Gemüse, Rezept, Schnelle Küche, Suppen & Eintöpfe, Vegan, Vegetarisch, Vorspeisen

Ofengeröstete-Paprika & Tomaten-Suppe

Die Süße von sonnengereiften Tomaten gepaart mit den Röstaromen des im Ofen gebratenen roten Paprika ergänzt um den Geschmack des salzigen Ricotta als Erinnerung an den letzten Italienurlaub – das ist der Geschmack des Sommers, verpackt in dieser cremigen Suppe.

In meiner Phantasie habe ich mich beim Ernten des Gemüses in meinem Garten gesehen, den typischen Geruch einatmend, der beim Pflücken von Tomaten entsteht und wie ich mit vollem Korbe in die Küche zur Zubereitung schreite.

Na ja, der Gartensommer war bei uns bezüglich der Tomatenernte mehr als bescheiden, da quasi mit Null zu beziffern und die Paprika sind noch grün.

Das Rezept wollte ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten und so schritt ich mit meinem Korbe halt Richtung Wochenmarkt und hab mir dort die Zutaten geholt, um für euch den ausklingenden Sommer in einem Rezept zu konservieren.

ergibt ca. 6 große Teller Suppe:
500 g rote Paprika
1 kg Rispentomaten
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
7 – 8 Zweige Thymian
1 mittelgroße rote Zwiebel
etwas Schale von Biozitrone und -orange (ca. je von 1/4, getrocknet oder frisch)
2 EL frische Thymianblättchen
Salz und Pfeffer

50 g geriebener Ricotta salata (Ersatzweise Parmesan) als Einlage

Das Backrohr auf 230 Grad Grillstufe aufheizen. Als nächstes steche ich die Tomaten rundherum mit einem Zahnstocher ein, vermische sie in einer feuerfesten Form mit etwas Olivenöl, dem in Scheiben geschnittenen Knoblauch und den Thymianzweigen und schiebe das Ganze auf mittlerer Schiene ins Backrohr. Dann werden die Paprika halbiert, entkernt und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblechen gelegt. Wenn die Tomaten 10 Minuten im Rohr waren, kommen die Paprika auf die obere Schiene dazu. Nach weiteren 20 Minuten sollte die Paprikahaut ziemlich schwarz sein.

Das Gemüse aus dem Rohr nehmen, die Thymianzweige entfernen und die Paprika häuten. Tomaten und Paprika grob würfeln und den Saft auffangen.

TIPP:
Die Paprikahälften zum Abkühlen in ein Plastiksackerl geben, dann lässt sich die Haut besser abziehen. Auch hier den Saft aufheben, der sich beim Abkühlen im Sackerl absetzt.


Die rote Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl ca. 5 Minuten bräunen. Die beiden Gemüsesorten und die Zitrussschalen dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen und dann mit dem Stabmixer oder im Standmixer pürieren. Sollten die Tomaten zuwenig Flüssigkeit abgegeben haben und die Suppe zu dickflüssig ist, mit etwas Gemüsesuppe verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Thymianblättchen einrühren.

Die angerichtete Suppe mit etwas Ricotta salata bestreuen. Ohne Käse ist die Suppe vegan und vegetarisch!

Buon appetito, cari amici!

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Zucchini-Kräuter-Süppchen

𝐃𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐜𝐜𝐡𝐢𝐧𝐢 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 🙈

💚

Heiss ersehnt und auch gefürchtet von jedem Hobbygärtner ist sie nun auch bei uns da:

Die Zeit, in der die Zucchini täglich reif werden und innerhalb eines Tages von Mini- zu Maxigemüse explodieren.

💚

Da starte ich doch recht simpel mit einem einfachen Süppchen mit gaaaanz vielen Kräutern (da wucherts auch im Hochbeet), weil der Zucchini an sich gibt ja ehrlicherweise geschmacklich nicht allzu viel her.

💚

Gutes Gelingen und Mahlzeit, Ihr Lieben!

