Rezept, Snacks

Grissini – eine späte Liebe

Grissini hielt ich früher für relativ entbehrlich, da die gekauften aus dem Supermarkt für mich nach eher wenig bis gar nichts schmecken. In diese hab ich mich verliebt – diese sind anderes: es ist viel! Pfeffer drin, frischer Rosmarin und Parmesan. Es dauert zwar a bissl, die Stangerl zu wuzeln, aber die Arbeit zahlt sich echt aus und es hat was Therapeutisches.

Und ganz ehrlich: wenn der Lockdown noch länger dauert, kann der eine oder der andere von uns was Therapeutisches ganz gut gebrauchen.

350 g Dinkelmehl
8 g frische Germ
25 g geriebener Parmesan
2 EL frisch geriebener Pfeffer (oder weniger, wer´s nicht so scharf mag)
1 TL Salz
2 TL Rosmarin (optimalerweise frisch, fein gehackt)
220 ml Wasser

Grobes Meersalz oder Kräutersalz
Olivenöl

Am Vortag wird der Teig zubereitet, der dann über Nacht gehen darf. Dazu aus Mehl, Germ, Pfeffer, Salz, Rosmarin und Wasser einen glatten Teig kneten und zu einer Kugel formen. Eine Schüssel mit Olivenöl ausstreichen, den Teig hinein geben, oben auch mit Olivenöl bestreichen und mit Frischhaltefolie abdecken. Dann bis zum nächsten Morgen ab in den Kühlschrank (bzw. mind. 6 Stunden, wenn man zB in der Früh den Teig macht und am Nachmittag backen will).

Als Vorbereitung 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestauben und die Hälfte des Teiges zu einer Teigrolle mit ca. 2 cm Durchmesser formen. Von der Teigwurst dann ca. 1cm-Stücke abstechen und daraus mit den Handflächen die Grissini zu Teigstangen rollen und auf das Backblech legen. Mit Wasser besprühen und mit grobem Salz bestreuen. Dann für ca. 10 – 12 Minuten backen, bis die Stangerl leicht braun sind. Die Backzeit hängt von der Dicke der Teigstangen ab und wie gebräunt sie für euch sein sollen.

Und wie ihr seht, es müssen nicht immer Stangerl sein,
das Herz hat der allerbester Mann weltweit bekommen.

Wenn die Grissini fertig gebacken sind, herausnehmen, vom Blech nehmen und abkühlen lassen.


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Ein Gedanke zu “Grissini – eine späte Liebe

  1. Pingback: Pastinakencremesuppe | kochliebe.at

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