Geflügel, Hauptspeisen, Multidampfgarer, Rezept, Vegetarisch

Griechisches Zitronenhuhn

Es geht weiter mit den sommerlichen Temperaturen und deswegen gibt es für Euch schon heute am Sonntag Abend ein einfaches, leichtes und gesundes Rezept für den Start in die neue Woche. Es ist unglaublich praktisch vorzubereiten, somit das perfekte Essen, wenn Gäste kommen und es eignet sich auch toll für das Essen mit der Familie, wenn man wenig Zeit fürs Kochen hat, aber trotzdem was Gesundes auf den Tisch bringen will.

Falls Vegetarier mit in der Runde sind:
Einfach einen Teil der des Gemüses ohne einem Pipi-Henderl drauf in den Ofen schieben (alternativ vielleicht etwas Feta drüberbröseln) – Weißbrot und grünen Salat dazu und alle sind zufrieden.

Ich hoffe, euch schmeckts genauso wie uns!

Eine schöne letzte Juni-Woche euch Allen mit viel Sonne und viel Genuß

wünscht euch eure Krista!

für 4 Personen:
4 Hühnerkeulen (gerne auch andere Hühnerteile)
2 Biozitronen, in Scheiben geschnitten
2 Knoblauchknollen, halbiert
4 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
1 kg Erdäpfel, geschält und in Spalten geschnitten
1 Glas schwarze Oliven (wenn mit Kern, bitte die Gäste drauf hinweisen)
frische Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei)
Salz und Pfeffer
5 EL Olivenöl

Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

In einer großen Schüssel die geschnittenen Erdäpfel, Zwiebel und Zitronen mit dem Olivenöl und den Oliven vermischen und salzen und pfeffern. In eine große Bratenrein mit Deckel füllen und die frische Kräuter dazwischen stecken. Die Hühnerkeulen rundherum mit Salz und Pfeffer würzen und mit den halbierten Knoblauchknollen auf das Gemüse setzen.

Den Bräter mit Deckel ins Backrohr schieben und mind. 45 Minuten bei 180 Grad Heißluft garen (große Keulen bitte länger drin lassen, damit sie sicher durch sind). Am Ende der Garzeit den Deckel abnehmen und die Temperatur auf Grillstufe erhöhen, damit die Hendlhaxerl noch schön knusprig werden.

Auf jedem Teller ein Hendlhaxerl mit Gemüse und einer halben Knoblauchknolle anrichten und mit dem Bratensatz beträufeln.



TIPP: Wer so wie ich im Besitz eines Multidampfgarers mit Zeitprogrammierung ist, kann alles am Morgen vorbereiten und ins Rohr stellen und die Zeituhr für z’Mittag vorprogrammieren. Das ist dann fast so, als ob ich eine Köchin hätt :).

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Brot & Gebäck, Gemüse, Jause, Rezept, Salate, Schnelle Küche, Snacks, Vegan, Vegetarisch, Zitrusfrüchte

Avocado-Tomaten-Tartar

…. and it feels like summer …

Die Worte aus dem Song von Samuel Jack kommen einem bei der ersten Hitzewelle des Jahres unweigerlich in den Sinn. Kurze Hosen, Flip Flops, Bikini und Sonnencreme – all das fühlt sich so sehr nach Sommer an.

Die knackigen 36 Grad im Schatten von gestern tun ihr übriges dazu, dass mein Körper nach kühlendem Essen schreit. Tomate, Avocado und Limette zählen laut TCM – der traditionellen chinesischen Medizin – zu den kühlenden Lebensmitteln – ein Grund mehr, bei sommerlichen Temperaturen hier vermehrt zuzugreifen.

Mein Rezept erfüllt somit alle Kriterien für leichtes, feines Sommer-Essen: wenige, frische Zutaten und einfache, schnelle Zubereitung.

Weil wer steht bei diesen Temperaturen schon gerne lange in der Küche?

UND es schmeckt schon zum Frühstück, zur Jause, als Food to go fürs Büro und fürs Freibad und abends ist es eine ebenso hervorragende vegetarische Begleitung zur Grillerei.


Für 2 Personen:
1 Avocado
1 große Fleischtomate
1 rote Zwiebel
1/2 Limette
Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen
Schwarzbrot

Eine Avocado und eine große Tomate (die Tomate vom Strunk befreien) in gleiche Würfel schneiden, eine rote Zwiebel ebenso in Würfel schneiden, alles mit Limettensaft von einer halben Bio-Limette beträufeln. Salzen und pfeffern und wenn es wirklich eine Bio-Limette ist kann man auch die Schale hineinreiben.

