem schönen Ybbstal. Eines dieser Filets hat über Neujahr im Kühlschrank darauf gewartet, von mir zu einem neuen Experiment verarbeitet zu werden. Heute präsentiere ich euch daher eine Vorspeise, die, wie man bei uns sagt „a Weda mocht“, also was her macht und trotzdem relativ einfach zu machen ist. Schaut aufs Erste a bissl kompliziert aus, aber die einzelnen Komponenten sind schnell zubereitet, einzig die Kühlzeiten muss man einrechnen.

Als Variante (z. B. wenn man eine Komponente nicht mag), könnte man auch nur 2 von drei Teilen kombinieren. Bzw. funktionieren das Rote Rüben Mousse und das Tartar natürlich auch als eigenständige Vorspeise, ich würde hier einfach die Menge verdoppeln. Das Apfelkren-Mousse könnte ich mir gerade jetzt beim Schreiben als Schicht auf einer Tafelspitz-Sulz vorstellen, hmmmm ……
Bevor ich zu sehr abschweife, hier das Rezept:

Rote Rüben Mousse
200 g rote Rüben gekocht und in Würfel geschnitten
100 g Sauerrahm
3 EL frisch gerissener Kren
1/2 TL Kümmel
1 TL Honig
1 TL geriebene Zitronenschale (natürlich Bio)
mit dem Stabmixer zu einer feinen Masse pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

3 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in 50 ml leicht erwärmtem Obers auflösen und mit der Rote-Rüben-Masse verrühren. Auf 4 Portionsgläser (ca. 200 ml) verteilen. Wer so etwas nicht hat, Whiskey-Gläser tun’s auch. Die Gläser kalt stellen, damit die Masse fest werden kann, bevor die zweite Schicht eingefüllt wird, das Ganze soll sich ja nicht vermischt (dauert ca. 1 Stunde). Während das erste Mousse fest wird, kann die nächste Schicht vorbereitet werden.

Apfelkren-Mousse
2 mittelgroße, säuerliche Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden
In 100 ml Most (oder Apfelsaft, wenn’s alkoholfrei sein soll) und 1/2 TL ganzem Anis weich kochen (dauert ca. 5 Minuten je nach Größe der Würfel). Danach abkühlen lassen. Wer den Anisgeschmack nicht mag, einfach weglassen (mich erinnert der Geschmack an Ouzo, also Griechenland, also Urlaub – momentan nicht das Schlechteste 🙂

Die Apfelwürfel samt Flüssigkeit plus 1 TL Honig und 2 EL frisch gerissenem Kren mit dem Stabmixer pürieren und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Danach Kühlschrankkontrolle: Erst wenn sicher ist, dass die erste Mousse fest ist, 2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in 50 ml leicht erwärmtem Most oder Apfelsaft auflösen. Unter das Apfelmus rühren und als zweite Schicht in die Gläser füllen. Danach wieder ab in den Kühlschrank.

Lachsforellentartar
200 g geräucherte Lachsforelle ohne Haut und entgrätet, in feine Würfel geschnitten mit dem Saft 1/2 Bio-Zitrone, 1/2 fein gehackten roten Zwiebel und 1 EL Olivenöl extra vergine vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Tartar als dritte Komponente in die Gläser füllen und mit etwas Grünem dekorieren (Brunnenkresse, Petersilie, Schnittlauch)

Et voilà…..

Mit Toastbrot, Baguette oder geröstetem Schwarzbrot servieren.

Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen!

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