1 gelbe oder grüne Zucchini (rd. 600 g)
1 Zwiebel (ca. 80g)
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 Biozitrone (Abrieb und Saft)
3/4 l Gemüsesuppe
2 Handvoll Kräuter (ich habe verwendet: Zitronenthymian, Salbei, Oregano, Estragon, Liebstöckl)
zur Dekoration (Ringeblume, Estragonblüten, Oreganoblüter oder sonstige)
Salz und Pfeffer

Das Gemüse grob hacken (wird dann eh püriert) und in Olivenöl etwas anbraten, den Abrieb und den Saft der Zitrone dazugeben und mit der Suppe aufgießen. Eine Handvoll Kräuter dazugeben und alles ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lassen. mit einer weiteren Hand voll Kräutern im Standmixer (oder mit dem Stabmixer) zu einer cremigen Suppe mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit ein paar Blüten dekorieren

TIPP: Ich verwende die ganzen Kräuter, also auch den Stiel, außer er ist sehr hart, für die Hand voll, die mitgekocht wird.

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Lauch-Kresse-Süppchen

Erstens: Ich liebe Suppen – zu jeder Jahreszeit.
Zweitens: Ich liebe schönes, buntes Essen.
Drittens: Und über grün geht um diese Jahreszeit sowieso nichts.
3 gute Gründe für dieses frühlingsgrüne Süppchen mit Lauch, Kresse – frisch aus dem Garten und Verjus, was übersetzt ja der grüne Saft bedeutet.

Normalerweise verwende ich zwecks Säure in Gerichten gerne Wein. Doch nicht jeder mag das und wenn Kinder mit essen, sollte man darauf ohnehin verzichten. Und da ich in Bälde meinen 4jährigen Neffen zu Besuch habe, stell ich mich schon mal darauf ein. Man kann den Wein ja dann dazu trinken 🙂

Verjus ist der Saft aus unreif geernteten Trauben. Er wurde bis ins 17. Jahrhundert hinein regelmäßig in der Küche verwendet, wo er dann durch die Säure der Zitrusfrüchte ersetzt wurde. Man kann Verjus nicht nur zum Kochen verwenden sondern auch aufgespritzt als Erfrischungsgetränk zu sich nehmen oder in alkoholfreien Cocktails. Wie die Vielzahl an Weinen gibt es auch beim Verjus jede Menge Geschmacksvarianten. Ausprobieren ist hier angesagt. Fast jeder Winzer produziert mittlerweile den grünen Saft.

Und weil das Auge ja bekanntlich immer mit isst, hab ich während die Suppe kocht, bei einem kleinen Spaziergang ein paar essbare Blüten geholt und damit dekoriert.

Schön, oder?

20 g Butter
500 g Lauch in Ringe geschnitten
50 g gelbe Karottenwürfel
50 g Selleriewürfel
20 ml Verjus
1 l Gemüsesuppe
2 Hand voll Kresse

Die Butter zergehen lassen und das Gemüse darin anschwitzen. Sobald alles etwas Farbe hat mit Verjus und Suppe aufgießen und 30 – 40 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist (je nach Größe der Gemüsestücke). Dann erst die Kresse zugeben und mit einem Stabmixer (oder in einem Standmixer) schön fein pürieren.

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Kürbis-Süßkartoffel-Gulasch

Mit Ausblick auf den morgigen nicht so prickelnden Wetterbericht hab ich heute schon für morgen einen großen Topf Wohlfühl-Essen gekocht.

Das ist eines der Gerichte, bei denen auf wundersame Weise über Nacht oft nur mehr die Hälfte da ist, weil Mann (und eh ich genauso🤣) immer wieder „dazua geht“- wie man bei uns so sagt – weils gar so gut schmeckt.

Schau ma mal, ob’s morgen für ein Mittagessen reicht….