Dann ein paar Scheiben Schwarzbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und das Avocado-Tomaten-Tatar darauf verteilen.

Mahlzeit ihr Lieben und eine schöne Woche!

Eure

Krista

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Brotchips

War dieses Wochenende nicht herrlich?

Der Frühsommer zeigte sich in seiner ganzen Pracht mit viel Sonne und auch Abends schon ganz angenehmen Temperaturen. Die einen oder anderen von euch haben sicherlich den Griller angeworfen. Und bei dem einen oder anderen findet sich am Montag vielleicht ein Zuviel an Baguette, Brot oder Gebäck in der Brotlade?

Bevor kostbare Lebensmittel wie Brot in der Tonne landen, denke ich lieber darüber nach, wie man daraus noch was Leckeres machen kann. Und da das Kräutersalz des Vorjahres eh auch schon dringend nach seiner Bestimmung sucht, da die nächste Fuhre Kräuter schon am Dachboden trocknet, gibt es heute für euch:

Brotchips mit Kräutersalz

Ihr schneidet das Brot – ganz egal welches – mit einem scharfem Messer oder mit der Brotschneidmaschine in 2-3 mm dicke Scheibe und vermischt die Brotchips in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Kräutersalz. Wer mag, kann auch noch etwas Knoblauch dazu geben.

Dann legt ihr die Brotchips auf ein Blech und lasst sie für ca. 10 Minuten bei 100 Grad im Rohr noch etwas knusprig werden – je nach dem, wie hart das Brot schon war.

Und fertig ist der Fernsehsnack.

Oder man könnte die krossen Scheiben auch zum Beispiel damit bestreichen – Oliven- und Tomatenpaste – und ein Glas Wein dazu trinken. Am nächsten lauen Sommerabend!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.

Alles Liebe ❤️ von eurer Krista von kochliebe.at

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Griechisches Ofengemüse mit Feta

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel.
– Hippokrates –

Der griechische Arzt Hippokrates, der 460 v. Chr. geboren wurde, wusste schon zu seiner Zeit um die besondere Bedeutung der Ernährung auf unsere Gesundheit. So sagte er auch:

„Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

Ob es tatsächlich die richtige Diät für jedes Leiden gibt, sei dahin gestellt. Die Griechen haben aber tatsächlich laut Statistik eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt in der EU.

Die Insel Ikaria wird von Forschern sogar auf der Liste der „Blauen Zonen“ gelistet, das sind Regionen, in denen die ältesten Menschen der Welt leben. Ikaria wird sogar als Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben, bezeichnet.

Das klingt doch schön, oder?

Einer der Gründe für ein langes, gesundes Leben auf der Insel ist offensichtlich die gesunde Ernährung mit wenig Fleisch, dafür mit viel Gemüse und natürlich viel gesundem Olivenöl. Und was uns die Griechen sicherlich auch voraus haben und wesentlich zu einem glücklichen, langen Leben verhilft, ist der entspannte, gelassene Umgang mit dem Leben und dessen Widrigkeiten an sich.

Darin werde ich mich in nächster Zeit auch wieder mehr üben: Achtsam, gelassen und gedulig sein. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind.

Gutes Essen hilft dabei auf jeden Fall. Und wenn ich schon nicht nach Griechenland komme, kommt ein Hauch von Griechenland auf meinen Teller. Gemüse und Feta vereint mit vielen frischen Kräutern und Olivenöl. Im Ofen gebacken und lauwarm serviert – ein Gläschen Retsina dazu – das Leben könnte schlechter sein.

Καλή όρεξη – Kalí órexi – Guten Appetit!

2 Portionen als Hauptgang bzw. 4 als Vorspeise:
2 große Fleischparadeiser, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Spalten od. Ringe geschnitten
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1/2 Glas Oliven
1 Packung Feta
Oregano und Thymian (frisch od. getrocknet)
Olivenöl
Weißbrot od. Baguette

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter zufügen, dann abwechselnd Tomaten, Zwiebel, Paprika und Oliven mit den Kräutern in die Form schichten, mit Salz und Pfeffer würzen (Achtung mit dem Salz, der Feta, der jetzt drauf kommt, ist oft in Salzlake).

Als oberste Schicht den Feta mit den Händen über dem Gemüse zerbröseln und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Heißluft ca. 25 backen. Aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckts mir am besten.



