Fisch & Meeresfrüchte, glutenfreie Rezepte, Hauptspeisen, Rezept, Schnelle Küche

Fish’n Veggies

Heute habe ich ein leichtes Fischgericht für euch, dass total einfach in der Zubereitung ist und nicht nur geschmacklich sondern auch optisch ein Higlight ist. Und das Auge isst ja bekanntlich mit.

Gemüse, Kräuter und Fisch …. mehr gesund geht ja fast nicht.

Einen wunderbaren Freitag und einen guten Start ins Wochenende wünsch ich euch!
Bussi, eure Krista

❤️

für 2 Personen:
1 große Karotte
3 mittelgroße Erdäpfel
1/2 Stange Lauch
1/2 rote Zwiebel
frische Kräuter (zB: Petersilie, Bohnenkraut, Estragon, Salbei)
Pfeffer Pfeffer
1/2 Zitrone/Limette – Saft und Abrieb der Schale (Bio!)
Olivenöl

2 Zander Filets (gerne auch was anderes)
Salz & Pfeffer
Zitronen- oder Limettensaft
1 angedrückte Knoblauchzehe
Öl

Das Gemüse gut waschen, ev. schälen (ich lasse die Schale dran, auch bei den Erdäpfeln, wenn sie nicht zu alt sind) und in grobe, aber noch mundgerechte Stücke schneiden. In einer ofenfesten Form mit etwas Olivenöl und dem Zitronenschalenabrieb vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die frischen Kräuter noch dazu geben und bei 180 Grad Heißluft für 40 – 45 Min. ins Rohr, je nach dem wie knackig ihr euer Gemüse haben wollt.

Den Fisch salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft würzen. Wenn das Gemüse fast fertig ist, in einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fischfilets und die angedrückte Knoblauchzehe einlegen und knusprig von beiden Seiten braten.

Alles zusammen mit ein paar frischen Kräutern anrichten und noch etwas Zitronen- oder Limettenschale drüber reiben.


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Brot & Gebäck, Fingerfood, glutenfreie Rezepte, Jause, Rezept, Snacks, Vegan, Vegetarisch

Knäckebrot

glutenfrei

Der Abschied von meinem geliebten langzeitgeführten Weizensauerteigbrot vom örtlichen Bäcker und überhaupt von Brot und Gebäck im Allgemeinen war neben dem Käse am schwersten. Da ich kein Freund von Fertigbackmischungen bin und keine glutenfreien Ersatzprodukte kaufen möchte, lasse ich Brot großteils einfach weg (ja, das geht 🙂 ).

Aber machmal brauchts eine „Unterlage“ zur Jause oder einfach was zum dazwischen Snacken. Und für diesen Zweck mach ich mir gerne dieses glutenfreie Knäckebrot mit vielen wertvollen Zutaten.

Als Basis zur Bindung dient hier Maismehl, welches von Natur aus glutenfrei ist. Ihr könnt es in guten Bioläden kaufen. Achtung: Nicht mit Maisgrieß, also Polenta verwechseln.

Weiters kommt hochwertiges Olivenöl mit einem hohen Anteil an gesunden Fettsäuren dazu. Es enthält Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe, welche sich positiv auf das Immunsystem auswirken und zusätzlich antioxidativ sind.

Was ist sonst noch Gesundes drin? Leinsamen zum Beispiel enthalten Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken entzündungshemmend, gegen Herzrhythmusstörungen und schützen die Herzkranzgefäße vor Ablagerungen. Ich baue daher mind. 1 Teelöfferl Leinöl täglich irgendwo in meinen Speiseplan ein.

Und was noch fein ist: all diese Nüsse und Saaten wachsen bei uns in Österreich, man kann sich also sein regionales Knäckebrot basteln.

Noch ein paar Fakten:

Kürbiskerne enthalten Magnesium, Eisen, Zink
Leinsamen enthalen Omega-3, Kalium, Magnesium, Kalzium
Sesam enthält Vitamin B1, Magnesium, Kalzium, Zink
Sonnenblumenkerne enthalten Vitamin E, Vitamin B1

Das Knäckebrot ist eine hervoragende Alternative zu Chips und sonstigem Fernsehknabberzeugs und schmeckt trotz der vielen Körndln überraschenderweise auch fast allen Kindern.

Aufstrich oder Dip dazu (zb. Rauna-Aufstrich crossover, Oliven- und Tomatenpaste oder Kürbis-Kichererbsen- Aufstrich) und fertig ist die gesunde Jause.

Ich freu mich, wenn ihr mein Rezept nachmacht und mir euer Feedback schreibt. Gerne auch als mail an kochliebe@gmx.at oder ihr besucht mich auf meinen Social Media Seiten auf Instagram oder facebook (kochliebe.at). Hier gibts fast täglich Stories zum Thema Essen & Kochen.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und alles Liebe!

Eure Krista


Für 1 Backblech:

60 g Maismehl
65 g Sesamsamen weiß
65 g Sonnenblumenkerne
65 g Kürbiskerne
40 g Leinsamen
1/2 TL Salz
50 ml natives Olivenöl
200 ml kochendes Wasser
Optional: 1 TL Dukkah (Gewürz)
oder andere Gewürze nach Geschmack

Das Backrohr auf 150 Grad Heißluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren. Dann das Öl und das heiße Wasser zugeben und alles gut verrühren. Eine Stunde stehen lassen, nochmals gut durchrühren und gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech aufstreichen – siehe Tipp unten. Im vorgeheizten Rohr 1 Stunde backen, abkühlen lassen und dann in Stücke brechen.

Oder: Wer schöne gleichmäßige Stücke möchte: 15 Minuten nach Backbeginn nochmals aus dem Rohr nehmen und mit einem Messer oder Pizzarad in gleichmäßige Stücke schneiden. Das gelingt nur im leicht angetrockneten Zustand.

TIPP: Ich lege ein zweites Backpapier drauf und rolle die Masse mit einem Nudelwalker (Nudelholz) aus, dann wird die Oberfläche schön gleichmäßig und mann kommt in alle Ecken. Das obere Papier wieder entfernen und backen.

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