Schönen Abend!

für 4 Personen:
Rapsöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
600 g Kürbisfleisch (je nach Kürbissorte geschält oder auch nicht – bei mir ist es ein Butternut) in 1 cm große Würfel geschnitten
600 g Süßkartoffel, ebenfalls in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
2 EL Tomatenmark
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL scharfes Paprikapulver
2 EL Paprikapulver edelsüß
1 TL Kümmel
2 TL Majoran
2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 Lorbeerblätter (frisch, wenn vorhanden)
1 EL Weißweinessig (oder Hesperiden)
3/4 l Gemüsesuppe
Salz und Pfeffer
4 Debreziner – für Vegetarier einfach weg lassen
Optional zur Deko: Sauerrahm und gehackte Petersilie

Die Kürbis- und Süßkartoffelwürfel in Rapsöl ca. 5 Minuten anrösten, dann das Tomatenmark dazu geben und ein paar Minuten mitrösten. Die Hitze reduzieren und die Paprikasorten einrühren und mit dem Essig ablöschen (Achtung: der Paprika darf nicht verbrennen, das wird bitter). Dann mit der Suppe aufgießen und die restlichen Gewürze dazugeben. So lange köcheln lassen, bis die Gemüsestücke schön weich sind. Ich stell den Topf in meinen Multidampfgarer und lass das Ganze 45 Minuten bei Intervall plus drinnen. Wenn ihr den Topf am Herd köcheln lasst, immer wieder umrühren nicht vergessen.


Während das Gulasch vor sich hin köchelt, schneide ich die Debreziner in schmale Scheiben und brate sie in einer Pfanne ohne Fett (die Würstl haben genug davon) schön knusprig und lasse die Scheibchen auf einer Küchenrolle abtropfen.
Nach Ende der Garzeit suche ich die Lorbeerblätter und nehme ca. 2 Schöpfer vom Gulasch heraus und pürier diesen Teil mit dem Stabmixer und leere das dann wieder dazu. Dann kommen die Wurstscheiben dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, anrichten und wer möchte mit etwas Sauerrahm und Petersilie dekorieren,

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Rezept, Suppen & Eintöpfe

Be my Valentine – dich koch ich mir ein



Gang 1 Valentinsmenüs by kochliebekrista

Krenschaumsuppe mit Rote Rüben-Apfel-Ravioli

“DIE ZEIT, DIE WIR MIT GENUSS VERBRINGEN, IST NIEMALS VERLOREN”

— GIACOMO CASANOVA

Ein schlauer Kerl, der Herr Casanova, er liebte gutes Essen, und verband Kulinarik und Erotik miteinander (offensichtlich sehr erfolgreich). Angeblich aß er jeden Tag 50 Austern, um die Damenwelt erfreuen zu können und würzte seine Pasta mit exotischen Gewürzen, denen damals aphrodisierende Wirkung nachgesagt wurden. Gewürze kommen auf jeden Fall einige vor in diesem und den nächsten beiden Beiträgen, die insgesamt ein Valentinstag-Menü ergeben (können, aber nicht zwingend müssen).

Im ersten Teil geht’s los mit scharfen Sachen: Kren in der Suppe und Cayennepfeffer in der Fülle der Ravioli – zwei Anheizer für einen genussvollen Abend zu zweit. Nachweislich können scharfe Lebensmittel tatsächlich „scharf machen“ und außerdem kommt es zur Ausschüttung von vielen schönen Glückshormonen, die ja nie verkehrt sind. Also frei nach dem Motto „Liebe geht durch den Magen“: ran an den Herd, kochts euch euren Liebsten oder eure Liebste ein und macht euch einen romantischen Abend.

Wenig romantisch, aber spontan dem Munde meines Testessers zu hause entsprungen sind die Worte „geiler Scheiß“, als er das erste Mal die Suppe probiert hat 🙂
Ganz ehrlich, ich bin der selben Meinung.

Rüben-Apfel-Ravioli
Teig:
15 dag glattes Mehl
1 Ei
30 ml Wasser
Salz
Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten und im Kühlschrank eine halbe Stunde rasten lassen.