TIPP:
Falls nicht alle Zutaten im Haus sind oder nicht alles schmeckt, kann man gerne etwas weglassen und dafür etwas anderes verdoppeln. Alternativ können auch Zucchini oder zumb Beispiel Jungzwiebel verwendet werden. Wichtig ist der Feta und das Öl, damit man das dann mit dem Weißbrot auftunken kann.

Und wenn was übrig bleibt, es schmeckt auch kalt bzw. kann man Reste davon in einen Wrap oder ein Pita-Brot füllen und den Kindern mit ins Freibad geben.
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Hühner-Ragout mit Gemüse

Es war wieder einmal an der Zeit, die Vorräte durchzusehen. Was sich eh so alles ansammelt in der Speis bzw. in diversen Laden – hochinteressant :). Insbesondere die Konservenabteilung gerät bei mir leicht in Vergessenheit, da ich zumeist frische Lebensmittel verwende. Bei der Erbsen & Karotten – Mischung, die seit 2 Jahren als Corona-Vorrat das Holzregal dekoriert, ist mir dann aber spontan ein Rezept aus meiner Kindheit eingefallen: Omas Ragout mit Gemüse.

Ich habe Hühnerfleisch verwendet – und zwar aus ausgelösten Schenkeln. Das ist preisgünstiger als Hühnerbrust und bleibt auch saftiger. Ihr könnt natürlich jede Art von Hühner- oder auch Putenfleisch verwenden. Schweinefleisch geht natürlich auch – je nachdem, was euch schmeckt.

Meine Erbserln und Karotten hab ich mit einem frischen Kohlrabi und vielen frischen Kräutern zu etwas mehr Leben verholfen. Ihr könnt natürlich von Haus aus Frischware bzw. TK-Ware verwenden, was halt grade da ist.

Als Beilage passt auch so ziemlich alles. Von Nudeln über Reis oder Petersilerdäpfel, von Semmelknödel bis Erdäpfelknödel (hier bei mir auf den Fotos), bei der Oma gabs auch oft gebratene Schupfnudeln dazu. Und wenn ihr ein Baguette daheim habt’s, das tuts auch. Vielleicht noch einen (grünen) Salat dazu und fertig ist die gesunde Mahlzeit.

Ich wünsche euch wieder einmal viel Freude und Genuß beim Nachkochen und noch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe,

Eure

Krista

4 Personen:
400 g Hühner- oder Putenfleisch, in 1,5 cm Würfel geschnitten
1 Zwiebel (ca. 60 g) fein gehackt
1 – 2 EL Öl zum Anbraten (TIPP: beschichtete Pfanne nehmen = weniger Fett)
300 g Erbsen u. Karotten
1 Kohlrabi (ca. 300 g) geschält und in kleine Würfel geschnitten
1 Bund frische Kräuter (zB Petersilie, Estragon, Bohnenkraut, Maggikraut), gehackt (die Stiele nicht wegschmeißen, die werden mitgekocht)
falls keine frischen Kräuter vorhanden sind, können natürlich auch ein paar Löfferl getrocknete verwendet werden
2 EL Mehl glatt
20 ml Weißwein
300 ml Suppe (Gemüse/Huhn/Rind)
Salz, Pfeffer

In einer Pfanne das Öl erhitzen, das gewürfelte Fleisch etwas salzen und pfeffern und sehr scharf anbraten, dann die Zwiebelwürfel kurz mitbraten, alles mit 2 EL Mehl stauben, das Mehl auch kurz mitrösten und dann mit Wein und Suppe ablöschen (Wein kann gerne auch weggelassen werden, dann ev. ein paar Spritzer Essig oder Zitronensaft zugeben).

Gut durchrühren, bis sich das Mehl aufgelöst hat und etwas einkocht. Den gewürfelten Kohlrabi und die Kräuterstengel zugeben und auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Kohlrabi durch ist (je nach Größe der Würferl dauert das ca. 30 Minuten). Kurz vor Ende der Garzeit die Kräuterstiele entfernen und die Erbsen und Karotten (aus der Dose, abgespült) zum Erhitzen zugeben. Die frischen Kräuter einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. ACHTUNG beim Pfeffer, wenn ihr Estragon verwendet – ist auch sehr pfeffrig.

Falls ihr frisches Gemüse verwendet, dann gleich mit dem Kohlrabi zugeben. Falls ihr TK-Gemüse verwendet, ca. bei der halben Kochzeit zugeben.

