Österreichische Küche, Hauptspeisen, Rezept, Schnelle Küche

Grenadiermarsch

Es ist Montag und folglich Zeit, die Restln der Vorwoche und des Wochenendes zu verwerten. Und zwar in Form eines Grenadiermarsches. Für alle, denen die Bezeichnung kein Begriff ist, die Wikipedia-Beschreibung lautet wie folgt:

Der Grenadiermarsch (ungarisch Gránátos kocka, tschechisch grenadýrmarš) ist ein Gericht der österreichischen und ungarischen Küche aus Kartoffeln, Fleckerl bzw. Nudeln, Zwiebeln  und meist auch Speck bzw. Wurstresten. Oft werden auch Reste von gebratenem Fleisch und Knödeln bei der Zubereitung verwendet.

In meine Pfanne wandern heute (ohne Mengenangaben, je nach Restlvorräten und vor allem JE NACH HUNGER)


Zuerst wird eine klein gehackter Zwiebel in Öl angeschwitzt, dann brate ich die in Scheiben geschnittenen Erdäpfel mit, bis sie schön braun sind und dann kommen die Fleisch- und Wurstreste dazu, die auch noch etwas mitgebraten werden. Zum Schluss werden die Fleckerl (oder andere Nudeln) untergerührt und alles mit Salz, Pfeffer, Majoran und Kümmel gewürzt.

Bei uns gabs einen kalten Krautsalat dazu, es passt aber auch sehr gut ein Raunasalat (Rote Rüben) oder grüner Salat dazu.

Und aufhören kann ich da zu essen erst, wenn die Pfanne leer ist – Wohlfühlessen par excellence!

🤗

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche!

♥️

Eure

Krista

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Hauptspeisen, Rezept, Snacks, Vegetarisch

Grillgemüse-Wraps mit Dukkah Gewürzmischungund Minz-Joghurt-Dip

Früher hieß das Essen am Montag oft „Wochenschau“, weil die Reste von den einzelnen Tagen in einem Gericht verpackt wurden. Oft war’s ein Grenadiermarsch oder irgendwelche Gröstl oder Fleckerspeisen, damit man ja nichts weg schmeißen musste. Meistens nach dem Wochenende sagt auch mir ein Blick in den Kühlschrank: Mach was mit dem ganzen angefangenem Zeugs und mit dem Gemüse, das beim letzten Einkauf unbedingt mit musste, aber trotz Null-Grad-Zone im Kühlschrank nicht ewig hält. Für diese Zwecke hat Frau Kochliebe immer Wraps zu Hause (übrig gebliebene Palatschinken würden sich auch hervoragend eignen).

Wraps sind eine ganz wunderbare Sache. Man kann alles einfüllen, was schmeckt. Man bestreicht das Teil mit dem Rest vom Frischkäse oder Hummus, legt das letzte Radl Schinken drauf, das beim Sonntagsfrühstück keiner mehr wollte und vielleicht gibt’s noch einen halben Mozarella, Feta oder sonstige Käsestücke? Immer schön drauf damit. Und was ist noch in der Gemüselade? Rucola, Sprossen, Paprika, Karotten, Jungzwiebel? Geht alles – einfach klein schneiden, hacken oder raspeln, auf dem Wrap verteilen, nach Belieben würzen, einrollen und genießen.

Und das beste daran: Wraps gehen immer – zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen, zur (Schul)Jause und als Mitternachtssnack – Perfekte Küche mit wenig Geschirr!

Und das waren meine Bausteine, sprich Zutaten:

4 Personen:
2 Auberginen, in Scheiben geschnitten
2 Paprika in grobe Stücke geschnitten
2 rote Zwiebel in Spalten geschnitten
3 EL Olivenöl
1 EL Dukkah-Gewürz
optimalerweise selbstgemacht, ich mache meines nach einem Rezept von der lieben Christina von kitchentherapies https://www.instagram.com/p/CMe97UVlaPo/ und verwende Walnüsse und Orangenschale statt Haselnüssen und Zitrone

150 g Joghurt
2 Knoblauchzehen, gehackt
1/2 Handvoll Minzeblätter, gehackt
Salz, Pfeffer
Zitronensaft

Wraps zum Füllen

Rucola, Jungzwiebel zur Deko

Die Auberginenscheiben vor dem Braten auf ein Brett legen und kräftig auf beiden Seiten einsalzen, damit sie Wasser ziehen. Ca. 15 Minuten stehen lassen, dann abwaschen und gut abtrocknen. Die Auberginenscheiben dann vierteln und mit Paprika und Zwiebel in einer Schüssel mit dem Olivenöl und der Gewürzmischung vermengen und kurz stehen lassen. Dann auf einer Grillplatte oder in einer Pfanne unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten scharf anbraten. Je nachdem wie bissfest man sein Gemüse mag, ev. länger braten (probieren!)

Die Zutaten für die Sauce einfach verrühren und abschmecken. Die Wraps können nun in einer Pfanne oder im Rohr erhitzt werden, dann gefüllt und mit der Sauce und Rucola und Jungzwiebel dekoriert werden. Zum Schluss noch etwas Dukkah drüber streuen.

Mahlzeit!

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