Fülle:
10 g Butter
30 g weißer Zwiebel in sehr kleine Würfel geschnitten
100 g vorgekochte, rote Rüben in sehr kleine Würfel geschnitten
50 g Apfel geschält, ebenfalls in kleine Würfel geschnitten
1 EL Kren
1 TL frische Thymianblätter
1/2 TL Cayennepfeffer oder mehr je nach Gusto
1/2 TL frisch gemahlener oder gemörserter Kümmel
1 TL Zitronensaft
1 TL Zitronenschale gerieben
Salz, Pfeffer
2 EL Sauerrahm

Butter zerlassen und darin die Zwiebel-, Apfel- und Rote-Rüben-Würfel etwas anbraten. Die Gewürze und den Zitronensaft zugeben und zugedeckt etwas dünsten lassen, so dass alles noch Biss hat. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, den Sauerrahm unterrühren und abschmecken.

Die Arbeitsfläche mit griffigem Mehl bestauben und den Teig darauf ausrollen. Nun entweder runde Kreise ausstechen, etwas Fülle drauf geben und mit einem Ravioliformer zusammendrücken oder die einfachere Variante: längliche Teigstreifen mit ca. 5 cm Breite ausrollen und im Abstand von 2 – 3 cm auf einer Hälfte des Teiges etwas Fülle platzieren, die andere Teighälfte darüber klappen und rund um die Fülle gut andrücken. Dann in einzelne Ravioli schneiden und die Ränder mit einer Gabel andrücken, sodass die Fülle nicht rauskommt. In leicht siedendem Wasser so lange kochen, bis die Ravioli an der Oberfläche schwimmen.

Krenschaumsuppe
1/2 weiße Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
25 g Butter
1 gestrichener EL glattes Mehl
100 ml Apfelmost
1 großer Erdapfel (180 – 200 g) in kleine Würfel geschnitten
1 l Rind- oder Gemüsesuppe
1 TL frische Thymianblätter
2-3 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe (angedrückt)
6 EL frisch gerissener Kren
50 ml Obers

Die Butter zerlassen und die Zwiebelwürfel ca. 5 Minuten glasig anschwitzen lassen. Mit Mehl stauben und mit dem Most ablöschen und kurz einreduzieren lassen. Danach mit der Suppe aufgießen und die Erdäpfelwürfel, die Lorbeerblätter, die Knoblauchzehe, 3 EL vom Kren und den Thymian hineingeben. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Erdäpfelwürfel schön weich sind. Zum Schluss das Schlagobers beigeben und nicht mehr kochen.

Die Lorbeerblätter entfernen, den restlichen Kren dazu geben und mit dem Stabmixer bzw. im Standmixer durch pürieren bis die Suppe schön schaumig ist.

Tipps:
Die Fülle geht auch super als Aufstrich, man kann davon also gleich mehr machen fürs Frühstück im Bett am nächsten Tag.

Die Ravioli in Butter geschwenkt und Parmesan darüber sind ein feiner vegetarischer Hauptgang.

Wem das mit dem Nudelteig zu aufwändig ist, man kann die Fülle auch einfach auf Blätterteig, Strudelteig- oder Filoteigblätter aufstreichen, einrollen und backen. Dann würde ich es nicht direkt in die Suppe als Einlage geben, da sich das recht aufweicht, sondern dazu reichen.


Das Rezept ist für 4 Personen geschrieben, also für das Candle-Light-Dinner einfach halbieren oder am nächsten Tag nochmals essen.

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Rezept, Suppen & Eintöpfe

Pastinakencremesuppe



Es ist mitten im Jänner, jede Menge Schnee, es ist kalt, Lockdownverlängerung-die-keine-Ahnung-wievielte. Da brauchts für die Seele schon einmal etwas Beruhigendes, Gemütliches, Warmes.

Essen kann das, Suppen und Eintöpfe im Besonderen. Wenn dann noch feine Gewürze und Aromen mit dabei sind, kann das schon die Laune heben. Und obwohl ich kein Freund von Anglizismen bin, passt hier der Begriff „mood food“ doch sehr gut.

Und weil sie gerade Saison haben, sind Pastinaken der Hauptbestandteil meiner Wintersuppe. Den süßlichen, nussigen Geschmack der gesunden Knolle mag man oder mag man nicht. Ich mag den Geschmack, der Mann im Haus (der Testesser also) eher weniger. Deswegen wurde es eine pikante Kombination verschiedener Komponenten, die auch seinen Gaumen erfreute.