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Linguine mit Mangold, Paradeisern und Ricotta

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, / Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, / Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, / Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht? / Kennst du es wohl?“

Mit diesen schönen Worten beschrieb Johann Wolfgang von Goethe schon um 1780 herum seine Italiensehnsucht.

Die Dichtkunst überlasse ich ihm und anderen großen Meistern – aber auch die Kochkunst vermag es, uns mit den richtigen Zutaten in unserer Phantasie an ferne Orte reisen zu lassen.

Für dieses Rezept bringen uns die Farben der Zutaten direkt nach Italien. „Il tricolore“ – Grüner Mangold, rote Paradeiser und der weiße Ricotta – die Farben der italienischen Flagge ergeben ein wunderbar harmonisches Farbenspiel auf dem Teller und auf unserem Gaumen.

Un bicchiere di vino dazu und schon sitzen wir in einem Zitronenhain mit Blick aufs Meer, der laue Sommerwind umweht uns mit dem mediterranen Duft von Rosmarin und wir genießen das Leben.

Buon appetito cari amici!

♥️

4 Portionen:
400 g Linguine
500 g Blattmangold frisch (oder Blattspinat), gewaschen, geputzt und in 1cm-Streifen geschnitten
1 große Zwiebel (ca. 80 g)
4 EL Sonnenblumenkerne
8-10 Stück Rispenparadeiser (rd. 400 g) grob gehackt
5 – 6 Knoblauchzehen grob gehackt
4 EL Olivenöl
1 Becher Ricotta (250 g)
200 ml Wasser
Salz, Pfeffer
Abriebe einer Bio-Zitrone

Das Nudelwasser erhitzen, ordentlich salzen und wenn es kocht, die Linguine nach Packungsanweisung kochen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen (mittlere Hitze) und Zwiebel, Knoblauchzehen und die Sonnenblumenkerne ca. 5 Minuten anbraten (sollte nur leicht gebräunt sein), dann den Mangold weitere 5 Minuten mitbraten und dann die Tomatenstücke zugeben.

Mit Wasser aufgießen und den Ricotta und die Zitronenschale einrühren. Salzen und pfeffern und das Ganze zugedeckt schmurgeln lassen, bis der Mangold durch ist (dauert ca. 10 Minuten).

Die al dente gekochten Nudeln nicht abgießen, sondern mit einer Nudelzange direkt vom Kochtopf in die Pfanne zum Mangold geben und verrühren.

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𝗧𝗼𝗿𝘁𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗣𝗶𝘇𝘇𝗮

New week – new ideas 💡

Die meisten von uns stehen nicht gern ewig in der Küche, oder?

Ab heute wirds von mir öfter Mal neue Idee zum Thema schnelle Küche geben –
👉 𝗞𝗶𝘁𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗤𝘂𝗶𝗰𝗸𝗶𝗲𝘀 also 🤪.

Wie gefällt euch das?

So wie diese 𝗧𝗼𝗿𝘁𝗶𝗹𝗹𝗮-𝗣𝗶𝘇𝘇𝗮. Statt Pizzateig werden hier fertige Wraps mit Tomatensauce 🍅 bestrichen (Tomatenmark mit etwas Wasser anrühren, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Oregano würzen) und wie Pizza belegt.

Bei mir hier in diesen Kombinationen:
1. Prosciutto – getrocknete Tomaten -Zwiebel
2. Salami – Oliven – Zwiebel
3. Gorgonzola dolcellatte – Zwiebel
Und überall natürlich Mozarella und nach dem Backen Rucola drauf.

Im vorgeheizten Rohr bei 190 Grad ca. 10 Minuten backen.

Buon appetito cari amici 🍕🇮🇹

Alles Liebe ❤ Eure Krista

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Österreichische Küche, Gemüse, Jause, Rezept, Vegetarisch, Vorspeisen

Mostviertler Bärlauch-Schafkäse-Terrine mit Bärlauch-Kürbiskern-Pesto

Bevor sich der Bärlauch bis zum nächsten Jahr wieder verabschiedet, kredenze ich euch heute eine luftig-leichte kalte Vorspeise, die frisch und regional daherkommt. Bei uns im Mostviertel halt.

Denn da wird der Schaf- oder Schafmischkäse nach der Winterpause genau so sehnlich erwartert wie die ersten Bärlauchblätter. Zur Jause wird er meist ganz puristisch mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch serviert – da schmeckt er natürlich sowieso immer, aber wer ein bisschen Abwechslung mag, dem lege ich das nachfolgende Rezept ans Herz.

Wer mehr zur Herkunft und Herstellung des „Mostviertler Schofkas“ wissen möchte: hier ein interessanter Link: https://info.bmlrt.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/kaese/mostviertl_schofkas.html.

Ich wünsch euch auf jeden Fall wieder viel Freude beim Ausprobieren, ein schönes Wochenende und einen guten Start in den Mai!

Eure

Krista von kochliebe.at

4 Portionen:
Zutaten Terrine:
50 g Bärlauch
120 g Naturjoghurt
280 g Mostviertler Schafmischkäse (= ca. 1 Rolle Schafkäse)
Abrieb ½ Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer
6 Blatt Gelatine
1 EL Joghurt
1 EL Wasser

Wer keinen „Schofkas“ zur Verfügung hat, der kann alternativ dazu Frischkäse verwenden, der von der Konsistenz ähnlich ist – bitte kein Feta oder ähnliches, der ist zu fest.

Zutaten Pesto:
50 g Bärlauch
2 EL Kürbiskerne natur
100 ml Rapsöl
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Garnitur: Kohlrabi, Radieschen, Sprossen, Gänseblümchen

Zubereitung:

  • Bärlauchblätter etwas zerkleinern und mit Joghurt und Schafmischkäse mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit dem Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
  • Die Gelatine ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen. 1 EL Wasser und 1 EL Joghurt leicht erhitzen und die gut ausgedrückte Gelatine darin unter Rühren auflösen.
  • Die Schafkäsemasse mit der Gelatine gut verrühren und in Formen füllen. Hier kann man entweder 4 einzelne Dariolformen, Portionsgläser oder einfach Kaffeetassen verwenden oder man nimmt eine Terrinen- bzw. Pastetenform. Die Formen werden vor dem Füllen mit kaltem Wasser ausgespült und mit Klarsichtfolie ausgelegt, dann lässt sich die Masse später gut herauslösen. Zum Festwerden für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Für das Pesto den Bärlauch etwas zerkleinern und mit Öl und den Kürbiskernen mit dem Stabmixer zu einer Paste mixen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
  • Zum Anrichten werden Kohlrabi und Radieschen in hauchdünne Scheiben geschnitten, auf einen Teller gelegt und mit etwas Salz bestreut. Die Förmchen auf das Gemüse stürzen bzw. falls ein Terrinenform verwendet wurde, diese auf ein Brett stürzen, in Scheiben schneiden und auf dem Kohlrabi-Carpaccio anrichten. Mit dem Pesto garnieren und mit frischen Sprossen dekorieren.
  • Als Beilage passt getoastetes Schwarzbrot.

Und aus dieser wunderbaren Gegend kommt er – der Ybbstaler „Schofkas“ – Waidhofen an der Ybbs:

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Eingekocht & Eingerext, Rezept, Zitrusfrüchte

Orangenmarmelade, die glücklich macht

Ich liebe Zitrusfrüchte aller Art: Zitrone in Form von abgeriebener Schale oder als Saft als Frischekick in jedem erdenklichen Essen (aber NICHT am Schnitzel), Grapefruitsaft zum Frühstück, Limetten im Caipirinha und vor allem Orangen 🍊.

Geschält, mit den Fingern zerteilt und  einfach so mit den Händen gegessen, dass einem der Saft von den Fingern tropft. Schließt eure Augen und denkt daran. Macht nicht allein der Gedanke daran schon glücklich und zufrieden?

Das liegt dann daran, dass unser Gehirn den Duft von frisch geschälten Orangen abruft und diesen mit der Wirkung der ätherischen Ölen der Orange verbindet, die die Stimmung heben und entspannend und ausgleichend wirken. Orangenöl gilt als Unterstützung bei Ängsten, Stress, innerer Unruhe oder Schlafstörungen. Der süßliche, sanfte Duft beruhigt die Sinne und schenkt innere Ruhe.

Diese Orangenmarmelade herzustellen ist also ein durchaus meditatives Vorhaben mit einem überaus zufriedenstellenden Ergebnis, das kann ich euch versprechen.

Wie das in der Küche riecht…. unglaublich 🍊🍊🍊. Und das gleich zwei Tage lang, die Masse rastet nämlich über Nacht. Also nichts für Ungeduldige.

Die Grundidee dieses Rezeptes ist, so viel wie möglich von der Orange zu verwenden – also nahe an #nowaste. Daher wird nicht nur der Saft, sondern auch die Schalen als Zesten und zum Teil ganze Orangen mit verarbeitet.