2 EL Rapsöl
2 große Pastinaken (rd. 300 g) geschält und gewürfelt
1 großer Erdapfel (rd. 140 g) geschält und gewürfelt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter (frisch, wenn möglich)
1/2 TL Piment, 1/2 TL Thymian
Muskat, Salz und Pfeffer
1/2 Biozitrone
1 l Gemüsesuppe

Die Zwiebel in Rapsöl anschwitzen, danach die Pastinakenwürfel, den gehackten Knoblauch und ein Stück von der Zitronenschale (Achtung: ist sollte keine weiße Haut auf der Schale sein, das wird bitter) dazu geben und mit rösten. Wenn alles etwas Farbe hat mit dem Saft einer 1/2 Zitrone und der Suppe ablöschen und dann die Erdäpfelwürfel dazu geben. Alle Gewürze untermischen und das ganze ca. 40 Minuten kochen, bis das Gemüse schön weich ist.

Die Lorbeerblätter entfernen (wer möchte kann auch die Zitronenschale heraus nehmen, ich lasse sie drin, das gibt einen besonderen Kick durch die ätherischen Öle), mit dem Stabmixer oder in einem Standmixer fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken.

Oben auf kommen ein paar Tropfen feines Haselnussöl von Fandler (https://www.fandler.at/shop/bio-haselnussoel – unbezahlte Werbung), das gibt dem Ganzen noch einmal das besondere Etwas.

Dazu passen hervorragend die Grissini aus meinem letzten Beitrag.

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Rezept, Suppen & Eintöpfe

Teil 1 der Kürbis-Trilogie

Langer von Neapel

Da saß ich nun vor meinem 4-Kilo-Kürbis und dachte über dessen Verwertung nach. Ein Blick in den Kühlschrank und mehrere Ideen gingen mir durch den Kopf, entschieden hab ich mich dann ganz einfach für Suppe.

Erstens: wir lieben Suppe, ich finde ja , dass Suppe – im Speziellen cremige, samtige Suppen glücklich machen und gerade jetzt im Winter hervorragend
von innen wärmen. Diese Suppe auf jeden Fall, da hier nicht nur die heiße Suppe an sich, sondern zusätzlich die Schärfe von frischem Ingwer und Kurkuma, getoppt durch eine Chilischote einheizt.

Zweitens: Es sind lauter gesunde Sachen drin. Kürbis enthält u. a. Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium und hat sehr wenige Kalorien (25 – 30 kcal/100 g). In meinem Rezept kommt frischer
Ingwer dazu, der aufgrund des enthaltenen Gingerols entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Und Kurkuma macht nicht nur eine tolle gelbe Farbe, sondern ist ebenfalls entzündungshemmend und fördert die Verdauung.

Drittens: Die Massen an Kürbis, die wir heuer schon in einem noch quasi kaum vorhandenen Garten (weil Baustelle) produziert haben, lassen sich am Besten mit Suppe verwerten, da sich die fertige Suppe einige Tage hält und auch perfekt eingefroren werden kann.

Kürbissuppe fruchtig-scharf

60 dag Kürbisfleisch (geschält, entkernt und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten)
¾ l Gemüsebrühe
1 rote Zwiebel, klein würfelig geschnitten
Frischer Ingwer und frischer Kurkuma (je ca. 1 cm), fein gehackt
1 EL Pflanzenöl
2 getrocknete Marillen und 4 getrocknete Mangos (in Wasser eingeweicht und dann gehackt)
1 Knoblauchzehe gehackt
1 Sternanis
1 Chilischote
Saft und Zesten von ½ Bioorange
Salz
Pfeffer
Nach Geschmack: Kürbiskernöl zur Dekoration


Zwiebel, Ingwer und Kurkuma in Öl anschwitzen, den Kürbis dazu geben und ca. 5 Minuten anrösten und mit Suppe aufgießen. Alle weiteren Zutaten dazugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke weich sind. Die Chilischote und den Sternanis herausnehmen. Dann mit dem Stabmixer oder im Standmixer pürieren und anrichten, ev. mit Kürbiskernöl beträufeln.

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