Aus diesem Grund nehme ich natürlich nur Bio-Früchte mit unbehandelter, ungewachster Schale. Die Schalen, die schlußendlich übrigbleiben, können dann ungehindert auf den Komposthaufen, wenn ihr einen habt (was man ja bei konventionellen Zitrusfrüchten nicht tun sollte), somit wandert dann wirklich nichts auf den Müll.

Wenn ihr nicht wisst, wo ihr unbehandelte Bio-Orangen kaufen könnt? Vielleicht habt ihr – so wie ich – das Glück, in der Nähe eine Netswerk-Geschäftstelle zu wohnen, die mehrmals über die Winter-/Frühlingssaison Großlieferungen von Bioorangen aus Griechenland organisieren. Gerade eben wieder möglich mit Lieferung Mitte Mai: https://www.netswerk.net/gstadt/orangenaktion-griechenland/

Also macht euch die Mühe und ihr werdet mit einer Geschmacksexplosion belohnt und jeder Bissen eures Marmeladesemmerls macht euch glücklich und zufrieden – ich versprech´s :).

Ich freu mich über jeden, der´s ausprobiert und mir schreibt, wie es euch schmeckt. Gerne auch auf meinen Social-Media-Kanälen wie Facebook und Instagram unter kochliebe.at.

Bis dahin, alle Liebe – eure Krista

🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊

Zubereitung:

Benötigt werden ca. 4 – 4,5 kg Bio-Orangen. Die Menge variiert – je nachdem, wie saftig die Orangen sind.

2 kg Bio-Orangen und
2 Bio-Zitronen im Ganzen
waschen und ca 40 Minuten in einem großen Topf in Wasser gekocht. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Während die Orangen kochen, werden von ca 2 – 2,5 kg gewaschenen Orangen die Schalen mit einem Zestenreißer entfernt und dann die Orangen ausgepreßt, das sollte 1,75 l frisch gepressten Orangensaft ergeben. Den Saft mit den Zesten erhitzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.


Wenn die Orangen und Zitronen abgekühlt sind, werden sie in Scheiben geschnitten und mit dem Orangensaft und den Zesten in einem großen Topf mit 2 kg Gelierzucker 2:1 vermischt. Diese Masse läßt man dann über Nacht zugedeckt und kühl gestellt ziehen (ich stell den Topf meist ins Freie).


Am nächsten Tag wird alles einmal kurz erhitzt, damit sich der Zucker völlig auflöst und mit dem Stabmixer püriert. Dann lasse ich die Masse einmal richtig aufkochen und ein paar Minuten leicht wallend köcheln. Dann in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen.

ACHTUNG: Marmeladenmasse hat die Eigenschaft, dass sie sich unglaublich schnell in einem unbeobachteten Moment aus dem Topf vertschüßen will, also übergeht. Also immer schön dabei bleiben und umrühren. 

🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊 🍊

Mehr Rezepte mit Orangen findet ihr hier:
Orangen-Mohn-Gugelhupf
Topfen-Mohn-Knöderl mit karamellisierten Orangen
Blutorangen-Rosmarin-Tarte mit Olivenölmürbteig

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Linsen mit Geselchtem und Semmelknödel

Linsen mit Einbrenn, dazu an Semmelknödel oder 2 und a „Xöchts“ – DAS sind auch wiedermal so richtige Kindheitserinnerungen. Woran liegt´s eigentlich, ob einem ein Gericht nach Jahren oder Jahrzehnten so im Gedächtnis bleibt, dass man den Geschmack direkt auf der Zunge hat?

Wahrscheinlich an der Liebe 😊❤

Ich wünsch euch viel Freude beim Nachkochen. Alles Liebe 🌸💚

1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Schnitte Speck (rd. 10 dag) – fein gewürfelt
30 g Mehl
4 EL Öl
1 große Dose braune Linsen (vorgekocht, abgetropft und abgespült)
1 EL Essig (Hesperiden)
1/2 Liter Suppe (Gemüse/Hühner)
1 TL Majoran getrocknet
Salz, Pfeffer
2 Lorbeerblätter

Öl erhitzen, Zwiebel anrösten, Mehl zugeben, etwas mitrösten und mit Essig ablöschen. Mit Suppe aufgießen und kurz einkochen lassen. Dann die Linsen sowie die Gewürze dazu geben und ca 15 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und ev. noch etwas Essig abschmecken.

Mit Semmelknödel und gekochtem Geselchten servieren.

Für die vegetarische Variante einfach den Speck weglassen.

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